Eben gehört 2021/2022

  • Huch - heute ist ja Sonntag nach Neujahr ... man kommt aber auch ganz durcheinander ...


    Johann Sebastian Bach: "Ehre sei dir, Gott, gesungen"

    (Teil V des Weihnachtsoratoriums BWV 248)


    Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Dietrich Fischer-Dieskau

    Thomanerchor Leipzig

    Gewandhausorchester Leipzig

    Kurt Thomas



    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Charles Gounod (1818-1893)

    Fantaisie sur l'hymne national russe pour piano à pédalier et orchestre



    Roberto Prosseda

    Orchestra della Svizzera Italiana

    Howard Shelley




    Gruß

    Josquin

  • Und nochmals Bach zum Tage. - UA Leipzig, 5. Januar 1727.


    J. S. Bach: "Ach Gott, wie manches Herzeleid" BWV 58


    Ruth Holton, Peter Harvey

    English Baroque Soloists

    John Eliot Gardiner


     


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Heute der 2.Satz aus der Bearbeitung für Bandoneon und andere Instrumente der 8. Sinfonie von Bruckner . Nur Ton gehört , aber für mich weit interessanter als jeder 4.Satz der Neunten .


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Bruckner , Sinfonie No 8 nach Ryota Komatsu : III.Satz - Adagio


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  • Das war mir ein willkommener Gedanke zum Jahresbeginn:


    Wolfgang Amadé Mozart


    Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

    Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

    Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 ("Jupiter")


    Ensemble Resonanz

    Riccardo Minasi



    Zumindest für KV 543 und KV 550 ist diese Aufnahme zurzeit mein Favorit, und KV 551 ist wahrlich auch nicht von schlechten Eltern ... alles nur imho.


    Gruß

    MB


    :wink:

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  • Hier noch ein doppelter Walzer.


    Maurice Ravel: La Valse


    Orchestre Symphonique de Montréal

    Charles Dutoit


    Berliner Philharmoniker

    Pierre Boulez


     


    Gegen Munchs Weltuntergang sind beide Aufnahmen Kindergeburtstag. Wobei sie mit fantastischer Klangtechnik punkten.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier tönt gerade ein Weihnachtsgeschenk - eine CD. Ich höre kaum noch CDs, allerdings findet sich eben auch nicht alles im Streaming-Angebot. Diese hier



    jedenfalls mW nicht. Ich mag Viviers Arbeiten einfach, und deshalb hatte ich mich sehr auf diese Veröffentlichung gefreut. Mir gefällt schon die Aufnahmetechnik, für mein Empfinden ist die Musik ein richtiger Anlagen-Tester.

    Die Musik ist „modern“, was bei einem 1983 verstorbenen Komponisten irgendwie auch nicht richtig klingt, aber die einfachste Kategorisierung ist. Im Booklet beschreibt Cornelius Bauer das grundsätzliche Vorgehen Viviers und bezieht sich in einem weiteren Text auf die zu hörenden Werke. Generell kombiniere Vivier „auf höchst originelle Weise französische Klangsinnlichkeit, deutsches Strukturdenken und östliche Mystik“. Die Musik vereine starke Gegensätze in sich, wobei es (ähnlich wie bei Messiaen) nicht darum geht, ob sie tonal oder atonal ist - Vivier habe sich auf seinen „untrüglichen Klangsinn“ verlassen.

    Und das ist dann eben ein ausgesprochener Vorteil so einer satt ausgestatteten CD: das sehr lesenswerte Booklet.

    In Summe ist das ein großes Vergnügen.

    Jein (Fettes Brot, 1996)

  • Lange nicht gehört:


    Fuga (2. Ricercata) a sei voci aus „Das musikalische Opfer“. Für Orchester gesetzt von Anton Webern


    Berliner Philharmoniker

    Pierre Boulez


    Paul Hindemith: Sinfonie "Mathis der Maler"


    São Paulo Symphony Orchestra

    John Neschling


     


    Gruß

    MB


    :wink:

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  • Nun:


     


    Jean Sibelius:

    Finlandia, op. 26

    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    Symphonie Nr. 1 e-Moll, op. 39

    London Symphony Orchestra

    Sir Colin Davis


    :wink: Agravain

  • Nach Bach/Webern und Hindemith sollte es Brahms sein.


    Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83


    Clifford Curzon, Klavier

    Wiener Philharmoniker

    Hans Knappertsbusch



    Alt und gut.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Neues Jahr, neuer Zyklus.


    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 38


    BBC Philharmonic Orchestra

    John Storgårds



    Schrob ich unlängst, dass Kamu diese Sinfonie ungleich zupackender dirigiert habe? Welch ein Irrtum. Storgårds Aufnahme hat herrlichen Biss. Gefiel mir ausgezeichnet.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier nochmal WO - einschließlich des gestern ausgelassenen Teiles.


