Streichquartett der Woche - ein lockerer Austausch

  • Mir kommt es gerade auch nicht so düster vor wie in Erinnerung. Wobei ich mich vor allem an die Aufnahme der Sinfonie in cis-Moll erinnere. Das war noch vor deutlich über vierzig Jahren und da lag die Düsternis wohl auch an der Qualität des Radiomitschnitts und der Spule ... Ich habe jetzt erst wieder hineingehört mit Wihan ... die Idee zur Wahl war recht spontan gestern.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Kurzzusammenfassung meiner Hörsessions:

    Franz Schubert Quartet:

    sehr gut gespielt, bisweilen spröde, bisweilen charmant; gute Intonation, guter Klang.

    einziger Nachteil: ziemlich hoch gestimmt

    Wihan Quartet:

    sehr gut gespielt, schöne geschmeidige Tongebung und Agogik, musikantisch statt allzu deutsch.

    gute Intonation, guter Klang. 1. Violine tendenziell immer leicht zu hoch, aber erträglich.

    Reger Quartet:

    sehr mäßige Intonation, nicht konkurrenzfähig, nach 1/2 Minute abgebrochen.

    Wollte ich das Werk noch einmal hören, dann entweder Franz Schubert Quartett um 1-2% langsamer abgespielt, oder Wihan Quartet, oder warten bis eine Neuaufnahme mit sehr guter Intonation daher kommt... verdient hätte es das.

  • Danke Dir für die Sichtung, werter Khampan! Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es ohnehin bei Wihan bleibt für mich und die anderen nur mal im Netz angehört werden.

    Eigentlich merkwürdig, dass es nicht mehr Aufnahmen gibt von einem doch so monumentalen Werk. Aber Pfitzner war nicht nur ein übler Knochen als Mensch, sondern wird auch nicht gar so viel eingespielt, meine ich. Ansonsten sehe ich eine mehrfache Doppelbödigkeit: Er war ja Anti-Modernist in der Theorie, aber in der Praxis ist so manches von ihm sehr wohl modernistisch angehaucht. Und andererseits sind etliche seiner Werke sehr wohl melodisch eingängig - etwa die Cellokonzerte, das großartige Klavierkonzert, manche Kammermusik - unser Streichquartett freilich nicht. Aber vom Klavierkonzert zum Beispiel lese ich immer wieder, es sei monströs, was ich nicht nachvollziehen kann. Eine undurchsichtige Erscheinung als politischer Mensch - radikaler Antisemit und Chauvinist, aber kein NS-Anhänger - und auch als Komponist, theoretisch wie praktisch und eben auch noch in der Rezeption!

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Also ein ganz normaler Komponist, die sind doch meistens so, oder?

    This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)

  • Eine undurchsichtige Erscheinung als politischer Mensch - radikaler Antisemit und Chauvinist, aber kein NS-Anhänger -

    Also ein ganz normaler Komponist, die sind doch meistens so, oder?

    "Die X sind doch meistens so" - kann man für "X" nicht alle möglichen Gruppen einsetzen? Und man erhält einen ausgrenzenden, abstempelnden Satz?

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich meinte eher Ambivalenzen in Bezug auf „Modernität“ und den komplizierten Charakter. Je nach Umfeld äußert sich das dann unterschiedlich. Freilich ist aber jeder Mensch auch ganz individuell, das will ich niemandem absprechen. ;)

    This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)

  • Sorry, bin noch bei Beethovens op. 127 ... das soll hier aber der letzte Eintrag meinerseits zum Werk sein:

    Hier machen mich die Ungarn nicht vollends glücklich. Ich nehme diese Aufnahme als Referenz wahr - Referenz in dem Sinne, als dass jede Individualisierung der Wiedergabe in diese oder jene Richtung im Vergleich zu dieser Aufnahme sofort auffällt. Also so etwas wie ein Normalnull, die Aufnahme zum Kennenlernen halt.

    Aber die Eigentümlichkeit, die beim Hören fesselt, die höre ich halt nicht.

    So bleiben nun ABQ und Ébène, diese zwei ... und welche von ihnen die größere ist, mag ich nicht entscheiden ... Hagen, Belcea, Casals sind mMn weitere Ausnahme-Aufnahmen.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich wünsch uns was!

    Es gab bis vor kurzem zwei Streichquartette, die ich unter der Rubrik "groß und lohnend, muss ich irgendwann mal intensiver hören" abgespeichert hatte, das waren Zemlinsky 2 und Pfitzer 3. Nun war das eine schon an der Reihe, und das zweite kommt jetzt ...

    Uuuäääh ... habe es jetzt mit dem Franz Schubert Quartett gehört ...

    (Selbstverständlich streamend, obwohl die Box seit Jahren im Regal steht ...)

