Musikstück der Woche - ein lockerer Austausch

  • Rach 3? Und nicht das Elefanten-Konzert? Ich höre die drei Sinfonien, die vier Klavierkonzerte und die kleineren Stücke gerne, aber selten. Komisch eigentlich. Jedenfalls: Vielen Dank für die Auswahl und für den Impuls, dieses Werk mal separat zu hören!

    Nichts falsch machen kann man mit Ashkenazy

    ... wäre auch meine Go-to-Aufnahme (kenne nur die mit dem Concertgebouworkest bei Decca). Ormandy steht noch im regal, d. h., seine Aufnahme der drei Sinfonien.

    aber auch sehr die neuen mit Yannick Nezet-Seguin und dem Philadelphia

    Danke für den Tipp!

    Kirill Petrenko hat jüngst hochgelobte Aufnahmen mit den Berliner vorgelegt, aber leider mal wieder die Zweite samt Sinfonien Tänzen.

    Fürs Protokoll: Hörwitz hält es mit Slatkin/Detroit.

    Repertoire: The BEST Rachmaninoff Symphony Cycles
    Rachmaninoff wrote only three symphonies, but their reputation and popularity vary widely. For that reason, record companies have been reluctant to package t...
    www.youtube.com

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Schönen Dank an maticus für die Wahl der Woche! Diese Sinfonie habe ich sehr lange nicht mehr gehört - aber ich glaube, dass ich die Einspielung mit Ashkenazy als CD finde. Auch eine LP müsste ich da besitzen.

    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.

  • Bei mir läuft diese

    Mit John Wilson und der Sinfonia of London greift man selten fehl, meine ich. So auch hier.

    Auch nach diesem Hören bleibt bei mir die Nr. 3 erstmal auf Platz drei. Die Nr.1 schätze ich, weil sie mich ab dem ersten Takt unmittelbar packt, die Zweite wegen ihrer Uferlosigkeit. Die Dritte ist natürlich auch toll gemacht, mit ihrem Mix aus langsamem Satz und Scherzo im Mittelsatz und wohl auch ansonsten ökonomischer als die Nr. 2, aber irgendwas fehlt mir. Vielleicht ist sie mir trotz des immer wieder und in verschiedenen Gestalten herausblitzenden Dies Irae einfach zu hell und optimistisch?

  • kenne nur die mit dem Concertgebouworkest bei Decca

    Die wird m. E. von seinen (Ashkenazys) weiteren Einspielungen auch nicht übertroffen.

    maticus

    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga

    Ich lieb‘ den Schlaf, doch mehr noch: Stein zu sein.
    Wenn ringsum nur Schande herrscht und nur Zerstören,
    so heißt mein Glück: nicht sehen und nicht hören.
    Drum leise, Freund, lass mich im Schlaf allein.
                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Hier ist Rachmaninows Eigenaufnahme mit dem Philadelphia Orchestra vom 11. Dezember 1939:

    Ich besitze sie in der großen RCA Victor-Box mit seinen gesamten akustischen Einspielungen (also nicht Rollenaufnahmen) eigener und fremder Werke als Pianist und als Dirigent. Morgen sehe ich bei mir mal nach, was sich sonst noch so an Aufnahmen dieses Werks bei mir findet. Swetlanow, Silvestri, Kondrashin und Jansons fallen mir neben Rachmaninows eigener Aufnahme als erstes ein.

    Danke für die Auswahl, lieber maticus!

    «Denn Du bist, was Du isst»
    (Rammstein)

  • Meine Erstbegegnung mit den Orchesterwerken (nach den Klavierkonzerten) von Rachmaninow waren Einzel-CDs mit Ashkenazy/Concertgebouw/Decca. Ich weiss jetzt nicht mehr genau (und kann es jetzt auch nicht eruieren), aber ich hatte zwei oder drei CDs mit den Glocken, der Toteninsel, der 2. Sinfonie, den Sinfonischen Tänzen, und (unsicher) der 3. Sinfonie. (Kann das sein?) Die 1. Sinfonie war jedenfalls nicht dabei. Später kamen drei CDs mit Jansons/St. Petersburg/EMI hinzu, die ich leicht enttäuschend fand. Aber hier waren die Sinfonien 1-3 dabei, und die Sinfonischen Tänze. Jahre später hat sich bei mir irgendwie die Meinung festgesetzt, statt der 3. Sinfonie höre man lieber die Sinfonischen Tänze. Wie es zu dieser Überzeugung kam, ob es nur eine "falsche" Erinnerung nach längerer Hörpause war, oder ob dieser Eindruck durch ein tolles Live-Erlebnis in Trondheim mit der 2-Klavierfassung der Sinfonischen Tänze zustande kam, ist mir jetzt im Nachhinein nicht mehr klar. Und vielleicht sind ja die Sinfonischen Tänze tatsächlich "besser". Allerdings habe ich diese, wie auch die 2. Sinfonie, inzwischen fast unendlich oft gehört, so dass schon allein deswegen die 3. Sinfonie (wie zuvor auch schon die 1. Sinfonie) für mich eine gewisse Erfrischung brachte. Jedenfalls habe ich an ihr absolut nichts auszusetzen, und eigentlich ist sie den Sinfonischen Tänzen ja charakterlich nicht unähnlich.

