Streichquartett der Woche - ein lockerer Austausch

  • Gern, lieber MB!

    Choräle habe ich übrigens, wenn ich nicht irre, gestern auf meinem Reger-Trip im Violinkonzert, im Klavierkonzert und auch im Klavierquartett op. 133 gehört.

  • Die Aufnahme des Philharmonia Quartett Berlin habe ich eben angehört. Scheint mir sehr gelungen. Das Werk erscheint mir so, schon beim 2. Hören, sehr verständlich und ausgesprochen interessant aber auch schön, der langsame Satz "painfully beautiful". Vielleicht könnte man manchmal mehr zupacken. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Werk es verlangt (oder ich es verlange :)).

  • Mit der Kammermusik Regers habe ich mich in den letzten Jahren recht gerne sporadisch, dann aber schon intensiver auseinandergesetzt. Da ich gerne Klavier oder Klarinette mit am Ball habe und vor allem die recht vielen Violinsonaten überhaupt oder besser kennengelernt habe, die seine Entwicklung besonders markant von den Anfängen an zeichnen, sind die Streichquartette vielleicht zu kurz gekommen. Gehört habe aber ich jedes von ihnen zumindest ein- oder zweimal.

    Bei der Wiederbegegnung mit dem Opus 109 ist mir klar geworden, dass es sich aus meiner Sicht wohl um das schönste und eingängigste handeln dürfte. Ob Braccio diesen Hintergedanken hatte, weiß ich nicht genau. Mit seiner Länge von etwa 35 Minuten bei den Bernern - vielleicht sind andere schneller, mal schauen, was ich im Netz finde - gehört es nun nicht zu den kürzeren, wird freilich von op. 121 und überdeutlich von op. 74 geschlagen. Mag sein, dass die Berner nicht hellwach oder rasant unterwegs sind - mag auch sein, dass mir das bei Reger gar nicht so wichtig ist.

    Regers Spätstil - der des Klarinettenquintetts - deutet sich an, aber der Meister steht nicht kurz davor, sondern befindet sich geradlinig am Anfang des Wegs. Das erkennt man daran, dass er die rücksichtslose Undurchsichtigkeit diverser Kammermusik aus den zehn Jahren davor überwunden hat (1), ohne die melancholisch-klassizistische Abschiedsstimmung dieses Klarinettenquintetts mehr als in gewissen Ansätzen zu erstreben. Dafür steht meines Erachtens am ehesten der Larghetto-Satz. Das Quasi Presto erinnert mich nicht inhaltlich, aber strukturell dann an ein Bruckner-Scherzo. Der Finalsatz bietet neben getragenen Passagen bewusste Kontrapunktik: Sie wird explizit herausgearbeitet und abgetrennt (so habe ich es zumindest vorhin gehört) - aber die Polyphonie bleibt durchsichtig, da sie nicht zum alles beherrschenden, quasi gelehrten künstlerischen Element wird - über dem Melodie und Spielfreude verschüttet zu gehen drohen - so eben wiederum in mancher Kammermusik in den Jahren davor.

    Stattdessen erinnert mich dort der Schluss-Satz auch strukturell an die Welt der Hiller- und sogar der Mozart-Variationen.

    Oben habe ich von den Beobachtungen zum Choral-Charakter gelesen. (3) Ob mir solches auch spontan beim Wiederhören ohne vorausgehende theoretische Vertiefung -. die noch nicht stattgefunden hat, was vielleicht nachgeholt wird - aufgefallen wäre? Ich glaube, ja. Die melodisch-harmonische Transparenz des umfangreichen Kopfsatzes erlaubt zum einen den Nachvollzug eines solchen Choralcharakters beim Hören, zum anderen erleichtert er allenthalben die Hörerfahrung per se, wie mir scheint. Ob die diversen Generalpausen bei Reger pauschal das Verfolgen der Linien und das Verfolgen der Harmoniefolgen generell vereinfachen, das weiß ich jetzt nicht so genau. Hier ist das für mich aber eindeutig der Fall. (2)

    (1) Irgendwie höre ich dann doch auch gerne zum Beispiel das Klavierquintett, op. 64, von 1903 und habe es wahrscheinlich häufiger mir vorgenommen als alle Streichquartette zusammen. In mindestens zwei Kontexten habe ich dazu gelesen, dass hier Reger so wenig Rücksicht auf Hörtransparenz genommen hat wie in keiner anderen Kammermusik. Will ich es gerade deshalb hören? Weil mir das Klischee nicht passt? Gerade wenn man das nicht recht hören "kann", will ich es aber hören. :P

    (2) Im Hintergrund läuft soeben Regers letztes Quartett, op. 121, in fis, der erste Satz. Weniger Generalpausen, ein wie mir scheint doch wieder spröderer Spontan-Eindruck. EDIT: Der Eindruck bleibt auch im dritten Satz.

