Beiträge von b-major

    Carl Nielsen : Klarinettenkonzert . Ib Erikson / Danish State Radio Symphony Orchestra / Mogens Wöldike . Erikson klingt wie im Werk zuhause , und Wöldike ist der Haydn / Händel Dirigent meiner Jugend - ein' feste Burg als Begleiter . 1954 , und ein Pharus in der Brandung der nachfolgenden Veröffentlichungen .

    Carl (von) Garaguly hat einige hier im Forun schon erwähnte Sibelius - Aufnahmen gemacht . Überwiegend wirkte er als Dirigent in Skandinavien , wo er 1983 in Stockholm verstarb . Er dirigierte entsprechend auch Werke von Carl Nielsen ( er war wie dieser von Haus aus Geiger ) , und 1963 spielte er mit dem Tivolis Koncertsals Symphoniorkester , dem alten Orchester von Nielsen , dessen Sinfonie No. 2 ein . Inzwischen gibt es die Fona/Vox - Aufnahme auch als download . JPC hat nix , Amazon die LP + download . Und Tin Ear (The Music Parlour) hat einen vorzüglichen Transfer erstellt . Dank und Spende dafür ."https://mega.nz/file/7AQE2IJA#…RHfucDzmezcdZH0" . Höchste Empfehlung für Einspielung und Transfer .

    Klingt wie alles aus der tube exkrementär :

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    Emitt Rhodes wäre heute 74 Jahre alt geworden , hätte Freund Hein ihn nicht vor 4 Jahren aus dem in den Schlaf geholt . Eine Randfigur der Popszene , gewiß , aber sein 1970 erschienenes , nach ihm betiteltes Debut - Albun avancierte in Lauf der Jahrzehnte zu einem der besten Pop - Alben der 70er . Hat er nichts von gehabt . Das 1971 folgende Album Mirror war ebenso gut , und .nur das 3. Album 'Farewell To Paradise' aus 1973 war vielleicht nicht mehr ganz auf dem Level . Die kleinen Erfolge veranlassten seine ehemalige Plattenfirma , bereits zwischen 1967-69 nach Auflösung seiner vorherigen Band The Merry-Go-Round als Vertragserfüllung mit Session -Musikern eingespielte Aufnahmen als 'The American Dream' zu veröffentlichen . Die zuvor erwähnten 3 Alben hatte er alle im Alleingang eingespielt , in der zum Studio umgestalteten elterlichen Garage . Aber diese Arbeitsweise , und seine Weigerung , Mist zu veröffentlichen , besiegelte sein Schicksal . Er hatte nämlich einen Vertrag., demzufolge er in 3 Jahren 6 Alben abzuliefern hatte . Geschafft hatte er gerade 3 in den 3 Jahren , und mehr war auch nicht drin - es sei den , er pfuschte und griff auf Coverversionen zurück . Aber nicht Emitt Rhodes . Der schuldete lieber der Plattenfirma 250.000 Dollar und sah keine Tantiemen , und lebte dann die nächsten 43 Jahre so vor sich hin ; mal hatte er ein Studio , mal unterstützte er Bekannte mit seinen Kenntnissen , und wurde nebenbei Kult . Und dann , 2016 , ein neues Album : Rainbow Ends . Er war keine 20 mehr , sondern Mitte 60 , er verarbeitere Beziehungen bzw . die Vergangenheit , aber immer noch war seine Handschrift erkennbar , und immer noch waren die Songs schön . Dieses Mal war er mit einem Produzenten im Studio , nicht mehr allein , und die Begleitband war sein Fanclub : Musiker von Jellyfish/The Grays , Wondermints , Wilco , Aimee Mann , Susanna Hoffs , und noch einige . Gerade für Jason Falkner und Jon Brion , die selber schon Alben gemacht haben , auf denen sie alle Instrumente selber spielen , und deren Hero er war , bedeuteten diese Sessions einen Höhepunkt . Das Album muß man mehrmals hören , es wächst und die feine Begleitung erschließr sich dann . (Hinweis für - falls es sie hier gibt - Uralt Fairport Convention Fans :. 'Time Will Show the Wiser' vom allerersten Fairport Album stammt von Emitt Rhodes ). Ich habe zur Feier desTages alle 5 Alben gehört . Gute Musik .

