Beiträge von tischlerin

    Das wurde auch vorgeschlagen, dann bräuchten wir ein Stage Piano und ein Verstärker und müssten hoffen, dass alles in der richtigen Lautstärke klappt. Das wäre eine Back-Up Lösung.

    Es zeichnet sich so ab, dass wir vielleicht von der Landesmusikakademie ein Instrument ausleihen können. Das ist zwar über 1 Stunde Fahrt, um es abzuholen, aber trotzdem besser als die 2 1/2 Stunden, die wir nach Frankfurt bräuchten, wo wir auch eine kriegen könnten. Es wird also eine Lösung geben!

    Oops, ich habe irgendwie ganz viele Posts übersehen. Glückwunsch zum neuen EH, Allegro! Mit S-Bögen kann ich nicht aushelfen, ich benutze tatsächlich alle drei, die ich habe (Lorée 1 und 2 und Lickmann), je nach Rohr. Das ist ein bisschen nervig, weil ich mir merken muss, welches Rohr womit zusammengeht. Aber ich mache nicht oft genug EH Rohre um rauszukriegen, woran es liegt.

    Alles, was ich bisher von Ruth Gipps gespielt habe, hatte hohe Töne für die Oboe. Scheinbar mochte sie den Klang!

    Ich habe etwas ganz anderes und eigentlich eher Unpassendes, aber wir sind ziemlich verzweifelt: hat jemand eine Ahnung, wo wir für ein Konzert am 22. Juni eine Celesta herkriegen, ohne Tausende von Euro dafür ausgeben zu müssen? Wir bekommen weder vom hiesigen Staatstheater noch vom Nachbarsinfonieorchester eine, da sie im Gebrauch sein werden.

    Ich habe den Etoile S-Bogen noch nie ausprobiert. Ich habe lediglich die beiden normalen Lorée-Bögen, die mit dem EH mitkamen und den Lickmann, den ich vor vielen Jahren nachdem du mich darauf aufmerksam gemacht hast, bei F&M gekauft habe.

    Ich habe ein Lickmann S-Bogen für mein EH (Lorée), habe es aber wenig gespielt, weil ich damit oft ein bisschen zu tief bin. Heute habe ich es mit einem alten Rohr für das Solo in der Neuen Welt in der Probe verwendet und es ist wie dafür gemacht - die hohen Töne, die sonst entweder zu schwach oder quäkig werden, sind schön fett und stimmen auch einigermaßen, der Gesamtklang ist ausgeglichen.

    Ich konnte auch bisher mit dem Cellokonzert von Shostakowitsch nichts anfangen, obwohl ich viele Sachen von ihm (Sinfonien, Streicerkammermusik usw.) sehr mag. Mal gucken, ob es sich in den Proben ändert.

    Ooh, die 5. von Tschaikowsky ist für die 1. Oboe sehr schön! Ich war als Jugendliche in diese Sinfonie verliebt, dürfte sie aber erst viel später spielen.

    Ich muss auch Ansatz trainieren - am Samstag haben wir die erste Probe unseres neuen Programms, mit eine Ouvertüre von Bruckner, das 1. Cellokonzert von Shostakowitsch und die Neue Welt (wo ich EH spielen darf). Ich habe seit Mitte Februar ziemlich wenig gespielt...

    Flix, ich habe mir gerade das Dring-Trio angehört mit Partitur. Ich könnte mir vorstellen ,dass es großen Spaß macht, es zu dritt zu spielen. Und ich vermute, dass es erstmal schwer in die Finger geht, dann aber eigentlich nicht so schlimm zu spielen ist. Hoffen wir es! Wo machst du Kammermusik? Das habe ich irgendwie verpasst.

    Ich kenne die Sinfonie ziemlich gut, ich glaube, ich habe sie vor 50 Jahren (!!) schon mal gespielt (es gab ein Bruckner-besessenen Musiklehrer in der Umgebung, der solche verrückte Projekte anleitete).

    Es ist ziemlich viel unisono oder in Oktaven mit den anderen Bläsern. Das wird eine Herausforderung von der Intonation her. Der Bläsersatz ist ziemlich heterogen. Das sind alles Leute, mit denen ich öfters zusammengespielt habe, aber wir funktionieren leider nicht so gut als Satz. Manchmal muss man sich entscheiden, mit wem man zusammenspielt und wem man ignorieren muss. Es ist ein interessanter Kontrast zum anderen Orchester, wo ich regelmäßig mitspiele. Das hat nicht nur mit den Menschen zu tun sondern auch mit der Probenarbeit.

