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  • Zwar ist es es noch nicht abends für 1001 Nacht, doch zuviel Koffein am Abend ist nicht gut:



    Fikrət Məşədi Cəmil oğlu Əmirov (1922-1984)
    Min bir gecə



    Bolschoi Theaterorchester und Chor
    Nazim Əsədulla oğlu Rzayev



    Diese 75 Minuten Ballettmusik für Pauken und großes Orchester hält man trotz beinahe permanentem Dauerfeuer erstaunlich gut durch. Ich könnte ad hoc mehr als eine Hand voll Ballette aufzählen, deren Musiken wesentlich langweiliger sind, aber es trotzdem ins Standardrepertoire geschafft haben. Heute war es ideal als Hintergrundmusik zum Schnitzelklopfen ...




    Gruß
    Josquin

  • Bei mir zum x-ten Mal diese wirklich tolle Scheibe zum 200-jährigen Jubiläum der Erstaufführung des Freischütz:


    Diese Einspielung ist wirklich äußerst gelungen, sogar mit Anna Prohaskas Timbre kann ich mich hier anfreunden. Auch aufnahmetechnisch hervorragend.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Elgar: Violoncellokonzert e-moll op. 85


    Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello
    London Symphony Orchestra
    Gennadij Roshdestwensky


    rec. live London 5. Juli 1965

  • „Wer denn warf Dich nach Manala, stieß Dich in den Strom des Tuoni?“



    Jean Sibelius:
    Lemminkäinen-Suite op. 22
    Tapiola, op. 112


    Helsinki Philharmonic Orchestra
    Leif Segerstam


    Schlicht eine tolle Scheibe.


    :wink: Agravain


  • Johannes Brahms (1833-1897)
    Klaviertrio Nr. 1, op. 8
    Eric Le Sage, Pierre Fouchenneret, Francois Salque
    B-Records, DDD, 2019


    Eigentlich wollte ich ja Kammermusik von Saint-Saens hören, bin dann aber bei dieser Einspielung mit den Klaviertrios des bärtigen Hamburgers hängengeblieben. Ein hochemotionales, überschwengliches, frühes Meisterwerk hat er da mit op. 8 gezimmert. Tatsächlich gehört es mit zu seinen mir liebsten Kompositionen. Und obwohl es nicht an vielen tollen Aufnahmen mangelt, schient mir dies eine ganz besonders gelungene Deutung zu sein. Le Sage und seine französischen Mitstreiter spielen zu Herzen gehend ausdrucks- und kraftvoll und gleichzeitig mit einer Klarheit und "Übersicht" in der Gestaltung, dass es eine Wonne ist, ihnen zu lauschen. Die Klangqualität ist nicht weniger exemplarisch, mit guter Raumausleuchtung und sehr guter Dynamik.
    EDIT. Höre gerade am Applaus, dass das eine Live-Einspielung ist.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Diese:



    Arnold Bax: Winter Legends für Klavier und Orchester (1929)
    Ashley Wass (p), Bounemouth Symphony Orchestra, Leitung: James Judd


    Adieu
    Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Hier lief vorhin Karajan mit Bruckner und dessen Sinfonie Nr. 2.



    Mir ist nicht ganz klar, warum Bruckners Zweite ein relatives Schattendasein führt. Das ist m. E. ein wirklich tolles Stück mit einem berührenden langsamen Satz.


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Ich habe es heute irgendwie mit schlanker, kurzer Sinfonik. :D Also ging es nach Meister Bruckner mit Meister Mahler weiter - genauer Rattle und dem CBSO mit der Sinfonie Nr. 1 aus dieser Box:



    Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch mal wieder den gestrichenen Blumine-Satz vorgenommen - ein schönes Musikstück, nur braucht es das m. E. nicht in dieser Sinfonie. Mahler ist offensichtlich auch zu diesem Schluss gekommen...


    Mal sehen, ob ich heute auch direkt noch die Nr. 2 packe.


    LG :wink:

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  • Hier wieder Heinichen.


