• Vlafimir Delman (1923-1994) war ein Charakter , mindestens . Und ein Problem bei der Beurteilung seiner Dirigate stellen die nicht ganz erstklassigen Orchester dar , welche das Hören bisweilen erschweren .( Zum Zeitpunkt seiner Emigration nach Italien wurden dort gerade besonders die Radio-Orchester fürchterlich zusammengespart ) . Aber der Meister kommt immer durch . (Mehr zu Vladimir Delman bei Christopher Howell : Forgotten Artists 11)

    Forgotten Artists - Vladimir Delman [CH] Classical Music Reviews: December 2014 - MusicWeb-International

    Ich lernte ihn kennen durch sein "nicht alltägliches" Dirigat der 9.Sinfonie von Bruckner . Erst irritiert , dann angetan . Wie jemand mal bemerkte : Steht alles in der Partitur . Immer noch als eine etwas andere Interpretation gern gehört - der machte das nicht aus PR . Live 1994 . Orchestra Sinfonica dell’Emilia Romagna “Arturo Toscanini” .



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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Heute für 5 Euronen erworben:


    Dmitri Schostakowitsch

    Symphonie 13-15

    Moskau PO

    Kyrill Kondrashin


    Kiril Kondrashin, Dmitri Shostakovich - Schostakowitsch Symphonien 13-15
    Auf Discogs können Sie sich ansehen, wer an Vinylvon Schostakowitsch Symphonien 13-15 mitgewirkt hat, Rezensionen und Titellisten lesen und auf dem Marktplatz…
    www.discogs.com


    daraus


    Symphonie Nr. 15


    Ja so geht sie.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Diese:


    Vaughan Williams, Sinfonie Nr.3



    Musik, traumverloren wie englischer Friedhofsrasen... Ich hör ja nur sehr selten noch mal Klassisches, dies aber war eine zauberhafte Dreiviertelstunde (und draußen die Herbstdämmerung, das hat alles gepaßt).



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Alles gepasst hat bei mir auch mal was:



    Prokofiev Symphonie Nr. 2

    Litton, Bergen PO


    Ich bin ja bisher nicht wirklich mit dem Stück warm geworden (wie auch mit der 3.), aber irgendwie passt meine Stimmung heute perfekt zur Musik und auch die Interpretation sagt mir sehr zu. Klanglich ist BIS neben Chandos für mich schon länger das non-plus-ultra.

    Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...

  • Ich höre durch Zufall die gleiche Sinfonie, aber mit anderen Ausführenden:



    Ralph Vaughan Williams : Sinfonie Nr.3 & Fantasia on Greenleeves


    Philharmonia Orchestra , Leonard Slatkin


    Die GE der Sinfonien von RVW unter Leonard Slatkin war meine Erstbegegnung der Werke und des Komponisten überhaupt. Es ist bis heute meine Lieblingseinspielung geblieben, auch wegen des exzellenten Klangbildes. Man kann sich über die vielleicht eher "kristallklaren" Einspielungen unter Slatkin streiten, aber er hat unglaublich viel aus den Werken zum Klingen erweckt.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Frederic Delius : Brigg Fair - An English Rhapsody , In a Summer Garden , Eventyr , A Song of Summer AD: September 1981, Manchester


    Hallé Orchestra , Vernon Handley


    Ich habe lange gebraucht, um mit dem französischen Impressionismus zurecht zu kommen. Doch seitdem ist es eine Musik, die ich in besonderen Momenten oder Stimmungen sehr zu schätzen weiß. Dass hier ein britischer Komponist mit starken Verbindungen und Strömen nach Frankreich die Werke komponiert hat, ist dann für mich völlig egal.


    "Brigg Fair", 1907 geschrieben, wartet mit gleich 13 Holzbläsern, 13 x Blech (alleine 6 Waldhörner), Harfe, Pauken, Große Konzert-Trommel, Triangel, Röhrenglocken und einem großen Streicherapparat auf.


    "In a Summer Garden" wurde im Dezember 1908 uraufgeführt (Queenshall, London). Es gibt eine frühe Ausführung und eine spätere Fassung, die auch hier zu hören ist.


