Eben gehört

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Ich seh grad das Cover und denke : wer ist bloß dieser - kann ich kaum lesen - Brahms ? Na , der große Manze wird's schon wissen .

    Das ist nur eine Wiedergutmachung. 1995 wurde Manze als Leiter von La Stravaganza Köln und Geigensolist auf dem Cover noch solchermaßen der Erwähnung (nicht) bedacht:



    Masahiro Arita war damals halt der berühmtere von den beiden, besonders in Japan.
    Nichtsdestotrotz schöne Aufnahme.

  • Und noch einmal Zemlinsky.


    Diese symphonische Dichtung finde ich supergeil. Gefällt mir noch besser als das was Schönberg um die Zeit komponiert hat.


  • Wassilij Kalinnikoff:
    bzw. bzw. hier
    (AD: Dezember 2000, Dewan Filharmonik PETRONAS Hall, Kuala Lumpur, Malaysia)


    Sinfonie Nr. 1 g-moll (1894 - 1895)


    Malaysian Philharmonic Orchestra
    Kees Bakels


    Schöne Themen, farbige Instrumentation - Kalinnikoff verstand auf jeden Fall sein Handwerk. Gefällt mir ganz gut. Gewohnt sehr hohes BIS-Niveau. Die Interpreten überzeugten mich bereits mit der Rimsky-Korsakoff-Box (BIS).

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Wassilij Kalinnikoff:
    bzw. auch hier
    (AD: 28./29. April 2003, Háskólabíó - Konferenz- und Kulturcenter, Reykjavik)


    Sinfonie Nr. 2 A-Dur (1895 - 1897)


    Iceland Symphony Orchestra
    Vladimir Ashkenazy


    Der positive Eindruck, den ich nach dem Hören der 1. Sinfonie gewann bestätigt sich auch bei der 2. Sinfonie. Als ich sah, dass Ashkenazy auch die beiden Sinfonien von Kalinnikoff aufnahm hatte ich mich für dessen Interpretation der 2. Sinfonie entschieden und auch das ist eine sehr hörenswerte Aufnahme. Klanglich sehe ich allerdings die BIS-Aufnahme etwas im Vorteil, da diese etwas räumlicher klingt.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Apropos alt und gut.


    Wolfgang Amadé Mozart: Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466


    Clara Haskil, Klavier
    Orchestre des Concerts Lamoureux
    Igor Markevitch



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier gab's wieder Brahms.


    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68


    RSO Stuttgart
    Sergiu Celibidache
    Mannheim, Mozartsaal, 21. Oktober 1975



    Den Kopfsatz fand ich ganz ausgezeichnet. Nicht die titanische Wucht wie bei van Beinum, nicht die schicksalsgebeutelte Erregung Furtwänglers, nicht die Klassizität Jochums ("Beethoven plus"), aber was für eine Intensität von innen heraus, und welche Einbettung der unzähligen Details in ein sinnvolles Ganzes, diese Ablauflogik ... hinreißend. - Herrlich auch der langsame Satz. Farbig, leuchtend. Der dritte Satz war ein wenig langsamer als gewohnt. Auch die Einleitung des Finales war eher bedächtig, mit dem Freudenhymnus nimmt das Stück dann Fahrt auf und die Wiedergabe knüpft an die intensiven Höhenflüge im Kopfsatz an. - Eine besondere Aufnahme. Und die Stuttgarter spielen auf Top-Niveau. Was für ein herrlich leuchtender Orchesterklang.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nun wieder Bartók. Ohne Brahms auf die Seite zu legen.


    Béla Bartók: Sonate für zwei Klavier und Schlagzeug (1937)

    Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56b


    Murray Perahia, Georg Solti, Klavier
    David Corkhill, Evelyn Glennie, Schlagzeug



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und weiter.


    Béla Bartók: Kontraste für Violine, Klarinette und Klavier (1938)


    Miklós Szenthelyi, Violine
    Kálmán Berkes, Klarinette
    Zoltán Kocsis, Klavier



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Feine Musik!


    Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester (1939)


    Camerata Academica des Mozarteums Salzburg
    Sándor Végh



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und noch das herrliche zweite Volinkonzert.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2 (1937/38)

    Isaac Stern, Violine
    New York Philharmonic
    Leonard Bernstein



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier das große Ganze.



    Johann Gottlieb Naumann: Zeit und Ewigkeit


    Simone Kermes - Sopran
    Britta Schwarz - Alt
    Marcus Ullmann - Tenor
    Gotthold Schwarz - Bass


    Körnerscher Sing-Verein Dresden
    Dresdner Instrumental-Concert
    Peter Kopp


    :wink: Agravain

  • Hier ein Klassiker.


