• Heute Strohwitwer. Noch auf dem Balkon mit Büchern (und Macbook), bald im Wohnzimmer mit Musik, dann ins Flimmerzimmer.

    "Drive my car" ist in der Arte Mediathek. Ebenso einer meiner Lieblingsfilme: "Der schlimmste Mensch der Welt". Beide werde ich vermutlich nicht schaffen (wollen). Unter Umständen noch die ebenfalls dort entdeckte Paul-Auster-Bio.

    Schon erstaunlich, wie bequem oder besser: einfach es einem das Streamen gemacht hat, ein Unmenge an Kultur sofort zur Hand zu haben.

    Jein (Fettes Brot, 1996)

  • Eigentlich sollte Polanskis 'Mieter' drankommen, aber aus verschiedenen Gründen klappte das nicht und somit gab es:

    Was - Rome, Mastroianni, Griffith, Hallervorden
    Polanski - I,Fr,D - 1972

    Ich erinnere mich noch daran, dass der Film bei seiner ersten Auswertung in Deutschland ziemlich häufig besprochen wurde, erinnere auch noch die Trailer dazu, die in meinem Stammkino gezeigt wurden, aber mit 13 Jahren damals war der Zutritt mir noch verwehrt. Grins1 So heute also eine Erstbegegnung.

    Polanskis satirischer Blick auf die bürgerliche Gesellschaft, ein wenig Bunuel, Fellini, 'Das große Fressen' gleich mit dabei. Aber es ist auch noch mehr und zudem ganz anders. Sydne Rome als junge, naive, abgebrühte Amerikanerin stolpert nach einer versuchten Vergewaltigung in eine Villa an der italienischen Amalfiküste, die voll von seltsamsten Gestalten ist, von Satyr Polanski bis hin zum abgehalfterten Zuhälter Mastroianni, vom sterbenden Tycoon Griffith (im Sterben rollt eine Kugel aus seiner Hand, aber ihm entfährt ein glückliches 'Halleluja' und kein rätselhaftes 'Rosebud') bis hin zu ewig Tischtennis spielenden Freunden, von denen der eine gerne kocht, der andere (neben Ping-Pong) ständig Sex hat. Amerikanische Touristen tauchen auf, auch deutsche, darunter eben Dieter Hallervorden.

    Aber Sex ist das Stichwort. Das Bürgertum kann nur noch auf dieser Ebene miteinander 'verkehren', Sex ist überall gegenwärtig. Es wird auch mal gegessen, auch Mozart wird gespielt, aber dann dringt von irgendwo her wieder ein Stöhnen durch das Haus. Ein Haus übrigens in traumhafter Lage, vollgestopft mit großer Kunst (der Produzent Carlo Ponti soll eigenhändig jeden Morgen Picassos oder Degas zum Drehort gebracht und abends wieder abgeholt haben), weitläufig, von Geschmack und sorglosem Leben zeugend. Und trotzdem....

    Das ist schon eine sehr witziger, böser, satirischer und vor allem auch immer wieder absurder Film. Sehr sehenswert!

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Killers of the Flower Moon

    Im Kino wollte ich mir diesen Film nicht ansehen wegen der extraordinären Länge von fast dreieinhalb Stunden (*). Deswegen habe ich auf die DVD-Veröffentlichung gewartet. Allerdings ist die DVD aus unerfindlichen Gründen bis heute nicht in Deutschland erschienen, so dass ich mir die italienische BluRay bestellt habe.

    Der Film ist nicht schlecht, aber eindeutig viel zu lang. Meine Begeisterung hält sich daher in Grenzen. Die Produzenten wollten anscheinend den gesamten umfangreichen Stoff in einen Film hineinpacken. Vielleicht wäre ein Serienformat besser gewesen.

    Auf der BluRay sind nur die italienische Synchronfassung und die Originalfassung enthalten. Die Untertitel leider nur auf italienisch, was dazu geführt hat, dass meine Konzentration besonders im letzten Drittel stark nachgelassen hat. Wahrscheinlich werde ich mir den Film demnächst nochmals häppchenweise anschauen ...

    :wink:

    (*) Ja, ich weiß ... in der Oper sitzt man mitunter noch länger, aber da gibt es wenigstens Pausen ...

  • (*) Ja, ich weiß ... in der Oper sitzt man mitunter noch länger, aber da gibt es wenigstens Pausen ...

    Filme mit Pause gibt es auch. Ich wurde mal in einen Film "Herr der Ringe" (1. Teil?) mitgeschleppt. Ich erinnere mich, dass es da eine Pause gab.

