• Ich bin - da ich beide Werke länger nicht gehört habe - Trittbrett gefahren.



    Anton Bruckner:

    Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 108

    Te Deum C-Dur WAB 45


    Anna-Tomowa Sintow, Agnes Baltsa, Peter Schreier, José van Dam

    Wiener Singverein

    Herbert von Karajan


    Auch wenn HvKs Bruckner nicht einschränkungslos gefällt (spontan fallen mir die 4. und 8. aus 1975 als „Negativbeispiele“ ein): die 1966er Neunte ist nach meinem Empfinden schon hörenswert. Das „Te Deum“ ist - wie ich meine - mehrfach überzeugender aufgenommen worden (z.B. Jochum live mit dem SOBR, Rögner, Barenboim CSO usw.). Aber heute sollte es ein all-Herbie-Bruckner sein. ;)


    :wink: Agravain


  • Gustav Mahler

    Symphonie Nr. 6

    Wiener Philharmoniker

    D: Lorin Maazel

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 5

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Franz Konwitschny

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Joseph Joachim Raff : Sinfonie Nr.6, d-moll , op. 189


    Bamberger Symphoniker , Hans Stadlmair



    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • RVW at the movies…



    Ralph Vaughan Williams:

    49th Parallel Suite (Arr. Stephen Hogger)

    The England of Elizabeth (Arr. von Stephen Hogger)

    Coastal Command Suite


    Emily Gray - Sopran

    Chetham‘s Chamber Choir

    BBC Philharmonic

    Rumon Gamba


    Zum Teil enorm süffiger RVW, sehr hörenswert!


    :wink: Agravain


  • Anton Bruckner : Sinfonie Nr.4 , Es-Dur (Mit "Volksfest-Finale", Edition Carragan;1878) AD: Januar 2013, Bad Kissingen


    Philharmonie Festiva , Gerd Schaller





    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ralph Vaughan Williams (1872-1958)

    Symphonien Nr. 9

    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze

    Onyx, DDD, 2018


    Für mein Empfinden eine Sinfonie doch recht eigener Art, von der ich nicht so recht weiß, ob sie mir gefällt oder gefallen wird.

    Die Besprechungen der Aufnahme waren durchweg mindestens gut: 1, 2, 3.


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Die Besprechungen der Aufnahme waren durchweg mindestens gut

    Ich lese gerade, dass ich 2019 zu dieser Aufnahme ein miesepetriges „pretty forgettable“ gepostet habe. Vielleicht müsste ich sie nochmal hören. Auf der anderen Seite: es gibt so deutlich überzeugendere Aufnahmen: Barbirolli und Boult aus dem Jahr 1953, Handley, Thomson, auch Andrew Davis mit dem Bergen PO…


    Bei mir auch noch einmal der Jubilar.



    Ralph Vaughan Williams: Job - A Masque for Dancing


    Bergen Philharmonic Orchestra

    Sir Andrew Davis


    Erstes Mal mit der Nase in der Partitur.


    :wink: Agravain


  • Antonín Dvorák

    Symphonie Nr. 7

    Cleveland Orchestra

    D: Christoph von Dohnányi

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd

  • Antonín Dvorák

    Symphonie Nr. 7

    Cleveland Orchestra

    D: Christoph von Dohnányi

    und hat es gefallen?

    vor ein paar Tagen habe ich da auch reingehört und war ziemlich enttäuscht, angesichts der Lobeshymnen die ich im Forum gesehen habe.


    Am Ende des 1. Satzes, als Dohnanyi das Tempo anziehen will, machen die Blechbläser nicht richtig mit, es dauert einige Takte bis alle wieder zusammen sind; im 3. Satz (6/4 Takt) ist das typische Changieren zwischen 2x 3/4 und 3x 2/4 nur ansatzweise zu spüren.

    Ich behaupte mal dass jede Aufnahme mit der Tschechischen Philharmonie von Anfang an mehr Flair hat. Bei Bělohlávek bin ich mir sogar sicher.

    Im Vergleich dazu kam es mir vor als würde das Cleveland Orchestra eine Pflichtübung absolvieren. Stellenweise auf sehr hohem Niveau, zugegeben, aber ohne zu wissen was sie tun.

    :versteck1: Khampan


  • Beim ersten Hören verstörend, weil so schwer, so erdenschwer. Aber dann entwickelt es doch eine gewisse Faszination, bin mir nur noch sicher, woran das liegt.


    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Dvorák 7 (Dohnányi)

    Im Vergleich dazu kam es mir vor als würde das Cleveland Orchestra eine Pflichtübung absolvieren. Stellenweise auf sehr hohem Niveau, zugegeben, aber ohne zu wissen was sie tun.

