• bzw. hier

    (AD: 13. März 1989 [Dvorak] & 30. Oktober 1989 [Janacek], Masonic Auditorium, Cleveland)


    Beide Werke habe ich lange nicht mehr gehört und ich denke, dass sie in diesen Interpretationen im Prinzip gut zur Geltung kommen. So richtig will der Funke aber nicht zu mir überspringen. Vielleicht ist es mir manchmal etwas zu glatt, zu stromlinienförmig gespielt. Den Orgelpart in "Taras Bulba" hätte ich mir kraftvoller bzw. besser aufgenommen vorstellen können.


    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • bzw. bzw. hier

    (AD: 17. - 20. Februar 1993, Grieghallen, Bergen)


    Daraus:

    - Sinfonie Nr. 2 "Antar", op. 9

    - Capriccio espagnol, op. 34


    Bergen Philharmonic Orchestra

    Dmitri Kitajenko


    Diese Rimsky-Korsakov-Aufnahmen mit Dmitri Kitajenko hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und bin vorhin eher zufällig bei meinem Streaming-Anbieter darauf gestoßen und wollte nur mal in die Sinfonie Nr. 2 kurz reinhören aber das hat mir so gut gefallen, dass ich mir das komplette Werk und danach noch das bekannte Capriccio espagnole anhörte. Hat Spaß gemacht.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)


  • Georg Friedrich Händel : Die Wassermusik AD: 1996


    London Classical Players , Roger Norrington


    Auf Grund des Wetters entfällt die "Frühlings-Sinfonie" von Schumann. Dafür läuft die "Wassermusik" von Händel. Grins1

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ersthören bei mir :

    Anton Bruckner : Sinfonie No.8

    Rafael Kubelik

    Concertgebouw Orkest

    12.März 1950


    So klang also der "junge" Kubelik bei Bruckner .

    Download : https://www.abruckner.com/down…loadofthemonth/october22/


    John Berky hat eine einfache Möglichkeit an die Hand gegeben , die verschiedenen Fassungen der Bruckner-Sinfonien relativ zuverlässig zu identifizieren ( ich rate zum abspeichern) : https://www.abruckner.com/edit…ersion-am-i-listening-to/

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Kurt Weill

    Symphonie Nr. 1 & 2

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Edo de Waart

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Johannes Brahms

    Ein deutsches Requiem

    Wilma Lipp (s)

    Franz Crass (bt)

    Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde

    Wiener Symphoniker

    D: Wolfgang Sawallisch

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Scheint mir eine gute Zeit im Moment für Requien zu sein. Nach dem Brahms folgt jetzt bei mir das Fauré-Requiem unter André Cluytens aus 1962. Die beiden Solisten - Dietrich Fischer-Dieskau und Victoria de los Angeles - gefallen mir gut. Was für unglaublich schöne Stimmen beide hatten. :verbeugung1:

    Ansonsten zieht sich das alles für meinen Geschmack zu sehr. Zähe Tempi, der Chor klingt auch eher unmotiviert und altbacken. Ich muss mich wohl gelegentlich nach einer Alternativaufnahme umhören. Beim "Libera me" bekomme ich dann doch immer eine Gänsehaut und denke, dass das niemand besser kann Fischer-Dieskau.


  • Nun das Mozart-Requiem unter Harnoncourt aus 2004. Schöne, transparente und differenzierte Einspielung. Allerdings auch meine einzige. Mich packt sie jedenfalls, gerade weil sie eher schlank daherkommt.


  • In den letzten Jahren entdeckt der eher für erstklassige Mittelalter- und Renaissanceinterpretationen bekannte Jordi Savall das klassische Standartrepertoire für sich. Das ging nicht immer gut - siehe die wahrlich entbehrliche Aufnahmen von Händels Messiah und Haydns Schöpfung. Schon 1994 bewies allerding der Katalane ein gutes Händchen mit Beethoven 3. Sinfonie. 26 Jahre später konnte er erst einen kompletten Beethovenzyklus finanzieren. Unvermindert geht es bei dem 81-jährigen weiter. Soeben erschien die Schubert-Sinfonien 8 und 9. Mit Mendelssohn und Berlioz sind in Vorbereitung.



    Franz Schubert (1797 - 1828)

    8. Sinfonie h-Moll "Unvollendete"

    9. Sinfonie C-Dur "Die Große"




    Le Concert des Nations

    Jordi Savall



    Kurz meine ersten Höreindrücke: unter den Aufnahmen mit Originalinstrumenten sticht die neue Schubert-CD besonders heraus. Sie ist wunderbar musikantisch und alles andere als langweilig. Mätzchen wie deplatzierte Akzentuierungen und extravagante Tempi darf der Hörer bei Savall allerdings nicht erwarten. Alles fließt natürlich, jedoch immer spannungsvoll. Den ersten Satz finde ich geradezu elektrisierend. Phänomenal ist die enorm detailabbildende Aufnahmetechnik in Multichannel (zumindest auf meine Anlage, Stereo habe ich die CD noch nicht durchgehört).





