Eben gehört

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Anton Bruckner
    Sinfonie No.7
    Berliner Philharmoniker
    Ricardo Muti

    Mitschnitt Ravenna 18/6/1998


    Wahrscheinlich meine einzige Muti-Aufnahme . Aber auf die möchte ich nicht verzichten .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Das scheint mir sehr gut gespielt und wer die Werke für Violine und Klavier komplett haben möchte, ist mit dieser Reihe wohlmöglich sehr gut bedient, ohne wirklich weiterer Alternativen zu bedürfen. Den Rest kenne ich allerdings noch nicht.

    Danke für den Tipp! Eigentlich habe ich zurzeit nur Wallin/Pöntinen, welche mir aber hervorragend gefallen. Ursprünglich hatte ich noch diese Aufnahme:

    Da fand ich den Geigenton aber immer ein wenig zu spitz.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Zerstreuend.


    Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester


    Chicago Symphony Orchestra
    Sir Georg Solti



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Und nochmal.


    Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2


    James Ehnes, Violine
    BBC Philharmonic
    Gianandrea Noseda



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Nach dem sehr erfreulichen Elgar-Konzert nun Erstkontakt meinerseits mit dieser Aufnahme.


    Erster Eindruck: Die Stärken, vor allem die emotionale große Geste, kommen bei dieser Kammermusik-Einspielung weniger zur Geltung, dafür fallen Einzelheiten auf, die noch Aufmerksamkeit bedürfen. Die Barber-Sonate kenne ich nur in einer anderen Aufnahme mit Watkins. Diese ist deutlich differenzierter als jene. Kanneh-Mason geht, man verzeihe mir diesen Kalauer, sehr schnell volle Kanne ins Stück und hat sich damit gleich zu Beginn Möglichkeiten des Aufbaus verschlossen, die Watkins beschreitet. Der Ton selbst hat im Forte gesunde Energie, im Piano frage ich mich, wie das im Konzert trägt.


    Besser kenne ich die Rachmaninoff-Aufnahme. Da ist die Konkurrenz dann eben auch deutlich hörbar stärker. Einige Ruppigkeiten bei Phrasenübergängen weisen darauf hin, dass Kanneth-Mason auch an dieser Sonate noch arbeiten könnte.


    Das Klavier vermag nicht nicht so zu beurteilen (das heißt, es ist mir nicht positiv aufgefallen und wirkt, ohne dass ich echte Fehler hören würde, bisweilen merkwürdig unbeteiligt; nun ja, Bruder und Schwester verkaufen sich gut, dachte man wohl).


    Die Liedbearbeitungen habe ich nicht gehört. So etwas interessiert mich wenig.


    Fazit: Wenn es den Erfolg der Elgar-Aufnahme nicht gegeben hätte, hätte es womöglich diese Aufnahme in dieser Form zu dieser Zeit nicht gegeben - sach ich mal.

  • Österreich ist gerade in aller Munde.


    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll (Linzer Fassung)


    Wiener Philharmoniker
    Claudio Abbado



    Macht (mir) Lust darauf, das Werk häufiger zu hören.


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Kanneh-Mason geht, man verzeihe mir diesen Kalauer, sehr schnell volle Kanne ins Stück und hat sich damit gleich zu Beginn Möglichkeiten des Aufbaus verschlossen

    Nein, unverzeihlich. :D

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Brahms Sinfonie Nr 4


    Furtwängler & Berliner Philharmoniker live in Wiesbaden 1949


    Ich hatte mir etwa 15 Einspielungen etwa eine Minute lang jeweils angespielt, auch andere Furtwängler, um mir eine für heute abend auszusuchen. Bei dieser bekam ich ab der 2.Note Gänsehaut, deshalb wurde sie meine Wahl. Und die Gänsehaut war gerechtfertigt.
    Aber ich habe nur den ersten Satz geschafft. Morgen dann nochmal und den Rest.


  • Hier früher Bach.


    J. S. Bach: "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" BWV 106 (Actus tragicus)


    Ann Monoyios, Steven Rickards, Edmund Brownless. Jan Opalach
    The Bach Ensemble
    Joshua Rifkin



    Sehr fein!


    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Weiter voran in der Zeit.


    Johann Michael Haydn: Requiem c-Moll
    ("Missa pro defuncto Archiepiscopo Sigismondo")


    Ibolya Verebics, Judit Neméth, Martin Klietmann, Jószef Moldvay
    Hungarian Radio and Television Chorus
    Franz Liszt Kammerorchester Budapest
    Helmuth Rilling



    Gruß
    MB


    :wink:

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  • Ein Italiener in Froonkreich.


    Luigi Chérubini: Requiem c-Moll


    Kammerchor Stuttgart
    Hofkapelle Stuttgart
    Frieder Bermius



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Antonin Dvorak
    Slawische Tänze opp. 46 & 72
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    D: Rafael Kubelik

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Eine Perle.


    Robert Schumann: Requiem Des-Dur op. 148


    Helen Donath, Doris Soffel, Nicolai Gedda, Dietrich Fischer-Dieskau
    Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
    Düsseldorfer Symphoniker
    Bernhard Klee



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Johannes Brahms
    Cellosonaten opp. 38 & 99
    Mstislaw Rostropowitsch (Violoncello)
    Rudolf Serkin (Klavier)

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Tan Dun: Violinkonzert "Fire Ritual" - A music ritual for the Victims of War (2018)


    Eldbjørg Hemsing, Violine
    Oslo Philharmonic Orchestra
    Tan Dun


    rec. Oslo Concert Hall September 2018

  • Hybris, Katharsis und Requiem.


    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll


    Wiener Philharmoniker
    Leonard Bernstein



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Antonin Dvorak
    Slawische Tänze opp. 46 & 72
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    D: Rafael Kubelik


    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll


    Wiener Philharmoniker
    Leonard Bernstein

    Beide Einspielung kommen meinen Löffeln recht fetzig rüber (sebst wenn sie - bei Mahler - mit dem 3. Satz: Andante moderato sich etwas schwer tun) .. wie sind eure Eindrücke davon ?

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Beide Einspielung kommen meinen Löffeln recht fetzig rüber (sebst wenn sie - bei Mahler - mit dem 3. Satz: Andante moderato sich etwas schwer tun) .. wie sind eure Eindrücke davon ?

    Ich mag die Wiener Aufnahme der Sechsten sehr gerne. Obwohl - im ersten Satz ist der Marsch in die Katastrophe noch nicht so richtig zu hören. Bernstein legte das Tempo unters Vergrößerungsglas - Langsames ist langsamer als gewohnt. Auch das Finale - viel eher rauschhaft als katastrophal. Trotzdem mag ich die Aufnahme sehr.


    Gruß
    MB


    :wink:

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  • Langsames ist langsamer als gewohnt

    vermutlich resultierend daraus die Schwierigkeiten meiner Löffel mit der Wiedergabe vom Andante moderato, Löffel da noch am "Arbeiten" ..

    Auch das Finale - viel eher rauschhaft als katastrophal.

    meinen Löffeln nach, haust beides im Finale... wurde schon mal irgendwo von verzapft, wie schneidend in Intro vom Finale die Trompete da abkackt ..... hatten meine Löffel weder vorher noch nachher in diesen Modus sich reingezogen.. auch japsenden Hörner kommen mega-scharf rüber...

    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

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