• Wolfgang Amadeus Mozart

    Symphonie Nr. 39, 40 & 35

    Concertgebouw Orchestra

    D: Josef Krips

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Messe C-Dur KV 317 "Krönungsmesse"

    Maria Stader (s)

    Oralia Dominguez (a)

    Ernst Haefliger (t)

    Michel Roux (b)

    Choeur Elisabeth Brasseur

    Orchestre des Concerts Lamoureux

    D: Igor Markevitch

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Ah, herrlich, wundervoll - was für eine phänomenale Salome: Christel Goltz.

    Eine wunderschöne, starke Stimme, an passenden Stellen wie ein Diamant, dann aber auch wieder wie Honig; sauber intoniert, gelenkig hoch und runter; rhythmisch sauber; mit verführerischer, verlockender Agogik; wundervolle feine Schattierungen im musikalischen Ausdruck, ein herrliches Vibrato. Einfach umwerfend. Leicht neurotisch an passenden Stellen, aber nicht zu übertrieben. "Ich bin verliebt in deinen Leib..." ist fan-tas-tisch, ebenso wie der Schlussgesang. Alles wird phänomenal begleitet von Mitropoulos. Es flimmert, dröhnt und kracht. Die anderen Rollen sind auch gut besetzt.


    Mitropoulos, 1955, MET  

    Christel Goltz - Salome

    Paul Schöffler – Jokanaan

    Ramon Vinay – Herodes

    Blanche Thebom - Herodias

    Brian Sullivan – Narraboth



  • Georg Friedrich Händel

    Messiah

    Emma Kirkby & Emily van Evera (s)

    Margaret Cable (a)

    James Bowman (ct)

    Joseph Cornwell (t)

    David Thomas (b)

    Taverner Choir & Players

    D: Andrew Parrott

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Hieraus die Nr. 9 in e-Moll op. 95. Auch ausgesprochen gut gemacht, finde ich. Wunderbarer Orchesterklang in allen Gruppen, anspringend energetische schnelle Sätze, gute Durchhörbarkeit komplexer Passagen, tolle Übergänge, auch vom Klangbild sehr ansprechend.

  • Gestern diese:



    Sibelius, Violinkonzert d-Moll op. 47. Zhi-Jong Wang, Philharmonia Orchestra, Thomas Sanderling.


    Gehört wegen des Dirigenten, der am 2. Oktober 80 Jahre alt geworden ist.


    Oft bohrend-intensiv im Orchester. Aber sehr bedächtig in den Ecksätzen, insbesondere zwischen Kopfsatz und Adagio für mich zu wenig Tempokontrast. Sicher sehr tonschön und sauber in der Solostimme, aber spätestens im Finale einfach zu wenig Mut zum Risiko.

  • Weiter mit Thomas Sanderling, diesmal am Pult des Akademischen Symphonieorchesters seiner Geburtsstadt Nowosibirsk.


    Sergej Tanejew, Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 12.

  • Hieraus die Nr. 9 in e-Moll op. 95. Auch ausgesprochen gut gemacht, finde ich. Wunderbarer Orchesterklang in allen Gruppen, anspringend energetische schnelle Sätze, gute Durchhörbarkeit komplexer Passagen, tolle Übergänge, auch vom Klangbild sehr ansprechend.

    Es gibt eine Doppel-CD, auf der dann auch noch die Siebte drauf ist. Auch diese finde ich sehr gelungen. Sonst bin ich nicht begeistert von Maazels Einspielungen, aber die letzten drei Sinfonien von Dvorak mit den WPO finde ich ebenfalls ausgezeichnet. Hier macht sich dieses wunderbare Orchester mehr als bezahlt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ja, das ist die von mir verlinkte.

    Stimmt, danke. Hatte ich völlig übersehen. Da es einige Cover gibt, ist mir das nicht aufgefallen. Die habe ich hier auch irgendwo herumliegen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Brahms, Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98. Scottish Chamber Orchestra, Robin Ticciati.


    Hat mir sehr gut gefallen. Gesanglich, lebendig, fließend, klangschön und gut aufgenommen. Ich habe die Einspielung des SCO unter Mackerras nicht mehr im Ohr. Weiß nicht, ob der Ansatz sich sehr unterscheidet. Der machte aber jedenfalls die Wiederholungen in den Kopfsätzen der Symphonien 1 bis 3, während Ticciati das nur in der 3. tut. Schade. Aber in der Nr. 4 gibt es ja eh keine Wiederholung.


  • Erstmal die Akte eins bis drei.


    Auch wenn ich die Aufnahme schon oft gehört habe:


    Die Duette Elisabeth/Carlos im 2. und 3. Akt (im ersten müssen sie noch warm werden), das Duett Philippe/Rodrigue und das Terzett im 3. Akt sind wirklich stark! Hampson fällt im Terzett vielleicht etwas ab, und Meier ist in dieser Rolle nicht 100% mein Fall, aber als Ensembleleistung ist das sehr, sehr gut! Alagna überdreht ordentlich, aber das passt zur Rolle des halb bis ganz durchgeknallten Infanten ja gar nicht schlecht. Van Dam und Mattila sind großartig!

    Bernd


    Fluctuat nec mergitur

  • Alagna überdreht ordentlich, aber das passt zur Rolle des halb bis ganz durchgeknallten Infanten ja gar nicht schlecht.

    Ja, finde ich auch.

    In der 1996 Luc Bondy Production im ROH unter Haitink habe ich mitgespielt - eine meiner liebsten Erinnerungen. Die Besetzung war ähnlich Mattila, Alagna, Hampson, Van Dam. Inquisitor war Kurt Rydl und Eboli war Martine Dupuy .

    Es liefen mir die Schauer den Rücken hinuter. Der letzte Akt war jedesmal erschütternd.

  • bzw. hier

    (AD: 23. & 25. August 2012, Kissei Bunka Hall, Matsumoto)


    Saito Kinen Orchestra

    Daniel Harding


    Harding gelingt eine wie ich finde gute Interpretation dieser gewaltigen Komposition. Die Interpretation wirkt wie aus einem Guss mit glänzenden, voll ausgekosteten Höhepunkten (Sonnenaufgang, Gipfel und Gewitter/Sturm) aber auch Details wie in den Szenen "Am Wasserfall", "Erscheinung", "Auf blumigen Wiesen" etc. kommen gut zur Geltung. Schön ausgespielt werden dann die letzten Abschnitte des Werks (Sonnenuntergang, Ausklang und Nacht).


    Das sehr gute Orchester und die hervorragende Klangqualität tragen zum positiven Gesamteindruck bei.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)


  • In den Tag mit Dvořáks Violinkonzert a-Moll op. 53. H. Hahn. Frankfurt Radio Symphony, A. Orozco-Estrada. "Eclipse". Was auch immer das mit den Stücken auf dem Album zu tun haben mag, aber egal. Abgesehen davon fand ich die Darbietung auf den ersten Lausch ein wenig betulich, um nicht zu sagen lahm. Hätte ich von Hilary Hahn nicht erwartet, aber vielleicht hatte ich ja einfach zu wenig Sinn für schöne Details, die sich durch die gemächlichere Herangehensweise offenbaren mögen.

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