Beiträge von b-major

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    anders als bei seinem Carnaval

    Da muß ich passen - einen Carnaval von ihm kenne ich nicht . Oder meinst du seinen Faschingsschwank aus Wien ? (Carnival Jest) . Der war allerdings , nachdem ich op.26 erst mit Jacqueline Blancard und dann mindestens 5 tuben - Versionen von Arturo Benedetti Michelangeli - in dessem schmalen Kernrepertoire das Werk immer seinen Platz hatte - hörte , der Grund dafür , daß ich Bunin hervorkramte . Und da spielt er doch , auch unter Berücksichtigung von Nat und Lupu (Live Concertgebouw 1983) , eine beachtenswerte Interpretation . Meine ich .

    Ansonsten mochte ich die Bach-Einspielungen von Bunin mal sehr gern . Gefallen mir immer noch .



    "Der andere Pianist" . So nannte Michelangeli ihn . Sergio Fiorentino war nie gut zu vermarkten , und anders als ABM spielte er auch , wie hier bei seinem Gaspard deutlich wird . Die Kreisleriana von Schumann hat ABM nicht (öffentlich) gespielt , aber die Images , die Fiorentino hier neben einigen kleineren Werken von Debussy darbietet , könnte man vergleichen . Abei ich bin froh , beide hören zu können . Und falls wirklich jemand an Fiorentino interessiert sein sollte .......Der Ravel ist stark .


    Schumann bleibt interessant . Eine sehr erfreuliche Doppel-CD mit Jacqueline Blancard (deren Novelletten es - noch - nicht auf CD gibt ( ich bemühe mich ) , und Alfred Brendel . Insbesondere die Kinderszenen(1950) und der Faschingsschwank(1951) werden von der Pianistin in einer durchaus noch überzeugenden und ansprechenden interpretation vorgetragen .(Die Sonate habe ich ausgelassen) . Die Brendelschen Aufnahmen stammen aus 1966 . Die Etüden sind klar und deutlich , mit Schwer - und Höhepunkt auf der No.12 . Mein persönlicher Eindruck ist , daß Brendel hier handwerklich stärker ist als später . Das wird mir dann auch bei der Fantasie op.17 deutlch : ich finde keine seiner 3 mir bekannten Einspielungen so richtig überzeugend , aber diese gefällt mir besser als die späteren , wo er versponnener und verkopfter auf mich wirkt .



    Prophylaxe und Impfung - könnte klappen ....


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    Schumann : Novelletten . Ich würde die Aufnahme von Christian Zacharias nicht mit dem Begriff "intellektuell" beschreiben , aber man merkt , wie intensiv er sich mit dem Werk und allem , was z.B. im Leben Schumanns damit zusammenhängt , beschäftigt hat .Er unterteilt die 8 Novelleten wie vom Komponisten gewollt in 4 Hefte , und wo es bei anderen Interpreten nur 8 Tracks gibt , hat er es in 14 aufgeteilt . Sein Ansatz und die Umsetzung gefallen mir sehr .


    Die Borodin-Sinfonien - die 3. ja leider unvollendet - sind wirklich sehr lohnende Werke, die immer noch recht "vergessen" erscheinen. Die "Schwergewichte" am Pult - die großen Russen einmal ausgeklammert - ignorieren sie weitgehend, Ausnahmen (Sanderling, Kleiber) einmal ausgeklammert.


    Roshdestvensky hat sie übrigens auch eingespielt. Gergiev auch....E gibt durchaus ein paar Einspielungen noch.

    Die Beiden sind wohl unter Russen zu subsumieren . Ob sie groß sind , ist eine Frage des Maßstabs .

    Down Memory Lane... ich hielt The Subway Sect immer für eine der besseren Punk-Bands , jedenfalls , solange sie nicht hinter dem ansonsten formidablen Vic Godard zurücktreten mußten . Daher bastelte ich mir eine Subway Sect 77-78 benannte Eigencompilation , die folgendermaßen klingt :


    1 Nobody's Scared 2 Don't Spit It 3 Chain Smoking 4 Parallel Lines 5 Head Hold High (Lou Reed Cover) 6 Watching The Devil 7 Double Negative 8 Stool Pigeon ( 1-8 alle aus den Peel Sessions ) 9 We Oppose all Rock and Roll 10 Staying Out Of View 11 Ambition ( unreleased album version) 12 Rock and Roll Even ( aka A Different Story) . Alles in der tube zu finden , nur darf man nicht auf die Remakes reinfallen . Im Vergleich zu vielen Zeitgenossen sind sie ziemlich hörbar geblieben . Qualität hat Bestand .


    Apropos Peel Sessions : Cherry Red Records soll für das nächste Jahr eine Veröffentlichung fast aller (einige Rechte gibt es wohl nicht) Sessions planen . Fama errat ?

    Barbirolli/Hallé,

    Barbirolli/Wiener , frisch aus dem Netz gefischt . Konzert vom 17.Dezember 1967 . Die Wiener Philharmoniker spielen Mozart , Debussy und Brahms . Die Leitung hat der Mann , dessen Vorliebe für kleine Fläschen die alte Petze Fieskau in ihren Erinnerungen verriet : Sir John Barbirolli . Hier ein absolut hörenswertes Resultat der Befeuerung :


    Mozrt : Sinfonie No.36

    Debussy : La Mer

    Brahms : Sinfonie No.4


    BARBWP
    www.mediafire.com

    Lloyd McNeill ( 12/4/35 - 5/11/21) war ein Flötist und Maler . Er studierte Kunst u.a. in Paris , wo er sich mit Picasso anfreundete , und Flöte bei Eric Dolphy .(Weiteres bei Wiki) . Mich hat immer die Washington Suite des Lloyd McNeill Quartets beeindruckt . Erschienen 1970 , gibt es sie seit einiger Zeit auch als CD . Lohnt sehr , auch durch den teilweisen Einsatz eines Bläserquartetts mit Oboe , Horn , Fagott und Klarinette . Schöner Nachklang . RIP .


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    Unkaputtbar : Racing Cars - They Shoot Horses Don't they ?


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    A Salty Dog . 1969 .Die einzige Procul Harum Platte , die ich brauche . Dafür sind sie aber auch auf dem Höhepunkt - all killer , no filler . Noch mit David Knights am Bass und Matthew Fisher - der auch produzierte - an den Keyboards , Die B-Seite der Salty Dog Single , Long Gone Geek , gehört für mich als 11.Track quasi noch zur LP und rundet die stilistische Vielfalt der Songs ab . Perfekt .