Eben gehört 2021/2022

  • Joseph Haydn (1732 - 1809)

    Sinfonie Nr. 82 in C-Dur, Hob.I:82

    Sinfonie Nr. 87 in A-Dur, Hob.I:87

    Sinfonie Nr. 24 in D-Dur, Hob.I:24

    Sinfonie Nr. 2 in D-Dur , Hob.I:2



    Kammerorchester Basel

    Giovanni Antonini




    Gruß

    Josquin

  • Für HIPisten, die gerne staubtrockenen Barockviolinen-Sound hören, dürfte das nur begrenzt verdaulich sein, aber allen anderen sei diese Aufnahme dringend empfohlen!

    Mit. -


    Hier wieder Händel am Morgen.


    Georg Friedrich Händel: Concerto grosso e-Moll op. 6 Nr. 3


    Handel and Haydn Society

    Christopher Hogwood



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und weiter mit Brahms.


    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90


    Philharmonia Orchestra

    Arturo Toscanini

    live September/Oktober 1952 Royal Festival Hall, London



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Die erste CD aus:


    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    Präludium & Fuge C-Dur, BWV 846

    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

    Bagatelle c-moll, WoO 52

    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    Cis-Dur, BWV 848

    Frederic Chopin (1810 - 1849)

    Mazurka Nr. 32 in cis-moll

    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    D-Dur, BWV 850

    Serge Rachmaninoff (1873 - 1943)

    Präludium Nr. 3 in d-moll, op. 23

    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    Es-Dur, BWV 852

    Gabriel Fauré (1845 - 1924)

    Präludium es-moll, op. 103 Nr. 6

    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    E-Dur, BWV 854

    Maurice Ravel (1875 - 1937)

    Fuge e-moll aus Le Tombeau de Couperin

    Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

    F-Dur, BWV 856

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) {arrangiert: Ferrucio Busoni (1866 - 1924)}

    Phantasie in f-Moll für eine Orgelwalze, K.608 *



    Julien Libeer

    (* mit Adam Laloum)

    [Pianos: Chris Maene)




    Gruß

    Josquin

    Einmal editiert, zuletzt von Josquin ()

  • Hier:



    Ralph Vaughan Williams:

    A Pastoral Symphony


    Amanda Roocroft - Sopran


    London Philharmonic Orchestra

    Bernard Haitink


    Weiterhin mein Favorit.


    :wink: Agravain


  • Viktor Ullmann : Sinfonien Nr.1 & 2 , Ouvertüre zu der Oper "der zerbrochene Krug", "Don Quixote tanzt Fandango"


    Brussels Philharmonic - The Orchestra of Flanders , Gerd Albrecht AD: Mai 2008


    Einer der wunderbaren Komponisten, der den Nazis nicht genehm war. Er wurde, zusammen mit Pavel Haas und Hans Krasa, nach Auschwitz deportiert und ermordet. Zuvor war er zwei Jahre in Theresienstadt interniert, wo auch diese Werke entstanden.

    Gerd Albrecht, der sich sehr für die Werke dieser Zeit einsetzte, legte hier eine weitere hervorragende Einspielung vor, die auch sehr gute aufgenommen wurde von der Tontechnik. Ein beklemmendes und fasziniertes Tondokument mit Musik, die man uns schlicht und einfach unterschlagen wollte von den Mördern.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ralph Vaughan Williams:

    A Pastoral Symphony


    Amanda Roocroft - Sopran


    London Philharmonic Orchestra

    Bernard Haitink

    Das war doch die Nr.3, nicht die Nr.4. Habe ich da was verpasst?

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Na sicher. Wirf mal den zweiten Blick aufs Cover. Da sind beide drauf. ;)


    :wink: Agravain

  • Na sicher. Wirf mal den zweiten Blick aufs Cover. Da sind beide drauf.

    Danke. Alles klar. Ich habe "nur" die komplette Box, daher kenne ich die Einzel-Cover nicht.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Ohne große Erwartungen bei meinem Streaminganbieter angespielt. Dvořáks Cellokonzert mit Petr Nouzovský und Stanislav Vavřínek am Pult des Tschechischen Philharmonischen Kammerorchesters Pardubice. Habe von keinem der Beteiligten (außer Dvořák) je gehört. Aber was für eine lebendige, lyrisch-beseelte, da wo angemessen aber auch zupackend-energetische Interpretation! Und auch die Aufnahmtechnik ist top. Wow!

  • Holloways "Rosenkranzsonaten" sind wirklich überaus lohnenswert. (Ich habe ein Dutzend verschiedene Aufnahmen der Rosenkranzsonaten und die höre ich immer wieder gerne. Ich höre, ehrlich gestanden, ohnehin Bibers 'Rosenkranzsonaten' lieber als Bachs Partiten und Sonaten. Nach 2 Stunden der Bach'schen Solosonaten bin ich erschöpft, nach 2 Stunden Rosenkranzsonaten sind Geist und Seele efrischt.)

