• Hier:



    Heroes: Arien aus Opern von Vivaldi


    Philipe Jaroussky

    Ensemble Matheus

    Jean-Christophe Spinosi


    Das kann sich durchaus hören lassen - insbesondere auch als Plädoyer für Vivaldis Opern. Mein Favorit („Verdò con mio diletto“) gefällt mir von Jakub Józef Orlínski gesungen vielleicht noch einen Tuck besser, aber das ist schlicht persönliche Vorliebe.

    Insgesamt ist die hier von Jaroussky vorgeführte Verbindung von herausragender Technik und gestalterischem Können schon sehr bemerkenswert.


    :wink: Agravain


  • Weiter mit RVW. Symphonie Nr. 5 in D-Dur. Der Komponist am Pult des London Philharmonic Orchestra, live aufgenommen bei den BBC Proms am 3. September 1952. Schon sehr tolle Musik, zumal die Romanza!

  • Von Vernon Handley sind keine Brucker - Aufnahmen überliefert . Aber von Edward Downes . Ausgerechnet mit der 6.Sinfonie , die andere tunlichst gemieden haben , hat er sich auseinander gesetzt . Einmal 1968 mit dem BBC Symphony Orchestra ,und dann am 10/3/2006 im Studio und am folgenden Tag in der Bridgewater Hall live . In den bald 40 Jahren , die zwischen den Aufnahmen liegen , ist er grad mal 2 Minuten langsamer geworden (51:30 zu 53:35) .


    Anton Bruckner

    Sinfonie No.6

    BBC Philharmonic Orchestra

    Edward Downes

    Radiomitschnitt 11/3/2006 .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"


  • Hier nun aber auch einmal einer der Jubilare des Jahres:


    Ralph Vaughan Williams, A Sea Symphony, Eleanor Lyons (Sopran), Christopher Maltman (Bariton), MDR-Sinfonieorchester und -Rundfunkchor, Dennis Russell Davies. Habe die Symphonie wohl zum ersten Mal überhaupt gehört. Hier und da vielleicht eine Spur pathetisch, möchte ich meinen, aber schon beeindruckend. Am wenigsten hat mir in dieser Einspielung der Bariton zugesagt, der mir zu sehr knödelt. Sonst ließ sich das sehr gut hören.

    Habe ich kürzlich auch gehört. Meine Begeisterung hat sich allerdings eher in Grenzen gehalten.

    Russell Davis Angang ist mir an vielen Stellen erheblich zu schwerfällig. Christopher Maltman gehört an sich zu meinen liebsten Bartiönern von der Insel. Für die Partie bringt er für meinen Gusto genau das richtige Timbre mit. Aber hier hat er entweder einen schlechten Tag oder der vokale Lack ist so langsam ab. Mich stört weniger das Pathos. Aber den „Wobble“ finde ich sehr grenzwertig.

    Eleanor Lyons‘ müht sich redlich. Aber mir gefällt die Stimme nicht…

    Was bin ich wieder mäkelig heute… :alter1:

    Vielleicht höre ich die Aufnahme demnächst nochmal und kümmere mich anschließend nicht mehr um mein Geschwätz… Grins1


    :wink: Agravain


    P.S. Die Pauke - für manch einen der zentrale Orientierungspunkt innerhalb (spät(est))romantischer Orchesterliteratur - gibt allerdings so richtig Gas.


  • Daraus das Streichquartett Nr. 3 Op. 44. Gefällt mir gut. Obwohl ich mit dem Mendelssohn lange gefremdelt habe, gefällt mir seine Musik im ganzen in letzter Zeit immer mehr. Obwohl ich sonst eigentlich hauptsächlich seine Streichersinfonien gehört habe.

    Viele Grüße, Michael

  • Hier:



    George Frideric Handel: Messiah HWV 56


    Joan Sutherland - Sopran

    Grace Bumbry - Alt

    Kenneth McKellar - Tenor

    David Ward - Bass


    London Symphony Chorus

    London Symphony Orchestra

    Sir Adrian Boult


    :wink: Agravain

  • Meine Begeisterung hat sich allerdings eher in Grenzen gehalten.

    Das glaube ich Dir gern! Für mich war es tatsächlich die Erstbegegnung mit der Sea Symphony, und immerhin hat mir die Aufnahme Lust auf ein Wiederhören gemacht, dann sicher in einer anderen Interpretation.


  • Ich bleibe beim Thema. RVW, Symphonie Nr. 5, Toronto Symphony Orchestra, Peter Oundjian. Oundjian finde ich in den wenigen Aufnahmen, die er gemacht hat, immer ziemlich überzeugend. So auch hier.

