Unbrauchbare Nachrichten im Netz

  • Jeder möchte nicht für lau journalistische Arbeiten ins Netz stellen. So weit so gut. Aber in letzter Zeit häufen sich immer mehr solche Beiträge im Netz, die nur dann zu brauchbaren Informationen führen, wenn man ein Abo des Anbieters eingeht. Dabei wird auch vor Clickbait nicht halt gemacht.


    Neben der sowieso immer mehr überbordenden Cookie-Nerverei ist das gerade auch in der derweil sehr schlimmen Zeit ein Trend, der aus meiner Sicht die Brauchbarkeit des Netzes für Infos über das Zeitgeschehen immer mehr in Frage stellt.


    Ich erwarte ja keine Aufsätze in Spiegel oder Focus - Niveau für umsonst, aber wenn ich Infos möchte habe ich in letzter Zeit das Gefühl ich bräuchte 20 Abos oder noch mehr.


    Sehe ich das zu kritisch oder habt ihr einen ähnlichen Eindruck? Und: Wann hört diese sch.... Cookie - Nerverei endlich auf ? Was soll das ???!!! :cursing:

    ... Alle Menschen werden Brüder.
    ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    ... Imagine there is no heaven ... above us only sky

  • Ja, die Cookies ärgern mich auch. Und die überall notwendigen Zustimmungen zum Weiterlesen... ;)

    Bei Zeitungen und Zeitschriften ist es wohl so, dass weniger Druckexemplare gekauft werden und nur mit Werbung wohl die Medien nicht zu finanzieren sind, also wird immer weniger freigegeben, um mehr Abos zu gewinnen.

    Ich benötige oft auch beruflich nach außen gesperrte Einzelartikel. Am liebsten sind mir dann die Anbieter, bei denen man den Einzelartikel oder ein 24 Stunden Abo erwerben kann. Viele bieten Probeabos an, wenn man nicht dran bleiben will, darf man dann halt nicht vergessen, rechtzeitig zu kündigen. Redaktionen oder Verlage anzuschreiben und um Belegexemplare zu ersuchen - das reicht dann von Ignoriertwerden bis Superservice, alles (oder nichts) ist möglich, völlig unberechenbar.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Um guten und unabhängigen Journalismus zu unterstützen, und natürlich um gut informiert zu sein, sollte vielleicht jeder überlegen mindestens eine Zeitung zu abonnieren. Ich habe viel mit Studenten zu tun, da sehe ich, dass das leider nicht so im Trend liegt.


    Aber das schöne im Internet, ist ja, dass man im Prinzip in jede Zeitung mal reinschauen könnte. Daher meine volle Zustimmung hierzu:

    Am liebsten sind mir dann die Anbieter, bei denen man den Einzelartikel oder ein 24 Stunden Abo erwerben kann.

  • Sehe ich das zu kritisch oder habt ihr einen ähnlichen Eindruck?

    Hallo! Ich sehe es wie Du, aber ich lasse mich davon nicht ärgern: Wenn ich eine bestimmte Information von irgendwoher nicht bekomme, bekomme ich sie aus einer anderen Quelle, sofern sie mich interessiert. Geld bezahle ich Zeitungen keines, die bekommen eh mehr als genug Presseförderung (jedenfalls in Österreich).

  • Jeder möchte nicht für lau journalistische Arbeiten ins Netz stellen. So weit so gut. Aber in letzter Zeit häufen sich immer mehr solche Beiträge im Netz, die nur dann zu brauchbaren Informationen führen, wenn man ein Abo des Anbieters eingeht.

    Tja, wie Du schon schreibst: "für lau" will das nicht jeder, vor allem professionelle Journalisten.

    Bei Zeitungen und Zeitschriften ist es wohl so, dass weniger Druckexemplare gekauft werden und nur mit Werbung wohl die Medien nicht zu finanzieren sind, also wird immer weniger freigegeben, um mehr Abos zu gewinnen.

    Ja, das scheint mir plausibel.

    Um guten und unabhängigen Journalismus zu unterstützen, und natürlich um gut informiert zu sein, sollte vielleicht jeder überlegen mindestens eine Zeitung zu abonnieren.

    Stimme gern zu. Ich habe z. B. ein Abo bei der SZ (https://www.sueddeutsche.de/).


    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Ergänzung zu meinem vorigen Eintrag:

    Angesichts der absurd hohen Summen an Steuergeld, die in Österreich und Deutschland in Presseförderung verpulvert werden (für Deutschland siehe beispielsweise hier: "Die Große Koalition will im nächsten Jahr [2021, Anm.] Presseverlage mit 180 Millionen Euro Staatshilfe bei der digitalen Transformation fördern."), kann ich nur ganz dringend davon abraten, Zeitungen und Zeitschriften zu abonnieren. Gut, dass das offenbar viele junge Leute -- wie oben angegeben -- auch so sehen (und ich kann nur für mein etwa gleichaltriges Umfeld und mich sprechen: Da hat niemand ein Zeitungen- oder Zeitschriftenabo).

