•  

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

    Symphonie Nr. 5

    Symphonie Nr. 41

    Cleveland Orchestra, George Szell

    Sony, ADD, (irgendwann in den Sechzigern aufgezeichnet)


    Nun der Griff ganz oben ins Regal. Muss ab und an sein, egal, wie häufig nun schon gehört. Bei aller Liebe und Begeisterung für "die Kleinmeister(ei)", helfen die wirklich großen Meisterwerke dann doch dabei, qualitative Relationen geradezurücken. Ein Feld zu beherrschen ist fraglos schon (große) Kunst. Aber erst Impulse zu dessen Weiterentwicklung machen ein Werk zu einem MEISTERwerk, wie hier 2x zu hören. Zu Georgie und den Cleveländern muss man keine Worte verlieren. Sie spielen zeitlos-großartig. Der Griff nach den Sternen.


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Louis Theodore Gouvy (1819-1898)

    Klavierquintett Nr. 6

    + Klaviertrio Nr. 2

    Anael Bonnet, Quintette Denis Clavier

    K617, DDD, 2013


    Und auch diese beiden Kammermusikwerke sind für meinen Geschmack ein echter Gewinn. Vielleicht sogar mehr noch, als die oben gehörte Sinfonie. Spontan fällt mir kein Komponist ein, der eine größere Anzahl von Klavierquintetten geschrieben hätte. Schon etwas schräg, dass es ihm gerade diese Form und Besetzung so angetan hat.


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Hier lauter Sternstunden.



    Richard Wagner:

    Tannhäuser - Ouvertüre

    Siegfried-Idyll

    Tristan und Isolde - Vorspiel und Liebestod


    Jessye Norman - Sopran

    Wiener Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    Die Walküre: Wotans Abschied & Feuerzauber


    George London

    London Symphony Orchestra

    Erich Leinsdorf


    Richard Strauss: Salome - Finale


    Montserrat Caballé

    London Symphony Orchestra

    Erich Leinsdorf


    Gustav Mahler: Rückert-Lieder


    Thomas Hampson

    Wiener Philharmoniker

    Leonard Bernstein


    :wink: Agravain

  • Der Maestro in Moskau

    Richard Strauss

    Ein Heldenleben

    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan

    Live 1969
    LG Dirigent

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Hier lief:



    Richard Wagner: Tannhäuser


    Tannhäuser - René Kollo

    Venus - Mignon Dunn

    Elisabeth - Gundula Janowitz

    Wolfram - Wolfgang Brendel

    Hermann - Manfred Schenk

    Walther - Karl Ernst Mercker

    Biterolf - Jef Vermeesch

    Heinrich - Martin Finke

    Reinmar - Mario Chiappi

    Ein junger Schäfer - Elke Schary


    Prager Philharmonischer Chor

    Philharmonischer Chor Rom

    RAI-Symphonieorchester

    Wolfgang Sawallisch


    Hörenswert, meine ich. Zwar ist das klanglich recht muffig, aber insbesondere Kollo, Brendel und die Janowitz sind bei bester Gurgel. Sawallisch dirigiert zupackend. I like it.


    :wink: Agravain

  • Christopher Gunning

    Symphonie Nr. 1

    Slovak RSo

    Composer


    Ralph Vaughan Williams

    Symphonie Nr. 2

    Philharmonie Orchestra

    Leonard Slatkin


    Zeitlich liegen 90 Jahre zwischen den beiden Werken, stilistisch vielleicht nur 10.


     

  • Zeitlich liegen 90 Jahre zwischen den beiden Werken, stilistisch vielleicht nur 10.

    Solche (in)dezenten Hinweise gefallen mir, werter Wieland. So habe ich mir vor drei Minuten wieder mal die Hörproben zu Gemüte geführt.


    ;) :) Schlussfolgerung und Frage:


    Seinen Prokofieff hat er verinnerlicht.


    Soll man sich das bei spezifischem (Klavierkonzert-)Interesse kaufen oder lieber doch noch eine Ausgabe eben der Prokofieff-Konzerte? Zum Beispiel.


