• Riefig? Also die Stangen fühlen sich glatt an, haben aber Struktur.

    Dann weiß ich nicht ganz genau, was du mit "faserig" meinst.

    Dann lag ich mit meiner Bestellung ja nicht ganz daneben.

    Nein, sicherlich nicht. Allerdings gibt es eine Marke, die ich momentan gegenüber Rigotti bevorzuge. Aber pssst.... :pfeif:...bei Bedarf nenne ich sie gerne per PN..... :pfeif: :pfeif:

  • Hallo,

    ich habe zwei weitere Fragen.

    Messer: bisher habe ich das billigste Rohrbaumesser genommen (von Chirurgi) und es ist jetzt nicht mehr gut scharf. Nun frage ich mich, ob ich andere Messer nehmen kann. Für meine Küchenmesser habe ich ein Schleifgerät wo man die Messer durchzieht, mein Rohrbaumesser ist dafür zu dick. Haben diese Rohrbaumesser eine besondere Klinge oder soll es nur ein scharfes Klinge sein?

    Abschneiden: Nach dem Aufbinden schneide ich das Rohr einen mm zu lang ab, weil ich oft bei der Arbeit an der Ansprache die Ecken zerstöre und dann kann ich nochmal einen mm abschneiden und alles ist wieder schön 😁

    Bei beiden Schnitten passiert es leider immer wieder, dass ich schief schneide. Ich mache es mit einem Cutter auf einem Holzstück.

    Meine Lehrerin hat eine Guillotine, damit möchte ich auch gerne arbeiten, aber es kostet etwa 150€ 😳 Gibt es andere Tricks die mir helfen können, nicht (fast) immer schief zu schneiden?

    Danke

    Claire

  • Die Schiefschneideproblematik hatte ich auch und habe mir irgendwann die Guillotine gegönnt. Man ärgert sich weniger und es klappt mehr.

    Statt des Rohrbaumessers nutzen viele ein ganz profanes Cuttermesser aus dem Baumarkt. Ich habe eins, bei dem die Klingen nicht abgebrochen, sondern ausgetauscht werden.

    Liebe Grüße
    Jori :verbeugung2:

  • Vacances, hat der Abschneideklotz, den du als Unterlage benutzt, eine plane oder eine gewölbte Oberfläche?

    Das Cuttermesser nutze ich nur zum Abschneiden. Schaben kann ich damit gar nicht; ich bleibe immer hängen und mache das Rohr ganz schnell kaputt. Mir ist es ein Rätsel, wie andere damit erfolgreich ein Rohr bearbeiten können.

    Zur Messerfrage melde ich mich später noch mal ausführlicher (wahrscheinlich erst morgen).

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Ich habe einen Cuttermesser, aber der liegt mir nicht gut in der Hand. Ich müsste dann durchprobieren, welchen ich gut halten kann. Die gewöhnliche Form mag ich nicht gerne.

    Zum Abschneiden habe ich ein Holzstück mit konkaver Oberseite, habe es aber auch schon versucht auf einem normalen geraden Holzbrett. Beides gleich schlecht 🤷

  • Zum Abschneiden habe ich ein Holzstück mit konkaver Oberseite

    Solch einen Klotz habe ich auch; er liegt aber nur im Schrank, weshalb ich ihn eigentlich gleich wegwerfen könnte. Darauf kann ich nämlich nicht gerade abschneiden.

    habe es aber auch schon versucht auf einem normalen geraden Holzbrett.

    Das funktioniert auch nicht gut. Wenn du mich fragst, brauchst du einen Klotz mit planer Oberfläche. -

    Zur Messerfrage bringe ich wie gesagt später noch einige Hinweise. Ich bin tagsüber oft sehr unter Zeitdruck.

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Also ich verwende einen Kloitz mit planer Oberfläche (ich wusste gar nicht, dass es auch gewölbte gibt und würde nie auf die Idee kommen, mir solch einen zuzulegen) sowie ein scharfes Taschemesser und damit kann ich eigentlich sehr gut und gerade abschneiden.

