• Die 2. und 3. Symphonie von Edvard Fliflet Braein sind wesentlich ernstere und eigenständigere Werke, hier hat er seinen Personalstil entwickelt, der sich deutlich von den Einflüssen der 1. Symphonie (s. Beitrag # 35) abgrenzt. Hörenswerte Werke IMO.



    Sehr hörenswert ist auch das Cellokonzert von Christopher Wright von 2011, das von Ralph Wallfisch für Lyrita eingespielt wurde. Die CD hatte ich eigentlich wegen dem Simpson-Konzert gekauft, aber das Wright-Konzert finde ich derzeit noch ansprechender.


    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Anton Bruckner (1824-1896)

    Symphonie Nr. 2

    Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink

    Philips, ADD, 1963-1972


    Einer der größten Bruckner-Dirigenten mit einem der mir liebsten Orchester. Was will man mehr?


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Ina Boyle

    Symphonie Nr. 1 Glencree

    BBC CO

    Ronald Corp



    Pure Delight

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Hier mein liebster Schreifritz.



    Carl Maria von Weber: Der Freischütz


    Max - René Kollo

    Agathe - Hildegard Behrens

    Kaspar - Peter Meven

    Ännchen - Helen Donath

    Kilian - Hermann Sapell

    Kuno - Raimund Gumbrach

    Eremit - Kurt Moll

    Ottokar - Wolfgang Brendel

    Samiel - Rolf Boysen

    Ein Jäger - Theodor Nicolai


    Chor und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Rafael Kubelík


    Eigentlich bin ich nur mit Hildegard Behrens‘ Agathe nicht so recht glücklich, obwohl sie die Rolle im Prinzip sehr gekonnt gestaltet. Ich mag halt ihr Timbre nicht.


    Mein persönliches Highlight der Aufnahme ist übrigens die „Wolfsschlucht“. Sehr schaurig! Meven zeichnet den Kaspar überzeugend als erregt-getriebene Gestalt und Rolf Boysen gibt für mich den ultimativen Samiel. Seine nasal-scharfe Stimme setzt er hier ein wie eine teuflische Peitsche, mit der er jedes Wort erbarmungslos und genüsslich Kaspar um die Ohren schlägt. Was konnte der Mann doch sprechen! Vor dieser Folie verblassen für mich sämtliche anderen mir bekannten Darstellungen.


    :wink: Agravain

    Einmal editiert, zuletzt von Agravain ()

  • Pralinés für die Lauscher.



    Montserrat Caballé singt Puccini


    London Symphony Orchestra

    Charles Mackerras


    <3 <3 <3


    :wink: Agravain

  • Meditationen am Morgen.



    Olivier Messiaen: L‘Ascension


    London Symphony Orchestra

    Leopold Stokowski


    Obwohl sich Messiaens Werk insgesamt eher am Rande meiner Hörgewohnheiten bewegt, so mag ich „L‘Ascension“ doch sehr, und zwar nicht nur in der ursprünglichen Version für Orchester, sondern auch in jener für Orgel (für die der Komponist einen neuen dritten Satz schrieb).

    Stokowskis Lesart bringt mir diese Musik ausgesprochen nahe, wobei ich gern zugebe, dass man seine Herangehensweise an den letzten Satz („Prière du Christ montant vers son père“) vielleicht etwas zu süffig finden kann. Ich meine, dass sich beispielsweise Järvi (meine einzige Vergleichsaufnahme) diesem Satz etwas „transzendenter“ nähert. Müsste ich aber nochmal nachhören.


    :wink: Agravain


  • Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105


    Finnish Radio Symphony Orchestra

    Nicholas Collon


    Schöner Klang. Aber keine Darstellung, die mich erreicht. Insbesondere der Anfang bis hin zum „Aino“-Thema ist mir persönlich zu fluide, die große Steigerung dadurch zu wenig zwingend und das Aufblühen hin zu „Aino“ selbst hat mir zu wenig Emphase. Dann doch lieber Segerstam. Oder auch Karajan.


    :wink: Agravain

  • Decca/Eloquence 1992/2018


    Richard Bonynge und französisches Ballett erster Güte - eine Kombination mit Referenzqualität.

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.

  • Lieber Waldi


    Auch wenn ich "Deine" Musik ganz selten höre (was ich durchaus bedaure), so bin ich doch hoch erfreut, hier von Dir und Deinen Vorlieben zu erfahren, hochverehrter Haus- und Hofhund.


    Sei herzlich gegrüsst aus Bern vom


    Walter

  • Wenn schon, denn schon. Stück, Komposition, Aufführung - hier geht es um alles. Das ist lebendiges Theater at its best, auch heute überzeugend überwältigend, überwältigend überzeugend.



    :wink: Wolfram

  • Mein lieber Wälti,

    Trotz aller Unterschiede überschneiden unsere Vorlieben einander vermutlich öfter als es scheint, ganz abgesehen davon, daß die Schweiz musikalisch sehr viel zu bieten hat.


    Herzlichst

    Waldi :wink:

    ______________________


    Homo sum, ergo inscius.


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 9

    Staatskapelle Dresden

    D: Eugen Jochum

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Angeregt durch den thread , hörte ich das Concerto für 2 Klaviere von W.A.Mozart in 2 historischen Interpretationen :

    Emil Gilels / Yakuv Zak 1949 mit Kondrashin :


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    Und dann Gaby & Robert Casadesus mit Szell 1956 ( Gibt es auch noch mit Mitropoulos bzw. Ormandy )


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    Ich mag beide Aufnahmen , denn ob Ost , ob West , Mozart ...

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 4

    Staatskapelle Dresden

    D: Eugen Jochum

    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • In den Tag mit:



    Georg Friedrich Händel: Giulio Cesare in Egitto HWV 17 - Akt 1


    Giulio Cesare - Ann Murray

    Cleopatra - Susan Gritton

    Tolomeo - Christopher Robson

    Sesto - Katharina Kanéus

    Cornelia - Patricia Bardon

    Achilla - Marcello Lippi

    Nireno - Axel Köhler

    Curio - Jan Zinkler


    Bayerisches Staatsorchester

    Ivor Bolton


    Ich bin mir sicher, meinem Filius hätte Händels Musik, aber mehr noch Richard Jones‘ Inszenierung gefallen. Saurier auf der Bühne…


    :wink: Agravain

  • Saurier auf der Bühne

    wollt grad sagen.... Mann, waren die Krokodile damals riesig !

    Grins1

    Hätte der Barde das gewusst, dann hätte es in A&C vermutlich eine der Größe entsprechende Krokodino-Szene gegeben. Oder einen Kroko-Akt. Methinketh.


    Hier nun:



    Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll, op. 93


    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    :wink: Agravain

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