    Oder war "der Prokofieff" zufällig und voreilig?


    Das mir erst seit Kurzem bekannte eher neuromantische Klavierkonzert Nr. 1 von Zara Levina fängt ganz ähnlich an. Insgesamt ist das aber weniger Prokofieff und mehr Rachmaninoff.



    :wink: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Solche (in)dezenten Hinweise gefallen mir, werter Wieland. So habe ich mir vor drei Minuten wieder mal die Hörproben zu Gemüte geführt.

    :verbeugung2:


    Das Klavierkonzert von Gunning habe ich noch gar nicht gehört, werter Wolfgang, das werde ich aber zeitnah tun. Zara Levine ist auch für mich ein neuer Name, nicht aber der der Pianistin. Ihre Scriabin-Totale schätze ich sehr.

    :wink:

  • Bruckner

    Symphonie Nr.7

    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan

    LG :wink: Dirigent


    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Angefixt durch die gestern live erlebte, perfekt abgerufene Interpretation von Béla Bartóks 1937 entstandener Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz 110 im Münchner Prinzregententheater, habe ich noch eine Nachtsession mit drei Martha Argerich Aufnahmen des Werks nachgeschoben.


    Meine Höreindrücke:


    Der kammermusikalisch schlagkräftig schillernde 1. Satz (Assai lento – Allegro molto) dauert jeweils 13 bis 13 ½ Minuten, der geheimnisvoll schreitende 2. Satz (Lento man non troppo) an die sieben Minuten und der kecke 3. Satz (Allegro non troppo) knapp über sechs Minuten.



    Im Mai 1977 entstand in der Watford Town Hall die Aufnahme des Werks mit Martha Argerich, Stephen Kovacevich, Willy Goudswaard und Michael de Roe (DGG). Die vier kämpfen vom ersten gespannten Anlauf weg leidenschaftlich und verbissen für und um das Werk. Vor allem im 2. Satz wird eine enorme Innenspannung erzeugt.


    Im Februar 1993 nahm Martha Argerich das Werk erneut auf, diesmal zusammen mit Nelson Freire, (dem 1962 geborenen, leider schon 2016 verstorbenen) Peter Sadlo und Edgar Guggeis im Concertgebouw Concertzaal in Nijmagen (wieder DGG, beide gehört aus der CD-Box Martha Argerich – The Complete Recordings on Deutsche Grammophon). Die Innenspannung ist hier grundsätzlich genauso intensiv, aber diese Aufnahme wirkt insgesamt trockener, „wissender“, eine Spur kalkulierter.



    Und dann gibt es ja noch die Liveaufnahme vom Juni 2010 aus Lugano, mitgeschnitten im Auditorio Stello Molo (RSI), nun wieder mit Stephen Kovacevich, dazu mit Louis Sauvêtre und Danilo Grassi (gehört aus der Warner CD-Box Martha Argerich - The Lugano Recordings). Diese Aufnahme atmet nun für mich eine ganz tolle Live-Innenspannung. Die spürbare Leidenschaft auch am Risiko des Augenblicks macht alles noch viel spontaner, bei aller toller Brillanz.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Von Rudolf Kempe gibt es nicht viele Bruckner - Einspielungen . Eine Rundfunkaufnahme der Zweiten Sinfonie aus dem Jahr 1953 mit dem 'Hessischen Radio Sinfonie Orchester' gibt grad mal Anhaltspunkte , und die 8. mit dem Orchester der Tonhalle Zürich ist nicht durchgehend überzeugend . Bleiben die beiden Studioaufnahmen mit den Münchner Philharmonikern , die den Auftakt zu einer geplanten Gesamtaufnahme bildeten , zu der es dann leider nicht mehr kam . Selbst die Veränderungen , die der Dirigent an der Aufnahme der 4.Sinfonie noch vornehmen wollte , konnte er nicht mehr aufnehmen . Daher ist die Live-Einspielung der Vierten mit den Münchner klar vorzuziehen . Und die 5. Sinfonie ist für mich schlicht eine der überzeugensten Interpretationen überhaupt . Dazu kommt noch ein Rundfunkmitschnitt der 7.Sinfonie , entstanden einen Monat vor der 5. , im April 1975 . Mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra legt Kempe eine Deutung vor , die für mich neben der schon gerühmten 5. steht . Bein Hören bedaure ich wieder , daß es nicht mehr Bruckner mit Kempe gibt .

