• "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • danke, Lionel!!! - ich muss endlich mal lernen, wie man die Streaming covers einfügt - würdest du mir es nochmal erklären bitte,,,, vielleicht im "an die Ads" thread? danke.... :versteck1:

  • Kein Problem, siehe hier.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Béla Baróok

    Der wunderbare Mandarin

    2 Images

    Konzert für Orchester

    Philharmonia Orchestra

    D: Hugh Wolff

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Johannes Brahms

    Symphonie Nr. 1

    Cleveland Orchestra

    D: Christoph von Dohnányi

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Weiter in der Box:

    :wink:Wolfram

    "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern." (Samuel Beckett)

    "Rage, rage against the dying of the light" (Dylan Thomas)

  • Felix Mendelssohn

    Symphonie Nr. 4 & 1

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Kurt Masur

    rec. 12/1971 & 05~12/1972

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  •  

    Franz Schubert: Ouvertüre zur Oper "Fierabras", D 796 & Sinfonie E-Dur (Nr.7) - Rekonstruktion von Richard Dünser (2020)

    Berner Symphonieorchester , Mario Venzago

    Über die Rekonstruktionen von nicht vollendeten Werken kann man sicher streiten, aber man kann sich auch damit beschäftigen, sie nach bestem Wissen und Gewissen, aber auch vorhandenen Skizzen vervollständigen und damit vor dem Verschwinden retten. Das soll jeder für sich selbst entscheiden.

    Da es zu dieser Rekonstruktion keine direkten Vergleichseinspielungen gibt, lasse ich es sie auch sonst unkommentiert stehen.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Auch hier Mozart. Die Symphonien C-Dur K. 425 und D-Dur K. 504. Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein.

    Hohe Orchesterkultur, vitale, spannende Deutungen. Für mich Lieblingsaufnahmen.

  • Andrzej Panufnik : Orchestral Music . Wie ich meine , eine gute Einführung . Inkl. der 1. Sinfonie / Sinfonia Rustica . Am Pult standen der Komponist und Jascha Horenstein .

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Peter Tschaikowski

    Schwanensee - Ballettsuite

    Der Nußknacker - Suite

    Israel Philharmonic Orchestra

    D: Zubin Mehta

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Auch hier Mozart. Die Symphonien C-Dur K. 425 und D-Dur K. 504. Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein.

    Hohe Orchesterkultur, vitale, spannende Deutungen. Für mich Lieblingsaufnahmen.

    Das freut mich lieber Braccio! Bernstein war ja in den 60er bis 80er Jahren vielfach in Wien und hat (fast ausschließlich live und vor Kameras) eben unter anderem einige Mozart Symphonien, das Klarinettenkonzert, schon 1966 das Klavierkonzert KV 450 und fürs Fernsehen dann auch das Klavierkonzert KV 453 (erst neulich auch auf CD veröffentlicht) aufgenommen. Viele Konzerte wurden für die Jeunesse sehr preisgünstig angeboten. Man musste die damals notwendigen Schnittpausen zwischen den Sätzen und das ungewohnte Kameralicht im Saal in Kauf nehmen, dafür konnte man (unvergesslich) für wenig Geld die Wiener Philharmoniker live mit Leonard Bernstein erleben, Erinnerungen fürs Leben.

    Bei mir gestern noch:

    Jean Sibelius:

    Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

    Zino Francescatti

    New York Philharmonic

    Leonard Bernstein

    Philharmonic Hall, New York City, 15.1.1963

    Francescattis Leidenschaft ist für mich unwiderstehlich, und Bernstein begleitet erdig, vollblütig und effektvoll.

    Die Box war offenbar eine echte Limited Edition...

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr. 6

    Ouvertüre: Leonore Nr. 3 op. 72a & Fidelio op. 72b

    Staatskapelle Berlin

    D: Otmar Suitner

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Über die Rekonstruktionen von nicht vollendeten Werken kann man sicher streiten, aber man kann sich auch damit beschäftigen, sie nach bestem Wissen und Gewissen, aber auch vorhandenen Skizzen vervollständigen und damit vor dem Verschwinden retten. Das soll jeder für sich selbst entscheiden.


    Da es zu dieser Rekonstruktion keine direkten Vergleichseinspielungen gibt, lasse ich es sie auch sonst unkommentiert stehen.

    Brian Newbould hat die Sinfonien D708A, D729 und D936A "rekonstruiert".