    (3) Schönen Dank an Eure Hintergrundsinformationen!

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Berner ... rasant unterwegs

    Lieber Wolfgang , das wäre ein contradictio in re , aber sowas von !

    Good taste is timeless - "Ach, ewig währt so lang " - "But I am good. What the hell has gone wrong?" - A thing of beauty is a joy forever.

    Einmal editiert, zuletzt von b-major (21. März 2023 um 10:37)

  • Vielen Dank auch von mir für die dieswöchige Werkauswahl!

    Ich habe die Reger Streichquartette in meiner wilden ersten "Jeden Tag ein Streichquartett"-Phase 2017 erstmals durchgehört, aus der cpo Box mit dem Berner Streichquartett. Nun also gerne erneut op. 109! Damals habe ich mich gefragt - ist das Werk, sind diese starken 36 Spielminuten nun eine Reverenz an Felix Mendelssohn Bartholdy? Der 1. Satz, zwischen sanfter Melodik und Dramatischem, der dahinhuschende 2. Satz, das ernste Larghetto mit seinen orgelhaften Klängen, zwischendurch auch ganz schön dramatisch, und dann die Fuge im für mich etwas langatmigen Finalsatz – stehen da Bach und Mendelssohn Pate? Es ist für mich jedenfalls – einmal mehr – ambitionierte Streichquartettmusik, die es lohnt, kennengelernt zu werden. Die Aufnahme des Berner Streichquartetts hat so wie ich sie höre einen etwas dunkel grundelnden Sound, wie in einem Bottich. Höre nun auch die hier geyoutbe Aufnahme mit dem Drolc Quartet.

    Diese Aufnahme wirkt auf mich souveräner, sowohl im Spiel als auch im Klang. Für das Werk (den 2. Satz etwa!) bin ich mit dieser Aufnahme gleich noch intensiver gewonnen. Die nächsten Tage möchte ich hier weiter "probieren".

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Berner ... rasant unterwegs

    Lieber Wolfgang , daß wäre ein contradictio in re , aber sowas von !

    Alles klar, werter Major! Ich werde mich natürlich im Netz nach Alternativen umsehen - so wie Alexander und andere. Bloß kaufen mag ich nicht oder nicht gleich. :)

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Nun gut, nach zehn Minuten Drolc mit Noten will ich gerne zugestehen, dass es nicht oder nicht primär eine Tempofrage zu sein scheint, denn 35 Minuten werden dort schon auch benötigt. Aber die Musik wird zweifellos lebendiger, differenzierter in Agogik und Dynamik und damit eben auch noch einmal transparenter vermittelt, obwohl ich in letzterer Hinsicht schon zufrieden war mit der Schweiz. ... Das Foto der Combo im Booklet hat das gewisse Etwas, das wohl zum Gesamtansatz passt ... :versteck1:

    Insofern an Euch: :verbeugung2:

    EDIT: Der zweite Satz ist bei Drolc spürbar schneller, ansonsten fallen die Unterschiede gar nicht so sehr ins Gewicht und es kommt im Binnenbereich zu gewissen Ausgleichsvarianten. Fazit: Das Werk konnte mir dank Bern allenthalben vermittelt werden, doch die andere Einspielung ist - Alexander sagt es - schlicht souveräner.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Reger ! - Das war zu befürchten, aber mit dem op. 109 sind wir ja glimpflich davongekommen. Eine Reverenz an Mendelssohn? (s.o. #586) Gewidmet ist das Werk ja Mendelssohns Schwiegersohn Adolf Wach.

    Nach B. Fourniers "Geschichte des Streichquartetts" setzt sich das op 109 so zusammen:

    I- Allegro moderato 3/4 in d-moll. Sonatenform

    Exposition Takt 1 - 111, Gruppe A (Takt 1 - 69) - 2'14 min; Gruppe B (Takt 70 - 111) - 3'50;

    Durchführung (Takt 112 - 228) - 7'48

    Reprise (Takt 229 - 363) - 12'40

    II - Quasi Presto 6/8 in B-Dur. Scherzoform

    Teil A (Takt 1 - 87) 1'16; Teil B (Takt 88 - 208) 3'03; Teil A' (Takt 209 - 301) 4'30

    III - Larghetto 6/8 As Dur. Liedform

    Teil A (Takt 1 - 28) 3'19; Teil B (Takt 29 - 51) 5'37; Teil A' (Takt 52 - 72) 8'11; Coda (Takt 72 - 81) 9'37

    IV - Allegro con grazia e con spirito 4/4 Es-Dur. Fuge

    Erste Fuge (Takt 1 - 94) 4'12; Zweite Fuge (Takt 95 - 122) 6'37; Doppelfuge (Takt 122 - 152) 8'47

  • Dank an Abendroth! Da lasse ich dann noch einmal die Noten laufen. Es geht ja auch über imslp ...

