Eben gehört

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  • Georg Friedrich Händel
    Sosarme, re di Media
    Deller, Herbert, Evans, Ritchie, Kentish, Watts, Wallace
    St. Anthony Singers
    The Saint Cecilia Orchestra
    D: Anthony Lewis
    rec. 02/1955


    Die erste Komplettaufnahme dieser Händel-Oper gibt es schon seit langer Zeit auf CD, aber 2019 ist sie von Decca selber veröffentlicht worden. Vorteil: endlich ein ordentliches Remaster, während die vorigen Editionen alle unter einer mittelmäßigen LP-Überspielung litten.


    Der Herr Meher-Homji hat wieder einmal eine wahre Rarität hervorgezaubert... :love:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Johann Sebastian Bach: Das wohltemperierte Clavier, Teil I BWV 846-869


    Trevor Pinnock - Cembalo


    Hörenswerte Lesart, meine ich.

    ja! Ich bleibe immer schon beim c moll Präludium in Endlosschleife stecken. Nach dem selbsterklärenden C Dur nun der Fusstritt aus dem Paradies mit Hetzjagd durch die Tonarten. Doch wohin? Man kann es nicht vorraussagen. …
    Das erzählen mir jedenfalls meine hyperaktiven Gehirnwindungen - und hier so gespielt.
    Gefällt mir.

  • JSBach
    Matthäus Passion


    Hermann Scherchen 1953
    Orchestra of the Vienna State Opera; Vienna Academy
    Choir



    Hugues Cuénod (tenor) – The Evangelist

    Heinz Rehfuss (bass-baritone) - Jesus
    Eberhard Wachter (bass) - Judas
    Magda Laszlo (soprano)
    Hilde Rössel-Majdan (contralto)
    Petre Munteanu (tenor arie)
    Richard Standen (bass)


    Diese Aufnahme ist ein Juwel. Unbedingt mit viel Ruhe ganz anhören.

  • Hier lief:



    Johann Sebastian Bach:
    4 Orchestersuiten BWV 1066-1069


    The English Concert
    Trevor Pinnock


    Exemplarisch, dabei aber nicht öde. Lediglich der Beginn der Ouvertüre der dritten Suite ist mir zu eilig.


    Weiter ging es mit:



    Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88


    London Philharmonic Orchestra
    Sir Charles Mackerras


    Ebenfalls rundum überzeugend. „Mackerras eben“ möchte ich fast sagen.


    :wink: Agravain

  • JS Bach
    Matthäus-Passion


    Otto Klemperer
    Philharmonia Orchestra & Choir


    Tenor [Evangelist]: Peter Pears
    Baritone [Jesus]: Dietrich Fischer-Dieskau
    Soprano [Arias]: Elisabeth Schwarzkopf
    Contralto [Arias]: Christa Ludwig
    Tenor [Arias]: Nicolai Gedda
    Bass [Arias, Petrus]: Walter Berry



    Schon beeindruckend - aber hat für mich nicht die Tiefe und Höhe der Scherchen Aufnahme. Liegt einerseits an den Stimmen, welche bei Scherchen teils noch sehr viel schöner sind, und andererseits, wie sie den Inhalt umsetzten - bei Scherchen für mich viel überzeugender, etwas demütiger von Jesus zB. Auch die Tempi sind bei Scherchen beschwingter (wenn inhaltlich passend), was mMn den Rhythmen bekommt. Die Chöre sind mMn bei Scherchen auch noch besser der Stimmung angepasst. Ausserdem finde ich kleine Juwelchen hier und da bei Scherchen, die von Klemp nicht angeboten werden. zB die kurze Passage der zwei falschen Zeugen ist bei Scherchen viel besser gelungen oder die Flöten in "Buss und Reu" klingen zu passender Stelle wirklich wie Tropfen meiner Zähren.


  • JS Bach
    Matthäus-Passion

    Wenn du schon bei Scherchen und Klemperer bist , dann solltest du dir vielleicht noch ein Wiener Pølse gönnen : Wöldike nahm die Passion mit den Philharmonikern und den üblichen Verdächtigen 1959 in Stereo auf , Die 3 Einspielungen geben ein gute Bandbreite wieder . Ich mein' nur .....


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Wenn du schon bei Scherchen und Klemperer bist , dann solltest du dir vielleicht noch ein Wiener Pølse gönnen : Wöldike nahm die Passion mit den Philharmonikern und den üblichen Verdächtigen 1959 in Stereo auf , Die 3 Einspielungen geben ein gute Bandbreite wieder . Ich mein' nur .....



