• "Eben gehört" geht in die 14. Runde. Der "Eben gehört"-Thread 2020/2021 hatte 4.293 Beiträge und 225.500 Zugriffe.

    Der letzte von 2021/2022 3606 Beiträge und 188.000 Zugriffe.

    Also: Mehr hören!

    Audiamus!

    Los geht's bei mir mit Emersons spielen mit sich selbst: Oktett.





    "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

  • Ist das dann nicht die 14. Runde? Oder bin ich blöd? Also nicht nur allgemein.


    Korrigiert :)


    Ansonsten bin ich in diesem Thread zwar keine Leuchte, doch was soll's:



    ‎Ein Spätwerk von 1990, dieser Rosensee. Glitzernd perkussive und deutlich abgemagerte Version des Tippett'schen Breitwandsounds à la Mittsommernacht. Eine Neuentdeckung meinerseits und vermutlich nicht sonderlich bekannt. Originell und ansprechend. Das wird wiederholt.


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Emilie Mayer (1812-1883)

    Klavierquartette Es-Dur & G-Dur

    Mariani Klavierquartett

    CPO, DDD, 2016


    Emilie Mayer wird auch als der "weibliche Beethoven" apostrophiert. Ihre Werke sind deutlich von der Wiener Klassik beeinflusst, allerdings scheint mir persönlich der Beethoven-Einschlag deutlich weniger ausgeprägt, als bspw. bei Ferdinand Ries. Gleichzeitig gibt es Bezugspunkte zur Romantik, so dass man ihren Personalstil vielleicht irgendwo zwischen "Neo-Klassik" und Romantik einsortieren kann. Sie hat zahlreiche Werke hinterlassen, darunter sehr viel Instrumentalmusik, die seit einiger Zeit von CPO produziert wird. Zu nennen sind vor allem - zumindest gemäß meinem "Beuteschema" - acht Sinfonien, zwölf Streichquartette sowie Klavierkammermusik. In meinen Ohren waren die beiden Klavierquartette durchaus ein Hörvergnügen, obwohl es gleichzeitig fraglos Gattungsbeiträge gibt, die mir näher stehen.

    Zitat

    klassik.com 03/2018: »Emilie Mayer hat viele, auch überraschende Einfälle, was die Tonartendisposition oder die Variatin der Themen angeht. Die langsamen Sätze spinnen große Melodiebögen oder choralartige Blöcke. Launisch sind die Scherzi gestaltet, das Metrum gerät manchmal aus den Fugen, aber bald schon hat alles wieder seine überschaubare Ordnung. Es macht Freude, diese Musik wieder zu entdecken, wenn sie denn mit solcher Spielfreude und Perfektion dem Vergessen entrissen wird.«

    klassik-heute.de 03/2018: »Aus der Fülle der vorteilhaften Eindrücke möchte ich hier vor allem die Scherzi der beiden viersätzigen Quartette mit ihren schnurrigen, prickelnden Einfällen herausheben, ferner auf mancherlei romantisch-dramatische Gesten der langsamen Sätze hinweisen und schließlich auch das Mariani Klavierquartett nicht unterschlagen, dem eine subtile, wo's angebracht ist, erheiternde, rundum gelungene Wiedergabe beider Werke zu danken ist.«

    FonoForum 05/2018: »Diese CD-Premiere ist ein kammermusikalischer Glücksfall - und ein Klangfest erster Güte!«

    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Emilie Mayer scheint mir eine bemerkenswerte Erscheinung und dürfte vor einem Jahrzehnt noch kaum eine Rolle gespielt haben auf dem Markt. Zwei CDs mit ihrer Musik müsste ich mindestens finden im Regal.


    Ich bin mir jetzt gar nicht sicher, ob ich die von Frank verlinkten Klavierquartette bereits kenne.


    Die folgende könnte ich mir später mal wieder anhören. Das Klavierkonzert würde ich weglassen. Das ist sehr konventionelle Mozart-Nachfolge und hat mich nicht sonderlich berührt beim ersten Hören. Aber die anderen Nummern (oder einzelne davon) durchaus! :)



    Besten Gruß,


    Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Emilie Mayer scheint mir eine bemerkenswerte Erscheinung

    Sie war jedenfalls sehr produktiv und grundsätzlich ist begrüßenswert, dass immer mehr ihrer Werke der Bewertung zugänglich werden. "Guter Durschnitt" ist das bisher Gehörte mAn auf jeden Fall.

