Eben gehört 2021/2022

  • Gleich mal den Feuervogel nachschieben. Habe diese Gergijew-Aufnahme in sehr guter Erinnerung.

    Ich muss überhaupt mal schauen, ob es in den letzten Jahren empfehlenswerte Neuaufnahmen dieses Dirigenten gegeben hat.


  • Weiter mit Gergijew und Tschaikowski 5:



    Auch wenn man aufgrund des CD-Covers natürlich nicht auf die Musik schließen kann, passt es hier so gut zur Interpretation. So sinnlich und leidenschaftlich das alles, zum Niederknien. :)

  • Zum Schluss noch die Klassische von Prokofjew unter Gergijew. Ist nicht meine favorisierte Interpretation dieser entzückenden Symphonie, aber das LSO hat hier Charme, Eleganz und Spielfreude.


  • Hier wieder Musik aus dem alten Dresden.


    Johann Joachim Quantz: Concerto G-Dur

    für zwei Traversflöten solo, zwei Traverflöten ripieno, zwei Hörner, Streicher, zwei Oboen colla parte und B. c.


    Francesco Mario Veracini: Ouvertüre Nr. 5 B-Dur

    für Streicher, zwei Oboen colla parte und B. c.


    Jed Wentz, Marion Moonen, Traversflöte

    Musica antiqua Köln

    Reinhard Goebel



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Francesco Durante

    Konzerte Nr. 1-8

    Cembalokonzert B-Dur*

    *Gerald Hambitzer (Cembalo)

    Concerto Köln

    D: Werner Ehrhardt

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Beethoven Violinsonaten op 12/1 und op 12/2. Besonders den 3. Satz der ersten und den 1. Satz der 2. finde ich einfach delightful. Beste Laune bevor die Arbeit losgeht.


    Heute mal Henryk Szeryng und Ingrid Haebler.

  • Ein von Anfang bis Ende fesselnder Opernabend.


    Richard Wagner: Siegfried

    (aus dem 1955er “Keilberth-Ring” von 1955, Bayreuth live 26. Juli 1955)



    Siegfried – Wolfgang Windgassen

    Mime – Paul Kuën

    Wanderer – Hans Hotter

    Alberich – Gustav Neidlinger

    Fafner – Josef Greindl

    Erda – Maria von Ilosvay

    Brünnhilde – Astrid Varnay

    Waldvogel – Ilse Hollweg


    Orchester der Bayreuther Festspiele 1955

    Joseph Keilberth


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Noch ein Nachtrag zur Walküre, dann musst du lieber Mauerblümchen, aber auch noch diese....



    haben wollen/müssen aus dem gleichen Jahr! :P


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Uuuuuäääähhh ... lieber, werter Palestrina, ich danke Dir sehr, dass Du meinen Beitrag zur Kenntnis nimmst und so kenntnisreich darauf reagierst ... nur unter vier Augen ein paar Worte: hier steht auf CD und DVD eine zweistellige Anzahl von Ringen (ein Stück weit von der kleinstmöglichen Zahl entfernt), dazu einige einzelne Walküren, Siegfriede und Götterdämmerungen und via Streaming Zugriff auf etliche weitere Aufnahmen, ... so interessant das Aufspüren der Unterschiede doch ist, ich erwische mich dabei, wie sich beim Erklingen des tiefen "Es" zu Beginn des Rheingolds schon ein kleiner Anflug des Überdrusses einstellt ... ich höre diesen Ring noch fertig und um Ostern (oder Fastnacht, mal sehen) noch den Kna-Ring von 1956, doch dann muss ich unbedingt mal ein Ring-Moratorium einlegen, bevor ich mich nochmal den großen Ringen der 60er und 70er widme (Solti, Böhm, HvK) ... vielleicht mal mehr Streichquartette hören von Nörgard, Ferneyhough, Lachenmann, Rihm, Dusapin und Widmann ... da gäbe es wirklich Neues zu entdecken ... - für mich - ... und ja, mit Keilberth gäbe es nicht nur die Alternativ-Walküre, sondern auch einen Alternativ-Siegfried ... abgesehen vom Geld geht es einfach um die Lebenszeit, und die ist ja nicht zu bezahlen ... aber trotzdem nochmal ganz herzlichen Dank! :verbeugung2:


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Den hundertsten Todestag von Camille Saint-Saëns am 16. Dezember 2021 habe ich bösartigerweise völlig übergangen. Hier nun das Werk eines 15jährigen:


    Camille Saint-Saëns: Symphonie en la majeur (1850)


    Orchestre National de l'ORTF

    Jean Martinon



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

    Einmal editiert, zuletzt von Mauerblümchen ()

  • Ich mache dort weiter, wo ich gestern aufgehört hatte, nämlich mit Gergijew und Prokofjew. Toradze und überhaupt das Zusammenspiel mit dem Orchester finde ich in den Klavierkonzerten hier überragend.


