Eben gehört

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Und so führt eines zum anderen . Ich las , daß Sir Adrian Boult 1953 die Uraufführung der zweiten Sinfonie ( komponiert 1951) von Iain Hamilton mit dem Halle Orchestra leitete . Zunächst fiel mir nur das Halle Orchestra auf , mit denen brachte ich Boult nicht unbedingt in Verbindung . Aber nach seiner "Zwangsentlassung" ( Erreichen des Pensionsalters ) bei der BBC hat er sich Anfang der 50er Jahre überall verdingt . Dann jedoch stolperte ich über den Namen des Komponisten : Iain Hamilton . Bei der Schreibweise des Vornamens war die Vermutung , daß er aus Schottland stammt , naheliegend . Wie ich dann erfuhr , wurde er 1922 in Glasgow geboren , und verstarb im Jahr 2000 in London . Er hinterließ ein nicht schmalles Ouvre , aber irgendwie ist bisher nichts zu mir durchgedrungen . Als ich nun nach der 2.Sinfonie suchte , fand ich eine Aufnahme mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra , die mal im feinen Edinburgh residierten , dann aber bald nach Glasgow umzogen . Dirigiert wird der Rundfunkmitschnitt aus 1995 von Jerzy Maksymiuk . Und grad mit "Mad Max" habe ich das BBC Scotland Orchestra mal in Glasgow gehört . ( Ein toller Haufen , ich habe Mendelssohns Schottische Sinfonie mit ihnen ) . Jedenfalls genug Motivation für eine Erstbegegnung mit der 2. Sinfonie von Iain Hamilton .


    https://www.youtube.com/watch?v=_HCb7E-tPfo

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Sonaten für Violine & Klavier Nr.1 & 2
    + Triptyque op. 136; Elegie op. 160

    Ulf Wallin, Roland Pöntinen
    CPO, DDD, 2002


    Schön anzuhören, haben diese Sonaten einige ansprechende Momente zu bieten. Dennoch gehören Sie für mein Empfinden nicht zur absoluten Spitzengruppe ihrer Gattung. An der Präsentation durch Wallin/ Pöntinen liegt es sicher nicht, siehe die Auszüge unten. Wer mag, kann die Werke zZ zum Schnäppchenpreis von 1,99 EUR kennenlernen.

    Zitat

    Ensemble 04/04: "Ulf Wallin und Roland Pöntinen bieten eine der seltenen überzeugenden Darstellungen dieser Extreme. Selten habe ich die erste Violinsonate so packend, so sinfonisch und stringent erlebt. Eine Entdeckung ist das 'Triptyque' des 75-jährigen Komponisten, der sich im zweiten Teil 'Vision congolaise' der Klangwelt eines Debussy nähert." Classic FM: "Exzellente Musik." "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" klassik-heute.de 05/04: "Musikalische Intelligenz, Geschmack, dramaturgischer Verstand."


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Kaum erwähnt , schon gehört . Musikalische Landschaftsbilder aus Schottland mit Jerzy 'Mad Max ' Maksymiuk und dem BBC Sottish Symphony Orchestra .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Jean Sibelius (1865-1957)
    Sinfonie Nr. 4

    Halle Orchestra, John Barbirolli
    EMI | Warner, ADD, 1966-1970


    Doch, dieser Zyklus hat immer noch seine Berechtigung, wie ich finde. Natürlich ist er bei weitem nicht mehr so konkurrenzlos, wie zu seiner Zeit.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Ferruccio Busoni taucht zwar in allen Musikgeschichtsbüchern als bedeutender und einflussreicher Komponist der Jahrhundertwende 19/20 auf, aber meinem Eindruck nach wird seine Musik kaum gespielt. Am ehesten noch begegnet man (zumindest auf CD) seinem Klavierkonzert und einigen Bachbearbeitungen. Aber sonst?


    Es war mal wieder - wie ich gerade entdeckt habe - der umtriebige Neeme Järvi, dem wir es verdanken zwei CDs mit Orchesterwerken von Busoni zu besitzen. Und ja, das ist überaus hörenswerte Musik. Die Orchestersuite Nr. 2 die "Geharnischten Suite" ist mit je einem Satz vier finnischen Künstlern gewidmet: Jean Sibelius - Adolf Paul - Armas Järnefelt - Eero Järnefelt.



    fonoForum 10/2002: "Die hier vorgelegten hervorragenden Aufnahmen weisen ihn als einen ungemein originellen Komponisten aus, der den Vergleich mit Strauss, Pfitzner, Reger oder Schreker nicht zu scheuen braucht. Neeme Järvi und die blendend spielende BBC Philharmonic werden allen unterschiedlichen Stillagen dieser Musik bestens gerecht."

  • Hier wieder Bartók.