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Emilie Mayer scheint mir eine bemerkenswerte Erscheinung

    auf jeden Fall. Schön zu sehen, dass außer jpc noch andere Labels bei der Wiederentdeckung mitmachen.

    Zur 4. Sinfonie ("reconstructed by S. Malzew" - kannte ich noch nicht, höre ich gerade bei Spotify) hätte ich die Frage, ob um Booklet was zum Umfang der Rekonstruktion steht.


    Gab's hier nicht mal nen Thread zu Komponistinnen?

    Im Komponistenverzeichnis finde ich nicht mal nen (gender-übergreifenden) Sammelthread, wo man was über Emilie Mayer oder auch Louise Farrenc oder Ethel Smyth schreiben könnte.

  • Emilie Mayer scheint mir eine bemerkenswerte Erscheinung

    Sie war jedenfalls sehr produktiv und grundsätzlich ist begrüßenswert, dass immer mehr ihrer Werke der Bewertung zugänglich werden. "Guter Durschnitt" ist das bisher Gehörte mAn auf jeden Fall.

    :cincinbier:

    Das Interessanteste sind vielleicht ihre Sinfonien; drei kenne ich, nämlich eins, zwei und vier (siehe oben):



    Sie mögen in die folgende Richtung gehen, selbst wenn Burgmüllers zweite Sinfonie aus meiner Sicht nicht erreicht wird:


    [Blockierte Grafik: https://m.media-amazon.com/images/I/51cYLK05D8L._SX450_.jpg]


    Die Vorderseite ist nicht beschikbaar - oder so ähnlich. Daher hier die Konkurrenz, die auch nicht immer so richtig sympathisch rüberkommt. Mit schwerem Akzent auf auch, das allerdings.


    :cincinbier:

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  • Gab's hier nicht mal nen Thread zu Komponistinnen?

    Ich glaube, nur zu Dirigentinnen. Was Emilie Mayer (kenne ich noch nicht) betrifft: Einfach die entsprechenden Beiträge hier zitieren und in einem eigenen Thread zu E. Mayer zusammenfassen! Kann jede/r machen, der/die das möchte.


    ;)

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Sie mögen in die folgende Richtung gehen, selbst wenn Burgmüllers zweite Sinfonie aus meiner Sicht nicht erreicht wird:

    Ich kenne Emilie Mayer bisher nur dem Namen nach, ich habe noch kein Stück von ihr gehört, aber wenn ich das hier alles so lese, denke ich, ich sollte das doch bald mal ändern. Beim Blick auf die CD-Neuerscheinungen habe ich den Eindruck, Frau Mayer ist im Moment gerade ziemlich im Trend, nachdem sie lange vergessen war.


    Was mich etwas skeptisch macht, sind die Einordnungen über ihre Symphonien, die man hier und andernorts liest: Die sieben erhaltenen Symphonien sind zwischen 1847 und 1862 uraufgeführt worden. Bei der Uraufführung der ersten Symphonie des "weiblichen Beethoven" war der echte Beethoven also bereits seit zwanzig Jahren tot, Mozart, der oben im Zusammenhang mit einem Mayerschen Klavierkonzert genannt wurde, seit 56 Jahren, und der von andréjo ins Spiel gebrachte Norbert Burgmüller auch schon seit elf Jahren. Ist Emilie Mayer als Symphonikerin also einfach aus der Zeit gefallen?


    Es gibt ja das, wenn ich mich richtig erinnere auf Carl Dahlhaus zurückgehende, Narrativ, die zweieinhalb Jahrzehnte zwischen 1850 und 1875 seien eine "tote Zeit" in der Geschichte der Gattung Symphonie gewesen. Zwischen der letzten Symphonie von Robert Schumann 1850 und der ersten von Johannes Brahms 1876 klaffe eine entwicklungsgeschichtliche Lücke, eben eine "tote Zeit". Ich weiß, dass dieses Narrativ kritisiert wurde und nicht der aktuelle Stand der musikwissenschaftlichen Forschung ist, aber worauf es mir ankommt ist es, den musikgeschichtlichen Ort von Emilie Mayer zu bestimmen, deren Symphonien genau in diese "Lücke" zwischen Schumann und Brahms fallen. Statt sie mit Beethoven oder Burgmüller zu vergleichen, müsste man eigentlich eher zeigen, wie sie nach Mendelssohn und Schumann und vor Brahms einen eigenen Weg in der Symphonik findet.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

