Eben gehört

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  • weiterer Hörtipp für dieselben Werke: Carolin Widmann/Alexander Lonquich.


    Faust/Queyras/Melnikov hätte ich so gerne in den Schubert-Trios ...

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Rom vs. Britannien 1:0.
    Und doch: Everybody loves the underdog.
    Heute vor 123 Jahren uraufgeführt.



    Edward Elgar: Caractacus, op. 35


    Judith Howarth - Sopran
    Arthur Davies - Tenor
    David Wilson-Johnson - Bariton
    Stephen Roberts - Bass
    Alastair Miles - Bass


    London Symphony Chorus
    London Symphony Orchestra


    Richard Hickox


    :wink: Agravain

  • Dafür aber von ambitionierten Laien durchaus zu bewältigen. :thumbup:


    Ich hatte mich mal vor vielen, vielen Jahren als Unterprimaner zusammen mit einer geigenden Mitschülerin mit der D-Dur Sonatine beschäftigt.
    Das hat schon sehr viel Spaß gemacht.


    :wink:

    Da habe ich mich auch schon mit einem auf der Geige im Vergleich mit mir am Klavier stärker versierten Freund probiert - an den Sonat(in)en. Wir waren recht zufrieden.


    Die Fantasie habe ich nicht im Ohr und werde ich demnächst ein sicher erst zweites oder drittes Mal nachhören. Leicht möglich, dass sie bedeutend ist - ich werde mich hüten, Abendroth zu widersprechen, danke ihm aber gerne für die Anregung. :)


    Die Einspielung mit Kremer und unterschiedlichen Pianisten respektive Ensembles besitze ich auch.


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Die Violinfantasie ist eines der besten Werke Schuberts, für mich sein bestes Duo. Ich habe auch Faust, Kremer, Busch, Heifetz, noch eine oder zwei mehr. Zwar war es meine erste, daher vermutlich auch Prägung, aber mein Favorit ist Kremer/Afanassiev, da die die magisch-träumerische Atmosphäre sowohl des Anfangs als auch der "Sei mir gegrüßt"-Variationen so überzeugend einfangen.


    Daraus


    Was wohl?
    Franck-Sinfonie, leider eines von zwei Werken der Kollektion, das über zwei Scheiben gesplittet wurde. (Das andere ist ausgleichenderweise mal die 6. statt der 5. von Tschaikowsky. Da aber eine CD komplett mit Ouvertüren gefüllt ist, hätte man vermutlich zumindest den Franck nicht aufteilen müssen.)

    Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
    (B. Pascal)

  • Die Fantasie habe ich nicht im Ohr und werde ich demnächst ein sicher erst zweites oder drittes Mal nachhören. Leicht möglich, dass sie bedeutend ist -

    Sie ist eine der drei großen Fantasien Schuberts (mit der Wandererfantasie D760 und der vierhändigen Klavierfantasie D940, die beide leicht möglich für die Klavierliteratur bedeutend sein könnten, genauso wie La Traviata als Oper leicht möglich bedeutend ist).
    Sie wurde für das Virtuosenduo Jozef Slawjk (den "böhmischen Paganini") und Karl-Maria von Bocklet komponiert.
    Bei der Uraufführung am 20.01.1828 hielt sich die Begeisterung des Publikums in Grenzen.
    Die Erstausgabe erschien 1850 bei Diabelli mit gewissen Änderungen (Vereinfachungen) in der Violinstimme, die wohl auf Slawjk zurückzuführen sind.
    Erst die Neue Schubert Ausgabe hat den Originaltext wiedergegeben.
    Den verwenden Faust/Melnikov und Widmann/Lonquich. Fischer/Helmchen wohl eher den Text der Erstausgabe; irgendwie scheint Julia Fischer nicht ganz auf der Höhe der Geschehnissen zu sein. Helmchen ist ein devoter Gefolgsmann eher als ein gleichgültiger Partner.


