• Hubert Parry (1848-1918)
    Symphonie Nr. 4
    + Proserpine; 3 Sätze aus "Suite moderne"

    BBC National Orchestra of Wales, Rumon Gamba
    Chandos, DDD, 2017

    Ich bleibe auf der Insel und bei im Abverkauf befindlichen Scheiben. Parry scheint mir noch etwas konventioneller als Rubbra, hinsichtlich seiner Klangsprache. Dennoch sehr schöne Musik, die (mich) durchaus an Brahms erinnert.

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need" - H. W. M.


  • Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
    Symphonie Nr. 4
    Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Mark Wigglesworth
    BIS, DDD, 2005

    Dieses Monster von einer Sinfonie wird hier in klanglicher Hinsicht exzeptionell transparent dargeboten, was gleichfalls für die Deutung gilt, siehe nachstehender Ausschnitt aus der FF-Rezension. Beeindruckende Detailfülle - und zumindest ich für meinen Teil kann keinen Mangel an Spannung konstatieren. Das mögen Hörer, die "russisch-aufgerauhte"-Interpretationen präferieren, sicher anders sehen (hören). Mich hat die Sinfonie in dieser Aufnahme jedenfalls sehr beeindruckt.

    Zitat

    FonoForum 11/09: "In seiner überlegten, jedoch keinesfalls gemächlichen Gangart geht kein Detail der riesenhaft besetzten Partitur verloren; vieles glaubt man hier zum ersten Mal zu hören - nicht zuletzt aufgrund des vorbildlich transparenten Klangbilds der SACD. Das irrwitzige Streicher-Fugato in der zweiten Hälfte des Kopfsatzes verliert durch Wigglesworths intellektuellen Ansatz zwar ein wenig an Bedrohungspotential, doch der unmittelbar darauf folgende katastrophische Höhepunkt erklingt in aller gebotenen zermalmenden Wucht."

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Bruckner : Sinfonie No. 8

    Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig

    Herbert Kegel 1975

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Lohnt?

    Einschätzen würde ich sie irgendwo als eine in den Top - Dreißigern , wenn ich meinen Achten eine Zuordnung verpassen würde . Hör doch mal rein , ob dir das zusagt . Ich mag sie mehr als die Live - Version .

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    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

    Einmal editiert, zuletzt von b-major (13. Juni 2024 um 10:35)


  • Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Symphonie Nr. 7
    Wiener Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler
    EMI/ Warner, 1948-1954

    Zur Interpretation und deren zeitloser Gültigkeit muss man sicher nichts schreiben. Auch nicht, dass man "das heute nicht mehr so macht", wie Willi anno dazumal. Klanglich gut restauriert und IMHO wirklich sehr gut anhörbar, bin ich dennoch der Auffassung, dass es dieses neuen Remasterings wirklich x-fach bearbeiteter und veröffentlichter Einspielungen nicht unbedingt bedurft hätte - zumal und gerade zu diesem exorbitant hohen Preis (zZ 67 EUR bei jpc). Endgültig absurd wird's, wenn bei diesem Quellmaterial auch noch ein hochauflösendes Medium wie SACD bzw. HiRes-Stream genutzt wird, wo bereits die CD "overengineered" gewesen wäre. MAn ein fragwürdiges Produkt, um dem Sammler (erneut!) Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Mahler : Sinfonie No. 5 . Philharmonic Symphony Orchestra of New York / Bruno Walter .1947 . - Ich hatte mich gestern Abend bei einem Gespräch über Mahlers Fünfte dazu hinreissen lassen , zur von meinen Bekannten über den grünen Klee gelobten Aufnahme mit Karel Ancerl aus Toronto anzumerken , daß deren Veröffentlichung für mich an Leichenschändung grenzt . (Dazu sei gesagt , daß ich die Erste und insbesondere die Neunte Mahlers in der Interpretation von Ancerl sehr hoch einschätze) . Und auf die mehr als 20 Jahre zuvor entstandene Aufnahme mit Bruno Walter verwiesen . Das Scherzo bei Ancerl passt nicht zu den anderen Sätzen , und das Orchester spielt einfach nicht gut . Es ist eine Live - Aufnahme , aber das ist die 47er Walter iunter den damaligen Aufnahmebedngungen auch .Aber welch ein Unterschied ! Als Dokument , daß auch große Dirigenten wie Ancerl mal schwache Tage haben , hätte es die Veröffentlichung nicht gebraucht . Aber es stand wohl mehr der Gedanke : "Eine Fünfte mit Ancerl werden wir immer los" im Vordergrund .