  • Was ich sehr gut fand, war früher (paar Jahre her leider..) das Modell bei SpOn, dass man einzelne Artikel "kaufen" konnte. Hab ich öfter mal gemacht. Ansonsten kaufe ich lieber ab und zu gedrucktes. Für´n Abo über Titanic hinaus fehlt mir grad das Gefühl von Sicherheit.

    Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
    daß Alles für Freuden erwacht

  • Ja, ja, die Cookies ...


    ... als noch Bettler und Hausierer von Haustür zu Haustür zogen, gab es Gaunerzinken, also kleine unauffällige Strichzeichnungen an Hauswänden. Man machte auf Besonderheiten aufmerksam: "Hier gibt es etwas", "alleinstehende Person", "fromm stellen" oder "Vorsicht, scharfer Hund".


    Kein Hausbesitzer wollte diese Zinken an seinen Haus.


    Die modernen Nachfolger sind Cookies ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Große Koalition will im nächsten Jahr [2021, Anm.] Presseverlage mit 180 Millionen Euro Staatshilfe bei der digitalen Transformation fördern."), kann ich nur ganz dringend davon abraten, Zeitungen und Zeitschriften zu abonnieren. Gut, dass das offenbar viele junge Leute -- wie oben angegeben -- auch so sehen (und ich kann nur für mein etwa gleichaltriges Umfeld und mich sprechen: Da hat niemand ein Zeitungen- oder Zeitschriftenabo).

    Da bin ich jetzt ehrlich gesagt, etwas ratlos, mir leuchtet gerade die Logik nicht ganz ein. Weil die digitale Presseform subventioniert wird, soll man keine Zeitungen abonnieren? Ich stehe wahrscheinlich auf dem Schlauch, aber ich sehe es eher umgekehrt.

    Wir haben jedenfalls seit Jahrzehnten ein Abo bei der SZ, obwohl das schweineteuer ist (840,-. / Jahr! :( )

    Aber ich brauche meine Zeitung haptisch und will dafür nicht auch schon wieder an der "Trappel" sitzen müssen, das ist eh' schon zu viel. Beim Frühstück gemütlich meine Zeitung lesen. Außerdem ist das kein Vergleich. Die Papierform ist ungemein viel übersichtlicher, ich kann sie ausbreiten so viel ich will und mir so raussuchen, was mich interessiert. Das stückweise Lesen am PC nervt. Ja, es ist teuer, aber uns ist es das wert.

    Und ich finde es ehrlich gesagt nicht gut, wenn junge Leute das Zeitunglesen verlernt haben. So wie ich das beobachte, sind deren Informationen oft auch dementsprechend.

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Liebe Ira!


    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich möchte nicht generell davon abraten, Zeitungen und Zeitschriften zu abonnieren, das kann ja jeder halten, wie er möchte!


    Es ging mir darum, dem Appell, „mindestens eine Zeitung zu abonnieren“, und der Klage, dass das unter Studenten offenbar anders gesehen wird, zu entgegnen, dass beispielsweise Deine 840 Euronen jährlich verglichen mit der Presseförderung nur marginal sind, dass also die Aufforderung, Geld für Zeitungen und Zeitschriften auszugeben, um „guten und unabhängigen Journalismus zu unterstützen“, an der Sache vorbeigeht, weil ja der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften offenbar ohnehin von Steuergeldern kommt.

  • Lieber Sadko, danke Dir für die nähere Erläuterung!

    So gesehen hast Du natürlich recht.

    Was mich ehrlich gesagt, bei der Abo-Geschichte schon ärgert, ist, daß wir Abonnenten keinen Zugriff auf SZPlus haben. Das sollte bei den vielen "Euronen", wie Du so schön sagst, schon drin sein. Erst vor ein paar Tagen habe ich die SZ-Redaktion deshalb angeschrieben. Bisher keine Antwort.

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • weil ja der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften offenbar ohnehin von Steuergeldern kommt


    Das würde ich bezweifeln.


    Der von Dir verlinkte Artikel bezog sich auf Unterstützungen des digitalen Wandels. Damit möchte man vermutlich das Zeitungssterben ausbremsen.