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    Erstbegegnung mit der Valety Afanassiev Einspielung der Hammerklaviersonate von L.v.Beethoven . Vorab : ich habe nicht die SACD , somdern eine CD-R von einem download . Also alles unter Vorbehalt . Dann mußte ich erstmal den geeigneten Player finden . Auf dem modifizertem Mission PCM II klang der 4. Satz nach E-Piano , aber mit dem Micromega Leader nicht ganz so räumlich , aber auch weniger wie "Dr.Afanassiev seziert" . Nach einem kompletten Durchgang die zu erwartenden Aufmerksamkeit verlangenden Afanassiev'schen Besonderheiten im 1.Satz . Der 2.Satz ist für mich ein Freude gewesen . Ist ja immer das Problem : wieviel Beethoven steckt in Afannassiev und umgekehrt . Da ich nicht mit der Partitur höre , kommt es auf die Ohren an , und hier war ein rechter Fluß zu hören . Problematisch der 3. Satz mit 22 Minuten . Da schwächelte ich , hatte mehrmals Aufmerksamkeitsdefizite , und kann nichts dazu schreiben . Im 4. Satz war ich von der Lesart der Schlußfuge überfordert . Also noch viel Hör - Arbeit zu leisten , daß bin ich dem Künstler ( und seinem Produzenten ) schuldig . Und da freu' ich mich drauf .

    Steve Miller/ Paul McCartney : My Dark Hour . Fiel mir heute morgen beim Autoscheibenkratzen ein , und nach Brötchenkauf zum Frühstück die alte Single rausgekramt und gehört : Als sie erschien , war es nur ein Gerücht , daß die rhythm section aus einem Ex-Beatle bestand . War schon ein anderes Jahrhundert , und die Brötchen schmeckten auch anders .

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    1940 war diesbezüglich die Welt (jedenfalls in Dänemark) noch in Ordnung.

    Und das trotz Wehrmachts - Besatzung . Ich hatte die jungen Dänen und die Kontras , aber in den 6 Jahren , seitdem ich die links der Blochs habe , sind die in gute Hände weitergegeben worden .Mir reicht das Erling Bloch Kvartetten . (Wobei Erling Bloch einiges Interessantes gespielt hat - er verstarb 1992 mit 88 Jahren ) .

    Wenn man zeitlich nicht ganz so weit zurück gehen möchte wie in die Shellac-Ära

    Da gäbe es noch das op. 44 mit dem Koppelkvarteten aus 1954 - zusammen mit op.5 und op. 13 auf Danacord erschienen . ( No. 3 ist in einer 46er Aufnahme des Erling Bloch Quartetts in der Box enthalten ) .

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    Nochmals Carl Nielsen : Sinfonie No.5 . Mein Ausgangspunkt ist die 1954er Einspielung von Thomas Jensen mit dem Danish State Radio Symphony Orchestra . Jensen hat mit Nielsen im Orchester gespielt , und er spielte die Sinfonie unter Nielsen als Dirigenten . Seine Tempi sollen denen Nielsens entsprechen , und seine Interpetationen sollen lt.der Tochter von Nielsen denen ihres Vaters am ähnlichsten sein . Was ja alles nichts besagt , aber wenn das mit den Tempi annähernd stimmt , dann wäre 33:36 etwa die Zeit, die der von Nielsen entsprechen würde . Da liegt Kondrashin etwas drunter ( er ist aber nur im 1.Satz schneller) , und Kubelik weit drüber - aber bei ihm wirkt es nicht als ein Antidot gegen Insomnia wie bei der NDR - Aufnahme mit Blomstedt , sondern er hält die Spannung . Also - von Jensen ausgehend in die eine oder andere Richtung , das wären meine Fünften .

    Um dem Ganzen mal eine Perspektive zu geben : Die erste Aufnahme des op.44 - zugleich die erste eines Quartetts von Nielsen - erfolgte 1940 im geade von der Wehrmacht besetzten Dänemark durch das Erling Bloch Kvartetten . The Shellackophile hat freundlicherweise den link dazu geliefert :

    Und hier eingestellt :

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    Ponchielli : La Gioconda . Ginandrea Gacazzeni / Orchestra e coro del Maggio Musicale Fiorentino / und ein Füllhorn mit herlichen Stimmen . 1958 . Manchmal ist Oper zur blauen Stunde eine gute Idee .

