• Nachträgliches der letzten Nacht . Endlich die Gelegenheit gefunden , den Radiomitschnitt des Don Carlos von Verdi in der französischen Originalfasssung zu hören . Alles ist wohl auch nicht dabei , aber insgesamt hörte ich eine beeindruckende Aufnahme . Nicht die großen Stimmen und Namen , aber als Ensemble -Leistung überzeugend . Und sehr französisch klingend . Gute Arbeit von Pierre-Michel Lecomte . Passt als Ergänzung prima zu meinen italienischen Don Carlo Einspielungen mit Giulini / Covent Garden 1958 und Previtali - Gencer / Rom 1968 .


    Verdi - Don Carlos

    Don Carlos - Georges Liccioni
    Philippe II - Jacques Mars
    Rodrigue - Matteo Manuguerra
    Le Grand Inquisiteur - Marc Vento
    Un Moine - Pierre Thau
    Elizabeth de Valois - Suzanne Sarroca
    La Princesse Eboli - Lyne Dourian
    Thibault - Mireille Martin
    Le Compte de Lerme - Joseph Peyron
    Un Héraut Royal - Michel Martin

    Chorale & Orchestre Lyrique de l'O.R.T.F.
    Pierre-Michel Lecomte - 1967


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

    Einmal editiert, zuletzt von b-major ()


  • Gustav Mahler

    Symphonie Nr. 3

    Michelle DeYoung (ms)

    Women of the Chicago Symphony Chorus

    Chicago Children's Choir

    Chicago Symphony Orchestra

    D: Bernard Haitink

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Kaltes, klares Quellwasser.


    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39


    London Symphony Orchestra

    Anthony Collins



    Eine unsentimentale Angelegenheit für Collins. Was ich sehr erfreulich finde.


    Mit diesem Zyklus geht es für mich in die dunkle Jahreszeit - die üblichen Verdächtigen sollen folgen, Holmboe, Tubin, Sumera, Tüür, Norgard, vielleicht Langgaard.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier lief:



    Johannes Brahms:

    Fest- und Gedenksprüche, op. 109

    Zwei Motetten für gemischten Chor, op. 74

    (Warum ist das Licht gegeben; O Heilend, reiß die Himmel auf)

    Zwei Motetten für fünfstimmigen gemischten Chor, op. 29

    (Es ist das Heil uns kommen her; Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz)

    Drei Motetten für vier- und achtstimmig gemischten Chor, op. 110

    (Ich aber bin elend; Ach, arme Welt, du trügest mich; Wenn wir in höchsten Nöten sein)


    Rundfunkchor Leipzig

    Wolf-Dieter Hauschild


    :wink: Agravain

  • Auch bei mir heute wieder einmal


    Cesar Franck

    Symphonie d-moll


    dirigiert von Pierre Monteux, aber nicht in Wien sondern live (1958) in Paris.



    Eine meiner Lieblingssymphonien und keiner wußte besser als Monteux wie sie geht.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Da mache ich mit.


    César Franck: Symphonie ré mineur


    Swedish Radio Symphony Orchestra

    Sergiu Celibidache

    live November 1967



    Für meine Begriffe meistert der gefeierte Bruckner-Interpret, der keinesfalls auf diesen Komponisten zu reduzieren ist, sowohl die Mystik César Francks als auch seine formalen Besonderheiten (Doppelexposition in d-Moll und f-Moll, satzübergreifende Tendenzen der Formgestaltung). Großartige Aufnahme, sicher nicht der einzige Weg, doch einer, der mich sehr überzeugt,

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier:



    Joseph Haydn: Missa in tempore belli, Hob.XXII:9 „Paukenmesse“


    Jennifer Lunn, Sara Mingardo,

    Topi Lehtipuu, Brindley Sherratt

    Monteverdi Choir

    English Baroque Soloists

    Sir John Eliot Gardiner


    :wink: Agravain

  • Bellini: Norma (Version 1954) Serafin



    Kleine Erinnerung zu meiner kurzen Opernreise. War diese Woche in der Semperoper - schöne Aufführung. Tolles Dirigat. Zuschauerraum kaum zu 50% besetzt.

  • Die wohl meerigste Version:



    Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958)

    A Sea Symphony (1. Sinfonie)




    Sheila Armstrong, John Carol Case

    London Philharmonic Choir

    London Philharmonic Orchestra

    Adrian Boult




    Gruß

    Josquin

  • Auch hier wurde gemessen.


    Frank Martin: Messe pour double choeur a cappella

    RIAS Kammerchor
    Daniel Reuss



    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • So ist es. Hatte die LP mit dem Cover (mit 15 Jahren - eine der ersten LPs), das Wieland gepostet hat. Habe die aber zwischenzeitlich abgegeben - z.Z. keine Vinyl Phase. Die CD ist auch gut.