    ... und da war er wieder, der riesige Respekt vor diesem Trumm, der sich ohrenscheinlich kaum Mühe gibt, dem Hörer sein Interesse zu lohnen ... das wird ein hartes Stück Arbeit in dieser Woche!

    Ich war mir todsicher, eine Taschenpartitur im Regal zu haben, aber nein, ... auf der Suche nach einer solchen im Internet fand ich dann dieses Büchlein:

    , und dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren - nicht im Notenschrank, im Bücherregal war dieses Büchlein zu finden. Nu ja. Taschenpartitur ist nun bestellt. So hoffe ich, dass ich, bewaffnet mit dem geschriebenen Worte und der säuberlich gesetzen Partitur, doch einigen Genusses nach geleisteter Hör- und Lesearbeit nebst damit verbundener Verdauungsvorgänge teilhaftig zu werden vermag.

    Ich werde berichten.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich werde berichten.

    Das würde mich sehr freuen - sogar aus verschiedenen Gründen ... Denn was ein andrer kann besorgen, verschieb ich gar nicht erst auf morgen. ... Nein, ich will schon auch ein wenig berichten.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Dann will ich gleich ein wenig berichten, denn das Wihan-Quartett habe ich mir soeben angehört. Um deren Interpretation soll es nicht gehen. Sie hat mich überzeugt, aber letztlich fehlt mir dann doch der Vergleich. Ein Vergleich, den es vielleicht gar nicht so sehr braucht, denn Khampan hat oben drei Einspielungen verglichen. Das könnten mehr oder minder alle verfügbaren sein und das Wihan-Quartett scheint auf jeden Fall zumindest gleichermaßen zu überzeugen wie einer der Mitbewerber.

    Auch noch einmal kurz zum politischen Pfitzner - dann verspreche zumindest ich, den Mund zu halten, sollte es keinen weiteren Anstoß geben, das nicht zu tun. Doch in einem anderen Thread habe ich heute im Kontext der Karajan-Büste gelesen, wir sollten vielleicht besser von Pfitzner die Finger lassen ... oder so ähnlich. Das war absolut nicht ernst gemeint und es hat mich natürlich auch nicht im Geringsten gestört. Trotzdem nochmals explizit - denn auch im Booklet zu Wihan kommt es zur Sprache: Wenn ich die Dinge nicht wirklich falsch verstehe, konnte Pfitzner mit den Nazis nichts anfangen und die Nazis konnten mit Pfitzner nichts anfangen - er verlor etwa seinen musikalischen Posten in München gleich am Anfang des Tausendjährigen Reichs - lese ich im Booklet. Ich bin nun wahrlich kein Kenner seiner Biographie und lasse mich gerne über aussagekräftigere Details weiter aufklären. Es dürfte psychologische Erklärungen geben für seine wachsende Unleidlichkeit generell und als musikalischer Beobachter seiner Zeit, für seine Misanthropie, vielleicht sogar für seinen Judenhass und seinen irrationalen Nationalismus - aber ihn in die gleiche Schiene zu stecken wie Karajan, also eben in die Schiene von Leuten, die sich dem NS-Regime andienten, das halte ich für unsinnig, solange man mich nicht vom Gegenteil überzeugt. - Bitte nicht falsch verstehen: Damit ist in keiner Weise Kritik an dem Scherz im anderen Thread verbunden. Und das heißt auch nicht, dass ich das Verhalten des einen für besser halte als das des anderen oder umgekehrt. Wie hätte ich mich verhalten?

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Viel interessanter scheint mir nach meiner heutigen Wiederbegegnung mit dem cis-Moll-Quartett und der kurzen ergänzenden Lektüre des Booklet-Textes, wie deutlich sich die musikalische Doppelbödigkeit Pfitzners zeigt in diesem Werk - denn die moderne Seite des Komponisten kommt hier viel klarer zur Geltung als in den Solokonzerten, anderer Orchesterliteratur und mancher Kammermusik. Wir haben einen friedlichen Schluss in Dur, wir haben einige wenige diatonische Themen, von denen eines nochmals im Finale leitmotivisch wiederkehrt - vielleicht mag Mauerblümchen mehr dazu sagen, seine Kompetenz ist da größer, wie er im Forum oft genug schon gezeigt hat bei seinen Analysen. Von meiner Seite so viel: Das Leitmotiv besteht in ruhigem Tempo aus der dreifachen Wiederholung einer einzigen Note, der ein Abstieg in der diatonischen Moll-Tonleiter folgt - bis zur tieferen Quinte. Darüber hinaus besteht ein Charakteristikum des Werks auch darin, dass markante Motivik antizipiert wird. Der dritte Satz geht attaca ins Finale über - der Übergang ist fast nicht zu bemerken.

