Eben gehört

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  • Mit gleichsam cinamescopistischen Klängen ("full dimensional sound") in den Tag.



    Leopold Stokowski: Bach-Transkriptionen


    Leopold Stokowski and his
    Symphony Orchestra


    Das brauche ich ich bisweilen ebenso wie Beechams "Messiah". :D


    :wink:

  • Bei mir:



    Wassilij Kalinnikoff (1866-1901)
    Sinfonie Nr. 2

    Royal Scottish National Orchestra, Neeme Järvi
    Chandos, DDD, 87/89


    Auch sehr hörenswert, wobei mir die 1. Sinfonie noch etwas besser gefallen hat, u. a. wegen deren großartigen 2. Satzes.



    Wassilij Kalinnikoff (1866-1901)
    Sinfonie Nr. 1

    National SO of Ukraine, Theodore Kuchar
    Naxos, DDD, 1994


    Scheint mir absolut konkurrenzfähig, diese Einspielung. Vielleicht sogar vom Ansatz her etwas ausgeruhter, entspannter, als die ein wenig aufgekratzt wirkende Järvi-Aufnahme. Kritiken.


    Insgesamt wäre trotz der Qualität der vorhandenen Aufnahmen durchaus noch Raum für weitere Einspielungen. Die Werke verdienen ein wenig Mehr an werbendem Anschub.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Jetzt Boulez, mit der Kapelle aus Wien:



    Gustav Mahler (1860-1911)
    Sinfonie Nr. 5
    Wiener Philharmoniker, Pierre Boulez
    DGG, DDD, 95


    Mahlers 5. (sehr interessante Analyse bei Wiki), IMHO) ist für mein Empfinden eine eigene, sinfonische Welt in sich. So reich und vielschichtig, dass man sie vielleicht jeden 2. Tag hören könnte und dann selbst nach Jahren immer noch etwas Neues entdeckte. Schwer zu packen und Mahler macht es uns (mir) mit dem Einstiegstrauermarsch nicht gerade leicht, "dranzubleiben". Ich brauch dafür Ruhe und Konzentration. "Nebenbei" funktioniert eher nicht. Eine weitere Herausforderung an mich und unsere Zeit, wo alles schnell und gleichzeitig passieren "muss", und wo ein solch forderndes Werk dieser Länge und Komplexität nicht so recht hereinpassen mag. Wahrscheinlich wird man der Sinfonie allein im Konzertsaal richtig gerecht, wo Ablenkungen sich verbieten.
    Bei Wiki erfährt man von der Popularität und der daraus folgenden Aufführungshäufigkeit des Werkes. Überaus zahlreich sind zudem seine Einspielungen. Zur vorliegenden Deutung kann ich nur wenig sagen. Sie scheint mir perfekt, von tiefem Verständnis geprägt, vermittelnd, begeisternd. Hinzu kommen ein messerscharf-präzises, dynamisches Klangbild und klare Positionierung der Instrumente im virtuellen Raum, weite Dynamik und bedrohlicher Druck in den tiefen Lagen. Nein, ich glaube nicht, dass man diese Musik relevant "besser" vermitteln kann. Bin hin und weg.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Hier wieder Brahms.


    Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83


    Nelson Freire, Klavier
    Gewandhausorchester
    Riccardo Chailly



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier Zemlinsky aus dem heimatlichen Opernhaus


    Alexander Zemlinsky
    Der König Kandaules
    1. Akt



    FonoForum 7/1997: "Ein Dokument ersten Ranges, um diesem Komponisten, ..., seinen Platz in der so vielfältigen Übergangs-Epoche zwischen Spätromantik und Moderne zu sichern."

  • Und nochmal Brahms aus Leibzsch.


    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68


    Gewandhausorchester
    Riccardo Chailly



    Ebenfalls eine eher auf der straffen und sachlichen Seite angelegte Wiedergabe imho.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Bin begeistert ...


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2


    Tibor Varga, Violine
    RIAS Symphonie-Orchester
    Ferenc Fricsay



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Anton Bruckner
    Symphonie Nr. 5
    Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester
    D: Günter Wand

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Hier weiter mit einem Riesenschmöker. Verbrahmster Bruckner:



    Wilhelm Furtwängler (1886-1954)
    Symphonie Nr. 2 e-Moll



    Chicago Symphony Orchestra
    Daniel Barenboim



    Zitat von Wilhelm Furtwängler

    Das Unglück mit dem Dirigieren hat mich vom Komponieren abgehalten.



