Eben gehört 2021/2022

  • Szeryng z.B., wie generell viele ältere Aufnahmen. Die sind mir zu ehrfurchtsvoll und starr. Hilary Hahn empfinde ich unter den Neueren auch so. Schlimm ist für mich auch zu viel Hall, wie bei Zehetmairs Aufnahme in einer Kirche. All das verschiebt die Sei Solo in eine pseudosakrale Atmosphäre.

    danke für die Rückmeldung!

  • Havergal Brian (1876 - 1972)

    Faust

    Music drama in a prologue and four acts, 1955 - 56



    Peter Hoare, (Faust), David Soar (Mephistopheles), Allison Cook (Gretchen), William Morgan (Raphael), Robert Hayward (Gabriel), Elgan Llyr Thomas (Michael), Simon Bailey (Der Herr [God], Bösergeist [Evil Spirit]), David Ireland (Erdgeist [Earth Spirit]), Katie Coventry (Schüler [Student]), Nicholas Lester (Valentin), Clare Presland (Marthe), Claire Mitcher (Voice)

    Orchestra & Chorus of English National Opera

    Martyn Brabbins




    Gruß

    Josquin


  • Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 17 Op. 137

    Wladimir Lande, Siberian State Symphony Orchestra (Krasnoyarsk)


    :verbeugung1: :verbeugung1:


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Hammer.


    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur


    Münchener Philharmoniker

    Sergiu Celibidache

    live 14./16. Februar 1993



    Oft ist mir ja die Stuttgarter Aufnahme lieber als die Münchener, aber hier ... alles passt. 88 gut angelegte Minuten.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Die letzten Tage höre ich mich durch diese Box. Hab sie schon lange, aber nie systematisch gehört. Grade läuft als Mega-Kracher die Peer Gynt-Suiten. Vor allem ein klangtechnisches Fest, da hört man Details, die diese Stücke wie eine andere Musik erscheinen lassen. Wie immer bei BIS sehr beglückend. Einzig das Klavierkonzert war bisher eine herbe Enttäuschung.

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...

  • Nun wieder ein doppelter Mühl-, äh, Millstein.


    J. S. Bach: Partita Nr. 1 h-Moll für Violine solo BWV 1002


    Nathan Milstein, Violine

    Aufnahme Februar 1956

    Aufnahme 1973


     


    Tendierte ich bei der ersten Sonate leicht zur EMI-Aufnahme, so hat hier für mich die DG-Aufnahme klar den Zinken vorne. Das klingt für mich wesentlich souveräner.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Elgar Thoene:



    Sir Edward Elgar: The Music Makers, op. 69


    Dame Sarah Connolly - Mezzosopran*


    BBC Symphony Chorus

    BBC Symphony Orchestra

    Sir Andrew Davis


    *…mit der ich mich kürzlich angenehm in einer Facebook-Gruppe (!) über einen englischen Schriftsteller unterhalten habe, ohne zu begreifen, dass sie sie ist. 8|


    :wink: Agravain

  • Heute erst gehört, dabei ist die von Capriccio geförderte CD doch schon seit ein paar Monaten 'raus:



    Bei Bach/Busoni brennt da wirklich die Hütte! (OK, bei Bolet dampft nur noch die Asche...)

    Mit Liszts Fantasie und Fuge über B.A.C.H. setzt sie in Sachen pianistischer Virtuosität noch eins drauf.

    Poulencs Walzer über B.A.C.H. hat den großen Nachteil, dass er so extrem kurz ist (was aber natürlich den Reiz ausmacht).

    Das Geigensolo des mir unbekannten Damian Scholl fand ich höchst faszinierend.

    Ysaÿe hatte ich viel weniger "modern" in Erinnerung; auch eine tolle Entdeckung!

    Und Bachs Original spielt sie konträr entgegengesetzt der Busoni-Bearbeitung sehr verinnerlicht.


    Meine (derzeit umzugsgestressten) Ohren hören eine außerordentlich faszinierende CD!


    Liebe Samira Spiegel: Gratulation!

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • Schoenberg / Sibelius: Violin Concertos (2008)



    Violine: Hilary Hahn

    Swedish Radio Symphony Orchestra

    Leitung: Esa-Pekka Salonen

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)

  • Bei mir läuft folgende Einspielung der drei Werke für Klavier und Orchester von Carl Maria von Weber:



    Peter Rösel, Klavier

    Staatskapelle Dresden

    Herbert Blomstedt


    rec. 9/1984 in Dresden


    Meine Güte - ich bin kurz davor, mir den Kiefer auszurenken beim Gähnen. Etwas für die Momox-Verkaufsbox. Sowas von langweilig - und ich muss mir wohl wegen der beiden Weber-Klavierkonzerte Demidenko anschaffen. Im Gegensatz dazu besitze ich von dem Konzertstück op. 79 bereits ausreichend Spitzenaufnahmen, z.B. von Friedrich Gulda.


    Wenn ich hier im Forum die Suchfunktion mit den Suchbegriffen "Weber" und "Rösel" betätige, finde ich diese Bemerkung:

    Peter Rösel für sein hölzernes und unsensibles (...) Weber-Spiel

    Ja, exakt: hölzern. Das hast Du treffend ausgedrückt, lieber Christian.

    »Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.«

    (Johannes Brahms über Antonín Dvořák)

  • Meine Güte - ich bin kurz davor, mir den Kiefer auszurenken beim Gähnen. Etwas für die Momox-Verkaufsbox. Sowas von langweilig - und ich muss mir wohl wegen der beiden Weber-Klavierkonzerte Demidenko anschaffen

    Leider total zum Einschlafen. Du hast völlig recht. Christian auch.


