Streichquartett der Woche - ein lockerer Austausch

  • Bartóks 4. Quartett ist jedenfalls einer der ganz großen Brummer und definitiv nicht von der Sorte "ganz nett".:schwitz1:

    Zusammen mit dem 5. SQ Bartóks gehört das 4. zu meinen absoluten Lieblingswerken der Gattung Streichquartett, wobei für mich dasselbe gilt für MB: bewusst verstehe ich wenig, trotzdem empfinde ich es als fantastisch. Genauso geht es mir mit Bartóks Violinsonaten.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • definitiv nicht von der Sorte "ganz nett". :schwitz1:

    Nee, ne? Grins1

    Hier mit den Arcadias. Auf Empfehlung meiner Quelle für Streichquartett-Empfehlungen.

    Vorzüglich. Irgendwie sanft ... betörend.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Bei aller Dissonanz hört man im ersten Satz sehr viel thematische Arbeit, sodass ich es im Vergleich zum 3. SQ beinahe als "easy listening" empfinde (was auch daran liegt, dass ich nach vielen Jahren intensiven Bartókhörens die Dissonanz kaum mehr als solche wahrnehme). Immer wieder fasziniert mich, wie Bartók hier die Sprache und Mittel der Streichinstrumente erweitert hat. Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber ich habe den Eindruck, dass das 4. SQ in der Streichermusik des 20. Jahrhunderts eine Zeitenwende darstellt.

    Soeben wieder in meiner Lieblingseinspielung gehört

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • Dieses Quartett von 1928 ist von einer unglaublichen Bandbreite der Stimmungen und Techniken und es nimmt nicht nur den späteren Bartok vorweg, sondern auch den avantgardistischen Geist einer Nachkriegsmoderne - und sei es nur im Angehör der vielen Glissandi vor allem im ersten Satz. Wenn man sich an die Dissonanzen des Kopfsatzes gewöhnt hat und an die herbe Klangstruktur, wird man im kurzen Prestissimo von Sordino-Effekten in ein geheimnisvolles Zwischenreich geführt. Der dritte Satz verdunkelt das scheinbar Flüchtige dieses Satzes zu einem Notturno, das in seiner Manier an die langsamen Sätze vor allem der Klavierkonzerte gemahnt. Hinzu treten im vorletzten Satz Pizzicato-Wirkungen, - auch das dürfte sich erst in einzelnen Werken der Dreißiger wiederfinden. Am Ende steht ein folkloristisch angehauchter, rhythmisch markanter Satz, dem es wiederum keineswegs an klanglicher Schärfe fehlt.

    Das ist faszinierende Musik, die bei allem Reichtum doch geschlossen wirkt. Natürlich würde auch ich nicht behaupten wollen, die Musik zu verstehen - und natürlich spielt das auch für mich keine maßgebliche Rolle. Überdies kann man sich noch ein wenig informieren - ich werde auch mal in den entsprechenden Sach-Faden schauen und ich werde mir natürlich die Partitur zu Gemüte führen..

    Gehört habe ich die Einspielung mit dem Hagen-Quartett - die Belceas habe ich mittlerweile ebenfalls gekauft, aber noch nicht gehört. Auf den Vergleich bin ich gespannt.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Gestern habe ich auch noch die "klassische Einspielung" des Hungarian String Quartet gehört. Diese Aufnahmen empfinde ich als quasi didaktisch, im Sinne von "hör her, so schlimm ist es wirklich nicht!". Tendenziell viel weniger Dampf als andere Einspielungen, dafür Klangschönheit und Detailreichtum. Für mich sind diese Aufnahmen immer ein sehr hörenswerter Gegenentwurf.

    Im Zweifelsfall immer Haydn.

  • die "klassische Einspielung" des Hungarian String Quartet

    Gerade bei Nr. 4 finde ich das HSQ sehr stark ...

    ... hier lief die erste Aufnahme des Végh-Quartetts von 1954:

    Hervorragend remastert von Praga Digitals, was mich angeht.

    Eine Aufnahme, die in mir die Illusion des Verschwindens der Distanz von Werk und Interpreten entstehen lässt.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  •      

    Auch das Belcea-Quartett bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Wenn genötigt, würde ich dem Hagen-Quartett den Vorzug geben. Dort scheint mir das Spektrum noch eine Nuance dringlicher und bezwingender. Das gilt gleichermaßen für die Unruhe der Scherzi, die Aggressivität und Wildheit der Ecksätze und das geheimnisvolle Dunkel des Mittelsatzes.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Noch so eine Hammer-Aufnahme ...

