Eben gehört: Rock, Pop

  • Hier weht's weiter . Dylan hatte ja noch seinen Idiot Wind , den es auch in verschiedenen Ausführungen gibt - hier live 1976 :


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    Bei Moby Grape war es der Bitter Wind :


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    Und bei Harold Arlen der ill Wind :


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    Es folgt die Flaute .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Hallo zusammen,


    wie hier RE: Eben krass gehört, ey angekündigt, bitte ich darum, an dieser Stelle in gewohnter Manier fortzufahren. Danke! :)


    Und direkt eine Nachfrage dazu in den Splitter verschoben, da off-topic.


    Viele Grüße
    Frank

    -Moderationsteam-

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.

  • Und ich erlaube mir, das Topic mit ein wenig Lärm einzuläuten:



    Reach the Sky waren eine (Melodic)-Hardcore-Band aus Boston, die 2 Alben und einige kürzere Veröffentlichungen vorlegt haben. Leider ist ihr Gitarrist Brendan "Stu" Maguire, der später bei Bane Bass spielte, in 2021 an Krebs gestorben. Der 2. Mann an der Sechssaitigen spielte auch bei Rise Against.


    [hate5six] Reach the Sky - July 25, 2015 - YouTube


    Reach the Sky - Wikipedia


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

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    - H. W. M.

  • "Bless the hero in his grave!"

    Wieder gefunden. Im unendlichen Schrank. Kein Cover mehr, das hing einst ausgeklappt an der Wand. Aber die LP wurde gut konserviert.

    Strawbs. "Grave new World"

    Ich bin nun nicht der Fan der englischen Folk Szene um 1970 und danach, aber die Strawbs haben mir immer sehr gut gefallen.

    So auch heute wieder.

    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Alle weiteren Alben habe ich vergessen oder ignoriert.

    Dieses hier halte ich in Ehren, allein schon wegen der beiden Titel

    "At the crossroads" (Sir Douglas Cover) und

    "Laugh at me" (Sony Bono)

    Mott the Hoople von 1969.

    Auf "Backsliding.." hört man deutlich den Einfluss von "Blonde on Blonde"

    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Dass die Drei es bei ISLAND zu einen Plattenvertrag geschafft haben, kann nur an der großen stilistischen Bandbreite gelegen haben, die man sich damals als Label gegönnt hat.

    (Man überlege mal, wer um 1970 alles bei Island unter Vertrag waren)

    Ich genieße es jedenfalls und legte die LP auf.

    Amazing Blondel

    "Fantasia Lindum"

    Musik im Stil der Renaissance.

    John David Gladwin

    Eddie Baird und

    Alan Wincott.


    Seltsam altertümliche Musik, doch großartig.

    Hier ein Video aus späteren Jahren

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    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Vorhin intensiv gehört (Urlaub macht manches möglich. Auch Zeit.).



    Das liebe ich schon sehr.

  • Die halbe Stern-Stunde der New Yardbirds . Immerhin .


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    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Und jetzt noch ein wenig hieraus:



    Mit der Stimme des Sängers habe ich irgendwie ein Problem, weil ich, ungerechterweise vermutlich, finde, dass er nur eine Tonlage hat. Aber das ist eigentlich auch egal. Die Musik freut mich.

    Tatsächlich hatte ich zuvor bei Youtube neue Distelmeyer-Sachen gehört und fand die dann so unangenehm, dass ich noch etwas schönes Deutsches hören wollte. Voila.

  • Gloria Ann Taylor (1944-2017) hätte eine bekannte Soul-Sängerin sein sollen - hätte sollen . . Mit ihrem Produzenten und Ehemann Walter Whisenhunt nahm sie Anfangs der 70er einige auch heute noch atemberaubende , ungewöhnliche Soul -Singles auf . Während ihre konventionelleren Titel schon mal in die Charts kamen , wurden die spannenderen Aufnahmen erst im Nachherein zu collector's items . Eine 2015 erschienene Compilations mit vielen wichtigen Songs geriet leider nicht optimal , und so bleibt nur die Hoffnung , daß ein Spezialtäten - Label mal alle Original - Tapes anständig bearbeitet bzw. ordentliche Vinyl-Transfers erstellt . Aber hören sollte man Gloria Ann Taylor unbedingt .



