Eben gehört 2021/2022

  • Gibt's bei Qobuz [EDIT: und bei Tidal] im Streaming ... völlig legal.

    Nee , das zählt für mich nicht - als Kopie hätte ich sie schon immer haben können . Ich möchte die CD , allein weil es sie gibt . Wohingegen ich auf eine komplette Aufnahme der Achten Live mit den Münchner Philharmonikern in irgendeinem Format warte - auf der (inoffiziellen) CD fehlen einige Takte . Allein , ich kenne die beiden Aufnahmen und weiß , was ich möchte .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Nee , das zählt für mich nicht - als Kopie hätte ich sie schon immer haben können . Ich möchte die CD , allein weil es sie gibt .

    Ansprüche muss man sich halt leisten können ... ;) :zahlen1:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Oder man brennt sich die Aufnahme auf CD (sofern als Download verfügbar). Hab ich mit dem Dvorak-Zyklus mit der Musica florea so gemacht (und dabei viel Geld gespart).

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...


  • Josef Joachim Raff: Sinfonie Nr.5 & Der Kobold (Ouvertüre) AD: März 1994, Lugano, Schweiz


    Orchestra della Svizzera Italiana , Nicholas Carthy


    Orchester und Hauptwerk bekannt, Dirigent nicht. Informationen im Booklet dazu - Fehlanzeige. Muss das sein? Dank des englischsprachigen Wikipedia findet man immerhin heraus, dass der Dirigent 1957 in England geboren wurde, dort auch ausgebildet wurde (und in Salzburg) und von 1992-1996 Chefdirigent des Orchesters hier bei der Einspielung war.


    Er war Assistent von Daniel Barenboim (1990-1993), agierte am Landestheater Salzburg als Kapellmeister, wurde Assistent unter Haitink und Solti bei den Salzburger Festspielen und später Gastprofessor in Stockholm und Musikdirektor in Portland/USA. Weitere Lehrtätigkeiten in den USA und GB folgten. Was dann mit ihm geschehen ist, wurde nicht erwähnt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ansprüche muss man sich halt leisten können ..

    Wie recht du hast . Sowohl was Ansprüche als auch - für die Mentalhygiene noch wichtiger - die eigene Anspruchshaltung angeht .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Arthur Honegger : Sinfonien Nr.2 & 3, Rugby, Pacific 231 AD: 2012 & 2014


    RSO Stuttgart des SWR, Stéphane Denéve





    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich weiß absolut nicht, was ich von diesen irgendwie ganz unbarocken, traumverlorenen Goldberg-Variationen halten soll... aber nachdem ich sie einmal probiert habe, komme ich in den letzten Tagen doch immer wieder dazu zurück (allerdings nie komplett, nur in Häppchen). Weil Fray wirklich etwas erfrischend anderes zu sagen hat, oder weil seine Version des Stückes einfach nur besonders leicht nebenbei zu konsumieren ist? Ich weiß es nicht...

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 5

    Royal Concertgebouw Orchestra

    D: Riccardo Chailly

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Zuletzt gehört:



    Anneleen Lenaerts:

    Vienna Stories


    Populäres aus Oper und Konzert für Harfe solo transkribiert (tlw. vom Bruder der Harfenistin), am Schluss Richard und Johann Strauss II mit Streichern der Wiener Philharmoniker.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Hier lief:



    Gustav Mahler:

    Lieder eines fahrenden Gesellen

    Kindertotenlieder

    Rückert-Lieder


    Thomas Hampson - Bariton


    Wiener Philharmoniker

    Leonard Bernstein


    In meinen Ohren schlicht eine großartige Aufnahme.


    :wink: Agravain


  • Sergei Rachmaninow: Sinfonie Nr. 1 d-Moll Op. 13

    Yannick Nézet-Séguin, The Philadelphia Orchestra


    Wahrscheinlich die beste CD, die ich im letzten Jahr gekauft habe.



    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Der Beginn einer steilen Schallplattenkarriere.


    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur


    Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester

    Günter Wand

    1974



    Vom Ansatz doch recht ähnlich der 1971er Haitink-Aufnahme ... bei schlechterem Orchester. Da war gegen Ende die Lippenmuskulatur des schweren Blechs wohl schon ein wenig erschlafft. Habe Aufnahmen desselben Orchesters mit Bychkov in Erinnerung (Mahler 3, Alpensinfonie), freilich rund 30 Jahre später, die ein ganz anderes Bild zeigen.


    Die Begründung des Deutschen Schallplattenpreises müsste ich nun doch nochmal recherchieren. Die drei Jahre ältere Aufnahme mit dem COncertgebouworkest hat mir klar besser gefallen, auch, wenn Wand mir das Werk äußerlich etwas mehr zuzuspitzen scheint.


    Gruß

    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Oder man brennt sich die Aufnahme auf CD (sofern als Download verfügbar).

    Ich würde ja mal sagen, dass dies auch als "Kopie" angesehen wird, und das zu völlig recht.


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Gestern erstmals gehört:


    Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll (Fassung 1890, Ed. Haas)


    Wiener Philharmoniker, Ltg.: Herbert von Karajan (1988)


    Diese Aufnahme wurde hier vor Jahren heftig kontrovers besprochen. Mein Eindruck (kann sich nach wiederholtem Hören natürlich noch ändern): perfekt, aus einem Guß, aber kühl, mir zu kühl, das erreichte mich nicht - ganz im Gegenteil zu Karajan 1957.


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Hier:



    Ralph Vaughan Williams:

    Serenade to Music (Orchesterfassung)

    Five Variants of „Dives and Lazarus“

    The Lark Ascending*

    Fantasia on „Greensleeves“

    English Folksong Suite

    Fantasia on a Theme by Thomas Tallis


    James Ehnes - Violine*


    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra

    Andrew Manze


    :wink: Agravain

  • Ich würde ja mal sagen, dass dies auch als "Kopie" angesehen wird

    Du sagst es überdeutlich .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Stimmt! Eine tolle CD, die ich auch sehr schätze!


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Hm. Die Scheibe fällt m. E. in die von Manze bisweilen bediente Kategorie „Sinnliches unsinnlich gespielt“ - Ehnes‘ Lerche einmal ausgenommen. Wenn ich daran denke, wie Handley das mit dem RLPO dereinst gemacht hat…


    Nun diese:



    Bedrich Smetana: Má Vlast


    Tschechische Philharmonie

    Václav Talic


    Zurecht ein Klassiker der Diskographie, finde ich.


    :wink: Agravain

  • Zum Tagesbeschluss nun einige Werke, die mich als Chorsänger seit nun auch schon 40 Jahren begleiten ( :alter1: ).

    Mir persönlich gefallen Hauschilds souverän-unaufgeregte Herangehensweise, seine traditionell-romantische Klangvorstellung und die intensiv am Text orientierten, hochdifferenzierten Interpretationen noch immer sehr. Und der Rundfunkchor Leipzig ist schon eine Bank.


     


    Johannes Brahms:

    3 Gesänge, op. 42

    7 Lieder, op. 72

    5 Gesänge, op. 104

    Fest- und Gedenksprüche, op. 119


    Rundfunkchor Leipzig

    Wolf-Dieter Hauschild


    :wink: Agravain

    Einmal editiert, zuletzt von Agravain ()

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