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    Heitor Villa-Lobos : Sinfonien Nr.8, 9 und 11


    Sao Paulo SO, Isaac Karabtchevsky


    Bei dem Wetter weiter mit Musik aus dem warmen Latein-Amerika.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Die Streichquintette von Josef Myslivecek mit Pro Arte Antiqua Praha .[...]. - Josef Myslivecek war ein Prager Müllermeister , der sein Leben aber mehr der Musik widmete , später nach Italien zog , wo er anfangs mit großem Erfolg tätig war , und dann auch dort verstarb . Mozart und er begegneten sich in Italien und München .

    Zitat von Radio Prague International

    Seit den 21. Oktober ist in Tschechien der historische Film Il Boemo von Regisseur Petr Václav zu sehen.

    Der Film über Josef Mysliveček gehört mit einem Budget von 120 Millionen Kronen (4,8 Millionen Euro) zu den teuersten tschechischen Produktionen. Die Filmemacher bemühten sich, die Atmosphäre der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts möglichst treu wiederzugeben. Bei den Filmarbeiten arbeiteten u.a. der französische Kontratenor Philippe Jaroussky und die Sopranistin Simona Šaturová. Die Hauptrolle spielt der tschechische Musiker und Schauspieler Vojtěch Dyk. Der Film wurde in Tschechien und in Italien gedreht.

    Hoffentlich findet der Film einen Weg zu uns, sei's in Kinos, im Fernsehen (Arte?), auf DVD/BR oder auf der Tube ....

    Alles, wie immer, IMHO.

    Einmal editiert, zuletzt von Philbert ()

  • B000025IOV


    Antonin Dvorak : Sinfonie Nr.8 , G-Dur


    Wiener Philharmoniker , Lorin Maazel


    Aus der Doppel-CD, die die letzten drei Sinfonien und die "Carneval-Ouvertüre beinhalten, heute die Nr.8. Die Nr.9 wird bestimmt später noch folgen.


    Ich bin insgesamt kein großer Freund von Lorin Maazel. Ich werde mit seinen Einspielungen nicht so recht warm. Doch diese Dvorak-Werke sind ihm wirklich hervorragend gelungen. Dazu das traumhaft spielende Orchester aus Wien. Bei bestimmten Dirigenten spielten sie famos einfach großartig.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Gustav Mahler

    Symphonien Nr. 3

    Agnes Baltsa (ms)

    Wiener Sängerknaben

    Damenchor der Konzertvereinigung Wiener Staatsoper

    Wiener Philharmoniker

    D: Lorin Maazel

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Zeigt mein beharrliches Einsetzen für unkomprimierte Dynamik schon Wirkung?

    Praktisch alle CDs sind voll ausgesteuert. Bei dem häufig als "zu leise" monierten Schostakowitsch-Jansons-Zyklus habe ich das extra mal nachgeprüft. Laute CDs kaufe ich möglichst nicht mehr.

    Ist es denn tatsächlich, daß es bei den CDs gemacht wird und bei den SACDs nicht? Ich habe eher das Gefühl, daß Vieles im Vorfeld schon festgelegt wird und nicht mehr abhängig vom Medium ist.


    Ich spreche dabei von digitalen Aufnahmen.


    Ich selber habe diese Hybrid-SACD:


    Schostakowitsch - Nr. 7 (Järvi)


    und obwohl ich nur die CD-Spur kenne, ist die extreme Dynamik auch da vorhanden. Liegt das jetzt wirklich nur daran, daß es eine Veröffentlichung von Pentatone ist, weil die es halt so machen und andere Labels nicht?

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Ist es denn tatsächlich, daß es bei den CDs gemacht wird und bei den SACDs nicht? Ich habe eher das Gefühl, daß Vieles im Vorfeld schon festgelegt wird und nicht mehr abhängig vom Medium ist.

    [...]
    und obwohl ich nur die CD-Spur kenne, ist die extreme Dynamik auch da vorhanden. Liegt das jetzt wirklich nur daran, daß es eine Veröffentlichung von Pentatone ist, weil die es halt so machen und andere Labels nicht?

    im Prinzip kann jeder Toningenieur machen was er will. Pentatone tritt ja auch mit audiophilem Anspruch (was immer damit gemeint ist) auf, also gut möglich dass sie nicht komprimieren.

    An der Wellenform kann man ziemlich gut erkennen, ob komprimiert wurde, allerdings höchstens sehr grob abschätzen, wie stark.


    Normalerweise macht man ein Master in der höchsten Auflösung. Die CD-Version wird davon ohne weitere Eingriffe abgeleitet. Eine Bearbeitung dazwischen ist nicht verboten, allerdings würde man sich damit schnell auf Glatteis begeben.

    Zum Beispiel könnten theoretisch die CD- und die SACD-Version unterschiedlich komprimiert sein, aber wenn die CD-Spur stärker komprimiert wäre, wäre sie lauter als die SACD und würde leicht für "besser" gehalten. Ich kann mir nicht vorstellen dass jemand dieses Eigentor riskieren will. Im umgekehrten Fall könnte man erst recht den Sinn anzweifeln.