    Natürlich nur, wenn das Rohr vorher gut gewässert wurde. ;)

    P.S. mit meinem "normalen" Rohrbaumesser geht das übrigens auch nicht, da es nicht scharf genug ist. Auch die Form des Messers finde ich dafür sehr ungeeignet.

    Viele Grüße - Allegro

    "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés

  • P.S. mit meinem "normalen" Rohrbaumesser geht das übrigens auch nicht, da es nicht scharf genug ist. Auch die Form des Messers finde ich dafür sehr ungeeignet.

    Das finde ich gar nicht. Mir ist das Rohrbaumesser einfach zu schade.

    Die Schiefschneideproblematik hatte ich auch und habe mir irgendwann die Guillotine gegönnt. Man ärgert sich weniger und es klappt mehr.

    Statt des Rohrbaumessers nutzen viele ein ganz profanes Cuttermesser aus dem Baumarkt. Ich habe eins, bei dem die Klingen nicht abgebrochen, sondern ausgetauscht werden.

    Genau wie ich, habe mir den Rieger Abschneider gekauft und bin damit sehr zufrieden. Es gibt auch eine Rohrschneidezange für um die € 38, kenne ich aber nicht.

    Das Schleifen von Rohrbaumessern würde mich auch mal brennend interessieren. Ich hatte mal das Vergnügen auf irgendeiner Ferieninsel mit einem Rocker (mit Harley Davidson) das Mittagessen zu verbringen und es stellte sich heraus, dass er ein Messergeschäft hat und auch Messer schleift und neben Spitzenköchen auch ein paar Oboisten in seinem Kundenstamm hat. Ich erinnere mich, er meinte der gerade Schliff sei bei den Dingen das Problem weil Oboisten damit schaben und nicht schneiden.

    Herzliche Grüße

    Felix

  • Also ich verwende einen Kloitz mit planer Oberfläche (ich wusste gar nicht, dass es auch gewölbte gibt und würde nie auf die Idee kommen, mir solch einen zuzulegen)

    Es gibt bei den Fachhändlern mittlerweile fast nur gewölbte Klötze (das Modell von Chiarugi) zu kaufen - verstehe das, wer will! :?:

    Man kann sich aber leicht beim Tischler aus irgendeinem Holzrest einen oben ebenen Klotz herstellen lassen. Und in den Spielkisten der Kinder von Freunden habe ich auch schon passende Bauklötzchen gefunden.

    Zu den Messern..... ;)

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Messer: bisher habe ich das billigste Rohrbaumesser genommen (von Chirurgi) und es ist jetzt nicht mehr gut scharf. Nun frage ich mich, ob ich andere Messer nehmen kann. Für meine Küchenmesser habe ich ein Schleifgerät wo man die Messer durchzieht, mein Rohrbaumesser ist dafür zu dick. Haben diese Rohrbaumesser eine besondere Klinge oder soll es nur ein scharfes Klinge sein?

    Das Einseitenschliffmesser von Chiarugi, welches ich nur für grobe Arbeiten, aber nicht für die Ansprache verwende, lässt sich leicht nachschleifen, wenn man einen Schleifstein besitzt. Die Geräte zum Durchziehen (solche habe ich auch in mehreren Versionen probiert) sind nach meinen Erfahrungen für alle Rohrbaumesser ungeeignet.


    Nun frage ich mich, ob ich andere Messer nehmen kann.

    Wenn diese Messer eine nicht zu schlechte und zu dünne Klinge haben, nur zu! Ich habe Rohre auch schon mit einem qualitativ ordentlichen Schweizer Taschenmesser an der Ansprache nachgearbeitet. Und in meiner täglichen Praxis bevorzuge ich für die Feinarbeit Messer, die für etwas ganz anderes als den Rohrbau gedacht sind:

    Victorinox Blumenmesser, Holzgriff - Schweizer Messer Store (schweizer-messer-store.de)

    sowie

    TINA Universal-Kopuliermesser (baforga.de)

    Das im Vergleich zum Tina halb so teure Victorinox-Blumenmesser kann ich besonders empfehlen. Damit kann ich präziser arbeiten als mit dem luxuriösesten japanischen Rohrbaumesser. Und beide Messer lassen sich problemlos selber nachschleifen (wiederum mit Stein).