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Mozart - Le nozze di Figaro - Kleiber

     

    Aufnahme: Wien Redoutensaal 06/1955


  • Nikolai Medtner (1880-1951)
    Klavierkonzert Nr. 2
    Sergej Rachmaninoff (1873-1943)
    Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 3 op. 30

    Marc-Andre Hamelin, London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski
    Hyperion, DDD, 2016

    Tastendonner von einem der besten seines Fachs, der wohl wie kein anderer Pianist hoch virtuose Werke für sein Instrument ausgegraben und wiederbelebt hat. Und auch sein "Rach #3" spielt - für mich erwartungsgemäß - in der Liga der ganz großen Namen. Schade, dass er die Medtner-Konzerte Nr. 1 und 3 scheinbar (noch) nicht aufgenommen hat. Eine GA der Sonaten gibt es.

    Zitat

    »Marc-André Hamelin spielt Medtner mit überzeugender Agogik, viel Emotion und struktureller Transparenz auch mit wunderbar vollem und rundem Flügelklang.« (»Empfehlung des Monats« Fono Forum, Juli 2017)

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Die fehlenden Medtner-Konzerte mit Hamelin bedaure ich auch, habe aber den Verdacht, dass Rachmaninoffs Drittes immer dabei sein muss oder bei jungen Pianisten immer als Erstes kommt. Und ich glaube nicht, dass ich hier rasend übertreibe. ;):) Wenn ich nur wüsste, warum ...

    Trotzdem war Hamelin da von Anfang an eine rühmliche Ausnahme. Dafür schätze ich ihn hoch, und keineswegs nur wegen seiner Fähigkeiten am Instrument.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Klavierkonzerte laufen heute auch bei mir: Das Piano Concerto in F von George Gershwin sowie das Klavierkonzert Nr. 2 op. 4 von André Tchaikowsky. In Live-Mitschnitten von 1973 und 1975 fulminant dargeboten von Radu Lupu (dem das Tchaikowsky-Klavierkonzert op. 4 gewidmet ist). Die Dirigenten sind Dean Dixon (Gershwin) und Uri Segal (Tchaikowsky):

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)


  • Nikolai Medtner (1880-1951)
    Klavierkonzert Nr. 2
    Sergej Rachmaninoff (1873-1943)
    Klavierkonzert Nr. 4 (1926); Floods of Spring aus "Twelve Songs" op. 14 (arrangiert von Yevgeny Sudbin)

    Yevgeny Sudbin, North Carolina Symphony, Grant Llewellyn
    BIS, DDD, 2008

    Ich bleibe bei Medtner/ Rach. Auch das 2. Klavierkonzert ist sehr lohnend, was ebenfalls für die Einspielung gilt, trotz des weniger bekannten Klangkörpers und Dirigenten. Als nächstes ist Kammermusik von Medtner an der Reihe.

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

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  • Beethoven: Streichtrio c-moll, op. 9/3

    Leonid Kogan / Rudolf Barshai / Mstislav Rostropovich

    Achtung: Der Titel der CD-Beschreibung auf der Webseite ist falsch. Es sind nur die Streichtrios op.9/1 und 9/3 enthalten, aber statt op. 9/2 das Streichtrio op. 3

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)


  • Nikolai Medtner (1880-1951)
    Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1 & 2
    + 2 Canzonas with Dances op. 43

    Paul Stewart, Laurence Kayaleh
    Naxos, DDD, 2007

    Zentral im Werk Medtners' sind seine Klaviersonaten und -konzerte. Kammermusik scheint es nicht allzu viel zu geben, Sinfonisches gar nicht. Sehr schade. Die Violinsonaten sind aber unbedingt hörenswerte, tolle Musik voller Einfälle, Abwechslung und Schönheit, in Form eines feinen Gespürs für Melodien. Ähnlich den Klavierkonzerten, gibt es auch hier gleich mehrere Einspielungen (teilweise allerdings vergriffen). Hinsichtlich dieser Naxos-Produktion habe ich nichts zu meckern. Gefällt mir ausgezeichnet und lädt zum wiederholten Hören ein.

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:

    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
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  • Vinyl, leider ohne Bild

    Beethoven: Cellosonate D-Dur, op. 102/2

    Pablo Casals / Rudolf Serkin

    (Aufnahme: Prades 1953)

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    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)

  • Hier liefen zwei Runden Rach. 8818885

     

    Sergei Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 44

    Berliner Philharmoniker, Lorin Maazel
    Royal Scottish National Orchestra, Owain Arwel Hughes

    :wink: Agravain

  • Moin! - Hier wieder Haydn.

    Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 91 Es--Dur

    La Petite Bande
    Sigiswald Kuijken

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Bei mir Musik von Dimitri Schostakowitsch:

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    Klavierquintett g-moll op. 57 (1940)

    Nadine Blumenstein, Hovhannes Mokatsian, Violine
    Dirk Niewöhner, Viola
    Valentin Scharff, Violoncello
    Maria Ollikainen, Piano

    Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde

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