    ... dieses Mal von den Párkányis. Meine Güte, ist das gut ... feinstens ausgehört, perfekt gespielt ... hat die Aufnahme mit den Véghs vielleicht etwas Unbehauenes, Wildes, so ist das hier aufs Höchste kultiviert ... Zehetmair und Tákacs wollen unbedingt noch gehört werden, doch nächste Woche bin ich kaum da ... mal schauen. Auch ABQ, Belcea, Emerson und Hagen warten.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • ... dieses Mal von den Párkányis. Meine Güte, ist das gut ... feinstens ausgehört, perfekt gespielt

    boah, geil, in der Tat.

    Ich glaube inzwischen zwar, dass man bei Bartok 4 mit keiner Aufnahme wirklich was falsch machen kann. Das Ding scheint so eine Sogwirkung auf die Musiker (auf die Hörer sowieso) auszuüben, dass man es gar nicht anders als auf der Stuhlkante spielen kann. Darin vielleicht nur noch dem Sacre du printemps ähnlich.

    Nichtsdestotrotz gibt es Unterschiede, die je nach den persönlichen Vorlieben entscheiden können ob einem eine konkrete Aufnahme zusagt oder eher nicht. In meinem Fall, wie bekannt, gibt es die Kriterien Klangqualität, Intonation, Stimmtonhöhe, aber auch Authenizität/Idiomatik (falls dem Werk angemessen), Natürlichkeit, Spontaneität.

    Eine gute Kombination von allem bietet für mich das Takacs Quartet, weshalb ich diese Aufnahme (als ausgesprochener nicht-CD-Sammler) als einzige physisch besitze. Auf der Suche nach Konkurrenten habe ich bisher ganz gehört (d.h. hat mir gefallen):
    Parkanyi - trotz gelegentlicher kleiner Intonationsunsicherheiten gewinnt hier der Punkt Authentizität, Spontaneität. Klangqualität sehr gut.
    Vertavo - sehr gut
    Belcea - sehr gut, negativ aufgefallen ist mir nur der klangtechnisch störende Eingriff, den Pizzicato-Satz direkter auszusteuern als den Rest. In Maßen angewendet ist dieser Kniff Standard, hier aber übertrieben, der folgende Satz wirkt dadurch plötzlich zu entfernt (gehört bei Spotify. Auf der CD eventuell weniger auffallend)

    Nicht ganz gehört weil...

    Arcadia - ohne Gründe, einfach nicht meins
    Chiara - trotz sehr guter Intention... klangtechnisch etwas seltsam; in dem werbewirksamen Auswendigspielen kann ich keinen Vorteil erkennen, im Gegenteil es entsteht unterschwellige Unsicherheit durch ständiges aufeinander-Achten etc.
    Mikrokosmos - klanglich unmodern, tiefe Frequenzen und Räumlichkeit fehlen; schade um um die (vermutlich sehr gute) Interpretation

    gar nicht gehört, weil...
    Hagen - deren Programm hat mit Idiomatik nichts am Hut. Und ich mit ihnen nicht.
    Emerson - (wann hört dieser Spuk endlich auf...)
    ältere Aufnahmen aus Sorge vor schlechter Intonation und/oder Klangqualität.

    Natürlich habe ich einige weitere Aufnahmen irgendwann gehört, aber wenn sie so genial wären (wie das Parkanyi Quartet) hätte ich mir das gemerkt oder sie gekauft.

    Bin gespannt auf weitere Anregungen,
    :wink: Khampan

  • @ Khampan - ganz ehrliche Frage: Inwiefern hat "das Programm" des Hagen-Quartetts "mit Idiomatik nichts am Hut"? Das verstehe ich schlichtweg nicht - ist es nun auf die sicher bunte Mischung an Einspielungen bezogen oder nur auf Bartok? Ist ihre Sicht auf Bartok nicht idiomatisch, nicht spezifisch genug?

    Wir müssen in unserer Sicht natürlich nicht zusammenkommen und meine Expertise reicht an Deine ohne Wenn und Aber nicht heran, bei Bartoks Streichquartetten gilt das mit Sicherheit erst recht.

    Die CD werde ich mir wohl gerne kaufen, wenn sie hier so deutlich von zwei Hör-Profis empfohlen wird. Es ist ja überdies noch ein Quartett dabei, das ich ohnehin nicht kenne und den Komponisten auch nur dem Namen nach.