    2 Mal editiert, zuletzt von Cherubino ()

  • Regelrecht aus der Zeit gefallen scheinen mir die meinerseits bislang bekannten Sinfonien nicht. Bekanntlich gibt es nicht wenige Sinfonik bis ins 20. Jahrhundert hinein, die sich einer hoch- oder spätromantischen Tonsprache bedient bei geringerer oder ausgeprägterer Personalsstilistik, die wir gerne hören, da eben in sich stimmig und handwerklich gut gemacht. So viele Entdeckungen wie die Sinfonie eines Hans Rott kann man nicht erwarten. Oder anders ausgedrückt, scheint mir das Spektrum um Beethoven bis hin zu Brahms eben unglaublich vielfältig zumindest quantitativ.


    Insofern würde ich eher von einem breiten Zeitstil sprechen als davon, dass Epigonen dieses Spektrums aus ihrer Zeit gefallen sind - zumindest dann nicht, wenn es um wenige Jahrzehnte hin und her geht. Ich habe ja implizit geschrieben, dass ich Burgmüller für wichtiger halte, und das hängt sicher damit zusammen, dass er Eigenarten Schumanns vorweggenommen hat ... und dass der individuelle Höreindruck ein bleibender ist, wie ich meine. Emilie Mayer erinnert gewiss auch an Schumann; sie hinkt ihm zeitlich hinterher, aber doch nur geringfügig. Stimmigkeit und Handwerk würde ich ihr bescheinigen. Auch ein dunkles Timbre, das sich vordergründigerer Gefälligkeit eher entzieht und wiederum bei mir die Assoziation an Burgmüller wachruft.


    Ich glaube nicht, dass sie nur deshalb relevant erscheint, weil man sie im Zuge der Erweckung stets unterrepräsentierter weiblicher Komponisten jetzt eben auch entdeckt hat, sondern dass dies durchaus qualitative Züge betrifft. Also umgekehrt: Es wurde höchste Zeit, dass sie entdeckt worden ist.


    Eines vielleicht noch aus meiner Sicht: Oben habe ich gesagt, dass mich ihr Klavierkonzert nicht wirklich berührt hat. Es klingt wie Mozart, ohne ihn zu erreichen - in welcher Hinsicht auch immer. Bei den drei Sinfonien, die ich kenne, hat mich aber weniger die Beethoven-Nähe interessiert - die sicher spürbar ist -, sondern was sie zur Romantikerin macht. Und nach Schumann klingt ihre Sinfonik für mich trotzdem stärker als nach Beethoven.


    Zu Cherubinos interessantem letzten Absatz bin ich nun leider nicht der Experte, der etwas Pointiertes beizutragen hätte. Gewiss habe ich auch das Booklet nicht mehr im Kopf. Vielleicht mehr bei Gelegenheit und an anderem Ort.

    Zitat von Khampan

    Zur 4. Sinfonie ("reconstructed by S. Malzew" - kannte ich noch nicht, höre ich gerade bei Spotify) hätte ich die Frage, ob um Booklet was zum Umfang der Rekonstruktion steht.


    Eigentlich nur dahingehend, dass Grundlage der Rekonstruktion eine Version von 1860 für Klavier zu vier Händen ist, erschienen im Verlag Bote & Bock. Sie diente der weiteren Verbreitung des Werks - respektive einer solchen Hoffnung. Andere Textquellen scheint es nicht zu geben oder gegeben zu haben. "Über die Geschichte des Werks selbst weiß man fast nichts." Uraufführung war am 16. März 1851 im Königlichen Schauspielhaus in Berlin. Die Komposition erfolgte wohl im Vorjahr und es hat eine wohlwollende Rezension zu einer weiteren Aufführung von 1878 gegeben, die im Booklet (?auszugsweise) abgedruckt ist. Dort wird aber mehr auf die Tatsache hingewiesen, wie interessant auch das Schaffen von Frauen in der Sinfonik sein kann, als dass man wirklich Relevantes über die konkrete Musik erfahren würde.


