Musikstück der Woche - ein lockerer Austausch

  • Gibt es im Booklet irgendeine Erklärung dafür?

    Nein, das Booklet besteht durchgängig aus dem Tracklisting. Die Box ist übrigens eine Zusammenfassung von Einzelveröffentlichungen - in denen könnte vielleicht was dazu geschrieben worden sein. (Wäre dann Vol. 2 - Alpha 110)

    "Interpretation ist mein Gemüse." Hudebux

    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." Jean Paul

    "Manchmal sind drei Punkte auch nur einfach drei Punkte..." jd

  • Ich habe auch in eine Aufnahme von Aldo Ciccolino reingehört und fand das, was ich soweit gehört habe, auch ziemlich attraktiv. Werde morgen nochmal ganz und genauer anhören.

    Gibt es auf YT und bei jpc, aber auch bei Spotify.

  • In dieser Aufnahme ist auch die 5-sätzige Version von op. 14 enthalten:

    Schumann: Piano Sonata No. 1; Piano Sonata No. 3, Nikolaï Demidenko - Qobuz
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    (AD: 22. - 24. Januar 1996, Snape Maltings, Suffolk)

    Das Booklet zu dieser Aufnahme gibt es hier.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Ich habe auch in eine Aufnahme von Aldo Ciccolino reingehört und fand das, was ich soweit gehört habe, auch ziemlich attraktiv.

    Das dürfte die 2002er Aufnahme aus der Église St. Marcel in Paris sein, die ich in der 8 CD-Box von Cascavelle im Regal habe. Ja, es ist wirklich immer wieder erstaunlich, welch einsame Qualität Ciccolini im hohen Alter (er war zur Zeit dieser Aufnahme 77 Jahre alt) noch abzuliefern imstande war. Ein großer Pianist.

    In dieser Aufnahme ist auch die 5-sätzige Version von op. 14 enthalten

    Ich bin Deinem Link gefolgt - und wieder einmal völlig baff. Demidenko hat nun wiederum noch eine andere Reihung: Er spielt erst das Scherzo: Vivacissimo als zweiten Satz (insoweit mit Schumanns Konzeption übereinstimmend), dann aber als dritten Satz die Variationen über ein Thema von Clara Wieck (von Schumann als vierter Satz konzipiert) und danach als vierten Satz das Scherzo: Molto commodo (von Schumann als dritter Satz konzipiert). Man kommt wirklich aus dem Staunen nicht heraus, wenn man sich mit den Einspielungen dieser Sonate befasst.

    Vielen Dank an Dich für den Hinweis auf die Demidenko-CD, lieber Lionel :cincinbier:

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Das Booklet zur Aufnahme von Eric Le Sage mit Schumanns Klavierwerken Vol. 2 kann man sich ansehen, indem man sich kostenlos auf der Homepage des Labels registriert, siehe hier.

    https://cdn.outhere-music.com/outhere.prod/public/imported/albums/schumann-sonate-impromptus--fantaisie---klavierwerke--kammermusik-ii-alpha110-20231101131558-booklet.pdf

    Im Booklet wird aber nicht erklärt, warum die beiden Scherzo-Sätze in der hier gewählten Reihenfolge eingespielt wurden. Nur, dass diese Sonate 1836 ohne die beiden Scherzo-Sätze mit einem neuen Finale veröffentlicht wurde und dass 1853 eine zweite Edition erschien mit einem der beiden Scherzo-Sätze. Brahms veröffentlichte dann 1866 das noch fehlende Scherzo. Abschließend zu diesem Werk steht dann lediglich, dass sich Eric Le Sage für die originale Version, wie sie von April bis Juni 1836 komponiert wurde, entschieden hat. Ergänzt mit einigen Elementen aus der ersten Edition.

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Ich habe erstmal klein angefangen:

    Beatrice Berrut spielt hier die dreisätzige Version. Ziemlich gut, meine ich. Da wächst am Ende auch kein Gras mehr.

    Aber demnächst kommen dann die Versionen mit mehr Sätzen dran.

  • Danke für Deine Recherchearbeit, lieber Lionel! Und auch Dir, lieber Braccio, danke für Deinen Hinweis auf eine weitere Einspielung einer mir bisher nicht bekannten Pianistin! :cincinbier:

    Abschließend zu diesem Werk steht dann lediglich, dass sich Eric Le Sage für die originale Version, wie sie von April bis Juni 1836 komponiert wurde, entschieden hat.

