Beiträge von andréjo

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins hier statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.

    Aber dass es solches ÜBERHAUPT zu kaufen gibt, ist für mich der eigentliche GAG.

    Vor allem vor dem Hintergrund des Komponisten-Zitates, welches der verlinkte Anbieter doch wohl zu verkaufsförderlichen Zwecken einstellte ...

    Stimmt. Eine Art Freud'sche Fehlleistung.


    Man müsste das Ergebnis hören. Lust dazu habe ich dennoch nicht.


    :) Wolfgang

    Na toll, habe ich auch noch den Gag versaut... :herrje1:

    Das ist weitaus sympathischer als für den GAG Freunde zu verkaufen ... ;)


    Zu beiden Themen, dem Thread-Thema und den Gags:



    Das habe ich soeben auch in der Sonderangebots-Liste des Partners gefunden. Halber Hochpreis, passt schon. Aber dass es solches ÜBERHAUPT zu kaufen gibt, ist für mich der eigentliche GAG.

    O_dine auch nicht. ;) :)


    PS: Die Rautavaara-Sinfonien habe ich mir einst alle einzeln gekauft. Es dürften aber die gleichen Einspielungen sein und die Konkurrenz dürfte sich in Grenzen halten.


    :) Wolfgang


    EDIT: Da war einer schneller, obwohl er hüsteln musste ...

    Eure Berichte machen in der Tat Lust auf eine Beschäftigung mit modernen Streichquartetten ... Quartette überhaupt höre ich schon länger viel häufiger als früher und für die modernen gilt das auch. Was es da alles zu entdecken gibt, frappiert mich immer wieder!


    Ansonsten nur ein kleines NB. Ich müsste zwar schon nachhören, glaube mich aber zu erinnern, dass in der großangelegten Komposition Messiaens ein einzelner Satz nur vom Horn gespielt wird.


    :) Wolfgang


    EDIT: Dem ist so.

    Einfach bezwingend.

    Scardanelli-Zyklus meinen Löffeln bisher Holligers fetzigste Notenquälerei...

    Wollte - will - ich auch längst mal kennenlernen.


    Wirklich überzeugt hat mich die folgende Nummer einschließlich des ganzen Hintergrundes :thumbup:. Es ist nicht die einzige Musik, die ich von Holliger kenne, aber doch, was mir wirklich in Erinnerung geblieben ist.



    ("Erscheinungsdatum" vor wenigen Tagen. Also vermutlich vorher vergriffen und jetzt Neuauflage. Ich weiß es nicht. Die Musik habe ich über eine Konzertübertragung im Rundfunk kennengelernt - nebst Einführung in schweizerisch gefärbtem Hochdeutsch - und mir wenig später die CD zugelegt. Das ist schon wieder eine Weile her, vielleicht zwei Jahre.)


    Ob das Violinkonzert den Komponisten Holliger pointiert repräsentiert, weiß ich auch nicht so genau.


    Ansonsten schätze ich den Oboisten Holliger am meisten dort, wo er sich mit seiner Frau in einer süffigen Fast-Avantgarde - aber eben nicht wirklich Avantgarde - bewegt.


    Also bei den für das Ehepaar geschriebenen einschlägigen Konzerten von Henze, Lutoslawski und Isang Yun.


    :) Wolfgang

    [...] Die Symphonie in F ist ziemlich überfrachtet, selbst für Baxsche Verhältnisse, und mit 78 Minuten zudem seeeeehr lang. Aber hat mir dennoch wieder Spaß gemacht zuzuhören. [...]

    Wohlgemerkt, ich kenne dieses Frühwerk noch nicht, obwohl mir fast alle sinfonischen Dichtungen und alle nummerierten Sinfonien des englischen Irlandfans - die Sechste in diversen Einspielungen - mehr oder minder geläufig sind.


    Von daher: Mir machen längere Nummern dieses Typus auch fast immer Freude. Man muss - und ich kann bestens - sich in die Atmosphäre einfinden und dann eben den Spaziergang sich gefallen lassen. Das ist, meine ich, nichts anderes als etwa bei Joseph Marx' Herbstsinfonie - oder [ :P ] vielleicht auch Allan Petterssons 60- bis 80-Minuten-Nummern. Radikal verschiedene Landschaftsformen quasi ... aber eben Landschaften. Die können harmonisch, karg, eintönig und auch "ziemlich überfrachtet" sein. "Dramatisch" sind sie aber wohl allenfalls in einem sehr poetischen Sinn, im Sinne einer Gemäldedramaturgie vielleicht - und so ist es wohl auch bei Bax


    :) Wolfgang

    Besten Dank für den Tipp, Meister Landsmann wes.walldorff! (Du bist doch auch Franke, wenn ich mich nicht täusche?)


    Ich kenne an die fünfzig CDs mit der Musik von Martinu. Vokales steht zwar nicht im Mittelpunkt meiner Hörgewohnheiten, aber da ich auch nicht zum ersten Mal von dieser Feldmesse höre, will sie jetzt auch mal hören, nicht nur von ihr ... :thumbup:


    :) Wolfgang

    Soeben - also vor ein paar Tagen - erworben::thumbup: :verbeugung2:


    Und jetzt höre ich - ist etwas anderes, aber nicht etwas völlig anderes:



    Konzert für Jazz-Band und Sinfonieorchester

    Danke an den music lover für die Anregung vor einigen Wochen!

