• Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Wieso nicht?

    Danke. JPC hat mir diese CD nicht angezeigt, obwohl ich sogar die erweiterte Suche eingebeben hatte. Schon merkwürdig.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Die Box mit allen Sibelius-Sinfonien gibt es auch:

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Ich habe die Leaper-Box lange vor den anderen gehört, die ich mittlerweile auch besitze, und fand sie immer klanglich wie vom Spiel her überzeugend. Von daher freut es mich, dass ich - mit deutlich weniger Hörerfahrung freilich damals - nicht ganz alleine dastehe. Denn der Ruf des Orchesters und des Dirigenten ist ja zweitrangiger, meine ich, als bei Ashkenazy, Berglund, Blomstedt und Karajan. Die kenne ich mittlerweile als (Beinahe-)Integralen, Blomstedt sogar zweifach.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Dmitri Schostakowitsch
    Symphonie Nr. 11
    Concertgebouw Orchestra
    D: Bernard Haitink

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Vaughan Williams: Symphonies Nos. 1-9 & Interviews, London Symphony Orchestra - Qobuz
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    (AD: Mai 2016, Grieghallen, Bergen)

    Sinfonie Nr. 9 e-moll

    &

    Delius in Norway, Sir Andrew Davis - Qobuz
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    (AD: April 2013, Grieghallen, Bergen)

    On Hearing the First Cuckoo in Spring
    Eventyr - Tales of Adventure, Once upon a Time

    Bergen Philharmonic Orchestra
    Sir Andrew Davis

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Musik für Fagott und Klavier

    Eine Auswahl von Werken französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts für diese ungewöhnliche Besetzung:

    Camille Saint-Saëns, Eugène Bozza, Roger Boutry, Jean Françaix, Alain Bernaud, Marcel Bitsch, Alexandre Tansman, Pierre-Max Dubois.

    Rodion Tolmachev, Fagott & Midori Kitagawa, Klavier

  • Ich habe die Leaper-Box lange vor den anderen gehört, die ich mittlerweile auch besitze, und fand sie immer klanglich wie vom Spiel her überzeugend. Von daher freut es mich, dass ich - mit deutlich weniger Hörerfahrung freilich damals - nicht ganz alleine dastehe. Denn der Ruf des Orchesters und des Dirigenten ist ja zweitrangiger, meine ich, als bei Ashkenazy, Berglund, Blomstedt und Karajan.

    Nein, Leaper kannte vermutlich vor Naxos und Marco Polo ein Mensch. Er hat übrigens auch viele Einspielungen bei Arte Nova gemacht mit seinem damaligen Orchester aus Gran Canaria. Auch dort hat er einige Sinfonien und das Violinkonzert von Sibelius eingespielt.

    Ebenfalls bei Naxos kam der Zyklus mit den Nielsen-Sinfonien heraus. Naxos hat 3x Sibelius (Leaper, Saccari und Inkinnen bei den Sinfonien), einmal Nielsen und durch die Übernahme von Da Capo auch einen sehr starken Nielsen-Zyklus unter Schönwandt zur Verfügung. Das ist nicht gerade wenig.

    Leaper hat mich immer mal wieder positiv überrascht, etwa mit der Fünften Mahler auf Arte Nova oder eben mit Sibelius und Nielsen auf Naxos, aber auch der ein oder anderen Aufnahme mit Werken britischer Komponisten.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Interessant, dass Naxos (mindestens) dreimal Sibelius im Programm hat - das hätte ich nicht gedacht.

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Nein, Leaper kannte vermutlich vor Naxos und Marco Polo ein Mensch.

    Also, ich gehe zum einen davon aus, dass es im Zitat "kein Mensch" heißen soll.

    Und zum anderen gehe ich davon aus, dass diejenigen, die mit ihm vereinbarten, dass er einen Zyklus von was weiß ich für ein halbwegs bekanntes Plattenlabel aufnehmen solle, einfach so viel Ahnung hatten, dass sie ziemlich genau wussten, was sie da erwarten durften.

    Also nicht so wie bei uns, deren Viertelahnung dort beginnt, wo eine fertige CD auf den Markt kommt, sondern so wie bei den Talentscouts im Fußball, Leute, die viel unterwegs sind, Leute, die viel mit anderen sprechen und im Austausch sind, Leute, die mal vor Ort schauen, wie gut der Kandidat ein recht mittelmäßiges Orchester dirigiert, äh, auf dem Platz agiert.

