• Am Sonntag habe ich eine Ausstellung besucht und war sehr angetan und beeindruckt von Christoph Brechs Videoinstallation "Nr. V/cis-moll", die die Handbewegungen des Dirigenten bei einer Probe des Schlusssatzes von Mahlers fünfter Symphonie in Lichtzeichnungen umsetzt. Deshalb höre ich jetzt nach längerer Zeit mal wieder:


    Gustav Mahler

    Symphonie Nr. 5 cis-moll


    Concertgebouworkest Amsterdam

    Fabio Luisi

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde


  • Die Tonartenzuschreibung "cis-moll" ist bei der Fünften übrigens überaus umstritten. Tante Wiki sagt dazu:


    Die 5. Sinfonie wird häufig als Werk in cis-Moll bezeichnet, was sich nach der Tonart des 1. Satzes richtet. Diese Angabe ignoriert allerdings die progressive Tonalität der späten Mahler-Sinfonien, die es – im Gegensatz zum Formschema der klassischen Sinfonie – zulässt, dass ein Werk in einer anderen Tonart endet als es beginnt. Auch hat sich Mahler selbst in einem Brief an seinen Verleger ausführlich mit der Frage der Tonart auseinandergesetzt und eine Benennung der 5. Sinfonie nach einer Tonart ausdrücklich abgelehnt [...]


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Stimmt, ich weiß, aber man findet die Tonartenzuschreibung trotzdem bei den meisten Nennungen der Symphonie und sie dient auch als Titel für das Kunstwerk von Brech. Da ist sie so gesehen eigentlich besonders unsinnig, weil sie sich auf den ersten Satz bezieht, das Werk Brechs aber den letzten Satz verwendet, der, wenn ich das richtig sehe, größtenteils in D-Dur steht. Was man beim Betrachten des Videos hört, ist also gar kein cis-moll...

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

  • Ich hoffe dir geht es gut? Bei 34 Grad ist es auch nicht gerade angenehm heute.

    so isses, => Hinterfront unserer Butze durch Terrassen-Außenjalousie verrammelt, weil bei ca. 38 Grad Körper meinen Brägen annervte ... des weiteren glücklicherweise no Unpässlichkeiten ..

    es frass während der letzten Tage geiles D759-Feeling in Löffeln sich fest:

     

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    „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann

  • Florence Price

    Sinfonie Nr.1

    Philadelphia Orchestra

    Yannick Nézet-Séguin

    Wieder eine neue Scheibe mal hören was das ist. :)


    LG Dirigent :wink:


    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)


  • Willkommen zurück!

    Dem schließe ich mich gerne an.


    Hier in Einstimmung auf die neueste Liveaufnahme des Ravel G-Dur Konzerts, heute nach 18 Uhr in BR-Klassik:



    Maurice Ravel:

    Konzert für Klavier und Orchester G-Dur

    Martha Argerich

    Berliner Philharmoniker

    Claudio Abbado

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • The New Four Seasons-Vivaldi Recomposed-II

    Chineke Orchestra, Elena Urioste, Violine

    Max Richter


    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Danke für die freundliche Begrüßung, ich freue mich auch wieder etwas Ruhe zu tanken.


    LG Dirigent :cincinsekt: :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr.4

    Chamber Orchestra of Europe

    Yannick Nezet-Seguin

    Spritzig, flott, bislang 1a


    LG Dirigent :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)


  • Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr.5

    Chamber Orchestra of Europe

    Yannick Nezet-Seguin

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Gibts auch in Knappertsbusch :D


    Knappertsbusch: Tristan und Isolde: Act 3; LIVE in Zürich (1947) Lorenz, Flagstad - YouTube

    Danke für den Hinweis. Sehr interessant. Bei dem langen de-Sabata-Ausschnitt habe ich ja den Verdacht, dass da auch andere Aufnahmen mit hineingenommen wurden. Mal sehen, was der Kna-Clip so bietet.


    :wink:Wolfram

  • Noch 'ne Pause vom Parsifal.



    Daraus die Kreutzer-Sonate, aufgenommen 1930.


    Das ist überhaupt nicht HIP, musikalisch sicherlich nicht korrekt, ganz eigenwillig, eigen, besonders. Zwei Musik-Persönlichkeiten wetteifern miteinander. Aber wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, also Beethoven in dem Fall. Sag ich mal so. ;)


    :wink:Wolfram

  • Danke für die freundliche Begrüßung, ich freue mich auch wieder etwas Ruhe zu tanken.

    Ich grüße Dich auch sehr herzlich. Schön, dass Du wieder da bist. Leider sind solche erfreulichen Rückkehrer inzwischen die Ausnahme.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Jean Sibelius

    Symphonie Nr. 2

    Suite: König Christian II. op. 27

    Gothenburg Symphony Orchestra

    D: Santtu-Matias Rouvali

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Heute geht es weiter mit der Beethovenbox.

    Mir gefällt die Interpretierung von Nezet-Seguin sehr gut. Dazu kommt hinzu er ist mir auch sehr sympathisch.

    Recht flott gespielt, klar und gut aufgenommen.

    Weiter mit der Pastorale.

    Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr.6-Pastorale

    Chamber Orchestra of Europe

    Yannick Nezet-Seguin


    LG Dirigent :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)


  • Eugène Ysaÿe

    Sonaten für Violine solo op. 27 Nr. 1-6

    Takayoshi Wanami (Violine)


    Oh, ist eine gebrannte CD - da die Erstausgabe schon 1998 erschien, hat Somm Recordings wohl keine reguläre Nachpressung mehr gemacht, sondern auf Bedarf wie bei Wyastone.

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Danke für die freundliche Begrüßung, ich freue mich auch wieder etwas Ruhe zu tanken.

    Ich grüße Dich auch sehr herzlich. Schön, dass Du wieder da bist. Leider sind solche erfreulichen Rückkehrer inzwischen die Ausnahme.

    Hallo Maurice, schön von dir zu hören. Ich hoffe dir geht es gut? Ich muss mich auch wieder zurechtfinden hier im Forum, es ist doch etwas anders als früher. Wer ist denn noch raus hier ?

    LG Dirigent :wink:

    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 7

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    D: Heinz Rögner

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

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