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Bei aller Dissonanz hört man im ersten Satz sehr viel thematische Arbeit, sodass ich es im Vergleich zum 3. SQ beinahe als "easy listening" empfinde

    Das finde ich auch. Ich hätte statt Schoenberg 4 fast Bartók 3 genommen. Ein tolles, rätselhaftes Werk. Die Nr. 4 finde ich zumindest vom großformalen Rahmen deutlich leichter greifbar. Und Nr. 5 und Nr. 6 werden dann ja quasi noch allgemeinverträglicher.

    Immer wieder fasziniert mich, wie Bartók hier die Sprache und Mittel der Streichinstrumente erweitert hat.

    Das ist mir heute auch wieder aufgefallen, vor allem auch in den Scherzi. die sind doch beide einfach wunderbar mit ihren Klangeffekten.

  • Die Frage der Idiomatik hatten wir bei Dvorak schonmal. Idiomatik in der Interpretation ist doch ein eher vage umrissenes Konzept und gibt sich mE eine Art objektiven Anspruch, den es nicht hat und nicht haben kann. Es bleibt Geschmacks- oder Ansichtssache, wie idiomatisch eine Interpretation nun ist und auch, ob man es als Kriterium anwenden möchte oder nicht. Ich zB mag dieses Idiomatische weniger. mir geht es sogar oft auf die Nerven. Und ich finde es bringt mit sich die Gefahr oder die Tendenz, ein Werk in eine bestimmtre Richtung zu schieben oder es sogar darauf zu reduzieren. Es engt die Interpretationsmöglichkeiten ein und das kann nicht im Sinne des Komponisten oder des Hörers sein.

    Selbstverständlich höre ich bei der Aufnahme des Parkanyi Quartetts etwas, was eventuell mit Idiomatik gemeint ist. Ich finde diese Aufnahme auch nicht schlecht, aber sie kommt für mich nicht an die vom Hagen Quartett heran. Ich finde die Darstellung des Werks bei Hagen sehr viel interessanter, sehr viel differenzierter, sehr viel ausgehorchter (um mal eine hier im Forum sehr beliebte Ausdrucksweise zu benutzen), mit sehr viel mehr interpretatorischem Zusammnenhang durch die 5 Sätze hindurch und intsrumentaltechnisch sehr viel attraktiver. Auch vom Aufnahmeklang her ist sie um etliches besser und dieser Differenziertheit angepasst.

    Um es mal etwas sehr überspitzt zu sagen (und bitte nicht ganz wörtlich nehmen): Das Parkanyi Quartet reduziert das Werk auf gloirifizierte Volksmusik. Das Hagen Quartett hebt es an auf eine Kunstmusikebene, die dem Werk gebührt. So seh ich das.

  • Vielen Dank an Rosamunde! Der Vergleich mit Parkanyi fehlt mir noch. Und natürlich würde ich mich freuen, wenn Khampan sich nochmals dazu meldet.

    Um ehrlich zu sein, ist mir der Finalsatz mit dem Hagen-Quartett folkoristisch zur Genüge angehaucht - und das gilt ganz genauso für Belcea. Ursprünglich wollte ich noch schreiben, dass beim Finalsatz der Unterschied zwischen diesen beiden Formationen am geringsten ist für mich - dann dachte ich aber, so interessant sei das nicht (und ist es wohl auch nicht.)

    Aber noch bin ich mir unsicher, ob ich Khampan (völlig) richtig verstehe. Mit Rosamundes Wertung der Hagens gehe ich konform, was nicht überraschen dürfte angesichts meines Lobs weiter oben.

    Die Bemerkung zur quasi nach vorne gezoomten Sicht auf den Pizzicato-Satz werde ich noch nachzuvollziehen versuchen.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • nochmal zu Idiomatik (sorry eigentlich wollte ich das Thema hier nicht zu breit treten)...

    Die Frage der Idiomatik hatten wir bei Dvorak schonmal. Idiomatik in der Interpretation ist doch ein eher vage umrissenes Konzept und gibt sich mE eine Art objektiven Anspruch, den es nicht hat und nicht haben kann. Es bleibt Geschmacks- oder Ansichtssache, wie idiomatisch eine Interpretation nun ist und auch, ob man es als Kriterium anwenden möchte oder nicht. Ich zB mag dieses Idiomatische weniger. mir geht es sogar oft auf die Nerven

    Ich weiß dass wir diese Diskussion schon mal hatten. Du schriebst seinerzeit "Idiomatik schränkt ein". Ich war ehrlich gesagt perplex, musste lange nachdenken, wie man zu so einer Meinung kommen kann, die zu meiner Überzeugung konträr liegt. Für mich gilt ganz klar: Idiomatik bereichert, bringt Vielfalt ins Musikleben, macht die Welt bunter. Aber so allmählich verstehe ich, dass manche eben ganz andere Hörerwartungen haben als ich. In Ordnung.
    Immerhin bestreitest du nicht dass es Idiomatik überhaupt gibt, auch das ist schon vorgekommen.

