Eben gehört 2022/2023

  • Julius Katchen und Charles Rosen.

    Beide fast schon vergessen.

    Na, jetzt aber ... im Leben nicht ...

    Gerade vor ein paar Tagen habe ich die Hammerklaviersonate mit Rosen gehört. Der technisch weltbeste und differenzierteste spielende Pianist ist er nicht, aber als Musiker war das schon atemberaubend ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Aaron Copland

    Symphonie für Orgel & Orchester*

    Symphonie Nr. 3

    *E. Power Biggs (Orgel)

    New York Philharmonic Orchestra

    D: Leonard Bernstein

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Joseph Haydn

    Symphonie Nr. 101 & 103

    New York Philharmonic Orchestra

    D: Leonard Bernstein

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Jean Sibelius

    Symphonie Nr. 2 & 7

    New York Philharmonic Orchestra

    D: Leonard Bernstein

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Karajan konnte , wenn er mußte - und hier war er gefordert von Clara Haskil , die bei diesem Mitschnitt eines Konzerts von Mozarts K 466 eine ihrer besten Interpretationen dieses Werk spielte . Glücklicherweise nachhörbar .

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    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Carl Nielsen

    Symphonie Nr. 2 & 4

    New York Philharmonic Orchestra

    D: Leonard Bernstein

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • eine ihrer besten Interpretationen dieses Werk spielte .

    Keineswegs Eurer Ehren!

    Es gibt ne lustige Anekdote über den Hobbykoch Wolfgang Hildesheimer. Der setzte eine seiner Kreationen seinem Freund Reich Ranicki vor und der gab folgende Bewertung ab.

    "Wolfgang, ich bin von Dir das grandios Gelungene wie das grandiose Misslingen gewohnt, aber nie das Durchschnittliche. Dieses war durchschnittlich."

    Lieber Major,

    so geht es mir mitunter mit Deinen Empfehlungen, doch hier empfiehlst Du Durchschnitt. Das bin ich von Dir nicht gewohnt. Es kommt hier nicht nur auf die Solistin an, die ist wie immer grandios. Der Gesamteindruck zählt.

    Da Karajan an Holzbläsern nicht interessiert schien und er fast nur die Streicher betonte, leidet die Interpretation erheblich. Hinzu kommt,. dass das Dunkle in dem Werk viel zu kurz kommt.

    Daher sind meines Erachtens mind. diese drei Aufnahmen der Karajanschen überlegen.

    Fricsay 1954, die wohl Beste überhaupt. Man darf Fricsay eigentlich gar nicht mit Karajan vergleichen. Es ginge nicht gut aus.

    Klemperer 1959

    (sein erstes Dirigieren nach dem Brandunfall. Haskil beschrieb in einem ihrer Briefe das Konzert als unvergesslich und das ist es)

    Auch die Studioaufnahme mit Markevitch, die etwas "geleckter" wirkt, ist besser.

    Sagen wir es so: Karajan konnte eben mit Mozart nicht besonders viel anfangen.

    Man merkt es.

    Gruß aus Kiel

    "Mann, Mann, Mann, hier ist was los!"

    (Schäffer)

  • Hier derzeit diese.

    Ich will ja nun auch wissen, wie es meinen Ohren zufolge um Hildegard Behrens steht (stand). Dass es dazu der Freischütz sein soll, ok. Obwohl dessen Schöpfer aus dem Nachbarort meines ursprünglichen Zuhauses stammte und dort alljährlich aufgeführt wurde, habe ich damit nie allzu viel anfangen können. Mal sehen. Immerhin Kollo, der gefällt mir bei Wagner eigentlich verlässlich.

    Ich benötige dann nur noch ein Aufnahme, die mir hilft, Iréne Theorin einzuschätzen.

    Jein (Fettes Brot, 1996)

  • Sagen wir es so: Karajan konnte eben mit Mozart nicht besonders viel anfangen.

    Ich hab's anderes herum von Mozart gehört . aber wie dem auch sei , Clara Haskil ist in dem Konzert zuhause , und ihre Begleitung wechselt halt . Fricsay und Markevitch höre ich auch gern , die Klemperer habe ich ohnehin , aber mir sagt Karajan hier zu , üfrigens ebenso wie Munch mit den Bostonern aus demselben Jahr . Überdies empfehle ich ja nicht , sondern merke nur zu dem von mir Gehörtem an . Lieber Durchschnitt als Verschnitt , oder besser : Wat dem eenen sin Uhl , is den annern sin Nachtigall .

