Operntelegramm Saison 2023/2024

  • Ich war nun im Münchner Cuvilliéstheater bei der diesjährigen Produktion des Opernstudios, einem Doppelabend aus Respighis "Lucrezia" und Orffs "Mond". Hingegangen bin ich wegen der Lucrezia, die ich noch nicht kannte, und bin ziemlich angetan von diesem Stück. Wie kommt das, dass es gar so selten gespielt wird und nicht einmal eine vernünftige Aufnahme greifbar ist? Respighi ist ja durchaus ein Komponist, von dem einige Werke regelmäßig auf den Konzertprogrammen stehen. Gegen diese fulminante Kombination aus spätromantischer Klangfarbenpracht und exotisierenden Archaismen fiel Orffs bayerisches Welttheater dann qualitätsmäßig doch arg ab; nicht nur musikalisch, auch inhaltlich passt es nur schwer in die heutige Zeit.

    Die Inszenierung von Tamara Trunova hatte ein paar sonderbare Regieeinfälle und war ansonsten recht unauffällig. Witzig war immerhin in der Unterweltsszene des "Mondes", dass da auch Lucrezia unter den Toten war. Das Orchester - in reduzierten Fassungen, um in den kleinen Orchestergraben des Cuvilliéstheaters zu passen - unter Ustina Dubitsky schien sich bei Respighis Klangfarbenpracht auch wohler zu fühlen als bei Orff. Von den jungen Sängern und Sängerinnen haben in diesem kleinen Rahmen vor allem die Damen Eindruck hinterlassen: Ganz besonders herausragend war Natalie Lewis als souveräne La Voce, mit der man die Oper vielleicht mal einspielen sollte. Louise Foors Lucrezia war schön und anrührend gesungen, mit der weiteren sängerischen Entwicklung werden sicherlich auch noch dramatischere Farben dazukommen, die diese Partie noch abrunden würden. Auch Xenia Puskarz Thomas ließ in der Miniaturrolle der Servia einen wohlklingenden Mezzosopran ertönen; einen silbrig-hellen Sopran hingegen Eirin Rognerud als Venilia. Von den römischen Herren hat Zachary Rioux als Bruto besonders überzeugt. Im "Mond" gab es dann ja keine Solistinnen mehr. Liam Bonthrone (der schon den Collatino gesungen hatte) meisterte die unangenehm hohe Tenorlage des Erzählers mit Bravour, die übrigen Burschen sorgten mit Spielfreude und solider Stimme für einen heiteren Abschluss.

    Wer die Lucrezia gerne hören möchte: Es gibt anscheinend bisher drei Aufnahmen, von denen aber nur der alte italienische Scala-Mitschnitt mit Anna de' Cavalieri als Lucrezia, Mitì Truccato Pace als La Voce, Mario Sereni als Sesto Tarquinio und Fernando Corena in der winzigen Rolle des Spurio Lucrezio unter Oliviero de Fabritiis künstlerisch empfehlenswert ist. Genau dieser ist allerdings kommerziell nicht erhältlich (möglicherweise überhaupt nie auf CD überspielt?) und kann ausschließlich auf YouTube angehört werden:

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    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Ich war nun im Münchner Cuvilliéstheater bei der diesjährigen Produktion des Opernstudios, einem Doppelabend aus Respighis "Lucrezia" und Orffs "Mond".

    Vielen Dank für den interessanten Bericht. Die Lucrezia hätte mich auch sehr interessiert. Es gibt scheinbar noch eine verfügbare Aufnahme auf dem Markt:

    Ich besitze eine Aufnahme aus dem Jahr 1995, erschienen bei Marco Polo, u. a. mit Stefania Kaluza als La Voce. Dein Bericht hat mich dazu animiert, die CD mal wieder in den Player zu legen. :thumbup:

  • Ich war nun im Münchner Cuvilliéstheater bei der diesjährigen Produktion des Opernstudios, einem Doppelabend aus Respighis "Lucrezia" und Orffs "Mond".

