Eben gehört 2021/2022

  • Das wundert mich ein bisschen, denn die Aufführung,- übrigens ein Geschenk der Kölner zum 70igsten von Klemp-, wurde vor Jahren bereits bei Testament aufgelegt.
    Und mir hat die Klangqualität von 1955 durchaus gefallen,

    Ja, hast schon recht - ich sollte vielleicht richtigstellen, was ich meine: Ich habe diese Aufnahme auf Spotify, allerdings ist dort das andere Cover eingestellt. Der Klang ist eigentlich sehr gut, also nur wenig typisches, historisches Rauschen. Aber immer, wenn die Sänger (aber eigentlich auch das Orchester) eine gewisse Lautstärke überschreiten, "klirrt" es und da hilft auch leise-stellen nicht. Mein Gehirn kann zu solchen Momenten abstrahieren und es in meiner Wahrnehmung abstellen. Deshalb macht es mir nichts aus.
    Ansonsten bin ich wirklich angetan von dieser Aufnahme - und schreibe später was dazu.

  • Heute schwelge ich einmal wieder im Gesang von Leopold Simoneau.



    Ein Stilist allerersten Ranges, v.a. in der französischen Oper, aber auch für Mozart. Quasi jede Arie verwandelt er in eine Perle sublimsten Gesangs. Ob das immer ensembletauglich war, ist die Frage. Dann lag es aber nicht an ihm, sondern nur daran dass die anderen nicht mithalten konnten. ^^


    :wink: Wolfram


  • Jean Sibelius : Sinfonien Nr.1 & 3 : Island SO, Petri Sakari


    Aus der Box die erste CD. Passend zum verrückten Wetter diese mMn sehr gelungene Einspielung der beiden Sinfonien.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Hier weiter mit Mahler.


    Gustav Mahler: Das Lied von der Erde


    Gerhild Romberger, Alt
    Robert Dean Smith, Tenor
    Budapest Festival Orchestra
    Iván Fischer



    Hat mir gut gefallen. Der Tenor war nicht ganz mein Fall, alles andere - keine Einwände.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Ich weiß noch nicht, was ich hiervon halten soll; ich werde die Aufnahme wohl mehrere Male hören müssen... ;)


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    "...and suddenly everybody burst out singing." (Busman's Honeymoon)

  • Zitat von Honoria Lucasta

    Ich weiß noch nicht, was ich hiervon halten sol

    Liebe Honoria Lucasta, wie meinst du das, oder mit was kommst du nicht klar bei dieser Aufnahme!?


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Bei mir weiter hiermit:

    Gabriel Faure (1845-1924)
    Klavierquintette opp.89 & 115

    Schubert Ensemble
    Chandos, DDD, 2009


    Das ist so herrlich melodiensatte Musik! Wer eher an der Strenge eines Jo Brahms (hör-)geübt ist, mag das als ein wenig süßlich empfinden.
    Wahrscheinlich hätte selbiger aus dem Notenmaterial 20 Quintette komponiert (und davon mindestens 15 wieder vernichtet).
    Es gibt zahlreiche Einspielungen und eigentlich sind alle, die ich bisher hörte, gelungen. Sehr schön ist jedenfalls die Aufnahme des Auryn-Quartetts für CPO.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Gustav Mahler : Sinfonie No.1
    5-sätzige "Hamburger Fassung" von 1893
    New Pilharmonia Orchestra
    Wyn Morris
    1970


    Soweit ich es überblicke , immer noch nicht offiziell auf CD . Bearac hat den guten Tranfer gemacht , den ich hörte , aber das Label gibt es leider nicht mehr . Ansonsten macht der 2.Satz nur in diesem Zusammenhang Sinn , denn als isolierter Satz irgendwo angefügt ist es Unsinn , da er zu einem 'Work in progress' gehört . Welches durchaus schon seine Meriten hat . Was , wer möchte , in der tube überprüfen kann .


    https://www.youtube.com/watch?v=aC11nG72yu0

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Klavierkonzerte Nr. 2 & 3

    Krystian Zimerman, London Symphony Orchestra, Simon Rattle
    DGG, DDD, 2019


    Das ist feinsinnig musiziert und klingt in meinen Ohren frisch und spontan - was im Gegensatz zum Eindruck des Rezensenten bei jpc steht. Klar, Diskographisch ein weites, bestens bestelltes Feld...


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Ein erster Hörversuch mit dem Finnen Joonas Kokkonen habe ich abgebrochen. Das kann ich heute Nachmittag nicht hören. Kommt vor, auch seine Zeit wird bei mir kommen.