    Béla Bartók: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug


    Alfons & Aloys Kontarsky, Klavier
    Christoph Kaskel, Heinz König, Schlagzeug



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier:


     


    Joseph Haydn: Missa Cellenis C-Dur Hob. XXII: 8 "Mariazeller Messe"


    Susan Gritton, Sopran, Sopran
    Louise Winter, Mezzossopran
    Mark Padmore, Tenor
    Stephen Varcoe, Bass


    Collegium Musicum 90
    Richard Hickox


    :wink: Agravain

  • Die zweite Violinsonate ist jedenfalls eines meiner Lieblingswerke in dieser Gattung. Für mich ein perfektes Meisterwerk.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Und weiter.


    Béla Bartók: Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier


    Richard Stoltzman, Klarinette
    Lucy Chapman Stoltzman, Violine
    Richard Goode, Klavier



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nun ein sachsen-anhaltinischer Loewe.


    Carl Loewe: Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur


    Mari Kodama
    Russian National Orchestra
    Kent Nagano



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier:



    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 59 A-Dur Hob. I:59 „Feuer-Sinfonie“


    The English Concert
    Trevor Pinnock


    Pinnocks Haydn macht mir einfach immer Freude.


    :wink: Agravain

  • Hammeraufnahme.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2


    Patricia Kopatchinskaja, Violine
    RSO Frankfurt
    Peter Eötvös



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und noch eins.


    Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester


    Hungarian State Symphony Orchestra
    Ádám Fischer



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Die zweite Violinsonate ist jedenfalls eines meiner Lieblingswerke in dieser Gattung. Für mich ein perfektes Meisterwerk.


    Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Sonate für Violine & Klavier Nr. 2
    Alessio Bidoli, Bruno Canino
    Warner, DDD, 2018 (?)


    Nächster Versuch. Gar so viele Einspielungen von Saint-Saens 2. Violinsonate konnte ich ad hoc leider nicht finden.
    Am umfassendsten hat sich wohl Naxos seiner Werke für Violine und Klavier angenommen. Dort werden ich auch noch einmal nachhören.
    Gibt es eurerseits Tipps zur Sonate Nr. 2?


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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    - H. W. M.

  • hm, bei Bidoli/Canino finde ich z.B. den 2. Satz der 2. Sonate recht hölzern und teilweise unsauber.


    Gibt es eurerseits Tipps zur Sonate Nr. 2?

    die Denon-Aufnahme mit Jean-Jacques Kantorow und Jacques Rouvier ist bei MDG wieder zugänglich, zudem mit den drei Violinsonaten von Mendelssohn kombiniert:



    Eine Streaming-Angebot sehe ich nicht, könnte auch problematisch sein, da die Aufnahmen (zumindest die orginalen Denon-CDs) mit Emphasis gemacht wurden, daher möglicherweise nur vom CD-Player klanglich korrekt wiedergegeben werden.


    Ich habe mich seinerzeit vor allem in Saint-Saens 2 verliebt. Nach dem fulminanten Rausschmeißer-Finale der 1. Sonate hebt die Nr. 2 an wie auf einer Wolke daherschwebend.
    Wegen einer besonderen Beziehung zu dieser Aufnahme möchte ich keine weitere Beurteilung abgeben.


    :saint: Khampan

  • Danke! Die steht zufällig schon länger auf meiner Liste. Vielleicht ein Zeichen? :wink: Aber ich will ja (eigentlich) keine CDs mehr kaufen (sagt meine Frau...also ich...wer? :D ).
    :cincinbier:

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  • Camille Saint-Saens (1835-1921)
    Sonate für Violine & Klavier Nr. 2

    Fanny Clamagirand, Vanya Cohen
    Naxos, DDD, 2011


    Das scheint mir sehr gut gespielt und wer die Werke für Violine und Klavier komplett haben möchte, ist mit dieser Reihe wohlmöglich sehr gut bedient, ohne wirklich weiterer Alternativen zu bedürfen. Den Rest kenne ich allerdings noch nicht.

    Zitat

    »Fanny Clamagirand gehört zweifellos zu den ganz aufregenden und herausragenden Geigerinnen der Zeit.« (Ensemble)


    »Leidenschaftlich und mit verschwenderischem Ton schwelgt Fanny Clamagirand durch die Élegie op. 160 von Camille SaintSaëns. Allein dieses kurze Stück vermag Appetit zu machen auf den berühmten französischen Komponisten, dessen Kammermusik vielerorts immer noch ein Schattendasein führt.« (Deutschlandfunk, Die Neue Platte)


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Peter Tschaikowski
    Symphonie Nr. 4-6
    Leningrader Philharmonie
    D: Evgeni Mrawinski


    Der Evgeni... :love:

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

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