    Vielen Dank für den interessanten Bericht. Die Lucrezia hätte mich auch sehr interessiert. Es gibt scheinbar noch eine verfügbare Aufnahme auf dem Markt:

    Ich besitze eine Aufnahme aus dem Jahr 1995, erschienen bei Marco Polo, u. a. mit Stefania Kaluza als La Voce. Dein Bericht hat mich dazu animiert, die CD mal wieder in den Player zu legen. :thumbup:

    Die von dir zitierten Aufnahmen sind zumindest auf Spotify beide verfügbar; sie überzeugen mich leider beide nicht. Insbesondere die Sängerinnen der zentralen Partie der Voce, Stefania Kaluza bzw. Jone Jon, sind beide meilenweit entfernt von der Leistung von Natalie Lewis in München. Auch die schwierige Partie der Lucrezia würde von den stimmlichen und interpretatorischen Anforderungen eigentlich einen Weltklasse-Spinto benötigen (Respighi schrieb die Rolle für Maria Caniglia), den bisher leider keine Aufnahme und auch nicht die Münchener Aufführung aufbieten konnte. Hier wäre also noch eine echte Ausgrabung zu machen.

    "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
    Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.

  • Immer auf der Suche nach Opernraritäten fuhr ich am Freitag nach Wuppertal, um mir den Doppelabend von Schönbergs Erwartung und Der Wald von Ethel Smyth anzuschauen. "Ethel wer?" wird sich jetzt vielleicht mancher fragen. Mir war diese Komponistin jedenfalls bisher nicht bekannt; Erwartung hatte ich schon einmal konzertant erlebt.

    Hat man sich dann einmal mittels Informationsquellen mit den Opern beschäftigt, fragt man sich immer noch, was diese beiden Stücke wohl verbinden könnte. Das Theater Wuppertal nennt zum einen das Thema 'Wald' als Metapher für einen Ort der diffusen Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten. Zum zweiten wurden beiden Stücke im ersten Jahrzent des 20. Jahrhunderts komponiert; Erwartung allerdings erst 1924 uraufgeführt.

    Dem Regisseur Manuel Schmitt gelang eine einleuchtende und stringente Produktion. Zu Beginn erlebt man in Erwartung die Frau, die durch ein großes Waldgemälde im Foyer eines Hotels panisch wird und Angstzustände bekommt. Am Schluss zerstört sie das Bild und klettert durch das entstandene Loch in den erweiterten Bühnenraum, in dem dann Der Wald spielt. Und spätestens hier wird klar, was man als Zuschauender bereits ahnte; die Frau ist das Röschen aus dem zweiten Stück, die auch nach vielen Jahren immer noch nicht den traumatischen Verlust ihres Bräutigams Heinrich verarbeitet hat. Musiziert wurde auf hohem Niveau. Insbesondere die Gastsängerin Hanna Larissa Naujoks brachte sich komplett ein und konnte sowohl stimmlich als auch darstellerisch als Frau überzeugen.

    Musikalisch hat mich persönlich nur der erste Teil überzeugt. Ethel Smyth bleibt auch 1902 noch total der deutschen Romantik verhaftet, und das Stück erinnerte mich stark an den Freischütz. Leider kann ich der Musik dieser Epoche allerdings nichts abgewinnen. Gleichwohl war es keineswegs ein verlorener Abend. Die Produktion in ihrer Gesamtheit fand ich schon spannend, und ich bin musikalisch Verantwortlichen immer wieder dankbar für ihren Mut, auch mal Wege abseits der ausgetretenen Pfade zu gehen.

    Ergänzende Randnotiz: im Ruhrgebiet/Bergischen Land konnte man in dieser Spielzeit unbekannte Opern von drei verschiedenen Komponistinnen erleben. :clap: Ich vermute mal, dass das nicht abgesprochen war...

  • Will nur mal schnell loswerden, dass wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat, sich eine der wenigen Aufführungen von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk nicht entgehen lassen sollte! Werde bemüht sein, in Kürze mehr zu berichten.

    Bernd

    Fluctuat nec mergitur

  • Will nur mal schnell loswerden, dass wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat, sich eine der wenigen Aufführungen von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk nicht entgehen lassen sollte! Werde bemüht sein, in Kürze mehr zu berichten.

    Dem schließe ich mich mal kurz an. HIN! Ihr werdet hin und weg sein! Ja.

    Adieu, Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Will nur mal schnell loswerden, dass wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat, sich eine der wenigen Aufführungen von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk nicht entgehen lassen sollte!

    Habe gerade eine Karte für nächsten Sonntag erstanden. Ich war etwas erschüttert darüber, dass bisher kaum Karten verkauft wurden. Wie war denn die Premiere besucht?