    maticus

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                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Meine Erstbegegnung mit den Orchesterwerken (nach den Klavierkonzerten) von Rachmaninow waren Einzel-CDs mit Ashkenazy/Concertgebouw/Decca. Ich weiss jetzt nicht mehr genau (und kann es jetzt auch nicht eruieren), aber ich hatte zwei oder drei CDs mit den Glocken, der Toteninsel, der 2. Sinfonie, den Sinfonischen Tänzen, und (unsicher) der 3. Sinfonie. (Kann das sein?) Die 1. Sinfonie war jedenfalls nicht dabei. [...]

    Ashkenazys Aufnahmen von Rachmaninows Sinfonien mit dem RCO auf Decca erschienen ursprünglich in diesen Zusammenstellungen:
    - Sinfonie Nr. 1 (1 CD, AD: August 1982, Concertgebouw, Amsterdam)
    - Sinfonie Nr. 2 (1 CD, AD: September 1981, Concertgebouw, Amsterdam)
    - Sinfonie Nr. 3 + Jugendsinfonie (1 CD, AD: August 1982, Concertgebouw, Amsterdam)*
    - Toteninsel + Sinfonische Tänze (1 CD, AD: Januar 1983, Concertgebouw, Amsterdam)**
    - Die Glocken + 3 russische Lieder (1 CD, AD: November 1984, Concertgebouw, Amsterdam)**

    Später erschienen dann 2 verschiedene CD-Boxen mit den Decca-Aufnahmen:
    1. Box: "The Symphonies": Sinfonien Nr. 1 - 3, Toteninsel, Sinfonische Tänze, Die Glocken (ohne Jugendsinfonie)
    2. Box: "Symphonies 1 - 3" (Double Decca-Reihe)

    * Sinfonie Nr. 3 + Sinfonische Tänze erschien später in der Decca-Ovation-Reihe
    **Erschienen später auch in der Decca-Ovation-Reihe in den gleichen Zusammenstellungen

    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • Hier ging's los mit der Standard-Empfehlung Concertgebouworkest/Ashkenazy.

    Ja, was soll ich sagen ... Wiedererkennungseffekt: Null. Für eine Box, die über 25 Jahre im Regal steht, ist das ... warum steht das Zeug überhaupt da, wenn es nicht gehört wird?

    Also: Nochmal danke für die Wahl! Ormandy, Slatkin, Gergiev e tutti quanti stehen in den Startlöchern.

    "Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten." - Johann Wolfgang von Goethe

  • Rach S3 kenne ich recht gut, habe einige Aufnahmen im Regal, überwiegend aus russischer Hand (Svetlanov, Kondrashin, Pletnev, Ashkenazy, Jansons, V. Petrenko, Previn 2x). Heute höre ich den UA-Dirigenten Leopold Stokowski mit dem National PO (einemLondoner Pick-Up Orchester) in einer Stereoaufnahme von ca 1975. Übrigens seine erste Aufnahme fast 40 Jahre nach der UA 1936 in Philadelphia.

    Rachmaninoff Symphony No. 3 - Vocalise - Leopold Stokowski
    FIRST HIGH-RESOLUTION RELEASE OF STOKOWSKI’S DESMAR RECORDING OF RACHMANINOFF’S SYMPHONY NO. 3 AND VOCALISE HDTT customers have enthusiastically praised its…
    www.highdeftapetransfers.ca

    https://www.amazon.de/Symphony-No-3-National-Po-Sto/dp/B0040Y7F6E

    Toleranz ist der Verdacht, der andere könnte Recht haben.