    Wie Du sagst, kann man sich darüber streiten, aber er hat tatsächlich Werke in einen aufführbaren Zustand gebracht, die Schubert entworfen hat.

    Richard Dünser hingegen täuscht vor, er hätte eine Sinfonie Schuberts "completed".

    Dabei macht er einen MischMasch aus Skizzen, die zu unterschiedlichen Werken aus extrem unterschiedlichen Schaffensperioden Schuberts gehören, dazu in einer fünfsätzigen Form, die Schubert für eine Sinfonie nie angewendet hat. Es ist einfach Betrug.

    Hätte er es "sinfonische Fantasie nach Skizzen von Franz Schubert" betitelt, wäre es OK gewesen.

    Aber "Sinfonie Nr 7 rekonstruiert" ist Betrug.

    Die betrügerische Absicht wird noch klarer, wenn man merkt, dass das A von D708A und D936A mysteriöserweise verschwunden ist.

    So sieht es seriöser aus. Die Nummern mit A geben den Eindruck, sie gehören nicht zum Canon (tatsächlich sind sie in der zweiten Ausgabe des Deutsch-Verzeichnisses eingeschoben worden).

    Aber D708 von Schubert ist das Lied "Im Walde" und D936 die Kantate zur Genesung der Irene Kiesewetter.

    Alles, wie immer, IMHO.

    Einmal editiert, zuletzt von Philbert (2. Juni 2023 um 18:53)

  • Sehr fein. Könnte ein Sibelius-Wochenende werden.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 38

    Orchestre de Paris
    Paavo Järvi

    Ja, nicht bei meinen Top 3, Rouvali/Göteborg, Bernstein/Wien, Berglund/COE, vielleicht noch Sir Colin Davis/LSO live, aber verdammt gut. Jedenfalls kommt mMn der archaische Aspekt des Werkes nicht zu kurz.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • dazu in einer fünfsätzigen Form, die Schubert für eine Sinfonie nie angewendet hat.

    Wenn ich das Cover richtig deute, ist Dünsers Bearbeitung nur viersätzig, danach kommt noch eine weitere Scherzo-Version von Venzago als Absacker.

  • Brian Newbould hat die Sinfonien D708A, D729 und D936A "rekonstruiert".

    Wie Du sagst, kann man sich darüber streiten, aber er hat tatsächlich Werke in einen aufführbaren Zustand gebracht, die Schubert entworfen hat.

    Ich weiß, davon habe ich auch die Einspielungen unter Sir Neville Marriner und eine CD, die Sir Charles Mackerras eingespielt hat.


    Richard Dünser hingegen täuscht vor, er hätte eine Sinfonie Schuberts "completed".

    Dabei macht er einen MischMasch aus Skizzen, die zu unterschiedlichen Werken aus extrem unterschiedlichen Schaffensperioden Schuberts gehören, dazu in einer fünfsätzigen Form, die Schubert für eine Sinfonie nie angewendet hat. Es ist einfach Betrug.

    Hätte er es "sinfonische Fantasie nach Skizzen von Franz Schubert" betitelt, wäre es OK gewesen.

    Ich wäre mit dem Wort "Betrug" sehr vorsichtig. Wenn es denn so wäre, würde man die CD weder regulär kaufen, noch sie einspielen können. Dünser hat die vier Sätze "vervollständigt", und im Text geht auch hervor, dass er das anders getan hat als Newbould. Es mag mehr als streitbar sein, WIE er das getan hat, aber "Betrug" in dem Sinne, wie man das Wort sonst benutzt ist es nicht.

    Es steht auch genau drauf, dass Dünser das Werk "completed after sketches D729, D708 & D936. Auch steht hinter jedem Satz, aus welchen der Skizzen er das getan hat. Daher kann ICH keinerlei Betrug, sehr wohl aber eine Zusammenstellung erkennen, die sicher nicht gewollt war von Seiten Schuberts aus.

    Den fünften Satz hat Mario Venzago 2021 rekonstruiert, nicht Dünser. Das habe ich nicht dazu geschrieben, steht aber auch deutlich auf dem Cover drauf.

    Ich muss allerdings sagen, dass das Werk recht geschlossen wirkt, keinesfalls irgendwie "zusammengeschustert". Allerdings würde ICH das Werk SO nicht aufführen wollen, da sehe ich die Newbould-Fassung dem Komponisten weitaus eher gerecht werdend, auch wenn die "Dünser/Venzago-Variationen" in sich geschlossen wirken.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

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