    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • DER JUNGE DEM DIE WELT GEHÖRT | AB JETZT IM KINO | TRAILER #1
    Wem gehört die Welt? Der rätselhafteste Liebesfilm der je am 2.Mai 2024 in die Kinos kam. Trefft uns auf der Kinotour und verliebt euch in das fehlende Puzzl...
    www.youtube.com

    Der Junge, dem die Welt gehört
    Deutschland/Italien 2024, derzeit in den Kinos
    Regie: Robert Gwisdek

    Für mich: Ein Schwarzweiß-Kunstfilm! Wir lernen Basilio (Julian Pollina, bekannt als Faber) kennen, der allein in einer riesigen, fast leeren sizilianischen Villa lebt und verzweifelt am Klavier den Schlüssel zur Kunst, zu Liedern, Kompositionen und Gedichten sucht. Mit dem Lebensmittelhändler spielt er Nichts-zahlen-Müssen, und dann gibt es noch den skurrilen, aufgedrehten Onkel Kasimir (Denis Lavant) mit seinem Schuhlager, der Basilio in einer Mischung aus altem Mann und Kleinkind enorm penetrant, nahezu erschlagend, künstlerisch zu inspirieren versucht. Eines Tages lernt Basilio im Lebensmittelladen die hübsche Karla (Chiara Höflich) kennen. Rasch werden die beiden ein Paar, sie genießen die gemeinsamen Stunden, spielen Heirat und teilen sich die Welt auf. So wie Basilio fast immer von Kasimir beherrscht wird, ist Karla von zwei Doppelgängerinnen und einer geheimnisvoll hinter einer Tür strickenden Frau namens Edna (Corinna Harfouch) umgeben....

    Regisseur Robert Gwisdek arbeitet in diesem deutsch-italienischen Schwarzweißfilm aus dem Jahr 2024 mit Sein und Schein und vielen Schnitten im Fluss. Der Onkel, die beiden Karla-Kopien und die strickende Edna lassen uns rätseln was geschieht wirklich, was ist Einbildung, Imagination. Am Ende beantwortet der Film, wie Basilio "sein Gedicht" findet. So (soviel sei verraten) hat man die Poesie sicher noch nicht gesehen.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • JOANA MALLWITZ – MOMENTUM | Offizieller Trailer Deutsch 4K | Ab 16. Mai 2024 im Kino
    Joana Mallwitz ist Dirigentin. Ein Beruf, der von vielen noch immer als Männerdomäne bezeichnet wird. Früh als Ausnahmetalent entdeckt, war sie die jüngste G...
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    JOANA MALLWITZ – MOMENTUM

    Persönlicher Eindruck:

    Die deutsche Filmdokumentation aus dem Jahr 2024 (Regie Günter Atteln) ist ein unkritisches Porträt der Dirigentin Joana Mallwitz, die vom Filmteam von 2021 bis 2023 begleitet wurde. Wir erleben sie bei Proben und Konzerten, backstage und bei Medienterminen, sowie vielfach auch privat in Nürnberg, Berlin, Salzburg, Paris und Amsterdam. O-Töne stehen im Vordergrund. Joana Mallwitz sagt durchgehend „Dirigent“, sie nennt sich nie „Dirigentin“. Auf Statements von Kollegen wird verzichtet, die Wertschätzung etwa durch Rolando Villazon, Igor Levit oder Orchestermitglieder wird aus den mitgefilmten Begegnungen deutlich. In München sehen wir sie im Herkulessaal mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bei einer Debüt-Probe mit dem Finale aus Beethovens 7. Symphonie, in Salzburg 2022 mit den Wiener Philharmonikern bei der Arbeit an der Zauberflöte, in Amsterdam bei Rusalka.

    Dem Filmporträt gelingt es, die Künstlerin sympathisch und authentisch leidenschaftlich vorzustellen, eingespannt in die funktionellen Mechanismen des Systems. Zwischendurch darf sie dieses Funktionierenmüssen als extrem fordernd auch andeuten. Dann springt die Dokumentation aber gleich weiter zum nächsten Schauplatz, aber etwa auch zum Wunder einer Partitur, das Joana Mallwitz hervorhebt.

    Schön, dass Joana Mallwitz auch als Musikvermittlerin wie einst Leonard Bernstein vorgestellt wird, hier mit einer Konzerteinführung zum Thema Mendelssohn/Wagner, in der wir sie auch kurz am Klavier erleben. Bewegend der mitgefilmte Abschied aus Nürnberg, mitreißend der erste Konzerterfolg in Berlin.

