Eben gehört

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  • Na, was schon ...


    J. S. Bach: "Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 140


    Hana Blažíková, Sopran
    Gerd Türk, Tenor
    Peter Kooij, Bass


    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Iain Hamilton . Neuland für mich . Nach der Erstbegegnung mit seiner 2.Sinfonie ( und unter Berücksichtigung meiner Neigung zu Schottland und dem Clydesdale Hockey Club) waren heute morgen die Scottish Dances op.32 (1956) an der Reihe . Gibt wohl nur 2 Einspielungen auf CD , und die mit Alexander Gibson und dem Royal Scottish National Orchester war meine Wahl . in der tube zu hören . Delightful .
    I https://www.youtube.com/watch?v=Ble-yWsj5Hs II https://www.youtube.com/watch?v=FtuuP-sXmVg III https://www.youtube.com/watch?v=luFqFoVBGBw IV https://www.youtube.com/watch?v=akmfoLalr_Y
    V https://www.youtube.com/watch?v=B0PARS-6nsU


    Gleich gefolgt von einem potentiellen Weihnachtsgeschenk für Maurice , dem Concert for Jazz Trumpet and Orchestra op.36 (1958) , aber dieses Concert hat unser Tröterich natürlich schon . Leider nur den IV. Satz gefunden , aber der klingt interessant .
    https://www.youtube.com/watch?v=_uMMHCJ09lY
    Hamilton hat noch ganz andere Sachen komponiert , aber für den Anfang lasse ich es hierbei bewenden . Das Concert würde ich gern ganz hören , ist aber nur eine Frage der Zeit - wenn Maurice hilft .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Brahms 4. Sinfonie
    Toscanini & Philharmonia Orchestra live 1952 London



    Ich meine Furtwängler zeichnet Cleopatra und wofür sie steht - und dadurch die Tragik des Anthony und wofür sie steht - sehr viel treffender - nein, einfach grossartig, völlig bezwingend. Der Konflikt und die Dynamik der Gegensätze im ersten Satz sind meisterhaft dargestellt. Die Barcarolle ist betörend. Der letzte Satz ist einfach umwerfend - das Flötensolo ist hinreissend und spricht Bände. (Alles nur nach meinem heutigen Verständnis, welches aber durchaus nicht abgeschlossen ist, sondern sich stets entwickelt.) Ich höre mir diese Sinfonie unter diesem Aspekt an. Es ist nur eine Art sie zu hören; ich kann sie mir auch völlig abstrakt anhören und dann käme ich eventuell zu einem anderen Schluss bezüglich gelungener Aufnahmen.


  • Paul Juon (1872-1940)
    Klavierquartett op. 50



    Oliver Triendl, Daniel Gaede, Hariolf Schlichtig, Peter Bruns



    Juons Kammermusik ist süffig, zündend, herzlich und einladend, dass sie dabei ungemein fasslich ist, ist nun beileibe kein Nachteil, sondern Teil des ausgezeichneten Handwerks.




    Gruß
    Josquin

  • Nach einer kurzen schachlichen Auseinandersetzung nun ein Requiem auf den gestorbenen König:


    Giuseppe Verdi: Messa da Requiem


    Herva Nelli, Fedora Barbieri, Giuseppe di Stefano, Cesare Siepi
    Robert Shaw Chorale
    NBC Symphony Orchestra
    Arturo Toscanini



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier nochmal große Sinfonik.


    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur ("Romantische")


    Wiener Philharmoniker
    Claudio Abbado



    Gruß
    MB


    :wink:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Sergei Rachmaninow: Sinfonien
    Nr. 1 d-Moll Op. 13
    Nr. 2 e-Moll Op. 27

    Wladimir Ashkenazy, Concertgebouw Orchestra


    Schööön!



    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

  • Da bringst Du mich auf eine gute Idee, Meister Josquin! Wird jetzt gleich umgesetzt! :)


    :cincinbier: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.


  • Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 5
    Berliner Philharmoniker
    D: Herbert von Karajan

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Bei mir:



    Ernest Moeran (1894-1950)
    Skizzen zur Sinfonie Nr. 2

    Royal Scottish National Orchestra, Martin Yates
    Dutton, DDD, 2011


    Eine sehr hörenswerte Sinfonie spätromantischen Zuschnitts, welche vom Dirigenten Martin Yates vervollständigt wurde. Leider ist die gezeigte Dutton-CD zZ gestrichen, was die Verfügbarkeit seines schmalen Œuvres nicht verbessert.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Brahms 4. Sinfonie
    Carlos Kleiber & Wiener Philharmoniker



    Der 4. Satz ab dem Flötensolo, als Komposition, ist einfach unbeschreiblich. Der letzte Lament der Nachtigall, dann das Verfluchen der Göttin Fortuna, um ihr Spinnrad zu zersplittern. Und wir wissen all along, wie dieser Versuch ausgehen muss. Unerbittlich schreitet die Zeit voran, egal, was wir Sterblichen daraus machen.
    Selbstverständlich ist diese Sinfonie keine Programmmusik, nur kann man ein Programm auch ins Abstrakte übertragen. Oder etwas Abstraktes in ein Programm übersetzten, damit es anschaulicher wird. So ist es mMn mit Religion und so ist es mit vieler Kunst. Es ist klar, Charaktere in Dramen verdeutlichen Konzepte, Ideen, Weltanschauungen und ihre tragischen Konsequenzen oder inhärenten tragischen Dynamiken. Es geht hier nicht im engeren Sinne um Antony und Cleopatra, sondern um bestimmte tragische Aspekte der menschlichen Erfahrung (human experience), die durch Personen, mit denen man sich identifizieren kann, veranschaulicht werden können. Grosse Kunst schafft es, dass durch eben diese Identifizierung eine emotionale Dringlichkeit entsteht, die es dem Zuschauer/Hörer ermöglicht, die Materie nicht nur kühl-intellektuell zu erkennen, sondern sie am eigenen Leib zu erfahren. Aber die Materie selber ist oft philosophisch abstrakt und betrifft uns alle, weil wir alle Menschen sind. Diese Gedanken sind ja nichts neues, nur kommen sie mir eben, wenn ich diese Sinfonie höre. Selbstredend alles nur meine Meinung und mein persönliches Verständnis.


    So gesehen bringt Furtwängler diese Sinfonie für mich immer noch überzeugender herüber. Es ist sogar so, dass ich wie angewurzelt erschüttert zuhöre, wobei mir bis jetzt bei allen anderen Einspielungen, die ich versuche anzuhören, die Gedanken abschweifen.

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