  • Ashkenazys Aufnahmen von Rachmaninows Sinfonien mit dem RCO auf Decca erschienen ursprünglich in diesen Zusammenstellungen:
    - Sinfonie Nr. 1 (1 CD, AD: August 1982, Concertgebouw, Amsterdam)
    - Sinfonie Nr. 2 (1 CD, AD: September 1981, Concertgebouw, Amsterdam)
    - Sinfonie Nr. 3 + Jugendsinfonie (1 CD, AD: August 1982, Concertgebouw, Amsterdam)*
    - Toteninsel + Sinfonische Tänze (1 CD, AD: Januar 1983, Concertgebouw, Amsterdam)**
    - Die Glocken + 3 russische Lieder (1 CD, AD: November 1984, Concertgebouw, Amsterdam)**

    Danke, lieber Lionel. Ich vermute, dass ich aus dieser Liste nur die erstgenannte nicht habe¹. An eine CD mit der Jugendsinfonie erinnere ich mich auch (wollte ich gestern fast auch mit nennen), das wird dann wohl die mit der Dritten sein.

    ¹Nachtrag: Inzwischen habe ich die Box mit den Sinfonien und Orchesterwerken, also auch die 1. Sinfonie.

    maticus

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  • Direkten Zugriff habe ich jetzt hier (nur) auf Ashkenazy/Concertgebouw, Nezet-Seguin/Philadelphia und V. Petrenko/Liverpool. Habe nun nochmal alle drei gehört. Die aus Philadelphia ist sehr klangschön voller Farben. Ashkenazy ist schroffer, der Finalsatz ist bei ihm schön schnell und straff. Petrenko liegt vielleicht dazwischen, ist jedenfalls auch sehr zu empfehlen.

    maticus

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                       --- Michelangelo Buonarroti (dt. Nachdicht. J. Morgener)

  • Habe mir heute den Kopfsatz mit Nezet-Seguin und dem Philadelphia Orchestra angehört. Ja, finde ich auch sehr klangschön. Der erste Satz hat übrigens eine Expo-Wiederholung. Die macht Nezet-Seguin nicht. Wilson z. B. schon. Mit dem und seiner Sinfonia of London habe ich gerade den zweiten Satz gehört. Schon tolle Musik, sehr elegante Melodien, rhythmisch packender Scherzo-Abschnitt.

    To whom it may concern: Mit Expo-Wiederholung dauert der erste Satz > 15 Minuten. Ashkenazy macht sie mit dem Concertgebouw und dem Philharmonia, Slatkin anscheinend auch. Ormandy - klar - nicht.

  • Lieber Braccio,

    gut, dass Du darauf hinweist. Das hatte ich gar nicht bemerkt, hatte mich aber über Spielzeiten gewundert. Ich schreibe mal die Spielzeiten von meinen drei momentan zugänglichen:

    Ashkenazy (Concertgebouw)    16:53 / 12:34 / 12:15 // 41:43
    V. Petrenko (Liverpool)      15:07 / 11:56 / 13:37 // 40:41
    Nezet-Seguin (Philadelphia)  13:46 / 12:20 / 13:32 // 39:48

    maticus

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    2 Mal editiert, zuletzt von maticus (11. Juni 2024 um 20:42) aus folgendem Grund: Typos.

  • Vielen Dank lieber maticus nun auch von mir, wie immer eine spannende Werkauswahl! :top:

    Auf das Werk erstmals bewusst gestoßen bin ich erst vor kurzem, weil mich Avdeeva/Prokofjew in einem hr Livestream interessiert hat, die Symphonie stand an diesem 20.1.2023 in der Alten Oper in Frankfurt im zweiten Teil auf dem Programm. Andris Poga dirigiert in der nach wie vor im youtube Kanal des hr-Sinfonieorchesters verfügbaren Konzertaufzeichnung das hr-Sinfonieorchester. Mit dieser farbigen, lebendigen Fernsehaufnahme das Werk zu entdecken, war für mich keine so schlechte erste Wahl.

    Rachmaninow: 3. Sinfonie ∙ hr-Sinfonieorchester ∙ Andris Poga
    Sergej Rachmaninow: 3. Sinfonie a-Moll op. 44 ∙I. Lento – Allegro moderato 00:00 ∙II. Adagio ma non troppo – Allegro vivace – Tempo come prima 14:10 ∙III. ...
    www.youtube.com

    Den 1. Satz von Rachmaninows 3. Symphonie (Lento – Allegro moderato) höre ich schicksalhaft gewichtig, und vor allem als Musik voller Seele, zutiefst authentisch. Und dann mittendrin die elegischen Holzbläser, und das Cello geht darauf ein, ein kleines Aufhorchen, eine von vielen Stellen, die (mich) durchaus im Innersten zu berühren vermögen.

