Querflöten-Frischlinge

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.
  • Solche Probleme fallen bei der Querflöte zum Glück für alle, die sie spielen, einfach weg........

    So ganz ohne Oktavklappe hat man es aber auch nicht leicht.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • So ganz ohne Oktavklappe hat man es aber auch nicht leicht.

    Das stimmt natürlich. Auf der Oboe ist es erst einmal wesentlich leichter, Töne zu überblasen. Daumen auf die Oktavklappe oder Zeigefinger vom Halbloch - und schon kommt man mit dem ansonsten gleichen Griff in die Oktave. Dafür haben wir immer den Ärger mit der ebenso komplexen wie empfindlichen Mechanik. Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Stunden in meinem Leben ich schon mit Herumschrauben verbracht habe...


    Die Flöte hat halt ganz andere, zweifelsohne auch große Tücken!


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Beleuchtung für Notenständer

    Ich suche eine Lampe die man am Notenständer befestigen kann. Nennt man das Pultleuchte? Kann mir jemand was Gescheites empfehlen?

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Bei Thomann findest du ein breites Sortiment an Pultleuchten.
    Auf ein paar Dinge solltest du achten:
    - Wenn du ein "richtiges" Notenpult hast, ist die Befestigung normalerweise kein Problem. Wenn du aber nur einen dieser klappbaren Metallrahmenständer hast, solltest du sicherstellen, dass die Leuchte da auch wirklich fixierbar ist und das ganze danach nicht zu kopflastig wird. Die Leuchte, die ich benutze, hält dort weder zuverlässig, noch ist das ganze sonderlich stabil. (Adam Hall SLED 10 LED Light). Das läßt sich halt leider nur feststellen, wenn man die Leuchte in der Hand hat und am konkreten Pult zu befestigen versucht. Ich bin mittlerweile von diesen Wackelpulten weg auch wenn der Transport dadurch etwas sperriger ist.
    - Manche billigere Leuchte (z.B. K&M 12230 Starlight Mini) macht nicht wirklich hell speziell zu den Seiten hin und die Lichtfarbe geht (für mich) zur sehr ins Kalte, was ich für das Lesen unangenehm empfinde.
    - LED oder Halogenleuchte (mit 220V Anschluss)? In der Kirche benutze ich eine Halogenleuchte, die richtig schön hell macht und ein warmes Weiß liefert. (K&M 12275 Double Light). Das macht einem aber auch immer vom Stromanschluss abhängig, was lästig ist, wenn man an dauernd wechselnden Lokationen spielt.


    :wink:

  • Es gibt hier einen Thread dazu: Beleuchtung für Notenpult

    Danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Die habe ich mir jetzt auch bestellt. Mein Notenständer ist ziemlich stabil, die Fixierung sollte kein Problem sein. Meine erste Bestellung bei Thomann übrigens.

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  • Dritte Unterrichtsstunde

    Ich kann nun auch gis3 und a3 einigermaßen spielen. Es stellte sich heraus, dass ich in beiden Fällen einen falschen Griff benutzt habe. Außerdem habe ich jetzt mit dem ersten Satz der h-moll-Sonate (BWV 1030) begonnen. Wieder ein wundervolles Stück.


    Probleme habe ich, den Luftstrom gleichmäßig zu halten. Insgesamt wäre auch mehr Luft nicht schlecht, ich muss sehr oft zwischendurch atmen und mache es dann zu flach.


    Außerdem soll ich insgesamt fließender spielen. So richtig musikalisch klingt das alles noch nicht (meine Einschätzung), jedenfalls im Vergleich dazu, wie meine Lehrerin das spielt. Aber es war wieder eine lehrreiche und schöne Unterrichtsstunde.


    Hier noch zur Anschauung BWV 1030 - an der Aufnahme gefällt mir vor allem das langsame Tempo:


    https://www.youtube.com/watch?…uPBGcn11-SgV3KRXk&index=1


    Die nächste Stunde gibt es jetzt erst, wenn ich die dritte Impfung habe.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • :thumbup:


    Außerdem habe ich jetzt mit dem ersten Satz der h-moll-Sonate (BWV 1030) begonnen. Wieder ein wundervolles Stück.

    Diese Stück übe ich auch schon seit längerem immer wieder mit Freude ... ich weiß nur ncht, ob ich es jemals wirklich können werde :S
    Spaß macht´s aber trotzdem ^^


    Die Luftmenge und -führung ist sicher ein Problem, dass alle Bläser über Jahre hinweg üben müssen - ich weiß nicht, ob nicht vielleicht auch die Profis irgendwann noch mal an der einen oder anderen Stelle noch mit diesem Thema "kämpfen" müssen :/

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Diese Stück übe ich auch schon seit längerem immer wieder mit Freude

    Es scheint eine Menge Musik zu geben, die sowohl auf der Querflöte als auch auf der Oboe funktioniert. Schön!