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Danke an alle für den Input. Ich kannte die Reger-Quartette vorher leider zu wenig, um treffsicher die "beste" Wahl zu treffen. Bei einem Scan blieben nach dem ersten Hören op. 74 und op. 109 im Topf. Ich komme aber auch immer mehr zur Überzeugung, dass op. 109 vergleichsweise eingängig, da auch klar aufgebaut, und sehr, sehr schön ist.

    Die Aufnahme des Philharmonia Quartetts unterstreicht die lyrischen Qualitäten und glättet vielleicht die eine oder andere schroffe Geste. Ich fand die Aufnahme aber insgesamt sehr hörenswert.

  • Beim Werbepartner kann man ja die verschiedenen Genres abrufen und dann die Chartliste der meistverkauften CDs einsehen. Die schon ziemlich alte Einspielung der Reger-Quartette durch das Berner SQ steht heute auf Platz 8 der meistverkauften Streichquartettaufnahmen. Offensichtlich zeigen unsere Diskussionen hier Wirkung.

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Die schon ziemlich alte Einspielung der Reger-Quartette durch das Berner SQ steht heute auf Platz 8 der meistverkauften Streichquartettaufnahmen. Offensichtlich zeigen unsere Diskussionen hier Wirkung.

    ...wenn sogar ich sie gerne angehört habe, obwohl ich um Reger meist einen Bogen mache.

    Der tranige, intransparente Klang der Aufnahme nervt aber gewaltig.

    Der Trick ist: Bässe rausdrehen, dann ist der Klang gar nicht mal schlecht.

  • Der Trick ist: Bässe rausdrehen, dann ist der Klang gar nicht mal schlecht.

    Danke für den Tipp, aber ich halte mich lieber an die Drolc. Morgen fahre ich dienstlich nach Prag, da kann ich in aller Ruhe Regers op. 109 auf mich im Zug wirken lassen. Hoffentlich fällt mir dann etwas Mitteilenswertes auf...

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Der Trick ist: Bässe rausdrehen, dann ist der Klang gar nicht mal schlecht.

    Danke für den Tipp, aber ich halte mich lieber an die Drolc. Morgen fahre ich dienstlich nach Prag, da kann ich in aller Ruhe Regers op. 109 auf mich im Zug wirken lassen. Hoffentlich fällt mir dann etwas Mitteilenswertes auf...

    Vielleicht probiere ich das mal aus heute oder morgen und lasse mich überraschen. So richtig vorstellen kann ich es mir eigentlich gar nicht.

    :thumbup: Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Max Reger String Quartet In E Major Op 109
    #classical_music#Reger#quartetTHE KELLER QUARTETYou have the opportunity to support the channelhttps://www.donationalerts.com/r/radsiaral
    www.youtube.com

    Die Aufnahme des Münchner Keller Quartetts (mit Mitgliedern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks) wurde laut Discogs und wikipedia 1967 erstveröffentlicht. Heute spielen Streichquartette sicher anders, aber mich hat diese Aufnahme nun (nach Bern und Drolc) noch mehr angesprochen. Meinem Höreindruck nach identifiziert sich diese Quartettformation mit der Musik total. Mir imponiert die Hingabe und Leidenschaft dieser Interpretation. Die kämpfen (für mich) wirklich um jeden Ton. Ich konstatiere (für mich) frech: Bern will es, Drolc kann es und Keller lebt es.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Khampan wäre nicht Khampan, wenn er nicht noch eine Bemerkung zur Intonation loslassen würde...

    Zunächst bin ich erstaunt, wie engagiert so viele Ensembles sich auf das heikle Feld der Reger-Quartette begeben und fast durchgehend die Herausforderungen gut meistern.

    Zu den graduellen Unterschieden:

    Keller Quartett

    Die LP lief bei der Digitalisierung ca 2% zu schnell, was das Hören für mich sehr anstrengend macht. Hinzu kommt eine dominante 1. Violine und eine zwar für damalige Verhältnisse akzeptable Intonation, die aber heutigen Standards nicht genügen würde. Übrigens höre ich keinen einzigen Ton, der zu tief ist; wenn daneben, dann zu hoch (streichertypisch die manische Angst, zu tief zu spielen).

    Die kämpfen (für mich) wirklich um jeden Ton.

    Da ist sicher was dran. Für mich nicht unbedingt ein positives Kriterium.