    Also Leute mit einem idealerweise deutlich breiteren Blick. Meine ich.

    Was ich also sagen wollte: Klar kannte den Leaper mehr als ein Mensch, und mehr als ein Mensch hatte die Idee, dass der gute Aufnahmen machen könnte, sonst wäre es so weit erst gar nicht gekommen.

    (Wer kannte Solti vor dem Ring? Da hätten viele Experten gesagt: "Ring mit Solti? Das kann ja nix werden ... wer ist das überhaupt ... da würde ich doch einen erfahrenen Wagner-Dirigenten nehmen ...")

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Also, ich gehe zum einen davon aus, dass es im Zitat "kein Mensch" heißen soll.

    Danke, ja.

    Und zum anderen gehe ich davon aus, dass diejenigen, die mit ihm vereinbarten, dass er einen Zyklus von was weiß ich für ein halbwegs bekanntes Plattenlabel aufnehmen solle, einfach so viel Ahnung hatten, dass sie ziemlich genau wussten, was sie da erwarten durften.

    Ich gehe davon aus, dass Du ganz genau weißt wie das gemeint habe. Die Dirigenten und Orchester waren der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Das betraf auch die beiden Labels. Später kam Brilliant Classics dazu. Es ging zunächst auch wohl eher darum, so schnell als möglich so viele CDs wie möglich an die breite Masse zu verkaufen und nicht, den Klassikmarkt zu gewinnen. Das kam mit der Zeit erst. Marco Polo war da sicher zielgerichteter als Naxos, da sie im Hochpreisbereich angeboten haben (auch mit Adrian Leaper, der dort auch aktiv war).

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Du, Maurice, ich kann nur das nehmen, was Du schreibst, und darüber nachdenken.

    Wenn Du etwas anderes meinst als Du schreibst, dann ist das halt per se eventuell konfliktträchtig. Das wäre m. E. nur akzeptabel, wenn jemand denkt, "meine Güte, was für ein Honk", sich aber dennoch um höfliche Formulierungen bemüht.

    Ich weiß auch nicht, welche Ansatzpunkte der Satz "X kannte vorher kein Mensch" liefert, um dahinter etwas anderes als das eigentlich Gemeinte zu vermuten ... es würdigt m. E. auch die Leistung der Plattenfirmen herab, die sich die Mühe machen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Finde ich ziemlich verächtlich.

    ... also, ich würde versuchen, das Gemeinte und das Geschriebene besser zur Deckung zu bringen. Deine Lösung kann selbstverständlich eine ganz andere sein.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • "X kannte vorher kein Mensch"

    Nun ja, diesen Satz habe ich so gelesen: "X war vorher weitgehend unbekannt". Umgangssprache eben.

    :wink:

    Es grüßt Gurnemanz

    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann

  • Menschenverachtend. Oder sind die "mitgemeint"? Grins1

    [EDIT] Ich mokiere mich ja auch, wenn jemand einen Thread mit dem Namen "Unbekannte Violinkonzerte" eröffnet. Da wird eben auch eine Aussage über die potenzielle Leserschaft getroffen, die als anmaßend wahrgenommen werden könnte. [/EDIT]

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Nun ja, diesen Satz habe ich so gelesen: "X war vorher weitgehend unbekannt". Umgangssprache eben.

    Danke. Eigentlich nicht so schwer zu verstehen, wenn man denn nur wollte.

    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

  • Passt gerade schön: Im FonoForum Mai 2024 gibt es einen Artikel, der aus Anlass des 200. Jubiläums der UA von Beethovens Neunter enstanden ist. Unter dem Titel "Jenseits des Mythos" heißt es im Untertitel " ... die stärksten unbekannten Neunten".

    Unbekannt sind da die neunten Sinfonien von:

    • Heitor Villa-Lobos
    • Mieczylslaw Weinberg
    • Darius Milhaud
    • Eduard Tubin
    • Allan Pettersson
    • Harald Saeverud
    • Ralph Vaughan Williams
    • Erkki-Sven Tüür
    • Aleksander Lokshin

    Ein dermaßen unbekanntes Werk wie die oben genannten hätte wohl mancher gerne wenigstens einmal im Leben komponiert ...

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 6
    Czech Philharmonic Orchestra
    D: Václav Neumann
    rec. 24.-28. April 1979

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

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