Beiträge von b-major

    Aus der umnebelten Vergangenheit emporgestiegen : Feel so good von LUCY(1978) . Ich erinnere noch , mit Jäki Eldorado in dem kleinen Plattenladen im Pilaruspool darüber einig gewesen zu sein , daß die A-Seite der Single (Never Never) schlecht war , und - wie so manches Mal - die Kehrseite das Goldstück . Knackpunkt aber war : er meinte , es wäre Punk , ich aber , es wäre Rock - You Really Got Me auf Speed . Dabei ist es nur gut , heute noch .


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    Vagn Holmboe hat 20 Streichquartette komponiert . Von denen , die ich kenne , gefällt mir das 1949 komponierte Zweite Quartett sehr gut . Die Aufnahmen des Kontra Quartetts waren - auch wegen des Klangs - nicht so mein Fall , und nun konnte ich die Einspielung des Nightingale String Quartets hören . Mochte ich , aber als ich dann das Københavns Strygekvartet mit dem Werk wieder hörte , war mir klar : die ist es , und ich brauche auch keine weitere Aufnahme . LP bzw.Transfer . Veröffentlicht 1973 .


    Copenhagen SQ - Holmboe 2, 6 FLACs.zip - FileFactory





    Aus den späten 30er Jahren stammt das Klavierkonzert von Arthur Bliss . Die Premiere 1939 mit Solomon und Boult ist erhalten , sowie auch eine etwas spätere (1943) Aufnahme der beiden mit dem Liverpooler Orchester . Bliss selbst hat es dirigiert , viele Pianisten haben es gespielt . Es greift auf die Virtuosenkonzerte zurück . Als solches ist für mich die Live-Aufnahme aus der Carnegie-Hall 1960 mit Gina Bachauer am Flügel und Dimitri Mitropoluos am Pult des New York Philharmonic Orchestra das Optimum . Gibt es -wie so viele hörenswerte Aufnahmen - auf Forgotten Records . https://forgottenrecords.com/e…imitri-mitropoulos-fr1686

    Eben bei der Suche in der tube fündig geworden , dazu noch mit einem Kommentar von Michael Schlechtriem - schön , mal wieder etwas von ihm zu lesen , auch wenn es schon 2 Jahre alt ist . Big Hallo !


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    Mal wieder ( immer wenn ich sie höre) meine Lieblingsaufnahme des Klavierkonzerts No.19 K459 , live am 19.2.1959 . Clara Haskil und Constantin Silvestri mit dem Orchestre National .

    Mon Musée Musical - 2e partie Mozart KV 459 Haskil concert 1959



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    In Wismar wurde ein Faden zu dem folgenden Werk RVWs versprochen.

    Das wußte ich nicht , aber da will ich gleich meine obigen Ausführungen präzisieren .Dachte , es interessiert eh keinen . Also : Howard Shelley spielt das 1926-33 entstandene Konzert von Vaughan Williams mit dem 1946 revidierten Ende .(Es gibt noch eine Fassung für 2Klaviere) . - Übrigens , DynamicTryptych von John Foulds (1929) lohnt unbedingt das Kennenlernen !


    Etwa zeitgleich mit Arthur Benjamin komponierte Vaughan Williams ( noch'n Stanford-Schüler) sein Concerto (erstmal nur für1 Piano) . Ich bevorzuge die ältere Shelley Aufnahme .mit Vernon Handley . ( Ganz subjektiv : die kenn' ich und Handley sowieso immer ). Der von Cherobino erwähnte Vaughan Williams ist in seiner Komposition hörbar anders ausgerichtet als Benjamin , aber da finde ich bei Ireland mehr Zeit-Einfluss .



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    Immer noch mit Arthiur Benjamin und dessen Zeitgenossen beschäftigt . 1930 schrieb John Ireland sein Klavierkonzert , passt also gut in dern zeitlichen Rahmen . Eine Verbindung zu Stanford bestand auch .aber hier höre ich deutlichere französische (Ravel , Debussy) und zeitgenössische Einflüsse als bei Benjamin .

    Die Parkin'sche Einspielung darf für sich in Anspruch nehmen , daß der Pianist das Werk mit dem Komponisten erarbeitet hat .



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    Lucretia West (sie verstarb im Februar dieses Jahres mit 99 Jahren) , begleitet von Leo Taubman , nahm 1955 für Westminster 15 Schubert - Lieder auf . Ihre interessante Stimme (ein Mezzo-Sopran zum Contralto tendierend ) passt gut zu den ausgewählten Liedern ..


