Streichquartett der Woche - ein lockerer Austausch

  • ja bei Ziffer 4 sind Flageolette auf der leeren Saite gemeint. Wie das gespielt wird, kann man in andrejos Video ab 11:07 beobachten. Man kann das Notierte nur realisieren, wenn man mit der linken Hand glissando auf einer Saite macht (ohne dabei die Seite ganz runterzudrücken). Dabei entstehen nur an bestimmten Stellen der Saite "richtige" Töne, also wenn man mal von Geräuschen zwischen diesen Tönen absieht Grins1 :versteck1: . Allerdings meine ich, dass ein Flageolett fehlt, bzw nicht notiert ist. (Aber das ist eh egal :versteck2:) Im Ernst, es entsteht ein interessanter Klang-Effekt.

    Danke sehr! :)

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Guten Morgen Euch allen! Wieder ist Samstag, Spannung und Vorfreude gelten der Wahl des nächsten Quartetts der Woche durch Felix Meritis am morgigen Sonntag!

    Die zweite Runde geht dann wie folgt weiter:

    • Braccio
    • AlexanderK
    • Gurnemanz
    • Scherzo
    • Quasimodo
    • putto
    • maticus
    • MB

    Die nächste Runde begönne dann wiederum mit

    • Wieland
    • Rosamunde
    • Knulp
    • Abendroth
    • andréjo
    • Felix Meritis

    Ich hoffe sehr, niemanden versehentlich ausgelassen zu haben ...

    Viele Grüße

    MB

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich werde bereits heute das neue Quartett ankündigen, da ich morgen wohl nicht am Computer sitzen kann.

    Ich bezweifle übrigens, dass Alexander KO ist - gestern stand er hier noch auf der Matte! :D

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Ich werde aus Faulheitsgründen kein so vertracktes Rätsel stellen wie Gurnemanz oder Abendroth, aber ich stehe nicht an, zu beklagen, dass die Quartettauswahl bisher etwas unseriös war. Das wird ab morgen anders.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Öha - dann wird es wohl die Serenade, op. 3/5, vom Haydn Joseph werden.

    Auf das Einstellen von yt-Videos, die von Kindern ausgeführt werden, verzichte ich.

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • :herrje1: Ich war zunächst ein wenig irritiert ob der Klage über unseriöse Auswahl, aber dann hat's geklingelt ... Grins1  :clap:

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Ja, ja, der Felix ist knauserig mit der 80 ... aber die Tonart rückt er jetzt raus. Das ist ja schon mal was!

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Na klar, das SQdW wird natürlich das Quartetto serioso von LvB sein! Es war nicht zu erwarten, dass mein etwas larmoyanter Hinweis, nicht in Windeseile dechiffriert würde. Noch eine Runde ohne den wohl unbestrittenen Größtmeister des Streichquartetts durchzuziehen, wollte ich keineswegs riskieren ;) .

    Beethovens 11. SQ in f-Moll op. 95 schlägt im Vergleich zu den vorherigen vier Streichquartetten (opp. 59, 74) einen ganz anderen Ton an. Das 1810 entstandene Werk steht wohl ziemlich an der Grenze zwischen mittlerer und späterer Periode, der Zeit der vollständigen Ertaubung Beethovens. Seinen letzten Auftritt als Pianist hatte Beethoven anlässlich der Uraufführung des B-Dur Trios op. 97. Nachher trat er aufgrund seiner Taubheit nicht mehr auf.

    Das f-Moll Quartett zeichnet sich durch eine sehr stringente, ökonomische Schreibweise aus. Es ist ein extrem konzentriertes Werk. Viele meinen, es wäre düster oder tragisch. Ich empfinde es tatsächlich als ernst, aber durchaus auch im Gefühlsausdruck äquilibriert und somit als klassisch. Beethoven setzt teilweise geradezu perkussive Effekte ein - sicherlich eine unerhörte Neuheit damals. Der Ernst findet erst in der Stretta des Finalsatzes ein Ende. Beethoven zeigt uns die lange Nase. Es war alles nicht so ernst gemeint gewesen.

    Zum Mitlesen der Partitur diese Einspielung des Emerson String Quartets:

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    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Ein absoluter Ernstfall ist op. 95 jedenfalls für die Interpreten! Die Emersons spielen das Stück noch einmal 2 Minuten schneller als die Konkurrenz. Da wird einem echt schwindlig.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

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