Beiträge von Poztupimi

    Also bei jpc hatte ich bisher einmal das Gefühl eine nicht mehr ganz taufrische CD erhalten zu haben (Fingerabdrücke), aber das da habe ich mir dann doch die Reklamation geschenkt.


    Dafür habe ich dann aber auch schon gute Erfahrungen gemacht:


    letztes Jahr im März hatte ich die Heifetz-Jacket-Collection erworben und dann eine CD erstmals letzten Monat eingelegt. Leider eine so dicke Fehlstelle, daß sie im Prinzip aus meiner Sicht nur noch für die Tonne taugte. Also habe ich eine Mail geschrieben, den Fall geschildert (ich konnte auch noch die die Daten der Bestellung rekonstruieren). Antwort mit der Bitte um Rücksendung erhalten, CD zurückgeschikt und die CD aus der Box als Ersatz erhalten. Nun kann man natürlich darüber spekulieren, daß jetzt eine arme Socke ... Aber wer tut das schon? Ich denke mal, die geht an Sony zurück.


    Ein anderes Mal ist Anfang des Jahres eine Sendung mit drei CDs, die ich an Feunde habe schicken lassen, nicht eingetroffen. Sie baten mich auf meine Mail hin, noch die Frist für die Rücksendung nicht abgeholter Pakete abzuwarten – vielleicht hatte der Bote ja nur vergessen, eine Benachrichtigung zu schreiben. Als dann nichts passierte, haben sie ohne Problme die Rechnung storniert und eine neue Sendung auf den Weg gebracht.


    Und letztes Jahr haben sie ohne Probleme eine fehlerhafte Alkan/Chopin-CD getauscht.


    Mehr Kopfzerbrechen macht mir da meine Satie/Ciccolini-Box, die ich vor einigen Wochen im Kulturkaufhaus erworben habe und bei der die erste CD so klingt, als ob bei einem Plattenspieler die Nadel ständig bei den lauten Stellen an den Rillen entlangschrappt. Wer weiß, wann ich das nächste mal in Berlin bin und ob ich dann Erfolg beim Versuch habe, die zu tauschen. (Hat schon mal jemand versucht, bei EMI so etwas zu reklamieren?)


    Bei Amazon habe ich monatelang auf die letzte ASM-CD gewartet (war das günstigste Angebot), die aber bei dem Händler durchgängig als "am Lager" verzeichnet war. Nach einer kleinen Ewigkeit haben die sich gemeldet mit dem Hinweis auf Lieferschwierigkeiten (die CD stand inzwischen seit Wochen in allen roten Elektronik-Discountmärkten rum) und dem Angebot, die Bestellung zu stornieren. Da ich nicht stornieren wollte, habe ich einfach weiter gewartet. Und irgendwann ist sie dann auch eingetrudelt. War aber auch das erste mal bei diesem Händler. Und sonst fallen mir keine negativen Erfahrungen ein, die über angeknackste Hüllen hinaus gingen.


    Wenn ich also meine vielen Käufe bei jpc und Amazon oder meine ersteigerten CDs und LPs bei ebay überdenke, bleibt eine nicht zugestellte - und dann erneut gelieferte – Sendung bei jpc und zwei nicht zugestellte – glücklichereise nicht sehr teure – LPs bei ebay. Und ange- oder zerbrochene Hüllen ärgern mich zwar, sind aber dann wie ich finde noch zu verschmerzen.



    Grüße,
    Wolfgang

    Poulenc

    Französisches zum Ausklang:



    Francis Poulenc (1899-1963)
    Sept Chansons (nach Gedichten von Eluard und Apollinaire) /
    Un soir de neige
    – Kleine Kammerkantate für sechs gemischte Stimmen /
    Chansons Francaise
    – für gemischten Chor a cappella
    Norddeutscher Figuralchor / Jörg Straube


    Gute Nacht,
    Wolfgang

    Und jetzt Ihr: Welche Personen der Geschichte, Kunst, Politik, Wissenschaft u.a. wurden musikalisch gewürdigt?