    Diese 180 Mio. € dürften von einer wesentlichen Finanzierung von Zeitungen und Zeitschriften (im Sinne eines "überwiegenden Teils der Einnahmen") weit entfernt sein. Tante Google spuckt aus, dass es in Deutschland allein ca. 330 Tageszeitungen gibt. Aus dem von Dir genannten Topf wäre das im Schnitt ca. eine halbe Mio. € pro Tageszeitung. Damit kommt man nicht sehr weit, wenn man eine Redaktion sowie Druck- und Vertriebskosten finanzieren muss.


    Kurz: ich halte die These, dass "der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften [...] von Steuergeldern kommt" für vollkommen unhaltbar.


    Damit ist nichts darüber ausgesagt, ob man ein Abo für Was-auch-immer abschließen sollte.


    LG :wink:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Dumm nur bei den papierhaften Zeitungs-Abos ist, dass diese stark abhängig sind von den jeweiligen Zeitungszustellern ... und wenn hier andauernd unzuverlässige Leute arbeiten oder es massiv gehäuft zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt und man die Zeitung dann statt morgens erst abens lesen kann, dann hat man als Abonnent irgendwann keine Lust mehr darauf .... so ging es mir zumindest vor ein paar Jahren nach über 20 jährigem treuen Lesens der örtlichen Tageszeitung in Papierform ...

    Und die (kostenlose) online-Ausgabe dieser Zeitung liefert nur sehr selten wirklich interessante regionale Infos und alles andere ist hier mittlerweile absolut unterirdisches Blöd-Zeitungs-Niveau (verlegt von einem großen online-Zeitungsnetzwerk), das nun wirklich absolut keine Lust darauf nmacht, auch nur noch einen einzigen Cent für dieses Blatt auszugeben ... selbst schuld kann ich dazu nur sagen ....

    Viele Grüße - Allegro


    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • Dumm nur bei den papierhaften Zeitungs-Abos ist, dass diese stark abhängig sind von den jeweiligen Zeitungszustellern ... und wenn hier andauernd unzuverlässige Leute arbeiten oder es massiv gehäuft zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt und man die Zeitung dann statt morgens erst abens lesen kann, dann hat man als Abonnent irgendwann keine Lust mehr darauf ....

    Das kommt bei uns schlimmstenfalls einmal im Jahr vor. Unser langjähriger Zusteller ist absolut zuverlässig.

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Kurz: ich halte die These, dass "der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften [...] von Steuergeldern kommt" für vollkommen unhaltbar.

    Wie schaut es mit der fast täglich beiliegenden zahlreichen Werbung aus? Was bringt das ungefähr ein?

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Was mich ehrlich gesagt, bei der Abo-Geschichte schon ärgert, ist, daß wir Abonnenten keinen Zugriff auf SZPlus haben.

    Hmm, das wundert mich.

    Ich habe ein SZ Abo als Digital Abo.

    Koschtet 9,99€ pro Monat oder 99€ pro Jahr.

    Ich habe Zugriff auf alle digitalen Inhalte, inkl. SZ Plus und auf das Magazin. Im Prinzip also die komplette SZ, nur beim Lokalteil bin ich mir nicht schlüssig. Aber ich lebe ja auch nicht um München, insofern interessiert mich das weniger. Wohl aber die jeweils neuesten Peinlichkeiten von Söder.

    Dazu kann ich die App von bis zu 5 Geräten nutzen. Theoretisch könnte also jeder der Familie beim Frühstück die SZ auf nem Tablett oder Mobilphone lesen.

    Sehr komfortabel und ich spare unendlich viel Papier,- habe 30 Jahre lang die gedruckte Version gehabt. Die kam erst mit der Post, dann nachts mit der KN, dann funktionierte das nicht mehr und ich wechselte zum Digitalen.

    Und, wenn ich mich nicht irre, habe ich Zugriff auf das Archiv.

    Mein Tipp. Die SZ hat eine durchaus liebenswürdige Hotline, die können einem helfen.


    So, und noch was.

    In Kiel hält man die KN, denn nur so weiß man, was in der Stadt los ist. Auch wenn die KN durchaus umstritten ist.

    In ihr gibt es Beilagen für Gettorf und/oder Preetz. Diese Gemeinden wären aufgeschmissen, sie haben keine eigene Tageszeitung.


    Noch interessanter wird es an der Westküste oder anderen einsamen Gegenden.

    Da wäre die lokale Zeitung oft das einzige Informationsmedium, mit dem man Spinnern und Konsorten entgehen kann.

    Die SH-Landeszeitung erscheint mit eigenen Lokalteilen in Eckernförde, Flensburg, Rendsburg, Husum, Eutin, Pinneberg, Glückstadt (oder Itzehoe?) und Neumünster.

    Sie erfreut sich wachsender Beliebtheit, auch als APP, denn nur so wissen die Leute, was vor Ort los ist.