    In erster Linie ist Pfitzner in diesem Streichquartett ein intensiver Chromatiker und er nähert sich bereits im Ansatz im Verlauf des Kopfsatzes und dann im langsamen Satz ganz deutlich seinem Antipoden Schönberg, was die tonale Grenzwertigkeit der Abläufe anbelangt. Andererseits ist eben die Idee der Wiederholung, Veränderung und Fortspinnung des Materials, das Entwicklungsprinzip noch durch und durch romantisch.

    Ich quasi-zitiere jetzt das englischsprachige Booklet, welches summarisch feststellt, womit wir wieder beim Thema der Doppelbödigkeit wären: Es sind zwei Diskurse, derer sich Pfitzner befleißigt, zwei Diskurse für zwei Typen eines Auditoriums. "Während Schönberg nicht viel hielt von Oswald Spenglers Idee der westlichen Dekadenz, scheint Pfitzner diese keineswegs abzulehnen."

    Eigentlich trivial angesichts der erklärten Fortschritts-Feindlichkeit ihres Apologeten - aber eben doch in keiner Weise trivial.

    :cincinbier: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

    5 Mal editiert, zuletzt von andréjo (3. Dezember 2023 um 23:54)

  • Auch noch einmal kurz zum politischen Pfitzner - dann verspreche zumindest ich, den Mund zu halten, sollte es keinen weiteren Anstoß geben, das nicht zu tun. Doch in einem anderen Thread habe ich heute im Kontext der Karajan-Büste gelesen, wir sollten vielleicht besser von Pfitzner die Finger lassen ... oder so ähnlich. Das war absolut nicht ernst gemeint und es hat mich natürlich auch nicht im Geringsten gestört. Trotzdem nochmals explizit - denn auch im Booklet zu Wihan kommt es zur Sprache: Wenn ich die Dinge nicht wirklich falsch verstehe, konnte Pfitzner mit den Nazis nichts anfangen und die Nazis konnten mit Pfitzner nichts anfangen - er verlor etwa seinen musikalischen Posten in München gleich am Anfang des Tausendjährigen Reichs - lese ich im Booklet. Ich bin nun wahrlich kein Kenner seiner Biographie und lasse mich gerne über aussagekräftigere Details weiter aufklären. Es dürfte psychologische Erklärungen geben für seine wachsende Unleidlichkeit generell und als musikalischer Beobachter seiner Zeit, für seine Misanthropie, vielleicht sogar für seinen Judenhass und seinen irrationalen Nationalismus - aber ihn in die gleiche Schiene zu stecken wie Karajan, also eben in die Schiene von Leuten, die sich dem NS-Regime andienten, das halte ich für unsinnig, solange man mich nicht vom Gegenteil überzeugt. - Bitte nicht falsch verstehen: Damit ist in keiner Weise Kritik an dem Scherz im anderen Thread verbunden. Und das heißt auch nicht, dass ich das Verhalten des einen für besser halte als das des anderen oder umgekehrt. Wie hätte ich mich verhalten?

    Nur kurz - es gibt einen Faden hier:

    Amfortas09
    26. August 2009 um 18:02

    und hier kurz gefasst zum Grantler:

    150 Jahre Hans Pfitzner: "Treudeutsch und bitterböse" | BR-Klassik
    Vor 150 Jahren, am 5. Mai 1869, wurde Hans Pfitzner geboren. Die Auseinandersetzung mit diesem Komponisten ist nach wie vor schwierig. Das liegt auch an seinen…
    www.br-klassik.de
    Komponist Hans Pfitzner - Der gehässige Eremit, der Hitler verehrte
    Hans Pfitzner war engstirnig – und hasste Juden. Sollte man ihn als Komponist deshalb ablehnen?
    www.srf.ch


    Derweil die hier empfohlene Aufnahme des schönen Quartettts:


    Gruß

    Josquin

  • Ah, danke Dir, Josquin! Daran hatte ich gar nicht gedacht - obwohl es nun keine intellektuelle Leistung gewesen wäre, mal im Verzeichnis nachzusehen!

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Das Werk finde ich eigentlich nicht sonderlich düster, für Pfitzners Verhältnisse sogar einigermaßen charmant

    "Charmant" würde ich jetzt nicht unterschreiben, aber klar, es gibt schon lyrische Passagen.

    In erster Linie ist Pfitzner in diesem Streichquartett ein intensiver Chromatiker und er nähert sich bereits im Ansatz im Verlauf des Kopfsatzes und dann im langsamen Satz ganz deutlich seinem Antipoden Schönberg, was die tonale Grenzwertigkeit der Abläufe anbelangt. Andererseits ist eben die Idee der Wiederholung, Veränderung und Fortspinnung des Materials, das Entwicklungsprinzip noch durch und durch romantisch.

    Die intensive Chromatik nehme ich auch so wahr. Das Motto bislang nicht, aber dafür werde ich wohl einfach noch ein paar Hördurchläufe benötigen. In jedem wirkt das Werk sehr geschlossen auf mich.