    Problematisch für mich an dem Porträt ist das private Element, das offenbar allen Beteiligten sehr wichtig war. Vielfach sehen wir die Kleinfamilie mit Baby, wie sie den Alltag zu bewältigen versucht. Diese Szenen haben fast etwas Spielfilmartiges. Man spürt, vor allem Joana Mallwitz selbst kann das Bewusstsein hier läuft die Kamera mit nicht abschalten. Dem setzt der Schluss der Dokumentation, der nicht (wie man es erwarten könnte) mit dem Mahler 1 Triumph im Berliner Konzerthaussaal endet, sondern mit dem sehr persönlichen Augenblick des Ehepaars nach dem Konzert, eine Krone des Boulevardesken auf.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Danke, Alexander, das stand zu befürchten. Das personenkultige Bohei, das hier in Berlin um Joana Mallwitz betrieben wird, hat mich bereits irritiert. Aber: Ich kam noch nicht dazu, sie am Pult des Konzerthausorchesters zu erleben. Vielleicht sind mir die Poster dann sogar noch zu klein.

    Jein (Fettes Brot, 1996)

  • 'The Innocents'
    Deborah Kerr, Pamela Franklin, Martin Stephens, Michael Redgrave
    Jack Clayton, GB 1961

    'Schloss des Schreckens' - was für ein blöder, reißerischer Titel für eine Henry-James-Verfilmung (The Turn of the Screw), als würde man hier einen Horrorschinken in 'Hammer' - Qualität bekommen.

    Weit entfernt. Das ist eine hochintelligente, vieldeutige, schwebende, weil nie sich festlegende Literaturverfilmung, die zudem mit großen Darstellerleistungen und einer genau entsprechenden Filmsprache aufwarten kann.

    Sind die Geister real oder Ausdruck einer neurotischen Verfasstheit, welche Rolle spielen die Kinder, was spielt sich zwischen der Gouvernante und dem Sohn ab? So viel wird angedeutet, nichts wird beantwortet, alles bleibt offen. Ich habe den Film zuletzt vor über 50 Jahren gesehen und natürlich standen damals die Horrorelemente für mich im Vordergrund. Die sind auch weiterhin überzeugend, wenn sie auch für mich kaum noch eine Rolle spielten, denn wirklich gruselig sind eben nun die ganz anderen Ebenen, ist der sich langsam entwickelnde Schrecken im Kopf - oder vielleicht doch in der Realität. Das als große Frage stehenzulassen, ist eines der Verdienste von Jack Clayton, aber auch von Truman Capote als hauptverantwortlicher Drehbuchschreiber.

    Fazit: Großes Kino und auch eine große Literaturverfilmung eines Klassikers, was gar nicht einmal so einfach ist.

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • 'Geschichten jener Nacht' - DDR 1967

    Mit 'jener Nacht' ist die zum 13.08.1961 gemeint, 'jene' also, die dann direkt in den Bau der 'Berliner Mauer' mündete. Der VII. Parteitag der SED beauftragte die Defa in Selbstverpflichtung einen Film über den Mauerbau zu drehen, um diesen einmal ins rechte, sozialistische Licht zu rücken. Entstanden ist dabei ein Episodenfilm (Regie: Karlheinz Carpentier, Frank Vogel, Gerhard Klein, Ulrich Thein) rund um die 'Kampftruppen der Arbeiterklasse', der zudem einigen Mitwirkenden an den verbotenen 'Kaninchenfilmen' die Gelegenheit zur Rehabilitation geben sollte.

    So richtig scheint mir das Propagandakonzept der Partei aber nicht aufgegangen zu sein. Natürlich steht die Notwendigkeit des Mauerbaus außer Frage, sind die Kampftruppen ein zutiefst menschlicher, geradezu freundschaftlich miteinander verbundener Verein, der sich rührend um seine Mitglieder kümmert, können Abweichler gar nicht anders, als dann doch treue Mitglieder der Partei zu werden. Aber insgesamt wirkt die Rechtfertigung eines den Staat fundamental verändernden Ereignisses, doch relativ gebremst. Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass man die überdeutliche Propaganda der Nazis und der eigene Zeit aus den fünfziger Jahren nicht mehr guthieß, aber vielleicht lag es auch daran, dass doch recht viele 'kritische' Künstler daran beteiligt waren. Das Ergebnis ist jedenfalls, unabhängig von dem üblichen sehr hohen filmischen Standard der Defa, insgesamt eher nett.

    Nichts Aufregendes, aber trotzdem hätte ich mir auf der DVD eine filmhistorische und gesellschaftspolitische Einordnung gewünscht, was auch für den Bonus - Film gilt, einer Dokumentation eines belgischen Filmemachers, der ein paar Jahre früher Bürger der DDR zu ihrem Leben befragen konnte.

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Irgendwie hänge ich im Moment mit Propagandafilmen herum. Grins1 Nach dem Defa - Film und dem Frühwerk von Eisenstein nun einer seiner letzten.