    World That's Not Real (Falsches Foto , richtiger Song)

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    Burning Eyes

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    Deep Inside You

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  • Diese:


    Union Carbide Productions, "Form Influence To Ignorance"

    Schwedische, nie sonderlich bekannt gewordene Indie/Bluesrockband, die von 1986-1993 existierte. Schrabbelig. Hebt nicht die Welt aus den Angeln, aber kommt supersympathisch rüber. Mag ich sehr.


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Ich wühle weiter in ewig nicht gehörten Sachen. Mit sehr gemischten Ergebnissen.


    Diese hier

    Jesus & Mary Chain, " Psycho Candy"


    finde ich entsetzlich.... Ein verhalltes Nichts. In jeder Hinsicht, spieltechnisch, kompositorisch, alles. Und das fand ich mal gut? Im Ernst? Oder wieso steht das hier? Naja ich brauche Regalplatz, ich schaffe ihn nun...


    Hingegen


    Universal Congress Of, den ewigen Titel tippe ich jetzt mal nicht ab,


    das gefällt mir gut: jazzrockige Loungemukke mit mehr Pfeffer im Po als das Genre sonst bereithält, klasse Baß, wirklich nette Musik wenn ich mich Mal zwischen Jazz und Rock nicht entscheiden mag. Auf unaufdringliche Art intensiv. Daumen hoch.



    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)

  • Diese.


    Ry Cooder, Paradise And Lunch


    Meiner bescheidenen Meinung nach seine beste in einem Meer an gelungenen Platten - einfach weil sie (was ich mag) durchgehend akkustische Instrumentation bietet. Ich mag fast alles von ihm, auch die elektrischen Sachen. Aber hier sitzt du auf einer Ranch nahe der mexikanischen Grenze und eine Fliege summt dir träge um die Nase... Wenn mit Cooder beginnen dann hier (trotz eines der geschmacklosesten Covers der Geschichte der Schallplatte)


    :)

    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)


  • Musik die Happy macht.

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    (Shunryu Suzuki)

  • So lernte ich sie kennen - RIP Barbara Thompson .


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  • Ja, der gute Keef Hartley.

    Er war sehr gut mit der verstorbenen Barbara Thompson und ihrem Ehemann Jo(h)n Hiseman befreundet.

    Als die "Hisemans"1977 ein neues Haus bezogen, verantwortete er die Klempner Arbeiten im Hause insbesondere die handgearbeitete Küche.

    (Hartley war 'Plumber' von Beruf)

    Jahre später kümmerte er sich um die Einrichtung und die Akustik von Jons Studio in dessen Haus.

    Es war eben Freundschaft, nur kurz getrübt durch "Bare Wires", wo Hartley glaubte, dass Hiseman ihm den Job wegnahm, was sich aber schnell als Irrtum aufklären ließ.


    Doch so traurig es ist, dass nun BT verstorben ist, nachdem Jon, der sie seit ca. 2000 wg. ihrer Parkinson Erkrankung pflegte, tragischerweise 2018 bereits verstarb, so freue ich mich, dieses Video eines Konzerts von 2011 gefunden zu haben.

    zur Info. Dick Heckstall Smith verstarb 2004 und Colosseum nahmen BT als Saxophonistin in die Gruppe, wohl wissend, dass sie bereits schwer an Parkinson litt.

    2005 war es denn auch zuende. Doch dann gab es ein neues Medikament , welches so gut anschlug, dass BT sich erholen konnte und man erneut auf Tournee gehen konnte.

    Dieses hier ist von 2011. Eigentlich schon viel zu spät. Aber man kann sehen und hören, wie gut BT war.

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    2015 war dann trotz weiterer neuer Medikamente endgültig Schluss, Colosseum wurde aufgelöst.

    BT trat nie wieder auf und widmete sich dem komponieren.


    Gruß aus Kiel

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)


  • Vor ein paar Tagen wurde Meantime von Helmet 30 Jahre alt. Kinder, wie die Zeit vergeht... Grins1 Keine Ahnung, wie lang es her ist, dass ich die Scheibe das letzte Mal gehört habe. Was echt schade ist, denn was ist das doch für ein Brett von einem, Album! Dabei immer noch "modern" und auch retrospektiv - man hat ja zwischenzeitlich vieles gesehen und gehört - unverkennbar eigenständig. Sollte man mal wieder bzw. wieder häufiger hören. :)


    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

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    - H. W. M.

  • Hallo wach !


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  • Vergangenheitsbewältigung . Fire of Love von Gun Club ist immer noch hörbar , aber Ghosts On The Highway hat sein Ängstigungspotential eingebüßt . Jeffrey Lee Pierce war brilliant , jedenfalls 1981 , zum Zeitpunkt der Aufnahme .