    Nun Bekanntes mit einem mir unbekannten Orchester aus Frankreich, mti einem mir bekannten Dirigenten aus England.



    Gustav Mahler : Sinfonie Nr.5 AD: 09./10.10.2014 , Bordeaux/Frankreich


    L'Orchestre National Bordeaux Aquitaine , Paul Daniel


    Ein vor allem sehr aufwendiges Booklet, mit vielen Bildern, der genauen Besetzungsliste, und vielen weiteren Infos, aber leider alles nur in französischer Sprache, nicht mal mit einer englischen Übersetzung. Auch wurden die Solisten nicht extra erwähnt.


    Ob ich die Einspielung wirklich mag? Ich weiß es nicht. Mir kommt es so vor, als wäre "mehr" drin gewesen. Ob es am Orchester, Dirigenten oder einfach nur der Aufnahmetechnik liegt? Keine Ahnung. Gerade die Pianissimo-Stellen hätte ich mir auch so gespielt gewünscht. Doch das ist bekanntlich Ansichtssache.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Charles Villiers Stanford (1852-1924)
    Streichquintette Nr.1 F-Dur & Nr.2 c-moll
    +3 Intermezzi für Cello & Klavier

    Benjamin Frith, Dante Quartet, Endellion String Quartet
    Somm, DDD, 2019


    Jetzt brahmst es - von der Insel. Wunderbare Juwelen spätromantisch-britischer Kammermusik, die eine Entdeckung unbedingt lohnen, sofern man mit dem Sub-Genre was anfangen kann. Qualitativ gar nicht so weit vom großen Hamburger entfernt. Engagierte Deutung!


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
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    - H. W. M.


  • Hi Wolfram, ich sah gerade deinen Post und wollte sagen, dass ich in genau diese auch gestern oder vorgestern reingehört habe, nachdem ich Simoneau auf der Klemperer Köln Don Giovanni gehört hatte. Kann Dir nur zustimmen !!!


  • Hier wieder Mahler.


    Gustav Mahler: Das Lied von der Erde


    Anna Larsson, Alt
    Stuart Skelton, Tenor
    Düsseldorfer Symphoniker
    Ádám Fischer



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Heute am späten Nachmittag schon.




    Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 12 d-Moll "Das Jahr 1917" Op. 112
    Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 17 "Erinnerungen" Op. 137

    Wassili Petrenko, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Wladimir Lande, Siberian State Symphony Orchestra


    Zwei tolle Aufnahmen.



    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Heute zum ersten Mal.


    Messiaen
    Turangalila Symphonie
    Myung-Whun Chung



    und nun gleich nochmal
    Roger Desormiere



    Ich bemerke sogleich, dass dies mein neues Hörprojekt für die nächsten Tage wird, welche ich am Strand in West Wittering verbringen werde. Da die Autofahrt etwa 90 Minuten dauert, habe ich 3 Stunden täglich Zeit ungestört zu lauschen.


  • Chronologisch beginne ich mit dem op. 19.


    Sehr gediegen, knackiges musizieren im Orchester. Zimerman meint er nimmt die ersten beiden Konzerte leichter als in der ersten Aufnahme. Das hört man deutlich.
    Das Orchester etwas trocken und ev. auch ein bisschen dumpf, was aber wohl dem Aufnahmeort und der extrem aufgefächerten Sitzordnung geschuldet ist. Live kann das unmöglich klapp, auf CD muss man das wohl mit der Abmischung reparieren. Die Balance ist jedoch sehr gut.

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...

  • Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Klavierkonzerte Nr. 2 & 3
    Krystian Zimerman, London Symphony Orchestra, Simon Rattle
    DGG, DDD, 2019

    Dann gebe ich auch mal meinen Senf zu dieser neuen GA. Die ersten beiden Konzerte fand ich sensationell gut, die drei anderen - haben starke Konkurrenz ...


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Karl Goldmark : Symphonic Poems, Vol.1


    Bamberger Symphoniker , Fabrice Bollon


    Sehr angenehmes Repertoire für den Morgen. Vor allem mal was Anderes.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Robert Schumann : Aus der GA der Sinfonien die CD1 : Sinfonien Nr.1 & 4


    Odense SO, Simon Gaudenz


    Für mich eine der packenensten GA überhaupt. Das konnte man sicher nicht unebdingt erwarten durch die eher wenig bekannten Ausführenden.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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