    Ansonsten gilt für das Messer: Erlaubt ist, was funktioniert! Und was funktioniert, muss man für sich selber herausfinden (bei manchen scheint es ja tatsächlich auch mit dem Cutter zu klappen).

    Das Schleifen von Rohrbaumessern würde mich auch mal brennend interessieren.

    Mit dem Schleifen meiner Messer habe ich mich lange Zeit extrem schwer getan, bis ich mir - ich habe das seinerzeit in unserem schönen, aber komplett unübersichtlichen Endlosfaden auch geschrieben - den Online- Schleifkurs von Jürgen Krebs geleistet habe: Kurse - Kreedo - Rohrbaukurse für Oboe (der Schleifkurs kostet 29,90 und ist etwa in der Mitte der Seite zu finden). Seitdem habe ich wenigstens brauchbar scharfe Messer; insofern kann ich den Kurs nur empfehlen!

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Bei der Betrachtung der Hülsenmaße wird ein entscheidender Aspekt oft vernachlässigt: der Übergang von oval (an der Spitze) zu rund (am unteren Ende).
    Bei identischen Maßen oben und unten kann der Verlauf ("Kamin") der Hülse völlig unterschiedlich sein.

    Messen ist für mich schwierig, aber ich wollte noch nachtragen, dass mein D-11 Dorn genau in die Guerico-Hülse passt, während er bei der Chiarugi Hülse ca. 2mm durchstößt und mächtig spiel hat.

    Das spricht natürlich stark gegen die Angaben in der Oboe-Shop-Tabelle! Man müsste vielleicht doch mal gelegentlich bei Heiko Frosch nachfragen.....

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Vielen Dank für den obenstehenden Hinweis!:top: Ich habe ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht, dass der Verlauf der Hülsen bei gleichem Durchmesser am oberen und unteren Ende ganz unterschiedlich ausfallen kann. Meine Talente liegen leider so gar nicht auf dem Gebiet der Zahlen und der Geometrie....:schaem1:

    Während ich über Jahre bei einem großen Teil meiner Rohre Schwierigkeiten mit zu viel Spannung (die Probleme ließen sich oft, aber nicht immer durch den Einsatz einer Wäscheklammer oder aber einer der Messingklemmen von Hipper:!: lösen) hatte, kämpfe ich seit vielleicht zwei Wochen mit dem gegenteiligen Phänomen: Erschreckend viele Rohre sind zu platt und am Ende höchstens als Anfängerrohre verkäuflich. Am Stangendurchmesser kann es eigentlich nicht liegen, da ich schon länger auch Hölzer mit größerem Durchmesser verwende, ohne bislang auf breiterer Front zu wenig Spannung erlebt zu haben. Also schiebe ich es erst einmal aufs Wetter:/;) - hat jemand noch eine Idee, worin die Ursache liegen könnte?

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Ich habe meine Dorne (#5+D11) jetzt nicht vermessen, sie verlaufen aber konisch nicht gleich, also scheint das schon zu stimmen. Da die Eh und d'amore S ja auch sehr unterschiedlich sind und sich das auch im Klang und Intonation bemerkbar macht, scheint mir das obige mit dem Hülsenkamin sehr nachvollziehbar.

    Während ich über Jahre bei einem großen Teil meiner Rohre Schwierigkeiten mit zu viel Spannung (die Probleme ließen sich oft, aber nicht immer durch den Einsatz einer Wäscheklammer oder aber einer der Messingklemmen von Hipper:!: lösen) hatte, kämpfe ich seit vielleicht zwei Wochen mit dem gegenteiligen Phänomen: Erschreckend viele Rohre sind zu platt und am Ende höchstens als Anfängerrohre verkäuflich. Am Stangendurchmesser kann es eigentlich nicht liegen, da ich schon länger auch Hölzer mit größerem Durchmesser verwende, ohne bislang auf breiterer Front zu wenig Spannung erlebt zu haben. Also schiebe ich es erst einmal aufs Wetter:/;) - hat jemand noch eine Idee, worin die Ursache liegen könnte?