    Lieber Carsten,


    schöne Idee, und bleiben wir doch noch kurz bei den amerikanischen Präsidenten, da fällt mir spontan John Adams mit seiner im Jahr 1987 uraufgeführten Oper "Nixon in China" ein, allerdings kenne ich sie nicht und muß mich daher auf den Hinweis beschränken, daß hier Nixons Staatsbsuch im Jahr 1972 in der VR thematisiert wird.
    Auf die Schnelle habe ich eine CD gefunden:




    Grüße,
    Wolfgang


    Nachtrag: mehr Information gibt es z. B. unter "http://www.earbox.com/W-nixoninchina.html"

    Strauss – Metamorphosen

    Ich habe doch tatsächlich eine zweite Aufnahme dieses Werks, war mir irgendwie entfallen:



    Richard Strauss (1864-1949)
    Metamorphosen für 23 Solostreicher
    Orchestre de Chambre de Lausanne / Jesús López-Cobos


    Klingt in weiten Teilen deutlich "kammermusikalischer" als die Aufnahme unter Karajan, fast möchte man meinen, Karajan könnte deutlich mehr als die "23 Solostreicher" im Einsatz gehabt haben. JLC läßt sich zwei Minuten mehr Zeit für das Ganze.


    Grüße,
    Wolfgang

    Strauss

    Diese CD habe ich nur wegen der Vier letzten Lieder gekauft, angeregt durch diesen Beitrag höre ich jetzt erstmalig ein anderes Werk daraus:



    Richard Strauss (1864-1949)
    Metamorphosen für 23 Solostreicher
    Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan


    Grüße,
    Wolfgang

    Bach

    Zu später Stunde höre ich häufig ein wenig aus den Suiten oder den Sonaten & Partiten, und so nutze ich dies für einen ersten Beitrag hier:



    Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Sonate für Violine Solo Nr. 2 a-moll BWV 1003 / Partita für Violine Solo Nr. 2 d-moll BWV 1004
    Viktoria Mullova


    Grüße,
    Wolfgang

    Lohnt es, sich den 800-seitigen Schmöker vorzuknöpfen, vielleicht auch deshalb, um zu erkennen, wie die Bach-Rezeption vor 100 Jahren ausgesehen hat?

    Eine Frage, die ich mir auch immer mal wieder gestellt habe, dann den extrem günstig erstandenen Wälzer (10. Aufl. von 1979) doch wieder im Regal habe stehen lassen.


    Wenn ich allerdings mal wieder was zu Bach-Aufnahmen erfahren möchte und nicht gerade am Rechner sitze, schaue ich immer mal wieder zu diesem Buch:



    Martin Elste (2000): Meilensteine der Bach-Interpretation 1750-2000. Eine Werkgeschichte im Wandel.— XX+460 S., zahl. Abb. & Tab., 1 CD; Stuttgart und Weimar / Kassel (J. B. Metzler / Bärenreiter).


    Auch wenn es nicht mehr ganz neu ist, so erfährt man hier meiner Auffassung nach doch eine ganze Menge zur Bach-Rezeption. Auf den ersten 148 Seiten geht es Elste zunächst einmal um die Entwicklung der Aufführungspraxis, der Rest des Buches widmet er dann dem Versuch, wie er es nennt Meilensteine der Bach-Interpretation anhand exemplarischer Aufnahmem aufzuzeigen. Einige Beispiele sind auf der beigefügten CD zu hören, angefangen bei einer frühen Aufzeichnung aus dem Jahr 1908 mit Wanda Landowska (1. Satz aus dem Italienischen Konzert F-Dur BWV 971). Klar fehlen die letzten Jahre der CD-Produktion.