    Ja, aber in der originalen Version der Sonate, bevor sie auf "gutes Zureden" des Verlegers auf eine weitaus geringere Spieldauer zurechtgestutzt wurde, war doch die Reihenfolge der beiden Scherzi gerade nicht so, wie sie von Le Sage aufgenommen wurde! Merkwürdig.

    Brahms veröffentlichte dann 1866 das noch fehlende Scherzo.

    Das deckt sich mit meinen Informationen über diese Sonate.

    Mein Fazit des heutigen Hörnachmittags und -abends: Wir haben es hier mit einem megaspannenden Werk zu tun, das leider nicht so präsent im heutigen Konzertleben ist, wie es seiner Qualität angemessen wäre. Ich erinnere noch gut, wie Mitte der 70er Jahre die komplette Sonate, von Horowitz gespielt, auf einer RCA-LP erschien. Ich war hin und weg von diesem Werk. Kannte ich doch bisher nur (ebenfalls von Horowitz für eine CBS-LP aufgenommen) die hinreißenden Variationen über ein Thema von Clara Wieck. Mit zeitlichem Abstand mag ich die Horowitz-Sicht auf diese Sonate heute nicht mehr allzu sehr, mit seinen krachenden Bässen und seinem selbstverliebten Manierismus. Aber großartig gespielt hat er dieses Werk natürlich. Und vor allem hat er sich für dieses Werk eingesetzt. Richter ließ es links liegen (er spielte nur die Sonate Nr. 2), Gilels ebenfalls (er spielte nur die Sonaten Nr. 1 und 2).

    Wenn ich mir Lucas Debargue anhöre, habe ich das Gefühl: Das ist es!!! Ich habe ihn mir gerade eben im Quervergleich (Satz für Satz) mit der "rediscovered"-Version von Horowitz aus dem Jahr 1975 zu Gemüte geführt. Das ist einfach nur gnadenlos gut, was Debargue da macht!

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Das dürfte die 2002er Aufnahme aus der Église St. Marcel in Paris sein, die ich in der 8 CD-Box von Cascavelle im Regal habe. Ja, es ist wirklich immer wieder erstaunlich, welch einsame Qualität Ciccolini im hohen Alter (er war zur Zeit dieser Aufnahme 77 Jahre alt) noch abzuliefern imstande war. Ein großer Pianist.

    ja hier dabei:

    da war er 77? Wahnsinn......

  • ja hier dabei:

    da war er 77? Wahnsinn......

    Wo hast Du denn das Cover aufgetrieben? Toll... Ich habe den Link zum Cover gleich von Dir übernommen und in meine Werkeinführung eingepflegt.

    Ja, Ciccolini war Jahrgang 1925, also zum Zeitpunkt der Aufnahme 77. Wirklich irre...

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Ciccolini war Jahrgang 1925, also zum Zeitpunkt der Aufnahme 77. Wirklich irre.

    Da hast du ja noch ein wenig Zeit zum Üben .

    Good taste is timeless "Ach, ewig währt so lang " "But I am good. What the hell has gone wrong?" A thing of beauty is a joy forever.

  • Vielen Dank nun auch von mir lieber music lover für diesen erneut ungemein bereichernden Höranstoß! Hatte, was Schumanns Klaviersonaten betrifft, bisher nur op. 11 und op. 22 im Blick und höre mich nun dieser Tage sehr gerne in op. 14 ein. Begonnen habe ich mit der Aufnahme von Franz Vorraber aus dessen Schumann-Gesamtaufnahme.

    Vorraber spielt das zweite Scherzo ergänzend vor der Sonate (viersätzige Fassung). Mir sagt das impulsive Spiel Vorrabers am etwas scheppernden Bösendorfer Flügel prinzipiell zu, es hat etwas von "sehr gutem Vom-Blatt-Spiel" für mich, viel Entdeckendes. Schiffs Aufnahme von 1999 (danke auch für diesen youtube Link!) verdeutlicht mir, warum trotz Vorrabers lexikalisch wie musikalisch-musikantisch großartiger Leistung Schiff der Berühmtere ist - Anschlagskultur, Reife, Souveränität stehen bei Schiff für sich.