    Leider keine Ahnung! :(Aber ich muss leider vermelden, dass ich immer noch keinen breiteren Innenhobel habe und somit (leider) auf die schmaleren Stangen zurückgreifen muss. Platte Rohre liegen mir eigentlich, obwohl ich das von meinen Rohren nicht sagen kann. Aber tatsächlich spiele ich immer noch täglich auf einem anderen Rohr was die Laufzeit einzelner Rohre auch verlängert. Und ich muss auch leider sagen, dass von 10 fertigen Rohren nur sehr weinige (allerhöchstens 3) in mein "Spielbaretui" kommen.
    :versteck1:mein Output ist natürlich überhaupt nicht mit Deinem zu vergleichen.

    Herzliche Grüße

    Felix

  • Im Nachbarthread schrieb Felix:

    Zitat

    Ich habe dieses einfache Ding von Michl, Du meinst wohl die Maschine? Ich bin damit eigentlich zufrieden, auch wenn ich das Ding nicht unbedingt Vorhobel nennen würde, ich habe es bei Kleinananzeigen gekauft.

    Klar meine ich die Maschine, denn im Hinblick auf "das einfache Ding" war Karls unter der Überschrift *Thema Vorhobel* gestellte Frage "Reeds´n Stuff oder Michel?" wohl kaum gemeint. Bei diesen Hobelbetten mit einem einfachen Messer am Ende dürfte es so gut wie keine Rolle spielen, zu welchem Fabrikat man greift.

    Zitat

    Mache ich etwas falsch, wenn ich mir den kleinen Michl Vorhobel 10,5-11mm kaufe, oder sollte ich die 600 Euros investieren in die Maschine?

    Den kleinen Vorhobel (das "einfache Ding") brauchst du meines Erachtens nicht, wenn du dein Hobelequipment auf einen größeren Durchmesser umstellen möchtest. Dein altes Teil müsste auch bei einem größeren Durchmesser funktionieren; das Zerbrechen der Hölzer passiert eher im Innenhobel (wegen des zu engen Hobelbetts).

    Und ob du die mehr als 600 Euro in die Maschine investieren sollst, hängt maßgeblich davon ab, wie viele Hölzer du im Jahr zu hobeln gedenkst. Wenn es 50 sind, lohnt sich die Maschine eher nicht. Sind es 500 oder wie bei mir mehr als 2000, kannst du über die Maschine nachdenken.

    Zitat

    Beim Außenhobel spielt die Breite wahrscheinlich keine Rolle, oder? Beim Innenhobel wohl schon?

    Mit Breite meinst du den Stangendurchmesser, oder? Der ist beim Außenhobel wurscht, beim Innenhobel aber - siehe oben - spielt er eine große Rolle.

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Auf Youtube habe ich (bei der Suche nach Beiträgen über den "Octafree") Rohrbauvideos gefunden, die ich bislang noch nicht kannte. Mit 1:21:50 ist das "Tutorial" von Fabian Schäfer (Staatskapelle Berlin) ganz schön lang geraten, aber für jeden, der seine Rohre selber baut, ist es fraglos interessant:

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    Einiges von dem, was Fabian Schäfer sagt, widerspricht meinen Erfahrungen, und wenn ich so wie er arbeiten würde (ich mache wirklich vieles anders!), könnte ich höchstens die Hälfte meiner Kunden beliefern. Aber trotzdem bringt es etwas, sich auch mal Wege anzusehen, die von den eigenen stark abweichen.