    Johann David Heinichen


    Concerto G-Dur Seibel 217
    Concerto G-Dur Seibel 214


    Musica Antiqua Köln
    Reinhard Goebel



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier:



    Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 1 g-Moll, op. 13 „Winterträume“


    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan


    :wink: Agravain


  • Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Sonaten für Cello & Klavier Nr. 1 & 2
    + Suite für Cello & Klavier op. 16
    Maria Kliegel, Francois-Joel Thiollier
    Naxos, DDD, 2004


    Jetzt aber... :D Ja, anhörenswert, wenn auch für meinen Geschmack nicht so unmittelbar packend und sicherlich für einen zweiten Durchlauf "gemacht". Es gibt zwar einige Einspielungen dieser beiden Sonaten - andererseits wird man damit auch nicht gerade totgeschmissen... Umso erfreulicher, dass sich einen hochkarätige Cellistin wie Maria Kliegel ihrer angenommen hat. Die meisten Stars scheinen einen Bogen drumherum zu machen.



    Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Klavierquintett op. 14
    Andrea Lucchesini (Klavier), Quartetto di Cremona
    Audite, DDD, 2015


    Gleich richtiggehend begeistert hat mich dann aber dieses melodisch und stimmungsmäßig großartige Klavierquintett, dass nur so sprüht vor Brillanz und jugendlichem Ausdruckswillen. Das schwermütige Andante hätte einem Brahms oder Fauré zu Ehre gereicht... :verbeugung1:


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Hier wieder Bartók.


    Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 2


    Leif Ove Andsnes, Klavier
    Berliner Philharmoniker
    Pierre Boulez



    Interpretationsvergleiche machen bei diesem Werk irgendwie besonders viel Spaß - da klingt wirklich jede Aufnahme anders. Offenbar verschiedene Auffassungen darüber, was gerade die Haupt- und was die Nebenstimmen sind. - Schönberg war da eindeutig in seinen Partituren.


    Zurzeit würde ich die von Felix Meritis gelobte Pollini-Aufnahme und die Anda/Fricsay-Aufnahme vorne sehen.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Interpretationsvergleiche machen bei diesem Werk irgendwie besonders viel Spaß

    Hm, da mache ich mal mit.
    Zunächst mit folgender Liveaufnahme.
    Dezső RánkiHungarian National Philharmonic OrchestraZoltán KocsisLive recording, Budapest, 27.IX.2004
    https://www.youtube.com/watch?v=IAk1_POZYhs
    Seinerzeit in den höchsten Tönen gelobt von unserem Forenkollegen Michael Schlechtriem.
    Gruß aus Kiel

    Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)


  • Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Klavierquintett op. 14

    Guillaume Bellom, Quatuor Girard
    B Records, DDD, 2018


    Das musste ich gleich noch einmal hören. Diese Live-Aufnahme ist mindestens ebenso gelungen, wie die zuvor gezeigte Studio-Version. Vielleicht vibriert es hier sogar noch etwas doller. Wundervolle Musik!


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Da muss ich dann wohl mal reinhören ... am besten bei einem gutem Tokajer. :cincinsekt: Aber danke!


    Nun das zweite Violinkonzert.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2


    Kyung-Wha Chung, Violine
    London Philharmonic Orchestra
    Sir Georg Solti



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Jetzt aber... :D Ja, anhörenswert, wenn auch für meinen Geschmack nicht so unmittelbar packend ...

    So etwa wie sein Septett in Es Dur? Für Trompete , Kontrabass, Streichquartett und Klavier. Kennst Du das? Sternstunde der Kammermusikliteratur 8o .

  • Noch eine sehr, sehr gute ...


    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68


    Berliner Philharmoniker
    Sir Simon Rattle
    live Oktober/November 2008



    ... könnte im Finale in einigen Wendungen noch zupackender sein.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Klavierquintett op. 14

    So auch hier.


    Camille Saint-Saëns: Klavierquintett a-Moll op. 14 (1855)


    Andrea Lucchesini, Klavier
    Quartetto di Cremona



    Vielen Dank für den Tipp - ausgezeichnet! Wenn ich überlege, wie viel Halbseidenes dieser Tage so auf dem Medium erscheint, ist dieses Frühwerk ein veritabler Schatz. Zehn Jahre vor Brahms' Gattungsbeitrag entstanden, wenn ich es richtig überblicke? Und mit Fuge im Finale? Hammer.


    Gruß
    MB


    :wink:

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