    Mir geht es - ebenso ehrlich - genau umgekehrt. Eine, zwei Rosenkranzsonaten höre ich mir am Stück gerne an, aber dann ist erst mal Schluss.

    Offengestanden hätte ich Bibers Rosenkranz und Bachs Sechs Soli gar nicht in eine Schublade gesteckt - das sind in meinen Ohren sehr verschiedene Welten. Für mich ist der Rosenkranz leichter zu hören (liegt sicher auch daran, dass es eben - mit Ausnahme des letzten Stücks - keine Werk für Violine allein ist), ohne dass ich ihn für ein leichtgewichtigeres Werk halten würde. BWV 1001-1006 fordert von mir viel innere Ruhe und Aufmerksamkeit, um es hören zu können, sonst ginde ich es schnell anstrengend. Und alles sechse am Stück kann ich ohnehin nur ausnahmsweise hören, meist reicht meine Konzentration nur für eine oder zwei. Das liegt aber weniger an der Komplexität der Stücke sondern an der Kombination aus struktureller Komplexität und dem Klangbild der vereinzelten Violine.


    Adieu

    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Danke für diesen Hinweis!

    Als ich die Einspielung kürzlich sah, dachte ich noch „wer braucht die denn?“…


    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Für HIPisten, die gerne staubtrockenen Barockviolinen-Sound hören, dürfte das nur begrenzt verdaulich sein, aber allen anderen sei diese Aufnahme dringend empfohlen!

    Weiß gar nicht. Ich hab ja sonst nur noch HIP-Aufnahmen (5 oder 8 oder so, müsste ich nachschauen), die ich eigentlich alle sehr gern mag (bis auf Holloway seit gestern). Die sind auch klanglich nicht allesamt “staubtrocken” - höre nur mal Rachel Podger. Aber klar, Milsteins Zugriff und Klanggestaltung sind aus einer anderen Welt. Aber ich kann in beiden Welten sehr gut leben und genieße das durchaus.


    Was ich dagegen als klanglich äußerst furchtbar in Erinnerung habe, ist z.B. die Aufnahme von Szeryng aus den 1960ern. Habe eben nochmal in die Hörschnipsel beim Werbepartner gelauscht und fand meine Erinnerung bestätigt: das macht mir ähnlich schnell Zahnschmerzen wie Holloway.


    Dabei habe ich gerade festgestellt, wie viele neue Einspielungen es seit 2015 gibt, als ich mich zuletzt mal intensiver mit den Stücken beschäftigt habe. Die jüngste Aufnahme, die ich kenne, ist die von Christian Teztlaff (2016). Muss man von den neueren Aufnahmen unbedingt was zur Kenntnis nehmen? Felix hatte ja schon Hadelich (2020) empfohlen. Werde ich mir mal anhören. Was sonst? Kennt jemand die Aufnahmen von Fabio Biondi (2020), Gottfried von der Goltz (2017) oder Giuliano Carmignola (2018)?


    Adieu

    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Eigentlich höre ich auch die Sei Solo nie am Stück und fände das auch gar nicht gut - aber ich könnte es wohl. Beim Rosenkranz beginnt aber irgendwann alles für mich zu verschwimmen und ich kann die Stücke dann gar nicht mehr auseinanderhalten. Und einfach als Hintergrundgedudel laufen zu lassen, dafür sind die Stücke zu schade.

    Bei den Bach Solos gibt es ja auch leichtere Werke, etwa die E-Dur Partita. Die ist flott und eingängig, die h-Moll Partita finde ich hingegen immer noch extrem sperrig.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Bei den Bach Solos gibt es ja auch leichtere Werke, etwa die E-Dur Partita. Die ist flott und eingängig

    Das klingt gut, dann traue ich mich da doch mal dran! Ich höre zwar viel Bach - und zunhemend mehr - vor einigen Werken habe ich aber nach wie vor distanzierten Respekt. Die Violinpartiten habe ich aus Vorurteil als enorm komplex und spröde abgespeichert und erstmal auf Distanz gehalten, auch weil ich selbst kein Streicher bin und die instrumententechnischen Besonderheiten dieser unbegleiteten Solostücke mir fremd sind.


    Gut, dann höre ich jetzt die E-Dur-Partita aus dem wunderbaren Fundus des All-of-Bach-Projektes der Niederländischen Bachgesellschaft und stelle fest: Du hast vollkommen recht: Die ist wirklich nicht unzugänglicher als zum Beispiel die Cellosuiten oder die Klavierpartiten.

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    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Freut mich sehr, Dich zum Reinhören bewogen zu haben! Am zweitleichtesten zu hören ist die 2. Partita, v.a. wenn man die Chaconne weglässt. Die ersten vier Sätze sind eingängige Suitensätze und auch technisch nicht schwieriger als die Cellosuiten.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

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