    Gruß

    Josquin

  • In den letzten Jahren entdeckt der eher für erstklassige Mittelalter- und Renaissanceinterpretationen bekannte Jordi Savall das klassische Standartrepertoire für sich. Das ging nicht immer gut - siehe die wahrlich entbehrliche Aufnahmen von Händels Messiah und Haydns Schöpfung.

    Also, das stelle ich doch ziemlich in Zweifel. Das Barockreperotire stellt wohl den größten Anteil in seiner Aufnahmehistorie, und das von Anfang an und auch sehr bekannte wie Bachs Orchestersuiten umfassend. Seinen Messiah kenne ich nicht, aber seine Wassermusik und Feuerwerksmusik ist absolut erstklassig. Den Mendelssohn werde ich mir gerne anhören, sobald er erhältlich ist.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • In den letzten Jahren entdeckt der eher für erstklassige Mittelalter- und Renaissanceinterpretationen bekannte Jordi Savall das klassische Standartrepertoire für sich. Das ging nicht immer gut - siehe die wahrlich entbehrliche Aufnahmen von Händels Messiah und Haydns Schöpfung.

    Also, das stelle ich doch ziemlich in Zweifel. Das Barockreperotire stellt wohl den größten Anteil in seiner Aufnahmehistorie, und das von Anfang an und auch sehr bekannte wie Bachs Orchestersuiten umfassend. Seinen Messiah kenne ich nicht, aber seine Wassermusik und Feuerwerksmusik ist absolut erstklassig. Den Mendelssohn werde ich mir gerne anhören, sobald er erhältlich ist.

    Ich zähle in meiner Bibliothek ab einschließlich Monteverdi einzeln gerechnet 40 CDs (Astrée & Alia Vox), Musik davor 72 CDs (Alia Vox & EMI), aber ich habe auch nicht alles. Bekannt wurden seine verstorbene Frau, die Sängerin Montserrat Figueras, und Jordi Savall in den 70ern mit Renaissance-Repertoire. Daraus resultieren viele schöne Aufnahmen bei EMI-Reflexe. Schließlich folgten die Astrée-Jahre 1977 - 1996 (70 Alben). Da gab es dann auch zusätzlich Barock und den ersten Beethoven. Danach gründete Jordi Savall sein eigenes Plattenlabel mit vielen Neuveröffentlichungen - und im gleichen Zuge kaufte er die Rechte seiner alten Aufnahmen bei Astrée zurück. Diese werden in der Reihe Heritage zumeist und sehr gut als Multikanal-SACDs aufgemotzt. Auch wenn ich inzwischen zumeist streame, kaufe ich Ali Vox - Aufnahmen doch regelmäßig, weil es SACDs sind und meist sehr ausführliche Booklets dabei sind. Besondere Freude bereiten mir die tollen Hörreisen mit alter Musik. Das sind liebevoll gestaltete Bücher im DIN A 5 - Format in festem Einband mit bis zu 6 SACDs . Die Begleittexte sind zumeist in 6 Sprachen mit bis zu jeweils ca. 100 Seiten. Die Gesangstexte sind selbstverständlich alle übersetzt. Da macht es auch Spaß wieder CDs zu kaufen.


    Bei der Wassermusik und Feuerwerksmusik stimme ich zu . Der Mendelssohn dürfte nächstes Jahr erscheinen.



    Gruß

    Josquin

  • Ich habe wohl weniger von ihm (vielleicht zwei Dutzend Aufnahmen), allerdings praktisch durchgehend Barock. Als Gambist hat er v.a. das französische Repertoire durchgeackert. Von Forenmitglied Hempel weiß ich übrigens, dass er Händel angeblich nicht sehr schätzt und daher wenig von ihm eingespielt hat.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Eine sehr schöne Auswahl! Ich habe davon nicht alles, aber Les Nations von Couperin und die Rameauaufnahmen sind auch bei mir Topfavoriten. Von Les Nations ist diese wohl meine liebste Aufnahme - mit Abstand. Seine Bachsachen hingegen mag ich nicht sooo gerne (habe Orchestersuiten und Brandenburgische).

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Die 3 0s hinter Bach können stehen bleiben - etwas sehr erstaunlich altbacken. Auch von der Markuspassion rate ich ab - nicht nur wegen den zweifelhaften Herkunft. Savall und Barock = Frankreich und Mittelmeerraum.


    Ein Tipp - meine zweitliebste Vespro ist diese:


  • Heute Nachmittag schon:



    Dmitri Schostakowitsch: Sinfonien

    Nr. 5 d-Moll Op. 47¹

    Nr. 9 Es-Dur Op. 70²

    Leonard Bernstein, New York Philharmonic

    (rec. 1959 Boston¹; 1965 New York City²)


    Klingt alles sehr schön. Das Finale von Op. 47 gefühlt viermal so schnell wie anderswo, aber das hat auch was.


    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten

    Einmal editiert, zuletzt von maticus ()

  • Nun das Brahms-Requiem unter Gardiner aus 2008.

    Vergleich Gesamtzeit: Gardiner 64:54 - Kempe: 76:07.


    Die strafferen Tempi gefallen mir gut, der reiche und transparente Chorklang ist ein Traum.

    Die Solisten allerdings... Und insgesamt packt mich die Aufnahme dann auch nicht so recht.


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