Beiträge von motiaan


    Diese Aufnahme, die ich jetzt erst entdeckt habe, wurde hier, glaube ich, noch nicht erwähnt. Ich habe sie auf der "Stuhlkante" gehört und finde sie faszinierend.

    Meinen Geschmack trifft sie nicht so wirklich. Sie hat schöne Momente, z.B. die Variation X, aber die "markigen Akzente" (aus dem Amazon-Text, dem Deutschlandfunk zugeschrieben) klingen für mich allzusehr verstolpert, so dass der Fluss gestört wird. Vieles fühlt sich für mich auch gehetzt an, was den GV nicht gut bekommt.


    Mittlerweile ist es ja wirklich schwer, aus der Unzahl der Aufnahmen "seine" Lieblingsaufnahmen zu fischen.

    Interessant. Ich habe nur die erste Besetzung gehört und nach der 2. Lp enttäuscht liegen gelassen.

    Neue Besetzung, neues Leben. ich höre mal nach.

    Gruß aus Kiel

    DIe erste Besetzung in Ehren, aber Annie Haslam als Sänger ist ein Phänomen. SIe hat(te) eine unglaubliche Stimme. Den Song 'Ashes are burning' zB kann man eigentlich nicht covern, weil jede andere Sänger kläglich scheitert.

    Hi,


    ich fürchte, mir haben der Deutsch- und Geschichtsunterricht die Nachkriegsklassiker gründlich verdorben. Daher hier nur eine Fußnote.


    Den Stil von Heinrich Böll habe ich immer bewundert, für mich lesbar ist aber nur "Und sagte kein einziges Wort".


    EIn Augenöffner war für mich die deutsche Übersetzung des Herrn der Ringe, aber das zählt hier ja nicht.


    Beeindruckt haben mich:

    Herbert W. Franke: Schule für Übermenschen (1980)

    Nils Westerboer: Athos 2643 (2022)

    Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel (2020)


    Große Erwartungen habe ich an:

    Sven Haupt: Stille zwischen den Sternen (2021)

    VInyl hat drei Vorteile.

    1. Die Haptik des Covers - ist halt viel größer als eine CD und unmittelbarer als ein PDF.

    2. Das Ritual des Auflegens und Genießens.

    3. Harmonische Verzerrungen der 3. Art, die die "Wärme" ausmachen.

    Das sind hinlänglich ausreichende Gründe, sich für Vinyl zu entscheiden.


    Wer diese Punkte nicht nachvollziehen kann, greift zu CD und Streaming.


    An beiden Varianten finde ich nichts auszusetzen.

    Alphaville. Ich weiß, warum ich sie mag - sie haben immer viel Hall im Klangbild.


    Das erste Album. Den Titelsong mochte ich von Anfang an, in allen Versionen. Die B-Seite der Single, "Welcome to the sun", ist unübertroffen.

    Als Ensemble besser als das Debüt.

    Stilistisch abwechslungsreich, mit Klaus Schulze und Manuel Göttsching auf einzelnen Titeln.

    Die Entwicklung geht weiter. Weniger verspielt, sondern ernster und düsterer.

    Der Tiefpunkt. Größtenteils Deppentechno mit wenig Highlights.

    Deutlich besser, wenig eingängig, lohnend!

    Das bislang letzte Album, ebenfalls wenig eingängig, aber lohnend.


    Mit Skepsis sehe ich dem neuen Doppel-Album "Eternally Yours" entgegen - Alte Songs mit Orchesterbegleitung. Das kann schief gehen.

    Hilfreich wäre jetzt eine Begründung der o.g. Vorschläge.

    Das stand aber nicht im Eingangspost.


    Tonwelle: Quasi instrumental. Santana passt sich unerkannt nahtlos in die Synthiklänge von Klaus Schulze ein und liefert sich spannende Duelle mit Manuel Göttsching.


    Caravanserei: Die Latin-Einflüsse und der Gesang treten in den Hintergrund, und es gibt jazzige Weltmusik zu hören.


    Love Devotion Surrender: Jazzrock mit viel Gitarren.

    Hi,


    hier läuft grad "Carmen" aus der Arena di Verona, auf 3SAT. Das Orchester unter Marco Armiliato gefällt mir ausgezeichnet, leichtfüßig, mit Druck und durchsichtig. Die Damen können natürlich Maria Callas nicht das Wasser reichen, hier fehlt die Dramatik. Die Männerstimmen gefallen mir grlößtenteils gut. Das Bühnenbild ist opulent und sehr schön, aber nicht sehr gewagt (was mir entgegen kommt).