Beiträge von palestrina

    Hallo lieber Benno, die Aufnahme ist im großen und ganzen soweit O.K., ich bin leider nicht mehr der große Fan der Göttinger H.F. seit Cummings, wurde bei den Aufnahmen zu oft enttäuscht! Die Rodelinda habe ich mir dann (trotz des des hohen Preises) doch zugelegt, eildiweil sie zu einerer meiner Händel Lieblingen zählt. Anna Dennis ist wahrlich der Höhepunkt der GA, leider finde ich (als großer CT Freund) die Countertenöre bei Cummings nie so recht interresant, Lowrey ist >hier< dann doch für meine Ohren ganz zufriedenstellend. Der Bariton Julien Van Mellaerts (peinlich ist natürlich, dass er als Counter auf der Box und im Booklet bezeichnet wird), ist als Garibaldo sehr gut.

    Mein Fazit, es gibt schlechtere und für einen Live Performance ist das doch ganz schön!


    LG palestrina

    Hallo lieber Algabal, lohnt die Anschaffung der CD, würde mich ganz arg interessieren!

    Steht schon eine Weile auf der Merkliste!


    LG palestrina

    Zitat von Josquin Dufay

    Ääääh, im Druck von 1650 ist es auch nicht drin... 8)

    Ich habe nicht lange gesucht, nur die Aussage von jpc das ich auch kenntlich gemacht habe! :pfeif:


    Zitat von Josquin Dufay

    Außerdem ist diese Vesper eine Zusammenstellung, die mit weiteren Stücken aus anderen Drucken (u.a. auch aus der Marienvesper) vervollständigt wurde.

    Wurde doch auch oben aufgeführt! Schlecht1


    LG palestrina

    Hallo lieber Algabal, lohnt sich diese Anschaffung, steht schon lange auf meinem Merkzettel!?


    LG palestrina

    Zitat von Josquin Dufay

    das O quam pulchra es SV 317 ist gar kein Teil der Marienvesper. Wie es in diese Aufführung reingekommen ist, könnte ich nicht mal sagen.

    Claudio Monteverdi: Vespro della beata vergine (Venedig, 1650)

    Zitat von JPC

    Eine selten eingespielte Marienvesper, die den Vergleich zum berühmten Original von 1610 nicht zu scheuen braucht.

    Eines seiner größten geistlichen Werke ist die Vespro della Beata Vergine von 1610, doch gibt es noch ein weiteres herausragendes Werk, welches bisher noch keine Beachtung fand: die Marienvesper von 1650.

    Dieses Werk besticht durch vielfältige Affekte, einen Reichtum an virtuosen Koloraturen sowie starken musikalischen Kontrasten. Mit diesem Werk schafft Monteverdi eine einzigartige Verbindung zwischen dem polyphonen Stil der Renaissance sowie dem affektreichen barocken Stil. Eine Besonderheit dieses Werks ist zudem, dass der Musikverleger Alessandro Vincenti anstelle der damals üblichen Antiphonen nicht nur Monteverdis Motette aus dem Jahr 1624, sondern auch fünf herausragende Werke zeitgenössischer Komponisten ergänzt hat.

    LG palestrina

    Gibt es empfehlenswerte andere Aufnahmen?

    möglicherweise auch diese:

    France-Musique-Mitschnitt-Strings mit Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon vom 26. März 2016 aus Versailles kommen supergeil rüber...

    Der Mitschnitt ist nicht der gleiche wie die 3 CD Ausgabe, sieht man auf der Besetzung!

    Die CD ist von 2020.


    LG palestrina


    Das Leben ist schon seltsam. ;) Da habe ich mich seit Jahrzehnten immer wieder an dieses Werk gemacht, habe es in verschiedenen Aufnahmen gehört, in der Oper gesehen und fand es immer beeindruckend, auch toll, aber es hat mich nie so richtig gepackt, so aus dem Bauch heraus. Und nun höre ich aus einer Laune heraus diese Aufnahme noch einmal und - da ist es. Plötzlich kann ich mich nicht mehr satthören und bin völlig hin und weg.


    :wink:Wolfram

    Besser spät als nie! :clap:


    LG palestrina

    Dieses Buch von Alex Ross hat mir auch gefallen.... sehr sogar!



    Zitat von Klappentext

    Die Musik ist eine besondere, mannigfaltige Kunstform - da gibt es die altehrwürdige klassische Tradition, bedeutungsschwer und anspruchsvoll und demgegenüber die zeitgenössische populäre Musik, unterhaltsam und zugänglich. Aber lässt sich dieser krude Dualismus so wirklich aufrecht erhalten? Alex Ross, der renommierte Musikkritiker des New Yorker hat einen gänzlich anderen, besonderen Zugang zu Musik. Seine persönliche «Hörgeschichte» erzählt von ersten Erfahrungen mit den großen Meistern der Klassik, über die Entdeckung des Punkrock bis hin zur Avantgarde der Gegenwart. Eine musikalische Reise auf den Spuren von Bach, Brahms und Schubert bis hin zu Bob Dylan, Björk und Radiohead.

    Alex Ross - Listen to This
    Wie lässt sich Musik über die Grenzen von Klassik, Jazz, Rock und Pop hinweg erklären und verstehen? Mit „Listen to this“ liefert der US-amerikanische…
    www.swr.de


    Das Buch muss man nicht fortlaufend lesen, man kann die Kapitel die einem am meisten interessieren sich heraussuchen!


    LG palestrina