    P. I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36


    Leningrader Philharmonie
    Evgenij Mrawinskij



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und immer wieder überrascht das nicht Gekannte ! Adrian Boult ist eng mit der Geschichte der Planeten von Holst verbunden , und ich dachte , ich würde alle seine Aufnahmen kennen . Liegt doch seine 1954 mit dem London Philharmonic Orchstra für Nixa/Westminster gemachte Einspielung um eine Nasenspitze vor Sargent (57) , Bernard Herrmann und William Steinberg in meiner Gunst . Und nun das ! 1956 machte Sir Adrian mit dem LPO nolens volens eine Tournee in die UdSSR . Um dort die Planeten von Holst zu spielen . Und was machten die Genossen ? Sie nahmen es auf . Um es Jahrzehnte später zu veröffentlichen - und mich zu verblüffen . Obwohl das Konzert im September stattfand , fehlen natürlich einige der sattsam bekannten Moskauer Huster auch hier nicht . Erster Höreindruck : das Blech ! Muß ich öfter hören ´, um eine Einordnung vornehmen zu.können . Aber eine schöne Überraschung ist es auf jeden Fall für mich .






    .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • das Blech

    ... gab es auch hier nochmal.


    P. I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64


    Leningrader Philharmonie
    Evgenij Mrawinskij


    ... aus obiger Box. Hier remastered und in HiRes einströmend. Zusammen mit Celis Münchener Aufnahme mein Favorit bei diesem Werk.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Sir Malcolm Arnold:
    bzw. bzw. hier
    (AD: 09./10. Dezember 2008, Studio 7, New Broadcasting House, Manchester)


    BBC Philharmonic
    Rumon Gamba


    Interessante Erweiterung von Arnolds Orchesterrepertoire neben seinen Sinfonien, Instrumentalkonzerten und den verschiedenen Tänzen. Interpretatorisch und klanglich lässt diese Aufnahme mMn keine Wünsche offen.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • John Herbert Foulds (1880 – 1939)
    A World Requiem Op. 60 (1918 – 21)
    for soprano, contralto, tenor and baritone soli, small chorus of boys and youths, full chorus, orchestra and organ



    Jeanne-Michèle Charbonnet, Catherine Wyn-Rogers, Stuart Skelton, Gerald Finley
    Trinity Boys Choir
    Crouch End Festival Chorus
    Philharmonia Chorus
    BBC Symphony Chorus
    BBC Symphony Orchestra
    Leon Botstein



    Der personelle Aufwand in diesem wirklich völlig zu unrecht vergessenem Meisterwerk ähnelt Mahlers 8. Sinfonie, ohne allerdings jemals hysterisch zu werden. Das Laudamus ist für mich ein Paradebeispiel, wie man ökonomisch eine perfekte Steigerung erzielen kann. Tief bewegende und berührende Musik!




    Gruß
    Josquin

  • Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912) war ein britischer Komponist, dessen Vater aus Sierra Leone stammte. Der Lieblingsschüler von Charles Villiers Standford landete 1898 einen "Welthit" mit der Kantate Hiawatha's Wedding, die bis zum 2. Weltkrieg jährlich vor Tausenden von Zuhörern aufgeführt wurde und zu drei überaus erfolgreichen Amerikatourneen führte. Leider hatte der geschäftsuntüchtige Komponist die Rechte an dem Werk für ein paar Pfund an einen Verlag verkauft. Alleine von den Tantiemen dieses Stückes hätte er sonst reich werden können. So musste er bis zu seinem frühen Lebensende sehen, wie er zu Geld kam. Seine letzte Komposition ist das Violinkonzert op. 80. Ein melodisch ansprechendes, für den Solisten dankbares Werk, das als Alternative zu Bruch, Dvorak oder Tchaikovsky ruhig etwas öfters gegeben werden könnte. Es gibt aber schon mehrere Einspielungen. Diese hier von Anthony Marwood und dem BBC SO unter Martyn Brabbins ist IMO sehr gelungen.


  • Eine Kantate zum 24., eine zum 25. Sonntag nach Trinitatis.


    Johann Sebastian Bach


    "Ach wie flüchtig, ach wie nichtig" BWV 26
    "Du Friedefürst, Herr Jesu Christ" BWV 116


    Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Makoto Sakurada, Peter Kooij
    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Lange nicht gehört.


    Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 (8) h-Moll D 759


    Wiener Philharmoniker
    Carlos Kleiber



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Noch so'n Klassiker.


    Antonín Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104


    Mstislav Rostropowitsch, Violoncello
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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