  • Auf Youtube habe ich (bei der Suche nach Beiträgen über den "Octafree") Rohrbauvideos gefunden, die ich bislang noch nicht kannte. Mit 1:21:50 ist das "Tutorial" von Fabian Schäfer (Staatskapelle Berlin) ganz schön lang geraten, aber für jeden, der seine Rohre selber baut, ist es fraglos interessant:

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    Einiges von dem, was Fabian Schäfer sagt, widerspricht meinen Erfahrungen, und wenn ich so wie er arbeiten würde (ich mache wirklich vieles anders!), könnte ich höchstens die Hälfte meiner Kunden beliefern. Aber trotzdem bringt es etwas, sich auch mal Wege anzusehen, die von den eigenen stark abweichen.

    Danke für den Link, habe mir DAS GANZE angeschaut. Wenn ich nicht schon so viele spielbare Rohre fabriziert hätte, würde ich nach dem Filmchen denken, das schaff ich nie. Auch ich mache (fast alles) ganz anders. Was ich aber jetzt weiß, mein Innenhobel sollte ich zum Sperrmüll bringen! Ansonsten gehöre ich wohl eher zu der von Schäfer erwähnten Fraktion, die ihre Rohre schnell bauen. Ganz ohne Draht. Die ganze Ausrichterei auf der Hülse passiert bei mir mit gespanntem Faden und dem Daumen der das Holz richtet. Auch sind mir Wäscheklammern lieber als ein Feuerzeug. Brrrrr.

    Herzliche Grüße

    Felix

  • Ansonsten gehöre ich wohl eher zu der von Schäfer erwähnten Fraktion, die ihre Rohre schnell bauen. Ganz ohne Draht. Die ganze Ausrichterei auf der Hülse passiert bei mir mit gespanntem Faden und dem Daumen der das Holz richtet.

    Ich habe bis über das Studium hinaus auch aufgebunden, ohne das Rohr vor dem Wickeln mit einem Draht auf der Hülse zu fixieren. Irgendwann hat mir aber ein befreundeter Oboist beim Aufbinden zugeschaut und mir gezeigt, dass er die Fasson "aufdrahtet" und den Draht so stark anzieht, dass die Fasson schon vor dem Wickeln am Hülsenende "geschlossen" aussieht. Das habe ich dann ausprobiert und festgestellt, dass ich auf diese Art einfach viel weniger Schwierigkeiten habe, die Rohre gerade und einigermaßen dicht aufzubinden. Ergo: Das Anbringen einer Drahtzwinge (ohne vorher eine Öse am Dorn zu produzieren) halte ich schon für vernünftig. Aber so ein Theater mit dem Ausrichten und "Ineinanderlegen" wie Fabian Schäfer mache ich natürlich nicht; ich könnte mir das rein zeitlich überhaupt nicht erlauben, da ich nun mal nicht nur ein paar Rohre für mich selber baue.

    Auch sind mir Wäscheklammern lieber als ein Feuerzeug

    Ohne Frage! Nach dem Anschauen des Videos wollte ich die Nummer mit dem Feuerzeug sofort noch einmal ausprobieren, aber es ist bei einem kurzen Versuch geblieben, denn die Gefahr, mir entweder die Pfoten zu verbrennen oder das Rohr anzuschmurgeln, war mir deutlich zu hoch.

    Was ich aber jetzt weiß, mein Innenhobel sollte ich zum Sperrmüll bringen!

    Warum das?

    Herzliche Grüße

    Bernd

  • Was ich aber jetzt weiß, mein Innenhobel sollte ich zum Sperrmüll bringen!

    Warum das?

    Wie Herr Schäfer vorhobelt und wie sein Innenhobel so schöne Späne macht hat mir imponiert. Schlecht2 Bei mir ist das eher ein gekratze und ich muss die Klinge ständig nachjustieren. Das ist eben der Nachteil, wenn man wie ich eher so als autodidaktische Insel herumwerkelt und zwar Reklamevideos von Herstellern anschaut, aber nie wirklich sieht, wie es die Profis machen, deshalb auch nochmal Danke für den Link.

    Herzliche Grüße

    Felix

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