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    Noch bei Gigi Gryce .Die Einspielungen mit großer Band weisen auf den Arrangeur Gryce hin , aber der Hauptgewinn sind die 4 Quartett - Aufnahmen mit Thelonious Monk , Percy Heath , Art Blakey und Gigi Gryce . Spielfreude pur . Referenz seit dem 15. Oktober 1955 . Leider blieb es bei den vier Stücken .


    Gigi Gryce findet leider nur noch wenig Beachtung . außer bei Maurice . Zu unrecht , wie ich meine . Mir jedenfalls gefällt etwa die Platte mit dem Jazz Lab Quintet ( Donald Byrd , Trompete - Wendell Marshall,Bass - Art Taylor ,Schlagzeug - Wade Legge ,Piano - Gigi Gryce , Altsaxophon ) richtig gut , und Minority ist auch drauf . 1957.



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    Lee Fields ist ein heute 72jähriger Soul - genauer: Southern Soul - Sänger , der seine erste Single 1969 veröffentlichte . Seinem Stil ist er bis heute treu geblieben , daher ist das Etikett 'Retro-Soul' in seinem Fall nicht nur Schwindel , sondern schlicht Blödsinn . Er singt und singt , seit Jahren von den formidablen Expressions begleitet , so wie es Soul-Tradition ist . Durch altersbedingte Abgänge ist er inzwischen an die Spitze gerückt , deshalb sollte , wem es möglich ist , seine Konzerte in Berlin und Hamburg im Februar nächsten Jahres besuchen . Authentischer geht es nicht mehr . Von seinen vielen Alben gefällt mir das seiner Mutter gewidmete 'Emma Jean' aus 2014 am meisten , aber sie sind alle gut . (Es gibt von Emma Jean auf Vinyl auch eine Instrumental-Version) .



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    Wer etwas von Jerry Lee Lewis erfahren möchte , dem empfehle ich die Biographie von Nick Tosches : Hellfire . 1982 erschienen , aber danach passierte auch nicht mehr viel . Essentiell .( Für den Guardian eines der besten Musikbücher überhaupt) . Im Original durch den Toshes-Stil noch eindrucksvoller , aber die Übersetzung ist auch gut . Man kommt auf den Gedanken , daß Robert Johnson es vielleicht doch besser hatte .


    Nun ist der Killer wo-auch-immer oder wer ihn nimmt ; hier läuft als Abgesang sein Auftritt im Star-Club mit den Nashville Teens , selbstredend in der 14 Track Version . Das gehört sich so . Und er hat es tatsächlich geschafft : er verläßt die Bühne als Letzter . RIP



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    Der andere Bezugsrahmen, in den man Benjamin stellen kann, ist das, was zeitgenössisch gerade in Großbritannien passiert

    Über deine Bemerkungen muß ich erstmal nachdenken . Nur will mir ein Vergleich zwischen Briten und Franzosen etwas gewagt anmuten - deren Wahrnehmungen sinf doch ein wenig - sagen wir - nationalisiert . Zum oben zitierten Bezugsrahmen der "Zeitgenossenschaft" gebe ich zu bedenken , daß da "Zeit" wörtlich zu nehmen ist . Da wäre z.B. das Concerto Fantasia für Klavier und Orchester von Edgar Bainton aus dem Jahr 1920 .(Bainton und Benjamin hatten sich 1917 als deutsche Kriegsgefangene kennengelernt ) . Das Concertino von Benjamin stammt aus 1926/27 .Beide unterscheiden sich deutlich vom Piano Concerto von Vaughan Williams (1926/31) . Britten war zu der Zeit noch Schüler von Benjamin . Für mich steht Arthur Benjamin da inmitten dessen , was im UK passiert . Aber ich muß mich mit deinen Gedanken noch beschäftigen.

    ehrlich gesagt auch nicht immer frei von der Gefahr, ins Banale abzurutschen.

    Das ist ein heißes Pflaster , denn banal , beliebig , trivial - wer ist davor gefeit ? Vielleicht sollte ich mal lauschen , ob das nicht auch manchmal bei seinem Lehrer Stanford zu finden ist .

    Als Nachgedanke zum gestrigen Arthur Benjamin für alle Bratschisteninnen :Die Violasonate mit William Primrose . Arthur Benjamin lohnt !



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