    Vorraber braucht für den 3. Satz zehn Minuten, Schiff nur sieben. Vorraber spielt also wohl (muss das erst mit Noten checken) die längere Fassung dieses Satzes.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Erst dachte ich, na ja, da stehen die beiden bekannten Boxen mit Kempff und Arrau im Regal, da höre ich dann mal rein ... Pustekuchen. In beiden Boxen ist das Werk nicht enthalten.

    Ok. Da ich gerade ohnehin einen Pollini-Walkthrough mache, habe ich dieses Stück aus seinem immensen medialen Oeuvre vorgezogen.

    Was für ein Stück .. ein typisches music-lover-Stück, wenn ich das sagen darf ... energievoll an der Oberfläche und gleichzeitig wie ein Eisberg, der größere Teil ist verborgen und kann nur erahnt werden, voller dunkler Kraft, und nur ein Ausnahme-Held an den Tasten kann im Kampf mit den Elementen bestehen und die Menschheit retten.

    Vielen Dank für den Tipp.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Was für ein Stück .. ein typisches music-lover-Stück, wenn ich das sagen darf

    Grins2

    Herzlichen Dank an Dich, an AlexanderK und an andréjo für Eure Dankesworte!

    Von Maurizio Pollini gibt es übrigens auch eine Live-Aufführung, aufgeteilt auf zwei Videos:

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    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Naja, in romantische Musk kann man sehr viel hineinprojezieren. Finde ich.

    Ja klar. Und nicht nur in romantische Musik kann man viel hineinprojizieren. Finde ich.

    Ansonsten würden wir ja nur über tönend bewegte Formen sprechen.

    Warum sonst reden viele so gerne über Biographisches, wenn es um Musik geht?

    Tschaikowsky 6 wird gerne mit Selbstmordgedanken in Verbindung gebracht. Bernstein hat herrlich darüber gelästert - "wenn ich in der Stimmung wäre, mich umzubringen, dann würde ich mich ganz bestimmt nicht hinsetzen und eine Sinfonie schreiben. Ich könnte wohl nicht einmal meinen eigenen Namen schreiben".

    Es bleibt ein schwieriges Feld zwischen dem Befund des Notentextes, den Eigenheiten des Komponisten, den Eigenheiten seiner Interpreten und den Eigenheiten der Zuhörenden.

    Ein mehrfacher Resonanz- und Brechungsprozess: Komponist hat eine Werkidee, wird von ihr ergriffen, d. h., er kommt in Resonanz, und er schreibt eine Version dieser abstrakten Idee auf (erste Brechung). Interpet sieht die Noten, wird fasziniert, d. h., er gerät in Resonanz. Er spielt seine Version der Version der abstrakten Idee (zweite Brechung). Zuhörer hört die Version der Version der abstrakten Idee und gerät eventuell auch in Resonanz (dritte Brechung). Ob der Zuhörer jedoch von Aspekten angeregt wird, die in der ursprünglichen Werkidee enthalten waren, ist offen ...

    Man stelle sich vor, jemand würde schnippische Bemerkungen machen, wenn Hörende in Resonanz zum Werk geraten. Das wäre sozusagen eine Meta-Resonanz ... Grins1

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist ja nicht anders als in der Literatur. Dort wird auch gerne über Biographisches geredet, wenn es um Literatur geht. Bizarrerweise gilt dies sogar in der antiken Literatur, wo nur in den wenigsten Fällen (Cicero, Seneca) überhaupt eine einigermaßen zusammenhängende Biographie bekannt ist. Aber bevor man über die Texte spricht, ergehen sich viele Leute lieber in Zirkelschlüssen aus dem Text zur Biographie und wieder zurück (Catull!). Mich fasziniert, dass von Künstlerbiographien so viel Faszination auszugehen scheint, wo sie doch in den meisten Fällen völlig langweilig sind und in den meisten Fällen in einer unklaren Relation zum Werk stehen. Aber trotzdem ungebrochene Faszination - wenn überhaupt, ist die Bedeutung der Künstlerbiographie für die Bewertung der Werke in letzter Zeit sogar wieder gestiegen.

    Freilich gibt es gelegentlich Künstler:innen, die ihre Biographie selbst sehr stark thematisieren. Aber die sind meiner Wahrnehmung nach eher die Ausnahme, schon überhaupt vor dem 20. Jh.