    Tja, so gezielt habe ich jetzt gar nicht hingehört... Schlecht2


    Ich habe die Symphonie auch nicht so gut im Ohr, daß ich dir Näheres über solche Details sagen könnte. Ich bin da immer noch in der Kennenlern-Phase, die recht lange dauern kann.


    Grundsätzlich fand ich das ansprechend vorgetragen und gut aufgenommen. Deswegen läuft die CD gelegentlich. Bei Dvorák bin ich immer noch dünn besetzt, wenn man von der überpräsenten 9. absieht, doch ich habe mal meinen bisherigen Bestand erfaßt und schaue, daß ich das mal öfters höre.

    "Interpretation ist mein Gemüse."

    Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

    Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..."

    jd


  • Heitor Villa-Lobos : Sinfonie Nr.10, "Amerindia", oratorio for Tenor, Bariton, gemischten Chor und Orchester


    Sao Paulo SO & Choir , Isaac Karabtchevsky


    Das gut eine Stunde dauernde Werk ist schon ein ziemlicher Brocken. Mir persönlich hat es sehr gefallen, vielleicht ist es sogar das beste Werk der ganzen Box, mir fehlt noch eine CD daraus. Bis jetzt aber das spannenste Werk daraus auf jedem Fall. Irgendwie eine Mischung aus Vaughan Williams "Sea Symphony", Strawinskys "Psalmensinfonie" und eben Heitor-Lobos anderen Werken.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Bohuslav Martinu : Sinfonie Nr.1


    Prager RSO, Vladimir Valek


    Eine sehr erfreuliche GE der Sinfonien durch den Dirigenten Vladimir Valek und seinem Orchester aus dem Jahre 2006, aufgenommen im Studio des Orchesters in Prag.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ralph Vaughan Williams (1872-1958)

    Symphonien Nr. 9

    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Vernon Handley

    EMI, ADD/DDD, 1973-1993


    Ja, gefällt mir besser als Manze, der mir distanzierter, gleichzeitig etwas rauer erscheint, aus der Erinnerung heraus.

    Interessanterweise das selbe Orchester, wobei natürlich viele Jahre zwischen den Einspielungen liegen.


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Bruno Walter (1876-1962)

    Klavierquintett, Violinsonate A-Dur

    Mari Sato, Ekaterina Frolova, Patrick Vida, Lydia Peherstorfer, Sybille Häusle, Stefanie Huber, Le Liu

    Naxos, DDD, 2012/2013


    Für meinen (spätromantischen) Geschmack definitiv eine Entdeckung mit zwei ansprechenden Werken des großen Dirigenten Bruno Walter.

    Die Werke stecken voller Kreativität und Walter gelingen hier im gegebenen Korsett durchaus Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Den im Kritikausschnitt beschriebenen Mangel an Nachdruck kann ich nicht nachvollziehen.

    Zitat

    »Die Geigerin Ekatarina Frolova und Mari Sato am Klavier spielen die Sonate mit Nachdruck und großem spätromantischem Ton, farbig, aber nie schwülstig. Auch das Quintett ist durchaus eine Entdeckung, hätte aber entschlossener gedeutet werden können, gerade in den Ecksätzen. Das ›Geheimnisvoll bewegt‹ gelingt umso schillernder.« (Fono Forum, Januar 2017)

    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

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    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Der Tag begann mit:



    Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 3 D-Dur, op. 29 „Polnische“


    London Symphony Orchestra

    Antal Doráti


    Eine der - wie ich meine - überzeugenderen Aufnahmen dieser Symphonie.


    :wink: Agravain

  • Gestern Abend gab es Wagner . Irgendwie mußte es Parsifal sein .Große Auswahl gibt es bei mir nicht : Knappertbusch ist gesetzt , Windgassen und Neidlinger in der Ttelrolle bzw. als Klingsor , bleibt nur die Wahl , ob Hotter als Amfortas oder Gurnemanz , schreib : 1954 oder 1963 ? Letztere Aufführung sollte es werden , und neben den bereits Erwähnten sangen Irene Dalis als Kundry und George London als Amfortas auf gleichem Niveau . Mit Mödl und Greindl wirkt es anders , kommt vielleicht demnächst dran . .

    Leider gibt es bei amazon keine Aufnahme mit Knappertsbusch aus Bayreuth 1963 zu finden . War auf Melodram . Aber in der tube zu finden .

    Richard Wagner / Hans Knappertsbusch - Parsifal Bayreuth 1963
    Auf Discogs können Sie sich ansehen, wer an 1999 CDvon Parsifal Bayreuth 1963 mitgewirkt hat, Rezensionen und Titellisten lesen und auf dem Marktplatz nach der…
    www.discogs.com


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