    Grüße,
    Wolfgang

    Wir werden uns bemühen, die Sortierbarkeit des Anmeldungsthreads zu recherchieren um die Zahl der Einzelthreads zu minimieren. Notfalls muss sich ein Moderator um die regelmäßige Sortierung des Masterthreads nach Komponistennamen kümmern. Wenn die ersten Erfahrungen vorliegen, wird nachjustiert.

    Schön wäre – man darf mal träumen? – eine Sortierung wie die Mitgliederliste.


    Grüße,
    von Poztupimi aus Poztupimi nach 14469 Poztupimi :D

    Wobei während der zehn Tage keine weitere Nominierung gepostet werden darf.

    Wobei mir das ja mit besonders wichtig zu sein scheint:


    wir basteln nicht erstmal eine lange Liste, zu der es nach und nach Threads geben kann, sondern entweder innerhalb von zehn Tagen zum nominierten Werk, und wenn nicht, dann später, aber vermutlich durch jemand anderes.
    Ob wir dann einen Thread nur mit den Nominierungen und dann für jedes Werk einen eigenen bekommen oder – wie ich bisher dachte – einen Thread mit Ankündigung und dann darin auch dem Rest, ist aus meiner Sicht was die Zahl der Threads angeht kein so großer Unterschied. Oder stehe ich auf der Leitung?


    Grüße,
    Wolfgang

    Das ist eine sehr schöne Idee. Ich verstehe aber nicht: Warum muss für jede Nominierung ein eigener Thread eröffnet werden, wenn dann ein weiterer Begründungsthread folgen soll. Das würde doch zu einer wahren Thread-Inflation führen. Oder habe ich etwas falsch verstanden?


    Viele Grüße
    Frank

    Ich habe daß so verstanden, daß uns unser Admin den Startschuß gibt und dann der/die erste einen Thread mit der Nominierung startet. Und dann warten alle darauf, daß die Begründung – in diesem Thread – und die weitere Diskussion folgen. Und vor der Begründung läuft erstmal nichts weiter, also keine weitere Nominierung. Wenn dann aber der erste Thread in Gang gekommen ist, kann – wer zuerst kommt ... – die nächste Nominierung erfolgen.
    Eine schöne Idee, ich hoffe, da kann man wenigstens irgendwann noch ansatzweise den Überblick behalten.


    Viele Grüße,
    Wolfgang

    Hallo Rideamus,

    @Potztupimi:


    ich glaube, da liegt ein kleines Missverständnis vor. Mir wäre es zwar lieber, wenn andere gleich komplette Bewertungen einstellen, die in dem jetzt vorgegebenen Format natürlich erheblich anspruchsvoller und zeitintensiver zu erarbeiten sind als die TMOOs bei Tamino.


    Gerade deshalb hätte ich aber auch kein Problem mit sachbezogenen Einwürfen, wie Edwin sie gemacht hat, auch im Thread selbst - schon gar, solange der eigentliche Thementrad eher ein Themenstumpf bleiben muss. Aber auch das wird sich ja demnächst ändern, denke ich.

    da habe ich Dich in der Tat etwas mißverstanden.
    Ich denke, sachbezogene Anmerkungen sind gut und wichtig, als nur-Leser der TMMO-Threads fand ich die Einzeiler, die einfach nur eine vorangegangene Wertung verdoppeln sollten, etwas ... Ich muß aber auch zugeben, daß ich mich mit dem Formulieren solch' detaillierter Bewertungen, wie Du sie hier vorstellst, immer sehr schwer tue – nicht nur bei Opern.
    Schön, wenn also jetzt hier die dort gemachten – und nach meinem Eindruck zuletzt immer stärker umgesetzten – Erfahrungen von Beginn an zum Tragen kommen können.


    Grüße,
    Wolfgang

    Man weiss selbst als Deutscher kaum noch, wie schön eigentlich dieses Kaiser-Quartett ist... eine Schande!