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  • Glasunovs Ballettmusik zu Raymonda kannte ich noch nicht. Daraus heute eine 40-minütige Selektion. Fabelhafte Musik, fabelhaft gespielt vom Royal Scottish National Orchestra unter José Serebrier.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Diese CD besitze ich sicher schon 10 Jahre, heute habe ich sie von ihrer Folie befreit.

    Sergej Prokofieff

    Le Pas d'Acier/ Der stählerne Schritt

    WDR SO Köln

    Michael Jurowski

    klassik-heute.de 11/03: »Michail Jurowski und das WDR Sinfonieorchester Köln laufen in dieser Prokofieff-CD zur Höchstform auf. Was mich an dieser CD am meisten fasziniert, ist die liebevolle Mühe, die Jurowski und seine Musiker auf den Ausdruckscharakter verwenden - im Detail wie im Ganzen. Das ist fesselnd bis zur letzten Minute - wie ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.«

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Mieczysław Weinberg: Kammersinfonie Nr. 4 Op. 153

    für Streichorchester, Klarinette und Triangel

    Igor Fedorow (Klarinette), East-West Chamber Orchestra, Rostislaw Krimer

    (rec. 11.10.2019, Großer Saal der Belarus Staatsphilharmonie, Minsk, Belarus)

    Die CD lag schon zwei Monate auf meinem Schreibtisch. Heute endlich mal eingelegt. M. E. gehört Op. 153 zu Weinbergs allerbesten Werken. Umso erfreulicher, dass es inzwischen eine nicht geringe Anzahl von Einspielungen gibt (ich glaube, das ist meine 4. CD, aber es gibt noch ein paar mehr).

    Ich bin positiv angetan von dieser Einspielung. Der erste Satz klingt sehr verhalten, und ich höre hier sanft-dissonante Klänge, die ich so noch nicht wahrgenommen habe. Wild der zweite Satz, in dem mir bei der Klarinette der Klezmer-Stil auch deutlicher auffällt als bisher. Eine sehr intensive, teilweise zarte, berührende Aufnahme.

    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Beide von Wieland bzw. maticus zuletzt vorgestellten Werke sind mir unbekannt - außer vielleicht dem Namen nach. Ich werde sie so preisgünstig bestellen, wie jeweils angeboten, und rascher auspacken bzw. hören, als von Euch getan. ;) Ich danke Euch für die Anregungen!

    Ich danke Euch für die Anregungen!

    Gehört wird nachher die (schändlicherweise einzige) CD, die ich (ausschließlich ihm gewidmet) vom zur Zeit in raschem Aufschwung befindlichen Komponisten (Bekanntheit, wissenschaftliche Relevanz, Produktions- und Aufführungshäufigkeit) nach wie vor besitze. Dabei gäbe es längst erstaunlich viel zu kaufen.

    Das Cellokonzert ist ein bemerkenswertes Werk. :thumbup: Die Sinfonie ist nicht schlecht.

    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Ja, das ist auch eine schöne CD. (Gemeint ist die von andréjo genannte.)


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

    Einmal editiert, zuletzt von maticus (20. August 2022 um 01:51)

  • Mieczysław Weinberg: Kammersinfonie Nr. 2 Op. 147

    für Streichorchester und Pauke

    East-West Chamber Orchestra, Rostislaw Krimer

    Auch sehr schön. Op. 147 basiert zum Teil auf dem Streichquartett Nr. 3 Op. 14.

    maticus

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    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Mieczysław Weinberg: Kammersinfonie Nr. 3 Op. 151 (1990)

    für Streichorchester

    East-West Chamber Orchestra, Rostislaw Krimer

    Hier steht bei 3 von 4 Sätzen das Streichquartett Nr. 5 Op. 27 (1945) Pate. Besonders schön der finale (neue) 4. Satz Andantino, teilweise exaltierter, höfisch-barocker Tanz, teilweise wehmütige Pastorale.

    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 7

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Franz Konwitschny

    Gefällt mir immer wieder aufs Neue... :)

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 4

    Czech Philharmonic Orchestra

    D: Franz Konwitschny

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Robert Schumann

    Album für die Jugend op. 68

    Eric Le Sage (Klavier)

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

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