    Gestern war eine sogenannte Orientierungsprobe, es gibt dann ein Probenwochenende im Mai und ein paar Proben und zwei Konzerte am Pfingstwochenende. Es ist fingertechnisch nicht schwer zu spielen (obwohl mein Gehirn streikt bei Oktav- und Quintsprünge in der oberen Oktave), aber konditionsmäßig ziemlich anstrengend. Das heisst, ich muss regelmässig üben, sonst geht es gar nicht.

    Ich habe in meinem Leben schon vieles gespielt, aber bei einer Bruckner-Sinfonie war ich noch nie dabei. Mein Neid ist dir gewiss.....

    Ich weiss nicht, ich werde mit Bruckner eher ungeduldig. Gestern war es auch noch so, dass wir vieles wirklich sehr langsam gemacht haben; ich hoffe, das waren nicht die Endtempi!

    Ich habe tatsächlich nie große Intonationsschwierigkeiten mit meiner Marigaux gehabt. Wahrscheinlich liegt es an der Hülse-Fasson-Kombination (Glotin-Hülsen, die ja leider teuer sind, und Rieger-2 Fassons). Bei einigen der LFs musste ich hingegen vor allem in der zweiten Oktave die Töne ausgleichen - h war für mich meistens deutlich zu tief und c tendenziell zu hoch.

    Ich komme gerade vor der ersten Aufführung der Johannespassion, und unter dem Strich hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Das lag aber nicht nur an Bachs großartiger Musik, sondern auch an meinem Freund Christoph, der erste Oboe gespielt hat. Mit ihm konnte ich schon beim Eingangschor endlich mal wieder ein richtiges Fass aufmachen und entsprechende Selbstsicherheit gewinnen!

    Das ist schön!

    Vacances, mir würden eher Nierenprobleme einfallen, wenn ich Schmerzen unter den Rippen seitlich bzw. im Rücken hätte. Ich denke, Muskelkater ist nicht ausgeschlossen, aber ich kenne es an der Stelle nicht. Dein Orchesterkonzertprogramm klingt schön. Vor Mendelssohn habe ich immer Respekt!

    Ich habe meine Oboe aus Berlin wiedergeholt und ich glaube, sie ist wieder richtig gut. Ich war mit meinem Lieblingsoboenkollegen da und wir haben ziemlich lange diverse LF-Oboen ausprobiert. Ihm gefiel eine Brilliant sehr gut, mir sagte eher das Modell CD zu. Was wir allerdings beide gemerkt haben (und das war der eigentliche Zweck der Sache): meine olle Marigaux klingt gar nicht so viel schlechter als die tollen neuen LFs. Auf jedem Fall rechtfertigt der Unterschied nicht den Kauf einer neuen Oboe.

    Heute haben wir Bruckner 4 geprobt und die Flötistin, mit der ich seit Jahren regelmäßig zusammenspiele, fragte gleich, ob ich eine andere Oboe habe, die würde so anders klingen!

    Ich war seit vielen Jahren nicht mehr da, weil ich den Chef extrem anstrengend finde und nicht so gute Erfahrungen mit Oboenreperaturen dort hatte. Ich glaube, ich kenne nur eine Person, die eine Mollenhauer gespielt hat und das ist jemand mit einer ganz anderen Klangvorstellung als ich. Das ist diejenige, die sich jetzt eine Isabella-Oboe gekauft hat - die klingt deutlich besser.

    Bei dem Stück ist es aber schwer, wieder reinzukommen! Ein beliebter Oboentrick in solchen Fällen ist natürlich, an der Oboe auffällig rumzupusten, während man verzwiefelt überlegt, wo man ist ... (ich finde so etwas total bescheuert, du wahrscheinlich auch).

    Ich habe mehrmals versucht, etwas zu schreiben, weil mir deine Situation sehr bekannt vorkommt, auch wenn natürlich auf einem anderen Niveau, da ich Oboe nie studiert habe. Letztendlich denke ich, man muss mit sich selber leben können. Ob dazu gehört, dass man seinen eigenen Fehlern und Schwächen mehr verzeiht, oder dass man bestimmte Muggen vorsichtshalber erst mal nicht mehr annimmt.

    Du bist nicht viel älter als ich, wenn ich mich richtig erinnere. Vielleicht ist es eine Phase, die mit Stress oder deiner aktuellen Lebenssituation zusammenhängt?

    Wenn es richtig schlimm wäre und du auffällig schlechter / unzuverläßiger spielen würdest, als deine MuggenkollegInnen, dann würdest du ziemlich bald nicht mehr eingeladen werden, oder?