    Mayer ist "ein weiblicher Componist, der nicht blos für das Pianoforte schreibt, sondern auch die schwierige, von tausenden Geheimnissen wimmelnde Aufgabe der Orchestercomposition löst". :P


    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Emilie Mayer (1812-1883)

    Klavierquartette Es-Dur & G-Dur

    Mariani Klavierquartett

    CPO, DDD, 2016

    Die habe ich zufällig gestern und vorgestern auch gehört. Fand ich stellenweise recht (robert)schumannesk, "moderner" als ihre Sinfonien (soweit ich die bisher kenne). Beim Es-dur- etwas mehr als beim G-dur-Quartett.

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • ... missing link ...



    Das dürfte die neueste Produktion in Sachen Emilie Mayer sein und ich habe sie für mich mal vorgemerkt.


    Modischer Titel - aber möglicherweise wirklich Relevantes versprechend, was Cherubinos letzten Beitrag hier betrifft.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Emilie Mayer (1812-1883)

    Klavierquartette Es-Dur & G-Dur

    Mariani Klavierquartett

    CPO, DDD, 2016

    Die habe ich zufällig gestern und vorgestern auch gehört. Fand ich stellenweise recht (robert)schumannesk, "moderner" als ihre Sinfonien (soweit ich die bisher kenne). Beim Es-dur- etwas mehr als beim G-dur-Quartett.

    Bernd, Du machst schon wieder meinen Geldbeutel auf ... denn wie soeben festgestellt, kenne ich die Klavierquartette denn doch nicht. Und eigentlich habe ich noch nie ein Klavierquartett kennengelernt, so dass es mir hinterher leid getan hätte ...

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.


  • Music of the Couperins

    Werke von: Louis, François & Armand-Louis Couperin

    Asami Hirosawa (Cembalo)

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Zuletzt gehört:



    Frédéric Chopin:

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op.11

    Martha Argerich

    Warsaw Philharmonic Orchestra

    Leitung: Witold Rowicki


    Live am 12.3.1965, Finale Chopin-Wettbewerb.


    Was für ein spannend-angespanntes Konzertdokument!

    Herzliche Grüße
    AlexanderK


  • Robert de Visée

    Musique de la Chambre du Roy - Vol. 2

    Massimo Marchese, Rosita Ippolito, Manuel Tomadin, Manuel Staropoli

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul


  • Georg Friedrich Händel

    Coronation Anthems

    Trevor Pinnock (Orgel)

    Choir of Westminster Abbey

    The English Consort

    D: Simon Preston

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Und noch eine:



    Georg Friedrich Händel

    Dixit Dominus

    Nisi Dominus

    Salve Regina

    Arleen Auger, Lynne Dawson, Diana Montague, Leigh Nixon, John Mark Ainsley

    Choir of Westminster Abbey & Orchestra

    D: Simon Preston

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Und zum Abschluß heute:



    Georg Friedrich Händel

    Concerti grossi op. 3

    Academy of St. Martin-in-the-Fields

    D: Neville Marriner

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Louis Theodore Gouvy (1819-1898)

    Symphonie Nr. 6 g-moll op. 87; Sinfonietta D-Dur op. 80 (Symphonien Vol. 2)

    Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Jacques Mercier

    CPO, DDD, 2007


    Ganz schön groovy, dieser Gouvy :P (man verzeihe mir den schlechten Kalauer...).

    Noch so ein solider Schöpfer handwerklich gut gemachter und schön anzuhörender Musik, ohne das dieser in Sachen Originalität und Genialität mit den ganzen Großen gleichziehen könnte. Bemerkenswert, sein umfassendes Instrumentalschaffen, ein Subgenre, was ja seinerzeit in Frankreich etwas aus der Mode war. Möglich, dass hier die germanisches Seite des Deutsch-Franzosen "durchschlägt". Gouvy hinterließ u. a. 6 Sinfonien, die bei CPO als günstiger Viererpack erworben werden können, was jedem Freund romantischer Sinfonik empfohlen sei.

    Zitat

    klassik-heute.com 01/10: »Ein musikalischer Glücksgriff, denn das Orchesterspiel ist untadelig und Jacques Merciers Darstellung sorgfältig, einfühlsam und von großer Überzeugungskraft.«

    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

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