    Drolc Quartet

    Intonation relativ gut, allerdings spielen hier alle höheren Stimmen mehr oder weniger durchgehend zu hoch, und zwar umso mehr, je höher die Töne sind. Ich pflege diese sehr verbreitete Methode "gespreizte Intonation" zu nennen, es erscheint mir manchmal fast wie ein Taschenspielertrick, um Zutiefspielen zu vermeiden. Auf den ersten Blick scheint die Intonation gut ausbalanciert, aber der Gesamtklang ist nie entspannt und mir zu anstrengend, um längeres Zuhören genießen zu können.

    Berner Steichquartett

    von den drei genannten Ensembles ist es mir am sympatischsten, obwohl es in den Unterstimmen gelegentliche Unsauberkeiten gibt (sogar zu tiefe Töne, fast beruhigend). Die beiden Violinen zeigen weder ausdrucksmäßig noch intonatorisch irgendwelche Dominanz-Allüren. Aufnahmetechnisch habe ich schon auf das Problem der seltsam überhöhten Bassfrequenzen hingewiesen, die einen technischen Eingriff mittels EQ nötig machen, aber wenn man das in den Griff bekommt, ist die Balance der Stimmen und auch die Durchhörbarkeit trotz etwas distanziertem Klang gut.

    Möglich dass die Berner manchen Hörern langweilig erscheinen. Für mich ist das genau richtig, denn Reger hören strengt mich ohnehin genug an, da brauche ich nicht noch irgendwelche Nervenkitzel dazu.

    Gute bis sehr gute Intonation findet man bei:

    - Philharmonia Quartett Berlin (leicht gespreizt, aber interessante Effekte durch non-vibrato-Passagen)

    - Melos Quartett

    - Mannheimer Streichquartett.

    (nicht durchgehend gehört, mein Reger-Soll ist für einige Zeit erfüllt... Wenn, dann lege ich lieber die von Rosamunde kürzlich genannte Solo-Viola-CD mit Tabea Zimmermann auf, wirklich traumhaft :love: ).

    :schnaps1: Khampan

    (der dazu verdonnert wurde, demnächst bei einer Gedenkveranstaltung ein Reger-Werk auf der Orgel zu spielen. Hoffentlich wird das kein Kampf um jeden Ton...)

  • Jetzt habe ich meine Hörsession auf meinem Weg durch das frühlingshafte Mähren abgeschlossen und kann folgende Statements abgeben:

    1. Meine Mendelssohnantennen schlagen überhaupt nicht an (Mendelssohn wurde ja hier einige Male genannt). Selbst das Scherzo empfinde ich Schumann (z.B. dem Scherzo aus op. 41,1) wesentlich näher als Mendelssohn.

    2. Es brahmselt praktisch 0, aber Dvořák habe ich mehrmals rausgehört, v.a. dessen späte Streichquartette. Auffällig etwa die Stelle im ersten Satz bei Partiturziffer 2 (ca. bei 1:13 der von Braccio verlinkten Aufnahme). Aber auch der gesamte langsame Satz erinnert mich an Dvořáks op. 106.

    3. Satz 1 und 3 gefallen mir mit Abstand am besten, das Finale nervt mich.

    4. Das Quartett ist definitiv hörenswert, aber für mich ist der Abstand zu Brahms oder eben Dvořák doch enorm. Vielleicht wäre Draeseke ein guter Bezugspunkt?

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • [... ] Meine Mendelssohnantennen schlagen überhaupt nicht an [...]

    :thumbup: Jetzt trau ich mich. Vorher war ich ein wenig scheu ob der Gefahr, als Ignorant dazustehen.

    Auch dem Punkt drei würde ich nicht prinzipiell widersprechen. Vielleicht so formuliert: Wenn mich denn doch etwas an dem Quartett nerven sollte oder nerven müssen sollte, dann das Finale. Andererseits ist der ganze reife Reger halt doch nur ein halber und unreifer Reger ohne ein herzhaftes Doppelfugieren ...

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Mendelssohn und Reger op. 109 ... na ja. Irgendwie vielleicht ... aber vielleicht gibt es auch stärkere Ähnlichkeiten in andere Richtungen. Was ist bspw. mit der Komplexität des frühen Schönberg, auch wenn die Regerschen Verwicklungen in op. 109 schon geradezu geläutert klingen?

    Das Spiel der Mannheimer hat mir sehr gefallen!

    Zunächst nochmal einen herzlichen Dank an Braccio für den Hinweis auf den Choral "O Welt, ich muss dich lassen" ...tatsächlich!

    Und an Abendroth dafür, dass im letzten Satz nach dem choralhaften Abschnitt die Fuge zur Doppelfuge wird. Ja, mal wieder ein Riesenbau, der Reger hat es sich (und uns) nicht leicht gemacht. Aber wieder mal lohnt das Hören, und ich hoffe, den werkinternen Zusammenhängen beim nächsten Hören (Berner?) nochmal besser auf die Spur zu kommen.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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