    Die Frage ist nur, ob sie für eine Interpretation eine Rolle spielen sollte oder auch gerade nicht.
    Ich bin eben extrem auf der einen Seite, genauso wie ich gesungene Sprache möglichst akzentfrei hören will. Schon höre ich den Einwand dass man das bei einer nicht vertrauten Sprache gar nicht beurteilen kann, aber Vorsicht: im direkten Vergleich geht das mit etwas Übung doch überraschend gut. Zudem bin ich ziemlich geübt im Hören auf kleine Details wie die Behandlung von Synkopen oder die Bildung der Phrasen, um zwei der wichtigsten Kriterien zu nennen, was tschechische und ungarische Musik (und Sprache) betrifft.

    Umgekehrt habe ich in diesem Thread auch mal angemerkt, dass mir das Streichquartett op. 3 von Alban Berg am besten gefällt, wenn die wienerischen Anklänge herauszuhören sind, wie beim ABQ.

    Das Parkanyi Quartet reduziert das Werk auf gloirifizierte Volksmusik. Das Hagen Quartett hebt es an auf eine Kunstmusikebene, die dem Werk gebührt.

    "Um es mal etwas sehr überspitzt zu sagen (und bitte nicht ganz wörtlich nehmen):"
    Bei Bartok pfeife ich herzlich auf diese Kunstmusikebene :pfeif:

    Khampan

  • Dank jetzt auch noch einmal an Khampan! Deine Sichtweise verstehe ich und teile ich bis zu einem gewissen Grad sehr wohl und ich denke, dass nichts mehr missverständlich ist für mich bei Deiner knappen Umreißung der Hagen-Dame nebst Herren. Nur wie gesagt: Zum einen genügt mir das Idiom des Hagen-Quartetts vollauf - sei es wegen des fehlenden Vergleichs - da ich mich in der Tat erst seit Kurzem überhaupt ernsthaft mit den Quartetten Bartoks befasse - sei es wegen meiner nicht hinreichenden Kompetenz. Oder ganz simpel formuliert: Wenn ich immer so genau wüsste, was Idiomatik im konkreten Fall bedeutet, dann, ja dann ... :)

    Ich gebe gerne zu, dass ich, seitdem ich Bartoks Klaviermusik durchgehört habe (mit der Kocsis-Integrale - ist noch kein Jahr her), dort keine Kunstmusikebene vermisse, wo vermutlich keine vorhanden ist. Aber generell für sein Schaffen würde ich das für mich nicht behaupten wollen. Grins1 Da wird nichts gepfiffen und ich bin gerne bei Rosamunde.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Na, als "idiomatisch" habe ich am ehesten die 1954er Aufnahme mit dem Végh Quartet wahrgenommen. Die Párkányis sind mir für dieses Attribut dann doch zu artifiziell (wenngleich hinreißend aus meiner Sicht).

    Ich glaube inzwischen zwar, dass man bei Bartok 4 mit keiner Aufnahme wirklich was falsch machen kann. Das Ding scheint so eine Sogwirkung auf die Musiker (auf die Hörer sowieso) auszuüben, dass man es gar nicht anders als auf der Stuhlkante spielen kann. Darin vielleicht nur noch dem Sacre du printemps ähnlich.

    Dieser Aussage stimme ich sofort zu!

    Hier lief Bartók 4 mit dem ABQ:

    Hat auf meine Ohren auch diesen "passt wie der Schlüssel ins Schloss"-Effekt, wenngleich kultivierter als bei den Véghs. Ach ja ... hier findet jedes Ohr sein Deckelchen ... wobei ich die Freiheit der Wahl bzw. die Vielfalt gerade attraktivere finde als die Suche nach der fiktiven einen, einzigen besten. Hat was von der blauen Blume der Romantik ... nein, Khampan weist mMn in die richtige Richtung: Hier führen viel Wege zu Bartók, und was gefällt, entscheidet sich vielleicht eher im Hörenden als in absolut messbaren Kritierien.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

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