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Will nur mal schnell loswerden, dass wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat, sich eine der wenigen Aufführungen von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk nicht entgehen lassen sollte!

    Habe gerade eine Karte für nächsten Sonntag erstanden. Ich war etwas erschüttert darüber, dass bisher kaum Karten verkauft wurden. Wie war denn die Premiere besucht?

    Schlecht. Ich würde sagen, etwa die Hälfte der Karte waren verkauft. Wir saßen in der Loge und hatten sie vermutlich mit insgesamt 15-20 Personen für uns allein. Bitter. War wirklich der absolute Wahnsinn.

  • wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat

    alle paar Monate bin ich ja einige Tage im Ruhrgebiet, und da ist Hagen nicht weit; zudem ist das dortige 'Osthaus-Museum' (= quasi das Ur-Folkwang-Museum!) eines meiner Lieblings-Museen nicht nur in NRW... - so ich nicht vom dortigen Hbf via Museum (resp. zurück) den Bus nehme (man kann sich prächtig verlaufen in der Hagener City, auch noch nach c. zwei Dutzend Kurzbesuchen!), komme ich da ganz automatisch am Hagener Theater vorbei, was mir immer und immer wieder einen Stich ins Herz gibt:!:

    Schlecht. Ich würde sagen, etwa die Hälfte der Karte waren verkauft. Bitter.

    yepp, das Wörtchen bitter trifft es ganz gut: es sind schon sehr-speziell-flaue Gefühle, mit denen ich mich (entspr. mäßig-regelmäßig) am Hagener Theater vorbeidrücke... - dabei habe ich noch meine passable Entschuldigung: in fremden Städten mit dem Auto herumkurven ist mir schon lange zu nervig - und mit dem ÖPV nach 22h von HA zurück ins Revier einen Tick zu mühselig....

    :clap: Der Idealismus der Hagener Theatermacher kann gar nicht zur Genüge belobigt werden :clap: <- <- die Gelegenheit wollte ich doch hier am Schopfe gepackt haben!!!

    Das TV gibt mehr 'Unterhaltung' aus, als es hat - in der bürgerl. Gesetzgebung nennt man das 'betrügerischen Bankrott' Werner Schneyder Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen aber auch nicht. FiDi über die Teilnahme an seiner ersten (und letzten) Talkshow

    2 Mal editiert, zuletzt von wes.walldorff (19. Mai 2024 um 14:33)

  • Die geringe Auslastung des Hagener Theaters/der Oper ist wirklich ein Elend. Dabei habe ich dort in den letzten 20 Jahren immer wieder erstklassige Produktionen erlebt. Unfassbar, was für eine außergewöhnliche Qualität dieses kleine (aber IMO übrigens auch hinreißend schöne) Haus, dessen Existenz seit langem auf der Kippe steht, auf die Bühne bringt. Gestern gab's erstklassige Solisten, ein ebenso erstklassig disponiertes, auf der Stuhlkante musizierendes Orchester und mit Joseph Trafton einen Dirigenten, der es echt drauf hat, die Fäden zusammenzuhalten und zugleich DSCHs exaltierten und teils auch brutalen Orchestersatz volltönend ins Haus zu bringen.

    Adieu, Algabal

    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.

  • Also ich möchte noch einmal eindringlich Werbung für die Lady von Mzensk in Hagen machen. Wer es irgendwie schaffen kann, da hinzugehen, sollte das wirklich tun. Nicht nur ist das Opernhaus sehr schnuckelig und daher sowieso einen Besuch wert, das Orchester, das Ensemble und auch die eingekaufte Hauptrolle haben eine Show abgeliefert, die mich wirklich sprachlos zurückgelassen hat. Das war wirklich unglaublich. Ich hoffe, noch mehr von ihr zu sehen. In Saarbrücken singt sie nun die Sieglinde, wenn ich das richtig sehe, das könnte ich mir auch gut vorstellen. Toll, einfach toll. Und die Oper an sich ist auch wirklich großartig.. also, wer es irgendwie einrichten kann, sollte sich das nicht entgehen lassen. Hagen braucht das und mein Gott, wie sie es auch verdienen.