    Eisenstein: Alexander Newski, UdSSR 1938

    Die UA fiel genau in die Zeit der großen 'Säuberungen' unter Stalin und in die der propagandistischen Kämpfe gegen Nazi - Deutschland. Eisenstein konnte sich mit diesem Werk über einen der Nationalheiligen Russlands aber nicht nur rehabilitieren, er wurde zudem besonders geehrt, von Stalin gelobt und der Film überall in der Sowjetunion gezeigt. Dann kam allerdings die propagandistische Kehrtwendung nach dem Abschluss der Nichtangriffpaktes. Die UdSSR wurde wesentlich deutschfreundlicher (wodurch besonders die Deutschen in der UdSSR aufatmen konnte, waren sie doch vorher ein ganz besonderes Ziel für die 'Säuberungsaktionen' gewesen), der Film prompt verboten und Eisenstein zur Inszenierung einer 'Walküre' verpflichtet. Nach 1941 und dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion änderte sich die Lage dann wiederum. Der Film wurde erneut aus den Archiven herausgeholt, bejubelt und den Soldaten vorgeführt. Und Eisenstein war wieder 'in Gnade'.

    Propagandafilme haben halt - normalerweise - nur einen gewissen Zeitwert.

    Das ist bei 'Alexander Newski' aber sicherlich anders. Die furiose Montagetechnik seiner Stummfilme ist nun zwar nicht mehr so offensichtlich, Pathos und auch eine gewisse Statik überwiegen. Vieles wirkt auch durchaus holperig (was möglicherweise auf die nichtrestaurierte Defa - Fassung zurückzuführen ist), aber dafür kreiert Eisenstein unvergessliche Bilder, findet für seine Intentionen immer den entsprechenden Rahmen, also den richtigen Filmausschnitt, transportiert seine 'Botschaft' in Zusammenarbeit mit seinem bevorzugten Kameramann Eduard Tisse in immer wieder überwältigender Weise. Es bleibt Propaganda (die man vielleicht sogar ausblenden kann, was dann allerdings ziemlich viel Pathos zurücklässt), aber das ist dann alles filmisch so gut realisiert, dass es immer noch ein Vergnügen ist, sich den Film anzuschauen.

    Und was man nicht vergessen sollte oder darf: Prokofieff hat die Musik dazu geschrieben. Und nicht nur dazu, sondern Film und Musik gehen (Eisensteins Verdienst) geradezu eine untrennbare Einheit ein. Das ist kein Film mit Musik, das ist Film 'auf' Musik.

    Prokofieff hat die Filmmusik dann übrigens später zur 'Alexander-Newski-Kantate' umgearbeitet.

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    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Heute im Kino gesehen:

    "Die Herrlichkeit des Lebens"

    Die Herrlichkeit des Lebens (2024) | Film, Trailer, Kritik

    Ich hatte zunächst überlegt, ob es sich lohnt reinzugehen, da Kafkas Biographie ja bekannt ist und ich zunächst befürchtet hatte, dass es sich einfach nur um einen, sagen wir mal, eher kitschigen Liebesfilm handelt, in welchem zudem zu viel hinzugedichtet worden sein könnte. Da ich aber eh im "Kafka"-Fieber bin (Ende April noch in Prag gewesen ... auf "Kafkas Spuren", sozusagen ...), am Freitag mit seinen Tagebüchern u. literarischen Aufzeichnungen angefangen habe (Band 1), vor einigen Monaten noch "Franz Kafka - Die schönsten Erzählungen" gelesen habe, sowie weitere Werke schon von ihm kannte (zudem in Prag das Buch "Franz Kafka - Ein Leben in Prag" gekauft u. gelesen), stellte ich fest, dass dieser Film, der vor Monaten schon in den Kinos lief, nun erneut in einem Kleinkunst-Kino läuft. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Heute also rein: es waren - insgesamt - nur 5 Personen im Kino. Fand' ich aber gut. So war man recht ungestört. Der Filmkritik (siehe Link) kann ich zum Großteil beipflichten: ich fand' den Film großartig! Ganz und gar nicht kitschig. Einfach nur rührend und sehr realistisch dargestellt, wie ich finde. Auch die schauspielerische Leistung hat mir sehr gefallen! Wenn mich auch der Hauptdarsteller, Sabin Tambrea, sehr an Ralph Finnes erinnert hat ("Der Englische Patient"). :/ Ich hätte auch nie gedacht, dass mich dieser Film so sehr mitnimmt. Hatte - leider - keine Taschentücher dabei. Großer Fehler ...

    "Welche Büste soll ich aufs Klavier stellen: Beethoven oder Mozart?" "Beethoven, der war taub!" (Igor Fjodorowitsch Strawinsky)

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