  • Höre eben gerade die Zweite (des 24-Jährigen Saint-Saens).


    Fetzig, unterhaltsam. Stilsicher und durchaus mit erfreulich detailverliebter Akribie dargeboten vom Sinfonieorchester aus UTAH, unter dem sorgsamen Thierry Fischer.


  • Nach dem saintsaensligen Amusebouche brauche ich nun dringend Deftiges von der Insel:



    Walton: Symphony Nr. 1 h-moll


    Das grossartige Meisterwerk wird kongenial dargeboten von der English Northern Philharmonia unter Paul Daniel. Die Aufnahme lässt mE keine Wünsche offen. Was für eine knackige Fuge im Vierten Satz! Sie passt gut zum 4.Advent.

  • Hier läuft ein weiteres Highlight aus meiner Klavierkonzerte-Sammlung. Thibaudets Klavierspiel ist ungemein virtuos, darüber hinaus leuchtet und funkelt es in den schönsten Farben. Die ganze Scheibe ist einfach wunderschön. :verbeugung1:


  • Zum Feierabend spielte Bronislaw Gimpel Wieniawski.

    2 Polonaisen, Faust Fantasie, Legende und noch ein paar Zerquetschte.


    Mitreissendes Geigenspiel.



    Nachtrag: besonders die Faust Fantasie kann ich wärmstens empfehlen - der Geigenton ist betörend - gar nicht altmodisch - und der Aufnahmeklang ist gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Rosamunde ()

  • Erstbegegnung mit dem symphonischen Spätwerk des Paul Juon, jenes schweizerischen Komponisten, der erst die letzten Lebensjahre in seinem "Heimatland" verbrachte, nachdem er zuvor Jahrzehnte in Berlin gewirkt hat. 1934 hat er dann wohlweislich seinen Wohnsitz an den Genfer See verlegt. Die UA seiner letzten Symphonie fand dann in Düsseldorf statt bei den Reichsmusiktagen 1938, wenige Monate bevor in D endgültig die Lichter ausgingen. Das Werk wurde zwar begeistert aufgenommen, aber weitere Aufführungen sind nicht belegt. Die 45 minütige Rhapsodische Symphonie besteht aus zwei Teilen, die jeweils zwei typische Symphoniesätze beinhalten. Die Tonsprache geht über das von Mahler und Strauss erreichte nicht hinaus und ähnelt damit der von E. Nikolaus von R. und Franz Schmidt. Es ist ein eher lyrisch geprägtes Werk. Weitere Hörsitzungen sind geboten zumal das bayrische Spitzenorchester und die Aufnahmetechnik keine Wünsche offen lassen.

    Den Booklettext hat in gewohnt weitschweifender Weise und blumiger Sprache Eckhardt van den Hoogen verfasst.


  • Ja, Meister Juon (der Nachkomme eines Zuckerbäckers aus dem schweizerischen Engadin) ist immer noch ein Geheimtipp.

    Das sollte sich dringend ändern.


    Seine Werke sind durchwegs stark, aber komplex und nicht besonders ohreingänglich.


    Er (Schüler von Reinhold Gliere) artikuliert sich nicht so geschliffen, wie ein Glasunov oder ein Rachmaninoff. Sein Idiom erinnert mich immer irgendwie an Nikolaj Medtner.


    Danke für die Erinnerung, lieber Wieland.

  • Liebe Cosima


    Ich musste meinen Thibaudet-Beitrag löschen, weil meine YT-Verlinkung zu einer Aufnahme des 5. Klavierkonzerts von Saint-Saens (mit Concertgebow-Orchester unter Gatti) nicht funzen wollte.


    Aber in der Tube kann man sich diese 'fulminante Performance' mit grossem Gewinn zu Gemüte führen.


    Danke für Deinen Tipp und Deine freundliche Reaktion. :)

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