    Eben auf spotify gehört und alles wunderbar - bis ich wurde rüde unterbrochen wurde, als doch tatsächlich anstelle des Chorals Ich will hier bei dir stehen Humptatata erklang. Ist mir doch wahrlich zum ersten mal passiert, dass auf Spotify was falsch programmiert war. Der Rest des Albums dann auch nicht zu hören. Alles Humptata, obwohl mit St Matthew Passion beschriftet. Ich habe es dem help-desk per chat erklärt. Nun mal abwarten, ob sie es schaffen, diese wohl extrem schwierig zu findende Aufnahme korrekt einzustellen.
    Würde mich freuen und wäre auf jeden Fall eine Bereicherung, denn mir haben die ersten 16 Nummern sehr gut gefallen.


  • Julius Röntgen (1855-1932)
    Kammermusik für Bläser
    Serenaden Nr. 1 op. 14
    Linos Ensemble
    CPO, DDD, 2008


    Ein hörenswertes Werk eines Vergessenen mit einer Spieldauer von rd. 15 Minuten und nicht alltäglicher Besetzung. Danke an CPO für den Einsatz für Julius Röntgen! :verbeugung1:

    Zitat

    klassik-heute 03/12: »Und wiederum ist Anlaß zum uneingeschränkten Beifall für Werk und Interpretation gegeben. Dass die Virtuosen des Linos-Ensembles ihre nun schon sprichwörtliche Spiellaune, Perfektion und Brillanz voll zum Einsatz bringen würden, war vorauszusehen. Dass sie aber völlig unvermutete Vortragsnuancen an Humor, kapriziösem Spaß und Serenaden-Heiterkeit des Komponsiten vehement und plastische in Szene setzen, war am allerwenigsten zu erwarten. Der Amsterdamer Konservatoriumsdirektor Röntgen als Schöpfer einer klingenen ›Commedia dell'arte‹ für das Bläserquintett.«
    Ensemble 06/12: »Die fabelhafte Linos-Mannschaft bereitet dieses Bläsermenü mit spritziger Verve delikat auf.«


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Eben den ersten Teil gehört.
    Für mich ein Gänsehautmoment nach dem anderen. Mit unerschütterlicher, in sich ruhender Überzeugung sind die freizügigen Tempi und Dynamiken realisisert. Unglaublich schön die Getsehmane Passage. Insgesamt eine riesige Bandbreite an musikalischem Ausdruck. Gemessen daran sind neue Aufnahmen für meine Ohren viel zu uniform.
    Herrliche Solo Stimmen.


    JS Bach Matthäus Passion
    Willem Mengelberg 1939
    Amsterdam Toonkunstoor & "Zanglust" Jongenskoor / Concertgebouw Orchestra Amsterdam


    Tenor [Evangelist]: Karl Erb
    Bass [Jesus]: Willem Ravelli
    Soprano: Jo Vincent
    Contralto: Ilona Durigo
    Tenor [Arias]: Louis van Tulder
    Bass [Arias]: Hermann Schey


  • Hier:



    Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte BWV 1046-1051


    European Brandenburg Ensemble
    Trevor Pinnock


    Spielerisch, tänzerisch, virtuos, aber auch mit Sinn für die Innerlichkeit und Versenkung, die in manch einen der langsamen Sätze prägen. Dabei immer unaufgeregt, souverän, punktgenau und ohne dass der Hörer (also icke) das Gefühl hätte, hier müsste irgendjemand irgendetwas beweisen oder erzwungenermaßen „neu“ machen.
    So wird das Zuhören zum wahrlich freudvollen Erlebnis. Zumindest für mich.


    :wink: Agravain

  • Weiß nicht , wie ich drauf kam , aber irgendwie mußte ich den Schwanengesang mit van Dam und Afanassiev hören . Ich kann mich nicht erinnern ,daß er mir schon mal so gut gefiel wie heute . Nachreife im Regal ?


    Gibt es auch aus der tube : https://www.youtube.com/watch?…aPFLF4k6CrMmGmPxU&index=1

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Es lief:



    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 „…mit dem Paukenwirbel“


    Collegium Musicum 90
    Richard Hickox


    Sehr überzeugende Lesart, die klanglich Haydnsche Leichtigkeit, Eleganz und den nötigen Cislaweng mit dem Wunsch des Londoner Publikums nach „Pomp & Circumstance“ verbindet.


    :wink: Agravain

  • Mozart mit dem späten Abbado am Pult.



    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Davon:



    Friedrich Gernsheim: Symphonie Nr. 1, g-moll, op. 32
    Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Leitung: Hermann Bäumer


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Etwas Filmmusik von William Walton.

    Gruß aus Kiel

    Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)

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