  • Eugene Ormandy war einer der amerikanischen Dirigenten, die sich am umfassendsten mit der Musik von Dmitri Schostakowitsch auseinandergesetzt haben, u.a. hat er die letzen drei Symphonien in Amerika erstaufgeführt und auch eingespielt. Daraus heute:


    Symphonie Nr. 15

    Philadelphia Orchestra

    Eugene Ormandy


    The Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy, Dmitri Shostakovich - The Last Three Symphonies
    Auf Discogs können Sie sich ansehen, wer an 1975 Vinylvon The Last Three Symphonies mitgewirkt hat, Rezensionen und Titellisten lesen und auf dem Marktplatz…
    www.discogs.com

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Mozart : Klavierkonzert No.21 K 467 . Walter Gieseking , Guido Cantelli ,New York Philharmonic Orchestra . 6/3/1955 . Baldwin Piano . Kadenzenfrage ungeklärt , ob Busoni oder Reinecke (wie auf you tube vemutet ) . Bei mir zählt das Hörvergnügen , nicht das Zählen der Fehler . Dank an Concerts & Archives für den link .

    Cantelli-VIII-MozartConcerto n°21-Gieseking NYPO-24-88 - Shared with pCloud
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  • Daraus das Streichquartett Nr. 3 Op. 44. Gefällt mir gut. Obwohl ich mit dem Mendelssohn lange gefremdelt habe, gefällt mir seine Musik im ganzen in letzter Zeit immer mehr. Obwohl ich sonst eigentlich hauptsächlich seine Streichersinfonien gehört habe.

    Mit Mendelssohn-Quartetten kann man nix verkehrt machen Grins2

    Zu op. 44 gibt's auch einen schönen Faden. Op. 13 und op. 80 finde ich allerdings noch besser.

  • Von der imho unter Ormandy sehr gelungenen Nr. 15 gibt es auch erfreuliche CD-Veröffentlichungen:



  • Hier war was los . Alain Vanzo als Werther , in einem Live-Mitschnitt aus dem März 1978 . Am Pult Pierre Dervaux , der das Orchestre de Theatre National de l'Opera de Paris leitete . Der Massenet beeindruckt mich immer wieder .Und Vanzo sowieso .



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  • Den Tag beschließt:



    César Franck: Psyché


    Concertgebouworkest

    Eduard van Beinum


    Ich muss mich bei Braccio dafür bedanken, dass er daran erinnert hat, dass 2022 auch ein Franck-Jahr ist. War mir tatsächlich vor lauter RVW kaum, nein: überhaupt nicht präsent. Und dabei hat er doch ganz wunderbare Kompositionen hinterlassen - wie eben die „Psyché“…


    :wink: Agravain

  • welche ich als nach innen gekehrt empfinde

    ja perfekt in 3 Worten beschrieben.

    Ich konnte mir das via Amazon Prime heute anhören. Diese Darbietung ist in der Tat anders, das tut sehr gut. Nochmal danke für den Hinweis.

    Das ist „der Dritte Mann“ und nicht mehr „das Konzert“.

    ♪┏(°.°)┛┗(°.°)┓┗(°.°)┛┏(°.°)┓ ♪

  • Hier war was los . Alain Vanzo als Werther , in einem Live-Mitschnitt aus dem März 1978 . Am Pult Pierre Dervaux , der das Orchestre de Theatre National de l'Opera de Paris leitete . Der Massenet beeindruckt mich immer wieder .Und Vanzo sowieso .

    Die Aufnahme kenne ich (noch) nicht, aber Vanzo ist wirklich eine Bank und bei Massenet sowieso.


    Bei mir heute auch Mahler (immer dieser Mozart, man muss ja auch mal 'was Richtiges hören :pfeif: ), deshalb die Dritte mit Abbado.



    :wink:Wolfram


    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)


  • Karl Goldmark : Ländliche Hochzeit AD: 1992


    Royal Philharmonic Orchestra , Yondani Butt


    Am frühen Morgen mal wieder etwas eher Seltenes, auch hier Forum kaum zu finden.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Beethoven 9. Sinfonie

    Bruno Walter, 1947, live

    London Philharmonic Orchestra & Chor


    Isobel Baillie, soprano
    Kathleen Ferrier, contralto
    Heddle Nash, tenor
    William Parsons, baritone


    Ein paar Schwächen im Gesang, aber ansonsten und überhaupt insgesamt fulminant !


    Bin mir nicht sicher, ob es eine CD gibt.

    Hier bei YT:


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