    E gäbe noch Oppitz/ Sir Colin Davis oder Brautigam/Willens. Vielleicht hörst Du da mal rein?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Edward Elgar (1857-1934)

    Violinkonzert op. 61

    + Alternativ-Kadenz zum Violinkonzert op. 61 (Version des Komponisten anlässlich der Uraufführung, rekonstruiert von Gwawr Owen)

    + Zwischenspiel aus "The Crown of India" op. 66; Polonia op. 76

    Tasmin Little, Royal Scottish National Orchestra, Andrew Davis

    Chandos, DDD, 2010


    Elgars Violinkonzert ist mir bisher nicht so sehr vertraut. Es scheint mir ein sehr lyrisches, irgendwie "elegantes" Werk, stark auf Schönheit ausgerichtet, ohne banal zu wirken oder den Solisten gar wenig zu fordern, dabei von mitunter sehr melancholischer Stimmung (und diesbezüglich dem Cellokonzert nicht unähnlich). Tasmin Little und Andrew Davis sind in erprobte Interpreten, in allem, was von "der Insel" kommt und auch hier scheinen sie mir eine gute Wahl. Natürlich gibt es Alternativen und unterschiedliche Präferenzen. Neben dem hohen künstlerischen Standard sprechen vor allem auch das lebendige und exzeptionell transparente Klangbild sowie - als besonderes Bonbon - die enthaltene, alternative Kadenz des Konzerts für diese Produktion.


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Etwas für die Momox-Verkaufsbox.

    Meine habe ich dort schon verkauft ;).


    Im Gegensatz dazu besitze ich von dem Konzertstück op. 79 bereits ausreichend Spitzenaufnahmen, z.B. von Friedrich Gulda.

    Das Konzertstück ist vielleicht als Komposition tatsächlich gelungener, aber dass die beiden Klavierkonzerte ein solches Schattendasein fristen, finde ich dennoch sehr bedauerlich. Sie müssen, um zur Wirkung zu gelangen, allerdings extrem gut gespielt werden, nicht nur virtuos und mit absoluter manueller Überlegenheit, sondern inspiriert, geistreich, mit Spielwitz und Einfallsreichtum. Von all dem ist bei Rösel für mich so gut wie nichts zu hören. Das wäre z.B. etwas für Hameling, auch für Perahia (dessen Mendelssohn-Konzerte ich ganz hervorragend finde). Auch das Orchester muss extrem plastisch, lebendig und präzise agieren. Bloß nicht betulich "deutsch". Komischerweise weiß das bei Webers Klarinettenkonzerten praktisch jeder, und so gibt es dort auch eine fast unübersehbare Zahl von ganz ausgezeichneten Aufnahmen (z.B. zuletzt gehört Martin Fröst).

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • JS Bach Cello Suite Nr 1, BWV 1007, G Dur.


    Lynn Harrell.


    Hurra - so gut wie kein Hall ! Dennoch ein wunderbar resonanter Cello Klang. Keinerlei technische Schwierigkeiten. Musikalisch 1A, vom Feinsten. Jede Nummer hat ihre eigene Identität, ausser dem Präludium eindeutig tänzerischen Charakter. Innerhalb dieses Charakters gibt es dann unzählige feine Nuancen, wobei das Metrum immer derartig beibeahlten wird, dass man den Tanzschritt durchgängig mitfühlen kann. Musikalische Intensität wird über lange Strecken auf- und abgebaut, ganz natürlich entlang der harmonischen Spannungen (Dissonanzen) . Wirkllich sehr schön.


  • Antonin Dvorak (1841-1904)

    Symphonie Nr. 6

    London Symphony Orchestra, Colin Davis

    LSO, DDD, 2004


    Jetzt noch ein Davis. Hat mir leider nicht so gut gefallen, was überwiegend wohl am etwas mulmigen und nicht übermäßig klaren und durchsichtigen Klang der Aufnahme liegen mag. Zudem meine ich - vielleicht täusche ich mich auch - Davis sei wiederholt summend zu vernehmen. War das typisch für ihn bzw. kennt jemand die Einspielung?


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

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    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Antonin Dvorak (1841-1904)

    Symphonie Nr. 6

    London Symphony Orchestra, Colin Davis

    LSO, DDD, 2004


    Jetzt noch ein Davis. Hat mir leider nicht so gut gefallen, was überwiegend wohl am etwas mulmigen und nicht übermäßig klaren und durchsichtigen Klang der Aufnahme liegen mag. Zudem meine ich - vielleicht täusche ich mich auch - Davis sei wiederholt summend zu vernehmen. War das typisch für ihn bzw. kennt jemand die Einspielung?

    Ich habe mir mal die Box mit den Sinfonien Nr.6-9 gekauft. Damit wurde ich nicht glücklich Sie liegen auf dem Stapel, den ich mal wieder dem Wiederverkäufer anbieten möchte. Das wollte ich eh schon lange mal wieder machen. Februar sollte Zeit sein dafür. Dein Empfinden kann ich also nachvollziehen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Antonin Dvorak (1841-1904)

    Symphonien Nr. 6

    Swedish Chamber Orchestra, Thomas Dausgaard

    BIS, DDD, 2006


    Hier nun der erwartbare und tatsächlich vorhandene Kontrast zu Davis. Deutlich schlanker und transparenter, dabei für meinen Geschmack keineswegs blutleer, kommt mir diese Sichtweise entgegen. Die wiederkehrend tänzerische Melodie innerhalb des Werkes ist aber auch in dieser Deutung nicht mein Ding und wirkt auf mich "schräg", klingt IMHO irgendwie "verdreht". Jemand musiktheoretisch Gebildetes wird's besser in Worte fassen können...


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

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    Einmal editiert, zuletzt von Hueb' ()

  • Damit wurde ich nicht glücklich

    Danke für deinen Eindruck, Maurice!

    :cincinbier:

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