    Historische Aufnahmen gibt es mit Oistrach/Yampolski, Oistrach/Frida Bauer, Busch/Serkin, Hubermann/Rubakin, Heifetz/Lateiner ... mein Herz schlägt am meisten für Oistrach/Bauer und Busch/Serkin ... der Klavierpart ist nämlich auch sehr herausfordernd.
    Kremer/Afanassief ist für mich etwas zu unterkühlt (sie sind definitiv technisch überragend und ausdrucksstark aber die menschliche Seite fehlt mir etwas ; alles sehr subjektiv selbstverständlich). Radu Lupus wegen möchte ich seine Aufnahme mit Szymon Goldberg mögen, aber der Violinist macht es mir schwer.
    Live habe ich sie mit Cecilia Zillacus und Bengt Forsberg gehört. So viele Gelegenheiten hat man nicht, es war ein richtiges Erlebnis.
    András Schiff hat sie auch mit seiner Ehefrau Yuuko Shiokawa aufgenommen; Schiff ist sehr überzeugend, seine Partnerin an der Geige leider nicht so sehr.
    Von den moderneren Aufnahmen gefallen mir Faust/Melnikov und Widmann/Lonquich am besten.

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Zu Schuberts Fantasie für Violine und Klavier C-Dur, D 934 gibt es übrigens hier einen eigenen Thread.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Danke an Philbert und an Lionel, auch an den Kater und an Christian Köhn als Ersteller dieses Threads! Da macht das Nachhören nochmals mehr Freude! :thumbup:


    Ich hätte nicht an einen eigenen Thread gedacht.


    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.


  • Anton Zimmermann : 3 Sinfonien l'arte del mondo , Werner Ehrhardt AD: 2018

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich hätte nicht an einen eigenen Thread gedacht.

    Der gebührt ihr aber ohne Zweifel. Ich halte die Fantasie für eines der Gipfelwerke der Musik. Wer sich wirklich darauf einlässt (vor allem spielend), ist danach nicht mehr derselbe. Und er wird niemals damit fertig werden. In der Besetzung Violine/Klavier kommen ihr im Rang allenfalls noch die beiden letzten Beethoven-Sonaten nahe.

    "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
    "Mir nicht."
    (Theodor W. Adorno)

  • Zu Schuberts Fantasie für Violine und Klavier C-Dur, D 934 gibt es übrigens hier einen eigenen Thread.

    Danke für die vielen Schubert-Hinweise!
    Viel zu hören und zu lesen! :)


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Hallo zusammen,


    heute habe ich mich für die 1. Sinfonie von Dvorák aus der Box Berlin Staatskapelle unter Otmar Suitner entschieden.


    Leider funktioniert der Link nicht. :|


    Liebe Grüße


    Maggie

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter


  • Diese?

    Nein leider nicht, obwohl die Einspielung wohl die gleiche ist. Ich habe das Cover gefunden, aber nur als Download und die den Link bekomme ich nicht hin.

    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter

  • Vor 80 Jahren fand das Massaker an mind. 33.000 Juden am Babyn Jar statt (Ende September 1941)
    Shostakovich schrieb darüber seine Sinfonie Nr. 13.
    Früher fand ich sie für ein 1961er Werk zu retro, zuviel Mussorgsky. Inzwischen begeistert sie mich mit jedem Hören mehr.
    Heute hörte ich diese Einspielung:


    Symphony no 13 in B flat minor, Op. 113 "Babi Yar" by Dmitri Shostakovich
    Conductor: Alexander Sladkovsky
    Masters of Choral Singing, Pyotr Migunov (bass)
    Orchestra/Ensemble: Tatarstan National Symphony Orchestra
    Ich finde sie sehr gelungen und umwerfend in der Klangqualität. (Nichts für nachts, dann steht der Nachbar wieder an der Tür und bollert)

    Gruß aus Kiel

    Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)

  • César Franck: Sinfonie d-moll


    Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Kirill Kondrashin


    rec. live München Herkules-Saal 7./8.2.1980


    Das Debüt Kirill Kondrashins beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, von welchem das Orchester so schwärmte, dass sie ihn - nach einem weiteren Konzert mit ihm - als neuen Chefdirigenten engagierten. Rafael Kubelik beendete seine langjährige Chefdirigentenzeit mit der Saison 1980/81. Zur Saison 1981/82 sollte Kondrashin dieses Amt antreten. Leider verstarb er im März 1981 an einem Herzinfarkt. An seiner Stelle kam Sir Colin Davis.


    Nicht mit auf der CD das dritte Werk des Abends: Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit Martha Argerich.

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