    By the way:

    habe mir damals auch Mahler 1 mir BR und Kubelik als LP gekauft (Stuttgart Lärche). Später dann in einer Box dieselbe Aufnahme auf CD. Die LP hatte einen bug (Höhenschlag im ersten Satz) ein echter Pressfehler eben. Der fehlte selbstverständlich auf der CD. Das hat mich tatsächlich einige Male ver-/gestört. Soviel zu Gewohnheiten.

  • "Expressionismus" - Doppel-CD mit Werken von Karol Rathaus, Alfredo Casella, Wladimir Vogel, Egon Wellesz, Franz Schreker, Max von Schillings und Eugene Goosens

    Das ist ja ein echtes Schatzkästchen, mit der Betonung auf Schatz.
    Danke für den Tip.

  • Brahms 4. Sinfonie


    ein kleiner Vergleich - angeregt, durch die Diskothek im 2 (SRF). Hier drei andere Aufnahmen:


    (1) Zubin Mehta - NYP - 11/1079


    CD 13 aus dieser Box



    (2) Jakub Hrusa - Bamberger Symphoniker - 06/2017



    (3) Rudolf Kempe - Royal Philharmonic Orchestra - 02/1960


     


    Früher war ich mal ein Kempe - Freund. Jetzt bin ich's wieder. Erstaunlich frisch!!!

  • Nachtrag zu Brahms 4 mit Kempe


    Zitat von "Fallada" aus 2016:


  • In den ersten Adventssonntag mit:



    Johann Sebastian Bach: Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62


    Sarah Wegener, Benno Schachtner,

    Sebastian Kohlhepp, Thomas E. Bauer

    Chorus Musicus Köln

    Das Neue Orchester

    Christoph Spering


    :wink: Agravain

  • Das ist ja ein echtes Schatzkästchen, mit der Betonung auf Schatz.
    Danke für den Tip.

    Gerne. Kein Problem. Leider schwer zu kriegen zur Zeit. Ich weiß selbst nicht mehr wo ich die Doppel-CD her habe.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Wieder eine nächtliche Verdi -Oper . Nachdem ich gestern Layla Gencer erwähnte , fiel mir der Macbeth aus Palermo 1960 ein . Gui hat - angeführt von Gencer und Taddei - ein gutes Ensemble an der Hand . ( Mirto Picchi gefiel mir hier auch ) . Irgendwie hatte Vittorio Gui es drauf - auch meine Alternativaufnahme hat ihn am Pult - 1951 in Rom , mit Astrid Varnay als Lady M. !



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  • Manfred Gurlitt : Goya-Symphony (1938-1939)


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin , Antony Beaumont


    Manfred Gurlitt (1890-1972), in Berlin geboren, studierte u.a. bei Humperdinck und war 1911 Assistent Karl Mucks bei den Bayreuther Festspielen. 1908-1910 war er an der Berliner Hofoper Korrepetitor, 1911-1913 Kapellmeister in Essen und Augsburg. Ab 1914 war er viele Jahre zuerst 1.Kapellmeister, dann GMD in Bremen. Ab Ende 1927 war er wieder in Berlin tätig, u.a. an der Staatsoper.


    Zum 01.Mai 1933 wurde er NSDAP-Mitglied, doch im Mai 1937 bekam er diese aberkannt, angeblich wegen jüdischer Verfahren. Er ging ins Ausland, und 1939 nach Japan, wo er eine erfolgreiche Karriere als Dirigent diverser Orchester machte.


    Als Komponist blieb ihm wohl der ganz große Durchbruch versagt, da er das Pech hatte, dass andere Komponisten zeitgleich Opern mit ähnlichem oder gleichen Namen veröffentlichten, die erfolgreich waren (etwa "Wozzeck" von 1926, "Soldaten" und "Nana").


    Ich kannte ihn bisher nur dem Namen nach. Nun also seine "Goya-Sinfonie", die zwischen einer Dur-Moll-Tonalität, Bitonalität und Polytonalität hin und her schwer pendelt. Das Werk wurde nach seiner Ausreise aus Deutschland geschrieben. In wie weit man hier eine Verarbeitung des Unrechts-Systems in Deutschland erkennen kann, weiß ich nicht zu sagen. Immerhin hat er dieses Regime vier Jahre lang so hingenommen, er wurde sogar Mitglied dieser Partei. Es ist deshalb reine Spekulation, was geschehen wäre, wenn man ihm nicht den Stuhl vor die Türe gesetzt hätte durch den Parteiausschluss.


    Japan schien vielleicht sogar nahe liegend, denn bekanntlich war Japan Verbündeter der Nazis gewesen, aber trotzdem weit genug weg vom Geschehen in seiner Heimat. In Deutschland fand er auch nach dem Kriege keinem Anschluss an die Szene, auch der Erfolg als Komponist blieb ihm im Grunde bis heute verwehrt.


    Immerhin wurden "Wozzeck" und "Soldaten" von Gerd Albrecht eingespielt, "Nana" von Enrico Calesso und dem Orchester aus Erfurt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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