    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"

  • Der exakte Jahrestag ist verpasst, aber vor ziemlich genau 40 Jahren - am 25. Juni 1982 - erschien „The lexicon of love“ der englischen Band ABC. Wenn man (wie ich) mit dem kleinen Schock zurechtgekommen sein sollte, dass man das Album quasi „live“ miterlebte, kann man sich dem vielleicht ja mal wieder zuwenden.



    Natürlich besteht angesichts dessen, was hier sonst gern konsumiert wird, die eminente Gefahr, dass man als Popper erster Ordnung identifiziert wird, wenn man „so etwas“ hört. Und ja, da ist natürlich viel Oberfläche dabei, aber ich finde, da ist noch mehr.


    „Ah, mm, whoa, whoa, whoa“


    So fängt „The look of love“ an. Wohl das bekannteste Stück des Albums. Es liefert auch eine der Schlüssel-Textzeilen des „Lexicon“: „When your girl has left you out on the pavement“ - und sehr wichtig das beiläufig-üble „goodbye“ einer Frauen-Stimme dazu (Steve Pafford, auf den ich mich hier mehrfach beziehe, zitiert hierzu den Produzenten Trevor Horn, der sagt, dass die Stimme von der Frau stammt, die ABC-Sänger Martin Fry verließ, und damit einen Anstoß für das Album gab).


    ABC, das waren zu dem Zeitpunkt Martin Fry (Gesang, Keyboard), Mark White (Gitarre, Keyboard), Mark Lickley (Bass - allerdings stieg er zu der Zeit auch schon wieder aus und ist nur auf 3 Liedern zu hören), David Palmer (Schlagzeug) und Stephen Singleton (Saxofon). Die Band stammt aus Sheffield (wie auch Human League, die zur selben Zeit erfolgreich waren). Bei Wikipedia wird ABC als New-Wave-Band bezeichnet. Das wird manchem schwer im Magen liegen, ist aber meines Erachtens gar nicht so abwegig. Pafford zitiert Fry: „We were trying to fuse our love of Chic and Earth, Wind and Fire and Change with our love of Joy Division and Bowie and Roxy and Costello….and countless others. Two worlds colliding.“


    Für das Album besonders wichtig ist der schon erwähnte Produzent Trevor Horn. Er ist vielen vermutlich vom Song „Video killed the radio star“ bekannt (der Clip lief denn auch als erster zum Start des Musiksenders MTV 1981). Mit verschiedenen Mitstreitern (s. Anne Dudley, verantwortlich für die Arrangements) sorgte er für den besonderen Sound von „Lexicon“. Später bildete sich aus diesen Leuten dann die Band Art of noise.


    „When your world is full of strange arrangements“


    Es beginnt mit Streichern, die den Raum öffnen und weiten (hier passiert Großes), es folgen Bläser, wie eine Fanfare (gleich ist es soweit), dann knallt das Schlagzeug mit dem akzentuierten und deutlich vernehmbaren Bass dazu - „Show me“. So geht es los. Und so bleibt es letztlich auch. Ein „perfekt“ wirkender Sound, makellos, schwelgerisch, rhythmisch - jede Menge sehr eingängiger Melodien dazu. Immer das richtige Füllsel, permanent passiert etwas. Man könnte sich nicht vorstellen, noch etwas ergänzen zu können (oder wegzunehmen).


    Joy Division höre ich da weniger als Chic. Aber ob es ohne Joy Division denkbar wäre, ist etwas anderes. Roxy Music auf jeden Fall (für mich insgesamt am nähesten dran), Bowie (der bei den Aufnahmen von „Lexicon“ übrigens vor Ort und begeistert war) und auch Porter oder Sinatra. Und natürlich Soul und Disco - der Bandname ABC ist ja auch eine Verneigung vor den Jackson 5.


    Dazu der Gesang von Martin Fry, der auf dem Coverbild ganz gut dargestellt wird. Theatralisch, romantisch, selbstverliebt. Dazu aber reimt er „cupid“ auf „stupid“. Und das gibt dem Ganzen immer wieder einen Spin, der ohne Joy Division denn vielleicht doch nicht so leicht denkbar wäre. Bei aller Perfektion ist es eben kein luftleeres Pop-Album, das permanent gute Laune verströmt. Es irritiert. Und deshalb höre ich es auch 40 Jahre später immer wieder gern.

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