    Beim Kopieren der CD-Spur einer Hybrid-SACD ist mir neulich aufgefallen, dass der Maximalpegel ca 1 dB unter 0 lag, was nur so zu erklären ist, dass die SACD voll ausgesteuert ist und die abgeschnittenen hohen Frequenzen (von Geige+Hammerklavier) das fehlende dB ausmachen.

  • Beim Kopieren der CD-Spur einer Hybrid-SACD ist mir neulich aufgefallen, dass der Maximalpegel ca 1 dB unter 0 lag, was nur so zu erklären ist, dass die SACD voll ausgesteuert ist und die abgeschnittenen hohen Frequenzen (von Geige+Hammerklavier) das fehlende dB ausmachen.

    Es gibt ja einige Hybrid-SACDs, die neben der CD-Spur auch eine DSD-Stereospur haben. Ist da ein Unterschied auszumachen, wenn man Dynamik und Pegel miteinander vergleicht?

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Antonin Dvorak : Sinfonie Nr.9, E-Moll, "Aus der Neuen Welt"


    Wiener PO , Lorin Maazel


    Heute Morgen dann erst die Neunte unter Maazel mit den Wiener Philharmonikern.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Weiter mit Gustl:



    Gustav Mahler

    Symphonie Nr. 5

    Chicago Symphony Orchestra

    D: Georg Solti

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Ist zwar heute nicht „dran“, aber was soll‘s. Dafür dann gleich dreimal in ziemlich unterschiedlichen Lesarten



    Johann Sebastian Bach: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140


    Edith Mathis, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Münchner Bach-Chor, Münchner Bach Orchester, Karl Richter


    Hana Blázíková, Gerd Türk, Peter Kooij, Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki


    Dorothea Mields, Georg Poplutz, Tobias Berndt, Chorus Musicus Köln, Das Neue Orchester, Christoph Spering


    Ergebnis: Zu Richters Aufnahme von BWV 140 finde ich schlicht keinen Zugang. Insbesondere seine Darstellung des Kopfsatzes erreicht mich nicht. Das ist und bleibt seltsam. Auch Spering ist nicht „my cup of tea“. Bei aller Liebe zu flüssigen Tempi: das Heil der Bach-Exegese liegt m.E. nicht in hochtourigen Tempi (wie im Eingangschor oder dem ersten Duett). Davon ab: schön. Suzuki - da beißt die Maus keinen Faden ab - liefert die mich in jedem Aspekt überzeugendste „hippe“ Lesart überhaupt.


    Mein musikalischer wie atmosphärischer Liebling bleibt aber unter Hans-Joachim Rotzschs Leitung entstandene Einspielung mit den Thomanern.


    :wink: Agravain

  • Nun der Jubilar:


     


    Ralph Vaughan Williams: Sinfonia Antartica (Symphonie Nr. 7)


    Sir Ralph Richardson - Sprecher

    Heather Harper - Sopran

    The Ambrosian Singers

    London Symphony Orchestra

    André Previn


    :wink: Agravain

  • Auch hier VW. Ich wische gerade auf, denn bis eben peitschten und wogten die Wassermassen dieser wackeren Aufnahme durchs Zimmer:



    Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958)

    A Sea Symphony (1. Sinfonie)




    MDR-Chor

    MDR Sinfonieorchester Leipzig

    Dennis Russell Davies




    Gruß

    Josquin


  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Quintett KV 452

    Ludwig van Beethoven

    Quintett op. 16

    Alfred Brendel (Klavier)

    Heinz Holliger (Oboe)

    Eduard Brunner (Klarinette)

    Hermann Baumann (Horn)

    Klaus Thunemann (Fagott)


    Das ist eine meiner ältesten Klassik-CDs - war die Erstbegegnung mit diesen Werken und der Gattung der Quintette überhaupt. Sehr lange her...

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Gefühlsduselei ... dann also doch noch:



    Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958)

    Serenade to Music




    Joanne D'Mello, Michelle Neupert, Yongkeun Kim, Alexander Knight

    MDR-Chor

    MDR Sinfonieorchester Leipzig

    Dennis Russell




    Das Stück lege ich nicht allzu oft auf, zum einen weil es den Text einer meiner Lieblingsstellen aus dem Werk Shakespeares enthält und zum anderen weil es mir beim Hören nicht wie Rachmaninoff ergehen soll.




    Gruß

    Josquin

  • Vor 90 Jahren dirigierte Siegmund von Hausegger in München erstmals die Originalfassung der 9.Sinfonie von Anton Brucker , dessen Sarkophag bereits seit 1896 unterhalb der Orgel in St,Florian aufgestellt ist . 1938 machte er dann die erste Aufnahme der Sinfonie , die nicht nur historisch von Interesse ist , sondern auch durch die Interpretation besticht . Es spielten die Münchner Philharmoniker .



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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Im Oboenthread war gestern von Telemanns Konzert für Querflöte, Oboe d´amore, Viola d´amore, Streicher und basso continuo TWV 53:E1 die Rede. Nachdem ich die Begeisterung für das Stück dort gelesen habe, war ich gespannt, wollte es selbst hören und bin auf diese CD gestoßen, die ich gestern und heute nun über den Tag verteilt Stück für Stück immer wieder höre:


    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

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