Eben gehört 2023/2024

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    Jean Sibelius: Sinfonie Nr.1 , Karelia Ouvertüre, Karelia Suite, op.11, Finlandia AD: August-Dezember 1987, Hesinki

    Finnisches RSO, Jukka-Pekka Saraste

    Es beginnt wieder die "Sibelius-Saison" bei mir.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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    Joaquin Turina: Sinfonia sevillana , Danzas fantásticas, Ritmos

    Orquesta Sonfonica de Castilla y Leon , Max Bragado Darman

    Von der Kälte Finnlands in die Wärme Andalusiens. Das ist eine der meiner Meinung schönsten CDs meiner Sammlung. Diese impressionistisch angehauchte Musik mit unüberhörbaren Einflüssen der Musik Andalusiens wird hier auch tontechnisch hervorragend eingefangen. Weder Dirigent noch Orchester waren mir vor dem Kauf damals ein Begriff.

    Die CD ist auf dem Marktplatz für weniger als ein Kaffee to go zu erwerben. Das nur mal so zum Hinweis. Grins1

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Ich mag die Oper nicht sonderlich, aber alle paar Jahre ist sie einen Versuch wert ... vorgestern, gestern und heute gehört:


    Hector Berlioz: Les Troyens

    Äh...was?

    Du magst sie nicht sonderlich?

    :ohnmacht1: :heul1:

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Du magst sie nicht sonderlich?

    Nein, ich mag sie nicht sonderlich ... sorry ... immerhin gebe ich ihr ab und zu eine Chance, eingedenk dessen, dass ich vor gut 30 Jahren mit Verdi auch nix Rechtes anfangen konnte ... vielleicht wird es ja noch Licht in meinem finsteren Berlioz-Empfänger ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Hallo Agravain, und wie findest du die Interpretation?

    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Was soll ich sagen? Ich glaube, ich werde alt und komme mit den aktuellen Herangehensweisen nicht mehr zurecht. Grins1

    Sicher ist das eine niveauvolle Einspielung, Die Solisten sind gegenwärtig im Schwange, Chor und Orchester eine Institution, Nelson ein Fachmann. Und doch: mir ist seine Gangart auf die Dauer zu eintönig forsch. Gestalterisch stört mich bei den Arien der Hang zu zu starker Verzierung, zumal ich diese nicht immer - tja - „gelungen“ („organisch“?) finde. Die Arabeske wird oft zur Substanz umgewidmet. Ist nicht so meins.

    Die Solisten gefallen mir stimmlich gut, wenngleich ich wohl kein Alex Potter-Fan mehr werde. Außerdem bin ich old school: Ich höre hier lieber eine Altistin. Das Orchester ist tadellos, der Chor auch (wobei ich das auf die technische Bewältigung und den Gesamtklang beziehe; die einzelnen Stimmgruppen, dort wo sie hervortreten, sind nach meinem Dafürhalten klanglich nicht immer überzeugend).

    Das ist natürlich nur ein stenogrammartiger, aus der Hüfte geschossener Ersteindruck. Du wolltest es nicht anders. Grins1

    :wink: Agravain

  • CD 15

    Georg Philipp Telemann

    Konzerte aus Tafelmusik

    Collegium Aureum

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Du magst sie nicht sonderlich?

    Nein, ich mag sie nicht sonderlich ... sorry ... immerhin gebe ich ihr ab und zu eine Chance, eingedenk dessen, dass ich vor gut 30 Jahren mit Verdi auch nix Rechtes anfangen konnte ... vielleicht wird es ja noch Licht in meinem finsteren Berlioz-Empfänger ...

    Oh je, für Berlioz - Einsteiger würde ich nie Les Troyens empfehlen. Berlioz' Opern sollten Quereinsteiger zunächst mit Ton und Bild sich zum ergötzlichen Gemüthe führen - daher meine unermüdliche Empfehlung dieser komischen Oper in jener köstlichen Inszenierung dieses großen Regisseurs und Komödianten, Terry Gilliam, bekannt von Monty-Python und vielen Stechpalmenwald-Knüllern:

     


    Gruß

    Josquin


  • Oh je, für Berlioz - Einsteiger würde ich nie Les Troyens empfehlen.