    Johann Sebastian Bach


    "Fallt mit Danken, fallt mit Loben"

    "Ehre sei dir, Gott, gesungen"

    (Teile IV+V des Weihnachtsoratoriums BWV 248)


    Solist der Wiener Sängerknaben, Paul Esswood, Kurt Equiluz, Siegmund Nimsgern

    Wiener Sängerknaben

    Chorus Viennensis

    Concentus musicus Wien

    Nikolaus Harnoncourt



    Diese Aufnahme halte ich für immer noch gut anhörbar ... unter Berücksichtigung der durch den Einsatz von Knabenstimmen gesetzten Grenzen ...


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier:


     


    Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps

    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    The Philadelphia Orchestra

    Riccardo Muti


    :wink: Agravain

  • Ein gewisser David Hurwitz, nicht zu verwechseln mit Horwitz von "Kling und Horwitz", empfiehlt diese Aufnahme von Bruckner 5 als seine liebste. Anlass genug, mal reinzuhören.


    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur


    Bayerisches Staatsorchester

    Wolfgang Sawallisch



    Junge, Junge, das ist auf den ersten Lausch wirklich nicht von schlechten Eltern. Hurwitz trifft ja manchmal voll ins Schwarze und liegt manchmal derart daneben, dass ich mich frage, ob der überhaupt hauptberuflich mit Musik zu tun hat ... seine lächerliche Analyse des Kopfsatzes von Schosti 1 kann man in seinem Buch über die Sinfonien und Konzerte des Russen nachlesen ... haarsträubend.


    Aber diese Aufnahme finde ich so richtig gut. So langsam komme ich dem Kerl auf die Schliche: Hurwitz mag das Abgezirkelte, das Akkurate. Bloß nichts Geniales, bloß nichts Aufregendes, einfach so spielen lassen, dass man mit der Partitur in der Hand keinen offensichtlichen Verstoß gegen den aufgeschriebenen Willen des Komponisten finden kann, der sich alleine durch Erbsenzählen nachweisen ließe. Das bietet Sawallisch freilich in Perfektion. Aber überwältigt hat mich dieses Finale nicht, und das erwarte ich dann doch bei dieser auf Überwältigung angelegten Architektur ...


    Trotzdem: Tolle Aufnahme, die ich ohne den Hurwitzschen Hinweis wohl eher nicht gehört hätte.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier auch:

    Ja, definitiv ein Zugang, der diametral zu, sagen wir, und ich bitte, die entsetzlichen Pauschalierungen zu entschuldigen, extremisierenden Zugängen wie von den Hagens (nicht gerade bei D 956, aber sonst bisweilen ... z. B. bei D 804) oder den Emersons positioniert ist. Ich finde das unglaublich stimmig. Ja, es ist nicht fetzig, es ist nicht spektakulär, trotzdem mag ich das ...

    Hier würde ich auch (was ist mir mir los? :) ) zustimmen.

    Es ist keine dramatische Darbietung, eher eine epische, wo nicht die augenblicklichen Kontraste, sondern der Erzählfluss hervorgehoben wird. Eine sehr schöne Klangperspektive und auch die Sorgfalt, die Spannung weiterzutreiben. Zum Beispiel in der differenzierten Wiederholung im ersten Satz, in den Übergängen (Durchführung-Reprise im ersten Satz, B Teil - A' Teil im zweiten ...). Dazu gehört auch, dass es keine sonderliche Beschleunigung im Mittelteil des zweiten Satzes gibt.

    Exemplarisch auch der vierte Satz, der nicht übermäßig schnell anfängt (ist halt nur allegretto) aber wo die ruhigeren Couplets nicht wie oft die Gefahr des Langweiligen bringen, sondern die Spannung weitertragen. Hier auch sehr sorgfältige Übergänge und genug Reserve für die finale Steigerung.

    Diese Interpretation würde ich in gleiche Kategorie wie die des Marlboro-Ensembles einreihen.


    Ich mag gewisse spektakuläre Interpretationen sehr (Pavel Haas z.B.), aber diese mit ihrer inneren Spannung gefällt mir auch. Im Unterschied etwa zur empfundenen Belanglosigkeit von Belcea oder Orpheus/Wispelwey.

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Hab ich doch schon vorher ;), Trotzdem danke für den Tipp. Gehört auch wegen Plummer. Es gibt ja noch eine dritte Aufnahme mit Olivier als Sprecher. Das ist alles richtig große Oper. Höre ich zu gerne.


    :wink: Wolfram

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