    Bis Takt 27 komme ich einigermaßen klar, aber die Sechzehntelketten ab Takt 59 treiben mir schon beim bloßen Ansehen den Schweiß auf die Stirn.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Es scheint eine Menge Musik zu geben, die sowohl auf der Querflöte als auch auf der Oboe funktioniert.

    Für die Oboe wurde diese Sonate extra in g-moll aufgelegt ^^

    aber die Sechzehntelketten ab Takt 59 treiben mir schon beim bloßen Ansehen den Schweiß auf die Stirn.

    Wenn es doch nur Sechzehntel wären - es sind aber sogar Sechzehntel-Triolen :schwitz1:

    Viele Grüße - Allegro


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  • Sechzehntel-Triolen sind eine meiner leichtesten Übungen. ^^


    Der erste Satz ist auch mit 119 Takten sehr lang für meine Verhältnisse. Ich kann mir nicht vorstellen, das ohne Pause durchzuspielen.


    Kannst du auch das Presto?

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Kannst du auch das Presto?

    Am ersten Teil hab ich mich schon versucht - aber beim Anblick des zweiten habe ich bisher aufgegeben :versteck1:

    Viele Grüße - Allegro


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  • Hier noch zur Anschauung BWV 1030 - an der Aufnahme gefällt mir vor allem das langsame Tempo

    Sei mir nicht böse, Carola - ich bin ja in vielen Fällen sehr für langsame Tempi zu haben, aber das Hören dieser Aufnahme halte ich keine drei Minuten aus. Daran ist nicht nur das zerdehnte Tempo schuld, sondern auch die auf mich ungeheuer maniriert wirkende Agogik und Artikulation der Flötistin. Mer kann och alles överdriewe....


    Gerade habe ich mir mal auf Youtube ein paar Oboenversionen des Beginns von BWV 1030 angehört. Eine mich hundertprozentig überzeugende Interpretation habe ich zunächst nicht gefunden; ich glaube (auch aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, denn ich habe BWV 1030 mal auf einem Meisterkurs mit Christian Schneider durchgenommen), dass der 1. Satz einfach sehr, sehr schwer zu gestalten ist. Am besten gefällt mir hier noch Allan Vogel - gleich werde ich aber mal nach für meine Begriffe guten Aufnahme mit Flöte suchen...


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Sei mir nicht böse, Carola - ich bin ja in vielen Fällen sehr für langsame Tempi zu haben, aber das Hören dieser Aufnahme halte ich keine drei Minuten aus. Daran ist nicht nur das zerdehnte Tempo schuld, sondern auch die auf mich ungeheuer maniriert wirkende Agogik und Artikulation der Flötistin. Mer kann och alles överdriewe....

    Warum sollte ich deshalb böse sein? Hast ja recht. Ich war nur so froh, endlich mal eine langsame Interpretation gefunden zu haben. So etwas zum Beispiel


    https://www.youtube.com/watch?…PBGcn11-SgV3KRXk&index=14


    entmutigt mich eher. Obwohl, jetzt beim erneuten Anhören kommt es mir gar nicht mehr so schnell vor.


    Im Regal habe ich drei Aufnahmen stehen:





    aber noch nicht konzentriert angehört.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

  • Pahud mit Pinnock habe ich mir eben angehört. Vom Stuhl reißt mich die Aufnahme nicht. Ganz schrecklich mit der Sonate finde ich Galway, den ich ansonsten sehr schätze. Der ebenfalls von mir sehr geschätzte Peter Lukas Graf überzeugt mich auch nicht, Rampal ebenso wenig. Nicolet macht es für meine Begriffe besser, aber unerwartet gut gefällt mir diese schnörkellose Aufnahme mit Hünteler und Koopmann:


    https://www.youtube.com/watch?v=IZ7nJ6vnCvs


    Ich gehe davon aus, dass Konrad Hünteler hier auf einer Traversflöte spielt. Und die klingt bei ihm verdammt gut.


    Herzliche Grüße


    Bernd

  • Ich hatte mir Pahud auch gerade angehört und sowohl Klang als auch Interpretation gefallen mir hier auch nicht besonders - wenngleich ich Pahud meistens sehr gerne höre.


    Nun höre ich mir gerade Konrad Hünteler an und der klingt wirklich richtig schön 8o

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Eben bin ich auf eine Holliger-Aufnahme von BWV 1030 gestoßen - und was soll ich sagen: die gefällt mir richtig gut 8o
    Natürlich was die Interpretation und Gestaltung angeht, aber auch vom Oboenklang her ist sie zumindest erträglich ^^


    https://www.youtube.com/watch?v=cQZifdUXNWU


    Allan Vogel suche ich dann gleich auch noch mal ...

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Es ist schon seltsam: Wenn ich von Woche zu Woche denke habe ich oft den Eindruck, keine richtigen Fortschritte zu machen. Wenn ich mich dann aber daran erinnere, dass ich vor knapp einem Jahr (nach 30 Jahren Pause) gerade einmal ein paar Weihnachtslieder spielen konnte und Mühe mit der zweiten Oktave hatte, bin ich doch schon ein gutes Stück vorangekommen.

    Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen. Arthur Schopenhauer

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