    Wenn, dann nur so:

    d'amour l'ardente flamme

    Olga Borodina :love:

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  • La Damnation de Faust ist aber keine Oper im richtigen Sinne (immerhin hat es gelungene Bühnenaufführüngen gegeben). Hier:

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    versteht man, was gesungen wird.

    Alles, wie immer, IMHO.

  • Nun daraus das Athener Konzert aus dem August 1957.

    Il Trovatore: D'amor sull' ali roseé

    La Forza del Destino: Pace, pace mio Dio

    Tristan und Isolde: Dolce e calmo

    Lucia di Lammermoor: Regnava nel silenzio

    Hamlet: Ai vostri, giochi

    Encore:

    Hamlet: Ai vostri giochi - zweiter Teil

    Callas / Votto 1957

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Callas probt.

    Verdi: La Traviata

    Bellini: I Puritani

    Donizetti: Anna Bolena

    Verdi: Macbeth

    Mozart: Die Entführung aus dem Serail

    Callas / Rescigno 1957

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Danke für Eure Tipps zu Berlioz! Ja die "Damnation" gehört in der Tat zu meinen terris incognitis ... guter Punkt.

    Die beiden anderen Opern, der Benvenuto Cellini und Béatrice et Bénédict sind bekannt (Nelsons und Colin Davis) und wurden goutiert. Aber die Blu-Ray wäre vielleicht tatsächlich eine Überlegung wert ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Moin übrigens. - Am Ende des Kirchenjahres ging es um die Apokalypse:

    Johann Sebastian Bach: "Nun ist das Heil und die Kraft" BWV 50 (Kantatenfragment)

    Gächinger Kantorei

    Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

    Helmuth Rilling

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Bruckner : Sinfonie No. 2 . 1872 Version / Carragan . Gewandhausorchester Leipzig , Herbert Blomstedt . Live 9-10/3/2012 . ( Einzige Aufnahme der Box , die es bei mir in den Bestand schaffte ) .

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Jessye Norman - d'amour l'ardente flamme

    was für eine Stimme !

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    Einmal editiert, zuletzt von Rosamunde (1. Dezember 2023 um 12:57)

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    Ernest Bloch: Sinfonie in cis-Moll & Poems of the Sea AD: 2011, London

    London SO, Dalia Atlas

    Ich kann nur immer wieder eine Lanze brechen für den Komponisten Ernest Bloch (1880-1959). Gerade, wer die Musik Mahlers, Rotts, Bruckners, Schrekers oder von Zemlinskys mag, wird sich bei Bloch gut aufgehoben fühlen.

    Dalia Atlas, die israelische Dirigentin, ist eine große Förderin und Kennerin der Musik Blochs. Sie hat hier mit dem großartigen London Symphony Orchestra zwei ausgezeichnete Interpretationen hinterlegt, die ich nur jedem ans Herz legen kann.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)

    Klaviertrio op. 50

    Beaux Arts Trio

    Philips, DDD, 88

    Der "große Klumpen" des Beaux Arts-Trios steht ja bei mir im Regal, gehört habe ich aber gerade via Stream und die spätere Einspielung (obige LP ist von 1971). Ja, eine zeitlos-schöne Einspielung. Wobei man das Werk vermutlich an der ein oder anderen Stelle dynamischer und mit mehr Sinn für's Mikrodetail spielen kann. Eventuell ist die Aufnahmetechnik (noch relativ frühe Digitalaufnahme) auch einfach nicht ideal?

    Als moderne Alternative empfehle ich Gluzman/Sudbin/Moser auf BIS. Vielleicht höre ich die bald mal im Vergleich oder auch im Vergleich zur frühen Einspielung der Beaux Arts ('71).

    Viele Grüße

    Frank

    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.

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