    Mein Freund Herbert war in seiner Anfangszeit als Journalist Lokalreporter in Kellinghusen. Davon schwärmt er noch heute.

    "Bürgermeister weiht einen neuen Feuerwehrwagen ein." Aber auch.

    "Freiwillige Feuerwehr klagt über Personalmangel", denn nur so wird das dort problematisiert.

    Die Leute brauchen den kleinteiligen Journalismus und sind dankbar dafür. Wir sollten also das nicht geringschätzen, wenn Ehepaar Schmidt "Eiserne Hochzeit" feiert und der OB nebst Reporter zu Besuch kommt.


    Man muss es ja nicht gleich so weit treiben wie Willi Busch in dem Film "Der Willi Busch Report," Thilo Prückners Glanzrolle.


    Gruß aus Kiel


    PS. Die New York Times kostet digital 2$ im Monat. Und da steht sehr viel drin.

    Gut angelegtes Geld. Allein die Essays von Krugman sind ihr Geld wert.

    Der Himmel hat geschlossen, die Hölle ist überbevölkert. Ich bleibe noch hier. (Willie Nelson)

  • Ich habe ein SZ Abo als Digital Abo.

    Koschtet 9,99€ pro Monat oder 99€ pro Jahr.

    Das ist natürlich deutlich billiger. Umso ärgerlicher, daß bei dem teuren Papier-Abo das SZPlus nicht dabei ist.

    Und das mit dem vielen Papier ist schon wahr. Aber die SZ gehört bei uns einfach zum Frühstückstisch dazu, also die echte. Aber vielleicht werden wir doch mal umstellen. Auch schon deshalb, weil ich mich zunehmend über das Feuilleton ärgere.

    Danke für den Tip mit der Hotline!

    Aber ich lebe ja auch nicht um München, insofern interessiert mich das weniger. Wohl aber die jeweils neuesten Peinlichkeiten von Söder.

    Grins2


    Viele Grüße aus dem tiefen Süden nach dem hohen Norden!

    "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." (Theodor Ludwig Wiesengrund)

  • Kurz: ich halte die These, dass "der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften [...] von Steuergeldern kommt" für vollkommen unhaltbar.

    Ich auch. Das hielte ich auch für bedenklich. Aber vielleicht ist das in Österreich so?


    Für Studenten gäbe es sicherlich sehr starke Abo-Vergünstigungen, nehme ich an. Aber wenn das Interesse bei Null ist...


    Als Student in den 90ern lebte ich zusammen mit etwa zehn bis zwölf Leuten in einer WG. Ein ganzes Haus. Wir leisteten uns fünf Tageszeitungen zu Studentenabopreisen. Das deckte das Spektrum von der taz bis zur FAZ ab. Ich fand das sehr interessant. Heute ist die Situation natürlich ganz anders. Man informiert sich auf Instagram, Twitter, etc.

  • Kurz: ich halte die These, dass "der überwiegende Teil der Einnahmen der großen Zeitungen und Zeitschriften [...] von Steuergeldern kommt" für vollkommen unhaltbar.

    Ich auch. Das hielte ich auch für bedenklich.

    Eine finanzielle Unterstützung, sprich eine Subvention durch den Staat ist völlig undenkbar, liefe das doch absolut konträr zu einer freien, unabhängigen Presse. Anders beim ÖRR, bei dem es deshalb ja diverse Kontrollgremien gibt, die (hüstel) Einflussnahmen, auch staatliche überwachen sollen.


    Die Print-Medien sind rein privatwirtschaftlich organisiert und müssen zusehen, dass sie Einnahmen haben. Von daher kann ich absolut verstehen, dass Internetauftritte kostenpflichtig sind, was mich aber u.a. davon abhält, sie dort zu lesen. Hauptgrund ist allerdings, dass ich in der Beziehung hoffnungslos veraltet bin. Bücher oder Zeitungen/Zeitschriften will ich direkt in der Hand haben, also in Papierform und nicht ständig auf einen Bildschirm starren müssen. Aber das ist halt Geschmackssache.


    :wink: Wolfram

  • Heute ist die Situation natürlich ganz anders. Man informiert sich auf Instagram, Twitter, etc.

    Ganz genau, da gibt es einfach einen riesigen Generationenwechsel: Meine Eltern und ihre Freunde und Bekannten haben die Lokalzeitung (in Papierform) abonniert und gucken abends Fernsehen. Meine eigenen Freunde und Bekannten lesen weder Zeitung noch gucken sie Fernsehen - die Zeitung in Papierform ist von den Onlineausgaben und von Social Media ersetzt, das Fernsehen von Stramingdiensten. Das macht das Sprechen über Generationengrenzen hinweg manchmal schwierig - aber auch das ist ja kein neues Phänomen.

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!