    "Eventyr" wurde 1915 begonnen, aber vor allem 1917 ausgearbeitet. "A Song of Summer" wurde 1929-1930 komponiert.


    Der leider viel zu früh verstorbene Vernon Handley legte hier eine exzellente Einspielung vor. Der Mann war ein Segen für die britische Musik. Zum Glück erreichte er fast immer ein außergewöhnliches Niveau bei seinen Einspielungen. Danke, Maestro !!!



    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Gustav Mahler

    Symphonie Nr. 9

    London Symphony Orchestra

    D: Georg Solti

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Ich lernte ihn kennen durch sein "nicht alltägliches" Dirigat der 9.Sinfonie von Bruckner . Erst irritiert , dann angetan . Wie jemand mal bemerkte : Steht alles in der Partitur . Immer noch als eine etwas andere Interpretation gern gehört - der machte das nicht aus PR . Live 1994 . Orchestra Sinfonica dell’Emilia Romagna “Arturo Toscanini” .

    Ja, so habe ich Vladimir Delman auch kennengelernt - mit genau dieser Bruckner 9. Zwar war ich nicht zunächst irritiert, aber später auch angetan. Hat etwas sehr Eigenes... :)

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Supper !!!


    Das war meine erste Klassik LP (hundert Jahre her). Damals noch per Post von 2001 - aufs Land geschickt.

    Sah die nicht eher so aus :)


    Vermutlich. Das Cover, was Harald gepostet hat, stammt nämlich von der CD, die ich seit Ewigkeiten besitze... :)

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Nelli Shkolnikova spielt Tschaikovskys Violinkonzert. Ich hörte sie zum ersten Mal. Geigerisch ist das hervorragend und sie hat einen sehr schönen Klang. Interessant ist für mich ihre musikalische Darstellung, welche ich als nach innen gekehrt empfinde. Das Konzert erscheint mir so in völlig neuem Licht. Ich meine diese Aufnahme könnte alle jene interessieren, denen dieses Konzert sonst zu sentimental erscheint.



    Die Aufnahme ist von 1959, aber klanglich gut.

  • Ich meine diese Aufnahme könnte alle jene interessieren, denen dieses Konzert sonst zu sentimental erscheint.

    Danke für den Tip! Ich kannte das Violinkonzert nicht, bis ich den Film damals gesehen habe ("Das Konzert"). Es ist das einzige Violinkonzert, das ich überhaupt höre und bei mir ist es tatsächlich so, dass bei mir jedesmal wieder dieser Film abläuft.

    Ich werde mir die von Dir genannte Aufnahme einmal besorgen, vielleicht hilft das tatsächlich bei mir zur "Entsentimentalisierung" dieser Musik, ich werde berichten.

    Vielen Dank!

    ♪┏(°.°)┛┗(°.°)┓┗(°.°)┛┏(°.°)┓ ♪

  • du hast den Glanz in mich gebracht,
    du hast mich selbst zum Kind gemacht.


    Die Zeit zwischen den Kirchenjahren ist eine des Abschiednehmens und Loslassens. Der Blick wendet sich von der Ewigkeit hin zum Licht, dem wir im Advent entgegengehen.


    Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4


    Quatuor Ébène

    Antoine Tamestit, Viola

    Nocolas Altstaedt, Violoncello



    Arnold Schönberg berichtet 1950 vom kulturellen Ereignis der Uraufführung:

    Man darf nicht vergessen, dass dieses Werk bei seiner Erstaufführung in Wien ausgezischt wurde und Unruhe und Faustkämpfe verursachte. Aber es hatte sehr bald großen Erfolg.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe


  • Hier nun aber auch einmal einer der Jubilare des Jahres:


    Ralph Vaughan Williams, A Sea Symphony, Eleanor Lyons (Sopran), Christopher Maltman (Bariton), MDR-Sinfonieorchester und -Rundfunkchor, Dennis Russell Davies. Habe die Symphonie wohl zum ersten Mal überhaupt gehört. Hier und da vielleicht eine Spur pathetisch, möchte ich meinen, aber schon beeindruckend. Am wenigsten hat mir in dieser Einspielung der Bariton zugesagt, der mir zu sehr knödelt. Sonst ließ sich das sehr gut hören.

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