    Irgendwo habe ich von Joachim Kaiser mal diesen Satz gelesen (kann mir jemand auf die Sprünge helfen?) – oder im Radio gehört:


    "Wer nur unsere Nationalhyme im Ohr hat, von Blaskapellen getutet oder von
    textunsicheren Versammelten bei Staatsakten gekrächzt, der kann schwerlich
    ahnen, wie nobel und nachdenklich diese Melodie ist, die Haydn 1797 erfand."


    Grüße,
    Wolfgang


    [...]
    Wenn es aber wirklich eine Marotte des Chorleiters war, wäre das nicht eher ein Fall für eine Anmerkung statt eine Gesamtstrafe für den m. E. sehr guten Chorgesang zu rechtfertigen?


    :wink: Rideamus

    Man muß natürlich diese Forcierung als Marotte erkennen, sprich genügend Vergleichsaufnahmen dieses Chorleiters kennen, um es als solche werten und somit nicht dem Chor als Schwäche anlasten zu können. Da kann ein Hinweis wie der von Edwin als kurzer "Einwurf" im Faden doch eigentlich nicht schaden und es ist wirklich zu überlegen, ob es hierfür einer kompletten Bewertung bedarf. Ich gebe allerdings zu, daß letzteres die Lesbarkeit fördert. Und wenn der Hinweisgeber eh zu einer abweichenden Wertung kommt, dann kann dies auch darin erfolgen. Und ob es als Anmerkung in der Wertung erfolgt oder zu einer leichten Abwertung führt, ist sicher auch Geschmackssache. Ich zöge in diesem Fall den Hinweis vor.


    Grüße,
    Wolfgang


    [...]
    Wenn es aber wirklich eine Marotte des Chorleiters war, wäre das nicht eher ein Fall für eine Anmerkung statt eine Gesamtstrafe für den m. E. sehr guten Chorgesang zu rechtfertigen?


    :wink: Rideamus

    Man muß natürlich diese Forcierung als Marotte erkennen, sprich genügend Vergleichsaufnahmen dieses Chorleiters kennen, um es als solche werten und somit nicht dem Chor als Schwäche anlasten zu können. Da kann ein Hinweis wie der von Edwin als kurzer "Einwurf" im Faden doch eigentlich nicht schaden und es ist wirklich zu überlegen, ob es hierfür einer kompletten Bewertung bedarf. Ich gebe allerdings zu, daß letzteres die Lesbarkeit fördert. Und wenn der Hinweisgeber eh zu einer abweichenden Wertung kommt, dann kann dies auch darin erfolgen. Und ob es als Anmerkung in der Wertung erfolgt oder zu einer leichten Abwertung führt, ist sicher auch Geschmackssache. Ich zöge in diesem Fall den Hinweis vor.


    Grüße,
    Wolfgang

    Mir scheint dies genau der Richtige Faden für einen ersten Beitrag in diesem Forum außerhalb des Vorstellungs-Threads.

    II. Dieses Werk mag ich so sehr, dass ich alle Neuerscheinungen neugierig beobachte. Da es aber ohnehin "viel zu viele" Aufnahmen davon gibt, muß ich abwägen und sehe bei vielen Aufnahmen von einem Kauf ab:

    Ich glaube, so wirklich verfallen bin ich keinem Werk oder Komponisten, aber zwei Werke gibt es, die mich immer noch überlegen lassen, wenigstens einmal reinzuhören und dann abzuwägen:


    Beethoven: Violinkonzert


    Schubert: Winterreise


    Wobei ich anmerken muß, daß sich die Kurve der Neuerwerbungen bei beiden in letzter Zeit merklich abgeflacht ist – nicht zuletzt wegen meiner Teilnahme und/oder Lektüre in Internet-Klassikforen und den damit verbundenen vielen Anregungen, bisher Unbekanntes zu hören.


    Viele Grüße,
    Wolfgang