  • Ich bin gerade zurück aus Hagen und kann mich den Vorrednern nur anschließen - eine großartige Produktion der Lady Macbeth von Mzensk, vielleicht mit ein paar Abstrichen bei der Inszenierung, aber musikalisch erstklassig! Leider war das ohnehin nicht große Haus höchstens zu einem Drittel gefüllt, aber die Zuschauer, die da waren, zeigten sich begeistert.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Gilbert & Sullivan: Die Piraten von Penzance - Staatstheater Mainz, 2. Juni 2024

    Einen höchst vergnüglichen Abend hatten Quasimodo und Esmeralda sowie ein gut besetztes Haus im schönen Mainzer Theater! Ich selbst habe mich vor allem sehr amüsiert über die Art und Weise, wie Arthur Sullivan dem völlig absurden (und stellenweise wirklich sehr witzigen Libretto) von William S. Gilbert nach Belieben Stilzitate aus dem Musiktheater des 19. Jh. (manchmal auch des 18. Jh.) unterlegt! Manchmal wirklich zum Prusten! Da turnen Rossini, früher und mittlerer Verdi, Donizetti, Bellini mit Gounod, Meyerbeer und - vor allem! - Offenbach wild durcheinander, dazwischen Accompagnato-Rezitative, wie sie etwa von Gluck stammen könnten - meist (nicht immer) im größtmöglichen Kontrast zur jeweiligen Szene! Exakte Zitate habe ich allerdings keine erkannt; Sullivan war wohl auch selbst ein Melodienerfinder hohen Grades! Dazu ein paar up tempo-Nummern, deren Geplapper (wie ich lernen konnte, nennt man das im Englischen "patter songs") selbst Rossini alt aussehen lässt.

    Die Inszenierung geht das mit, kratzt gelegentlich an der Grenze zum Klamauk (nicht zu oft allerdings), liefert auch ein paar schöne Stilzitate (Pirates of the Caribbean meet Jacob Sisters) und macht auch dem Teil des Publikums viel Spaß, das die musikalische Doppelbödigkeit nicht erkennt. Das Ganze übrigens in einer mMn gut gelungenen neuen deutschen Übersetzung (Musiknummern mit Übertiteln, Dialoge ohne; alle Darsteller ohne Microports und gut verständlich).

    Das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter Samuel Hogarth spielt diese Musik hin- und mitreißend, die Solisten sind sängerisch vielleicht nicht alle erste Liga, aber allemal gut genug und jedenfalls so spielfreudig, dass man ein überbordendes Vibrato hier und eine kaum vorhandene Tiefe dort gerne verzeiht. Hervorzuheben Katja Ladentin als Ruth und Brett Carter als Piratenkönig, auch Mark W. Williams als Frederic ließ sich gut hören. Und Alexander Spemann als Generalmajor scheitert mit versteinertem Gesicht am in der Wiederholung nochmal verdoppelten Tempo eines dieser patter songs so herrlich, dass es nochmal für einen Extra-Spaß gut war. Ganz außerordentlich gut der Chor des Staatstheaters Mainz, der das aberwitzige Plappertempo phantastisch mitging! Wenn dieses Ensemble nächste Spielzeit Offenbachs Schöne Helena geben wird, sollte sich, wer in der Gegend wohnt, das nicht entgehen lassen!

    Die Piraten gibt's nur noch einmal, am 12. Juni. Unbedingt empfehlenswert!

    Notiz am Rande: Das Staatstheater Mainz erhebt seit dieser Spielzeit auf jede Karte eine Gastronomiepauschale, was heißt, dass der Verzehr von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken sowie Brezeln und Spundekäs vor der Vorstellung (Theateröffnung 1 Stunde vorher) und in der Pause inklusive sind; und nein, man muss nicht anstehen! Bei schönem Wetter (wie gestern) kann man dazu auch die Dachterrasse betreten. Wie zu hören war, ist diese Entscheidung in Mainz ein ziemliches Streitthema gewesen; das Publikum gestern hat von dem Angebot jedenfalls regen Gebrauch gemacht - und so eine nette Pausenstimmung habe ich kaum jemals in einem Opernhaus erlebt! (Allenfalls in der KOB.)

    Wir hatten einen sehr erfreulichen Kurzaufenthalt im schönen Mainz, und wenn man dort 2025 eine Rarität wie L'Aiglon (eine Gemeinschaftsarbeit von Ibert und Honegger nach Edmond Rostand) spielen wird, wollen wir das nach Möglichkeit wiederholen!

    Bernd

    Fluctuat nec mergitur

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