    Es freut mich sehr, dass Dir das Klavierkonzert von Vakhtang Kakhidze ebenfalls so gut gefällt! Es läuft bei mir rauf und runter, ich kann mich kaum satthören daran. Die Ehre, dieses Werk in diesem Forum "aufgebracht" zu haben, gebührt aber nicht mir, sondern Josquin. Er schrieb vor mir in diesem Faden darüber, ich habe ihm nur geantwortet:

    Eben gehört

    Ja, stimmt, wenn ich so nachdenke!


    ;) Du warst quasi der Multiplikator - um eine dieser Jargon-Phrasen (in meinem Falle seitens der Fachdidaktik) zu verwenden, mit denen ich mich vor meiner Pensionierung unangenehm oft konfrontiert sah.


    Daher schönen Dank auch an Josquin!


    :) Wolfgang

    Bei mir läuft das Klavierkonzert von Vakhtang Kakhidze, mit dem Komponisten am Klavier und seinem Vater Djansug Kakhidze am Pult:

    Diese CD habe ich mir jetzt auch zugelegt. Über die (deutsche?) amazon und über jpc ging das nicht bzw. nicht mehr, aber über discogs ... vom Verlagschef des Cugate-Labels sozusagen. Zu einem passablen Preis - wenn auch kein Schnäppchen.


    Das Klavierkonzert ist wirklich eine saustarke Nummer, das kürzere, dezent modernistische Schluss-Stück nicht unverwechselbar, aber allenthalben ansprechend. Die Amazonas-Suite ... naja, das hört sich angenehm in den Ohren an, ist aber schon recht konventionell filmmusikalisch gehalten und ein wenig glatt. Ich bevorzuge weiterhin Villa-Lobos.


    Auf jeden Fall sehr interessant, was da im hochmusikalischen Georgien von bei uns wohl kaum bekannten Leuten auf die Beine gestellt wird. Das Tiflis-Orchester hat nun auch eine Menge Billigproduktionen der Renner-Nummern im klassischen Bereich zu verantworten - aber das hier ist keineswegs eine, auch nicht klangtechnisch, selbst wenn da noch ein wenig Luft nach oben sein mag.,


    Danke an den music lover für die Anregung vor einigen Wochen!


    :) Wolfgang


    EDIT: Wie ich gerade sehe, wäre es wohl doch über den einen Partner gegangen und ungefähr zum gleichen Preis. Amazon verschenkt hier also dank seines undurchsichtigen Suchsystems Bestellmöglichkeiten. Die mir auf dem Bildschirm angebotene CD wurde als vergriffen gemeldet.

    Lillian Fuchs spielte hier 4 der 6 wohlbekannten Bratschen Suiten von JS Bach: BWV 1007-1010. Daran versucht sich auch manchmal der eine oder andere Cellist, aber das ist meist nicht so erfolgreich.


    =O :) Hab gar nicht gewusst, dass es solche Experimente gibt - ist aber andererseits kaum überraschend, wenn man ein paar Sekunden länger nachdenkt.


    Das wäre eine Anschaffung wert! Besten Dank an Rosamunde!


    :wink: Wolfgang

    ;) ^^

    Ich danke Euch! Den Flüchtigkeits-Lese- und Verständnisfehler verzeihe ich mir.


    Okay - die Flüchtigkeit hat schon eine Minute gedauert ...


    :) Wolfgang

    Erklärt mal bitte einem professionellen Schlauchsteher die Pointe. :)


    Eben - das heißt bereits kurz nach Mitternacht - gehört habe ich:



    :wink: Wolfgang

    Und wieder wird man hier mit Hör-Vorschlägen überhäuft! :top:


    Wihan könnte später drankommen auf ein Neues - passen doch diese dunklen Quartette von Pfitzner und Schönberg recht gut in die stade Zeit. Schubert zweifellos ebenso. Vielleicht schlechthin die Fadengattung ...


    Natürlich ist auch der kleine Zwist zwischen Felix und MB bezüglich Schubert für mich sehr von Reiz. Italiano wird in absehbarer Zeit eintreffen und bei den großen Quartetten kenne ich ein paar recht unterschiedliche Einspielungen, selbst wenn das Alban-Berg-Quartett nicht dabei ist.


    Vermutlich erzähle ich hier niemandem etwas Neues zumindest hinsichtlich deren Existenz, aber die folgende Scheibe - jüngeren Datums und historischer Aufführungspraxis sich bedienend - hat mich ebenfalls beeindruckt:



    :) Wolfgang

    Überdies ist obige Variante einer Beinahe-Radikalintegrale durch Schaller nicht die erste Veröffentlichung. Seit 2018 gibt es eine Sammlung, die ich mir vor rund einem Jahr zugelegt habe:



    Mittlerweile sind also zwei Versionen auf zwei CDs dazugekommen.


    Nun - es ist jetzt nicht meine größte musikalische Sorge -, aber es wäre zumindest ein Akt der Freundlichkeit, wenn die Ergänzungen zu jenem späteren Zeitpunkt einzeln zu erwerben wären, vielleicht nicht gerade im Höchstpreis-Sektor ...


    :) Wolfgang

    EDIT: Bei Alinde gibt es eine zeitgenössische Zugabe mit dem einfallsreichen Titel Unbegun. Das ist wohl das beste, was man darüber schreiben kann.

    :P :) So klingt's im Steigerwald bei Waldarbeit ... Nein, Scherz, ich habe nur die Hörprobe vernommen und manchmal sind solche Glissandi (oder so) reizvoll und/ oder neuartig ... ob's auch hier so ist ... :/