    Liebe Grüße,
    Areios

    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Es ist mMn in keinem Falle von Kunst eine Frage von entweder-oder. Was man nun jetzt genau unter "biographisch" verstehen möchte, weiss ich nicht. Wie weit will man diesen Begriff fassen? Jeder Kunstschaffende existiert in einem Umfeld. Und die Befruchtung ist gegenseitig. Davon kann man wohl ausgehen.

    Man sollte sich aber immer bewusst bleiben, dass man als Mensch projeziert. Und dass Kunstrezeption auch gerade von Projektion lebt. Kunst kann als Spiegel des eigenen Unterbewusstseins agieren. Das ist nichts neues. Dennoch steckt mehr drin als nur eigene Projektion. Kunst hat auch etwas Absolutes.

    Da gibt es in James Joyce Ulysses gleich zu Beginn einen Satz, an dessen Annotation ich mir immer noch die Zähne ausbeisse, wenn ich daran denke. "It is a symbol of Irish art. The cracked lookingglass of a servant." The cracked lookingglass ist laut Annotation wiederum ein Zitat aus etwas von Oscar Wilde, wo es darum geht, ob das Leben die Realität ist und Kunst der Spiegel, oder ob Kunst die Realität ist und das Leben der Spiegel. Gut, bei Oscar Wilde muss man vorsichtig sein. Dennoch.....

  • Jeder Kunstschaffende existiert in einem Umfeld

    Das ist zweifellos richtig.

    Und die Befruchtung ist gegenseitig.

    Hm. Ich bin nicht sicher, in wie weit Pollini den Schumann befruchtete. Auch, wenn wir das mal metaphorisch lesen.

    Man sollte sich aber immer bewusst bleiben, dass man als Mensch projeziert. Und dass Kunstrezeption auch gerade von Projektion lebt. Kunst kann als Spiegel des eigenen Unterbewusstseins agieren. Das ist nichts neues.

    Neu ist es bestimmt nicht. Warum man "immer sollte", und was passiert, wenn man so böse ist und das mal nicht tut, weiß ich nun gar nicht.

    Vielleicht ist es ja auch einfach mal umwerfend, wenn sich ein Künstler sich in eine Aufführung hinein verliert bis hin zu Kontrollverlust und Selbstaufgabe. Callas, Barere, Richter ... das sind doch die Aufführungen, die unter die Haut gehen.

    Da kann man das "sich bewusst sein" eben auch mal abtörnend finden. Hochreflektierte haben wir genug, die uns alles ex post herausanalysieren. Ich weiß ja nicht, wie die so im Schlafzimmer agieren ... vielleicht reflektieren die gemeinsam den hormonellen Verlauf des Liebesaktes auf der Zeitachse oder so ...

    Insofern widerspreche ich dem "man sollte immer". Welche Anmaßung, das für alle ex cathedra festzulegen. Meine ich.

    Kunst hat auch etwas Absolutes.

    Und was soll uns das sagen? Was genau ist da "losgelöst"?

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Befruchtung wird hormonell losgelöst,

    This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)

  • Dienen kann ich auf jeden Fall mit zwei Einspielungen:

                 

    Jörg Demus besitze ich schon sehr lange, habe manches öfters und manches wohl nur einmal in etwa gehört - wozu auch die dritte Klaviersonate gehört. ;):) Das war sicher ein Fehler und sicher nicht mein einziger in musikalischen Dingen.

    Bei der Super-Integrale von Florian Uhlig, die vermutlich nicht so sehr interpretatorisch, aber wohl um so mehr quasi historisch-kritisch interessant sein dürfte, habe ich mich nach kurzen und nur wenig schmerzhaften inneren Kämpfen [;)] zum Kauf entschlossen. Das ist einige Monate her und das hat sich (schändlicherweise) bislang nicht gelohnt, sollte sich von daher ändern - denn noch habe ich nur in die Bonus-CD (mit den Orchesternummern) hineingehört und - wenn ich mich nicht täusche - der Fantasie op. 17 gelauscht, die ich besonders gerne habe. Kennt noch jemand von Euch dieses Uhlig-Opus?

    PS: Konzert ohne Orchester - diesen schicken Terminus habe ich in Zusammenhang mit Schumann schon länger zur Kenntnis genommen. Gibt es das nicht auch bei dem klassizistisch-romantischen Grell-Komponisten Alkan?

    Bis wieder!

    :) Wolfgang

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

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