    Gruß
    Josquin

  • Wassilij Kalinnikoff (1866-1901)
    Sinfonie Nr. 1
    National SO of Ukraine, Theodore Kuchar
    Naxos, DDD, 1994


    Scheint mir absolut konkurrenzfähig, diese Einspielung. Vielleicht sogar vom Ansatz her etwas ausgeruhter, entspannter, als die ein wenig aufgekratzt wirkende Järvi-Aufnahme.

    Sage ich doch. Die Naxos-CD ist absolut ok.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Lieber Wolfgang,
    tatsächlich eine sehr schöne Musik, wenn Sie mit Emphase und Begeisterung gesungen wird. Meistens kommt ja bei all den forte-fortissimo-Angaben in der Partitur nur rohe Kraft zum Einsatz. Und dafür ist diese Musik eigentlich echt zu schade

    So sehe ich das auch. Um es angelehnt an ein Zitat aus einer deutschen Serie zu sagen: „Süffig, aber nicht zu süffig.“ Bei stilistischem Overachievement kann das sehr schnell in Kitschige kippen. Aber singen werde ich es nach einem Eingriff an den Stimmlippen vor zwei Jahren so oder so nicht mehr.


    Ich lasse stattdessen nun singen:



    Joseph Haydn: Missa in angustiis, Hob. XXI:11 („Nelson-Messe“)


    Mary Bevan - Sopran
    Catherine Wyn-Rogers - Alt
    Jeremy Budd -Tenor
    Sumner Thompson - Bass


    Handel and Haydn Society
    Harry Christophers


    :wink: Agravain

  • Ab und zu entdecke ich unter meinen Beständen Aufnahmen, deren Existenz ich ganz vergessen hatte. Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der solche Entdeckungen macht. Diesmal war es eine Box mit Aufnahmen von Johanna Martzy. Die werde ich mit Vergnügen die nächsten Tage hören. Angefangen habe ich mit der Schubert - Fantasie (ja, mit dem Pianisten bin ich auch nicht ganz glücklich - siehe den Thread zur Fantasie) und mit dem Violinkonzert Dvoraks mit Fricsays RIAS - Symphonieorchester. Es ist eine Schande, dass diese relativ jung gestorbene Geigerin in den letzten 20 Jahren ihres Lebens keine Platten mehr aufgenommen hat. Zum Glück wird es wohl Mitschnitte von Rundfunkaufnahmen geben.

  • Hier nochhmal etwas, was zum Buß- und Bettag leidlich passt.


    J. S. Bach: "Aus der Tieffen rufe ich, Herr, zu dir" BWV 131


    Katharine Fuge, Carlos Mena, Hans Jörg Mammel, Stephan MacLeod
    Ricercar Consort
    Philippe Pierlot



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ab und zu entdecke ich unter meinen Beständen Aufnahmen, deren Existenz ich ganz vergessen hatte

    Versteh' ich nicht . Wie in aller Welt kann denn sowas passieren ? Na , in deiner Speisekammer herrscht dann bestimmt ein reges Leben . (Kopfschüttel )

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Und nochmal Bartók.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2


    Ivry Gitlis, Violine
    Wiener Symphoniker
    Jascha Horenstein



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier mehr Haydn:



    Joseph Haydn: Missa B-Dur Hob. XXII:12 („Theresienmesse“)


    Nancy Argenta -Sopran
    Catherine Robbin - Alt
    Michael Schade Tenor
    Alastair Miles - Bass


    The English Concert & Choir
    Trevor Pinnock


    :wink: Agravain

  • Ab und zu entdecke ich unter meinen Beständen Aufnahmen, deren Existenz ich ganz vergessen hatte. Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der solche Entdeckungen macht.


    So etwas passiert mir vor allem im Weinkeller. Aber nicht mit Aufnahmen, sondern mit Flaschen ...


    Hier nochmals Brahms.


    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68


    Boston Symphony Orchestra
    Andris Nelsons



    Jo, wirklich nicht schlecht ... gefällt mir besser als die Leipziger Aufnahme mit Chailly. Aber den Mehrwert gegenüber Abbado und Rattle, beide mit den Berlinern, höre ich auf Anhieb nicht.


    Gruß
    MB


    :wink:

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