    Das Scherzo erinnert mich übrigens zumindest von der "Atmosphäre" ein wenig an das Vorspiel zum zweiten Palestrina-Akt.

  • Zitat von Braccio

    Das Scherzo erinnert mich übrigens zumindest von der "Atmosphäre" ein wenig an das Vorspiel zum zweiten Palestrina-Akt.


    Die Oper kenne ich nur vom Namen her - leider keine Überraschung -, aber ich glaube, dass das Vorspiel auf einer Pfitzner-Orchester-CD mit Sawallisch enthalten ist. Da hör ich gerne mal nach und wenn ich mich getäuscht haben sollte, gibt es das Internet. :)

    EDIT:   :thumbup:

    Zitat von Braccio

    Das Motto bislang nicht [...]

    Du meinst das siebentönige Motiv? Das erscheint ganz auffällig schon nach kaum einer Minute und wird auch sofort wiederholt - einen halben Ton höher - wegen der Chromatik. ;)

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Du meinst das siebentönige Motiv?

    Wahrscheinlich. Und wenn ich Dich recht verstehe, kommt das Motiv später in anderen Sätzen auch in abgewandelter Form vor? Das ist mir eben noch nicht so aufgefallen.

    Was den Palestrina betrifft, kann ich als ausgewiesener Opernbanause Dir nur empfehlen, ruhig mehr als die Vorspiele zu hören, vielleicht zumindest den ersten Akt. Das ist schon tolle Musik.

  • Du meinst das siebentönige Motiv?

    Wahrscheinlich. Und wenn ich Dich recht verstehe, kommt das Motiv später in anderen Sätzen auch in abgewandelter Form vor? Das ist mir eben noch nicht so aufgefallen.

    Was den Palestrina betrifft, kann ich als ausgewiesener Opernbanause Dir nur empfehlen, ruhig mehr als die Vorspiele zu hören, vielleicht zumindest den ersten Akt. Das ist schon tolle Musik.

    Danke für den Tipp, Braccio! Nicht dass er mich überrascht, also die Qualität der Musik, meine ich.

    Ansonsten muss ich leider gestehen, dass ich meinen längeren Beitrag gestern mit gewisser Verspätung noch einmal verbessert habe. Vielleicht ist der Ausdruck "Leitmotiv" falsch, aber das dürfte Wortklauberei sein. Denn natürlich gibt es weitere prägende Themen oder Motive in dem Werk - es besteht nun natürlich nicht nur aus verarbeitender Chromatik.

    Also: Das Leitmotiv kehrt eindeutig nur im Finale wieder, auch dort nicht nur einmal, wenn auch nicht so oft wie im Kopfsatz, wo es wohl schlicht zum Bestand eines klassischen Aufbaus gehört. Im Finalsatz ist es überdies so wenig wie im Kopfsatz zu überhören. Ansonsten ist es mir in den Binnensätzen explizit nicht aufgefallen, aber ich habe nicht die Partitur verfolgt - es gibt sie auch bei imslp leider nicht. Implizit ist das schon denkbar im Sinne des romantischen Entwicklungsprinzips, aber da bräuchte ich zumindest eben die Partitur - und wahrscheinlich bräuchte ich Sekundärmaterial, vulgo eine Anleitung oder so ... Grins1

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Vielen Dank jetzt auch von mir! Bei mir gibt´s jetzt auch die Erstbegegnung mit diesem Werk, mit dem Franz Schubert Quartett. (Aus dem Netz, CD bei jpc bestellt - habe bereits die Pfitzner Lieder CD Box, die Kammermusik muss schon auch sein!) Das ist schon ein ziemlicher Brocken finde ich, ganz schön fordernd wohl nicht nur zum Spielen, auch zum Hören. Diese Verbissenheit durch alle vier Sätze hat aber was, ich finde das sehr anrührend und bewegend. Verblüffend der Schluss, wie es da plötzlich gelingt, alles nach fast 40 Minuten doch zu harmonisieren. Die nächsten Tage werde ich mich durch dieses Streichquartett jedenfalls noch öfter durchwühlen, um mich noch besser drin zurechtzufinden.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Zitat von AlexanderK

    Verblüffend der Schluss, wie es da plötzlich gelingt, alles nach fast 40 Minuten doch zu harmonisieren.

    :top: - Pfitzner ist nicht Pettersson - obgleich ich Berührungspunkte sehe im langsamen Satz, wenn es auf Schönberg zugeht - aber völlig von der Hand zu weisen scheint mir die Analogie mancher Schlüsse nicht. [ ;) Den Vergleich bitte nicht in der Luft zerreißen, weil ich dann wohl rasch klein beigeben müsste.]

    Sei's drum: Ich war beim ersten Wiederhören eben auch verblüfft.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

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