    Der 2. Satz (Adagio ma non troppo – Allegro vivace – Tempo come prima) führt mich in eine versunkene Traumwelt, und im belebten Mittelteil darf ich mitfliegen über Phantásien.

    Mit dem 3. Satz (Allegro – Allegro vivace – Allegro (Tempo primo) – Andante con moto – Allegretto – Allegro – Allegro vivace) darf ich weiter mitfliegen durch ein Abenteuerland, Fantasywelten tun sich auf. Noch einmal wird an das schicksalhaft Gewichtige erinnert, ehe das Werk seinen Schlusspunkt setzt.

    Auf der wikipedia Werkseite wird speziell auf das neoklassizistische Scherzo in der Mitte des 2. Satzes sowie zum 3. Satz auf ein an Tanejew angelehntes Fugato und ein Bolero-Intermezzo hingewiesen, das die Reprise einleitet.

    Neun Monate später entstand eine weitere Fernseh-Konzertaufnahme des Werks mit einem deutschen Rundfunkorchester, abrufbar im WDR Klassik youtube Kanal. Das WDR Sinfonieorchester spielte Rachmaninows op. 44 unter der Leitung seines Chefdirigenten Cristian Măcelaru am 20.10.2023 in der Kölner Philharmonie. Diese Fernsehaufnahme habe ich mir für morgen vorgenommen, im Vorsatz, darauf aufzupassen, ob ich das Fugato und den Bolero gleich erkennen werde. (Beim ersten Mal habe ich drüber hinweggehört.)

    Am Mittwoch bin ich dann wenn alles klappt gespannt auf die Nezet-Seguin-Aufnahme.

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Lieber Alexander,

    vielen Dank für die Schilderung deine persönlichen Eindrücke. Auch für den Link auf das schöne HR-Video. Die Kommentare dort sind ja überschwänglich. Wohl zurecht.

    maticus

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  • ...bin anschließend gleich weitergeleitet worden auf eine Aufführung des WDR. Ein "etwas" anderer Zugang. Als sei der Dirigent auf Drogen, oder so. Sehr rasant. Interessant, aber ich weiss nicht...

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    maticus

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  • Hier findet sich ein schöner Text zur Dritten Sinfonie in einem Programmheft des NDR.

    Cristian Măcelaru & Martin Fröst
    Romantik trifft Gegenwart: Cristian Măcelaru leitet Rachmaninows Sinfonie Nr. 3 mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Martin Fröst präsentiert "Weathered"…
    www.ndr.de

    Und für die Hamburger: die Sinfonie wird diesen (!) Donnerstag und Sonntag in der Elphi aufgeführt!!! (Das Werk für Klarinette und Orchester von Anna Clyne mit Martin Fröst würde mich auch interessieren.)

    maticus

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  • Am Freitag 14.6. ab 18 Uhr in NDR Kultur, allerdings aus Wismar...

    NDR Kultur: Programm am 14.06.2024 | NDR.de - Kultur - Programm
    Neben klassischer Musik stehen spannende Gespräche, Interviews, Hörspiele und Feature auf dem Programm von NDR Kultur.
    www.ndr.de

    Konstantia Gourzi: Festspiel-Ouvertüre für Blechbläser und Percussion op. 108 "Mondaufgang am Meer" (UA)
    Anna Clyne: "Weathered", Klarinettenkonzert
    Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44
    Martin Fröst, Klarinette
    NDR Elbphilharmonie Orchester
    Ltg.: Cristian Măcelaru
    Live aus der St.-Georgen-Kirche Wismar

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

  • Die WDR-Fernsehaufnahme habe ich nun auch angesehen. Ist schon interessant, wie unterschiedlich die Dirigenten ihre Orchester auf Werke einstellen. Beeindruckt hat mich das hohe Spielniveau beider Orchester. Măcelaru lässt aber weniger fließen, alles wirkt plastisch aufgezogen auf mich, und vor allem - knallig, auf den Effekt hin einstudiert.

    Fürs Werk selbst werde ich mit mehrmaligem Hören sehr gewonnen. Fugato und Bolero im 3. Satz ließen sich beim zweiten Mal leicht heraushören. Bin morgen sehr gespannt auf Nezet-Seguin/Philadelphia, am Donnerstag suche ich mir eine weitere Aufnahme heraus, und am Freitag denke ich wird´s Măcelaru in NDR Kultur aus Wismar ähnlich knallen lassen wie in Köln, mal abwarten...

    Immerhin wird diese nicht so populäre Symphonie innerhalb von eineinhalb Jahren von drei verschiedenen deutschen Rundfunkorchestern aufgeführt!

    Herzliche Grüße
    AlexanderK

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