    ( Die Aufnahme findet sich in der 8 CD Box des Royal Stockholm Symphony Orchestra , in der außerdem u.a. auch die Letzten Lieder mit Sena Jurinac & Fritz Busch , die 4.Sinfonie von Brahms mit Klemperer und die 3. von Berwald mit Markevitch zu finden sind ) .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Aus der obigen Box 'Pohjolans Tochter' von Sibelius gehört . Tor Mann leitete das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra im April 1958 . Auch in der tube nachhörbar .


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Der norwegische Komponist, Organist und Dirigent Edvard Fliflet Braein wurde 1924 in Kristiansund geboren. Er studierte in Oslo Komposition bei Bjarne Brustad und Dirigieren bei Odd Grüner-Hegge. Anfang der 50er Jahre studierte er auch ein Jahr in Paris bei Jean Rivier.


    Die Musik von Braein ist geprägt zum einen von der Volksmusik seines Landes, zum anderen von Neo-Klassizismus. Braein hat drei Symphonien hinterlassen. Die 1. Symphonie - klassisch viersätzig - ist ein ziemlicher Romp und bewegt sich irgendwo zwischen Beethoven (Scherzo), Grieg, Prokofieff und Schostakowitsch, die letzten beiden in jeweils ihrer leichteren Gangart. Man fragt sich, ob dem 25-jährigen Komponisten hier der Schalk im Nacken saß oder ob er das alles ernst meint. Die auf der Hülle abgedruckte Spieldauer von 20 min ist falsch, das Ganze dauert doppelt so lange. Langweilig wird einem dabei allerdings nicht.


    Auch Maurice hat sie schon gehört.

    Der Komponist Braein (1924-1976) ist absolutes Neuland für mich. Er wurde in Kristiansund/Dänemark geboren. Sein Vater war auch Komponist, Organist und Dirigent. Sein Weg war also quasi vorgezeichnet gewesen. 1942-1945 studierte er in Oslo, 1950-1951 in Paris.


    Seine drei Sinfonien entstanden 1949/50, 1954 und 1968. Er schrieb weitere Orchesterwerke, 2 Opern (wovon "Arnne Pedersdotter" 1972 eines seiner größten Erfolge wurde), diverse Kammermusiken, Werke für Klavier Solo und Werke für Gesang und Orchester oder Klavier.


    Seine 1.Sinfonie ist tonal gehalten, weiter bin ich noch nicht gekommen bis jetzt.



  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 5

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Franz Konwitschny

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul


  • Georg Friedrich Händel

    Concerto grosso op. 6 Nr. 6

    Anton Bruckner

    Symphonie Nr.9

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    D: Rafael Kubelik

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Die Alpensinfonie oder : Wie Kempe mal eine Ansage machte ... die alte RCA -Produktion mit dem RPO und dem Team Gerhardt / Wilkinson vom 27/4/1966 ; als Studio diente die Kingsway Hall . Nun schon seit 56 Jahren unter den Referenzen . Allerdings fehlt mir das Matterhorn , das auf der LP prangte .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Am 18.5 . erwähnte ich hier mein " kleines Problem" mit den Bach Solo Sonaten und Partiten von Alina Ibragimova . Ein sachdienlicher Hinweis aus Forumskreisen ließ mich dann erkennen , was mich irritierte , und führte in der Folge dazu , daß ich die Aufnahme nun abgegeben habe .( Ohne zu verschweigen , daß mir daran etwas fehlt ) . Virtuosität und Notenbewältigung sind für mich nicht alles , wie ich nun erkannt habe . Oder : mir fehlt eine emotionale Ansprache . Oder so . Dank für den Denkanstoß .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

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