Eben gehört 2022/2023

  • Mehr 'große' Stimmen heute:

    :wink: Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Interessant! Die meisten bekannten Liederzyklen (Müllerin, Winterreise, Dichterliebe ...) wurden für hohe Stimme komponiert und werden oft von Baritonen in Ausgaben für mittlere Stimme gesungen. Magelone wurde für den Bariton Julius Stockhausen komponiert und wird selten von einer hohen Stimme gesungen.

    Wie schlägt sich Schreier durch?

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Gut, finde ich, hörenswert. Transponiert (nehme ich an) und immer noch an einigen tieferen Stellen nicht ganz so gut. Manchmal etwas ausser Atem, aber seine Stimme ist oft sehr schön. Ausdrucksvoll. Ich war freudig überrascht, weil er mir bei anderen Sachen manchmal zu manieriert vorkommt. Fand ich hier sehr viel weniger als sonst. Ich habe allerdings nur den Vergleich mit Gerhaher und es war heute mein erstes Hören dieser Lieder.

    Ach so - auf dieser Aufnahme gibt es die Lesungen zwischen den Liedern. Hab ich übersprungen.

  • Symphonie Nr. 2

    Rattle wurde ja nie als großer Beethoven-Dirigent wahrgenommen, der Zyklus mit den Wr. Philharmonikern bekam gemischte Kritiken. Interessanterweise war es deren zweiter Zyklus mit einem späteren Chef der Berliner Philharmoniker.

    Es wird frisch und knackig musiziert, ausgesprochen ansprechend. Gefällt mir besser als Abbado mit seinem zweiten Zyklus aus Berlin.

    Ich habe die Herumkritisiererei an dem Zyklus nie verstanden. Ich als nicht unbedingt Beethovensymphonien-Vielhörer habe mir damals den ganzen Zyklus angeschafft und war durchaus beeindruckt. Zinman mit den Zürchern, obwohl hochgelobt, gefiel mir deutlich weniger.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Im Juni 1958 spielte das Suk Trio für die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Hannover das Klaviertrio No. 4 Op.70 "Dumky" ein . Es war eine Interims - Besetzung , in der sich zu Josef Suk und Jan Panenka als Vertretung für den 3 Jahre wg.Fortbildung abwesenden Josef Chuchro der Cellist Milos Sadlo gesellte . Die einzige Aufnahme in dieser Besetzung , aber was für eine . Inzwischen bei Eloquence wiederveröffentlicht . Für mich ein Traum .

    Von LP ( gibt es auch "sterilisiert " bei you tube) 'Auf you tube ansehen' anklicken . .

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    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Bei mir heute Morgen/Mittag Musik von Joseph Gabriel Rheinberger, München in der Gründerzeit, der musikalische Rahmen für Großbürgertum, Geselligkeit und Andacht, eine schöne Zeitreise.

    Joseph Gabriel Rheinberger

    Symphonie Nr. 2 in F-Dur op.87

    "Florentinische Symphonie"

    Nordwestdeutsche Philharmonie

    Alun Francis

    Und dann kommen solche Perlen wie das Adagio dieser Florentinischen Symphonie, wo ganz viel Gefühl drinsteckt und die einen spontan umhauen.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr.5

    Wiener Philharmoniker

    Sir Simon Rattle

    Höre ich immer wieder gerne, klare Linien ohne Schnörkel, die Philharmoniker in guter Form.

    LG Dirigent 8)

    Liebe Grüße Dirigent :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Diese Aufnahme schätze ich auch sehr. Rattles Beetoven-Box möchte ich mir beizeiten noch zulegen.

    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Dvorak : Sinfonie No . 4 . Istvan Kertesz und das LSO . Immer wieder gern .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

  • Und nun noch Dvorak Sinfonie No.3 , wieder das LSO , aber dieses Mal mit Witold Rowicki . Es gab einen Grund , warum ich 1-3 mit Rowicki und 4-6 mit Kertesz habe , aber er fällt mir nicht mehr ein . Dafür gefallen die Aufnahmen aber immer noch sehr . Feines Orchester , gestandene Dirigenten .

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

    Einmal editiert, zuletzt von b-major (1. August 2022 um 23:26)

  • Wieder kannst du dich auf überwältigende Momente einstellen!

    Rossini, Händel, Glück...

    Und im Theater war (ist noch?) sie genauso faszinierend.

    Probier mal auf der Tube die Semiramide aus Lüttich mit ihr, Darina Takova und Rockwell Blake, Zedda am Pult.

    Oder den Naxos Tancredi, ihren Orfeo mit Maag am Pult

    Oder den Ciro in Babilonia aus Pesaro mit Stummfilm-Look ...

    Habe sie auch als Cornelia in Giulio Cesare, als Bradamante in Alcina erlebt ...

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Eine neue Stimme für mich entdeckt - und was für eine !!!!

    Ewa Podles - singt Rossini

    Liebe Rosamunde, da kann ich nur sagen besser spät als nie! :clap:  :)

    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

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