    Shostakovich : Sinfonie No. 6 .Kirill Kondrashin / Royal Concertgebouw Orchestra . Live 1968 . Kondrashin und das Concertgebouw Orkest waren immer eine gute Kombination . Aber es muß ohne die Nielsen Sinfonie gehörrt werden .Eine solche Zusammenstellung im Konzert würde ich mir nicht antun . Ich fand die alte LP Kopplung der beiden 5. von Sibelius & Nielsen passender . Und die 6. Shostakovich hätte man wie auf der LP mit der 9. lassen sollen . Egal , ich kann es ja nach Gusto hören . JPC kennt sie nicht .

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    Irgendwie war da noch was ...Kurzfassung : ich erinnerte eine Fünfte von Nielsen mit Kondrashin , kurz vor seinem Tod mitgeschnitten , gekoppelt mit der Fünften von Sibelius , beide live mit dem Concertgebouw Orkest . Aber nicht zu finden , weder bei Sibelius noch bei Nielsen . Dann die Lösung : auf CD ist die Nielsen Sinfonie mit der 6.von Shostakovich (1974) gekoppelt . Bei Shostakovich stand sie dann auch . November 1980 ., und mit 31:45 gewiss eine der schnellsten Einspielungen . Das sagt aber nicht viel . Sondergard braucht 33:15 , Bernstein brauchte 33:25 , und Thomas Jensen 33:35 . Jensen hat bei der Premiere unter Nielsen gespielt , und laut Ohrenzeugen sollen seine Tempi denen von Nielsen sehr nahe gewesen sein . Vor allem klingt es bei allen genannten in meinen Ohren richtig = passend . Wobei von den erwähnten Aufnahmen Kondrashin mit dem Concertgebouw für mich vorne liegt - Intensität . -Und meine ebenso geschätzte Kubelik - Aufnahme ? Der braucht fast 39 Minuten , aber bei ihm entsteht ein ganz anderer Eindruck vom Werk . Er holt da etwas heraus , was bei Kondrashin nicht zu hören ist . Also brauche ich beide . ( Die Shostakovich 6 ist auch gut , nur mag ich die Werke nicht nacheinander hören ) . JPC Fehlanzeige .

    Neben der Live-Aufnahme der Fünften von Nielsen mit Rafael Kubelik und dem Danish Radio Symphony Orchestra buhlt eine andere , ebenfalls Live in Concert mitgeschnitte Lesart um meine Gunst : Thomas Sondergard ( mit Sonderzeichen) und das BBC National Orchestra of Wales sind auf einer Beilage zum BBC Music Magazin zu hören .Und irgendwie hat der Sondergard eine Beziehung zu Nielsen . Wird iim Ohr behalten . (Bild ohne Amazon nicht möglich) .

    Franz Schubert : Sinfonie D 944 , hier "Die Große"genannt . Sandor Vegh / Camerata Academica . 1993 . Keine 'große' Aufnahme , davon hat jeder wohl einige , aber eine eigenständige Sichtweise , die mir hörenswert ist .

    Carl Nielsen : Sinfonie No. 1 . Michael Schonwandt / Danish National Symphony Orchestra . Schonwandt und den Nationaldänen gelingt eine überzeugende Einbindung der Frische , Dynamik und Spontanität.in diesem , so gar nicht nach einem Erstling klingendem Werk . Sehr bereichend finde ich das -ursprünglich 1952 erschienene , später überarbeitete und mit einer z.B.völlig revidierten Meinung zur 6. versehene - Buch von Robert Simpson : Carl Nielsen - symphonist .( Die Schlußbetrachtung Sibelius , Nielsen and the Symphonic Problem sei extra erwähnt , und ebenso sei der Verweis auf 'The Essence od Bruckner 'desselben Autors gestattet) . Mein Verständnis der Sinfonien hat es sehr erweitert .

    Als "rau" empfinde ich das Spiel nicht,

    Ich hatte die späten Sibelius - Aufnahmen von Gibson mit dem Royal Philharmonic Orchestra erwähnt ( Sinfonien 1 & 2 , Lemminkäinen) , und im Vergleich dazu finde ich die alten Aufnahmen mit dem Scottish National Orchestra rauer . Bei Sibelius mag ich es nicht , bei Nielsen passt es mir .